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Statist oder Regisseur in Eurem Leben ?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Grinsekater1968, 30 Mai 2006.

?

Bist Du in Deinem Leben Statist oder Regisseur ?

  1. M - ich bin eher Statist in meinem Leben

    7 Stimme(n)
    23,3%
  2. M - Ich bin eher Regisseur meines Lebens

    4 Stimme(n)
    13,3%
  3. M - keines von beidem, oder beides - aber wechselnd

    3 Stimme(n)
    10,0%
  4. F - ich bin eher Statistin in meinem Leben

    3 Stimme(n)
    10,0%
  5. F - ich bin eher Regisseurin meines Lebens

    6 Stimme(n)
    20,0%
  6. F - keines von beidem, oder beides - aber wechselnd

    7 Stimme(n)
    23,3%
  7. M - die Frage stelle ich mir nie

    2 Stimme(n)
    6,7%
  8. F - die Frage stelle ich mir nie

    4 Stimme(n)
    13,3%
  9. nee, noch anders

    1 Stimme(n)
    3,3%
Eine Auswahl mehrerer Antworten ist erlaubt.
  1. Grinsekater1968
    Chauvinist
    3.701
    0
    1
    nicht angegeben
    Kennt Ihr das Gefühl tot zu sein und nur noch zu "funktionieren" ? So ähnlich ergeht es im Moment meiner Tanzpartnerin (im 6. Monat schwanger und berufstätig), und ihr Gejammer geht mir auf die Nerven. Ich hab sie also getriezt und nachdem sie ausgetickt ist, konnten wir hinterher dann gemeinsam darüber lachen und es ging ihr wieder besser.
    Erlebt Ihr Euch manchmal als eine Art Statist in Eurem Leben, der von hier nach da herum geschubst wird und ständig Anforderungen erfüllen muß ? Habt Ihr manchmal den Gedanken : Das ist nicht mein Leben, das ich führe, ich möchte doch eigentlich etwas ganz Anderes ...
    Oder seid Ihr immer Herr und Lenker Eures Lebens ? Erlebt Ihr Euch als Regisseur Eures Lebens, der fast alles so lenkt und dreht wie Ihr es gerne haben möchtet, auch wenn gelegentlich mal etwas anders läuft als erhofft ?

    Wenn Ihr Statist seid - was tut Ihr dagegen ?
    Wenn Ihr eher Regisseur seid - woran liegt es ?
    Was würdet Ihr jemandem raten, der unzufrieden mit sich ist und mehr Macht über sein eigenes Leben zurückgewinnen möchte ?
     
    #1
    Grinsekater1968, 30 Mai 2006
  2. Ichicky
    Verbringt hier viel Zeit
    893
    101
    0
    in einer Beziehung
    Herr meines Lebens bin ich schon lange nicht mehr.
    Ständig hab ich das getan was andere für richtig gehalten haben oder mir vorgegeben haben zu tun!
    Eigentlich stehe ich unter der Woche nur auf um zu Arbeiten und danach einfach so müde zu sein um nichts mehr gebacken zu kriegen.
    Als ich meinen Ex hatte wars genauso.
    Er wollte, dass ich vorbei komme also hab ich´s getan. Er hatte mein Leben völlig in der Hand.

    So gehts auf jeden Fall nicht weiter und ich arbeite dran! :smile:
     
    #2
    Ichicky, 30 Mai 2006
  3. metamorphosen
    Sehr bekannt hier
    3.418
    168
    227
    vergeben und glücklich
    Statist bin ich bestimmt nicht. Mindestens Kleindarsteller mit improvisierter Textrolle :zwinker:

    Ich denke es gibt immer mal Phasen in denen man weniger agiert und mehr nur in einem (notwendigen?) Trott ist, aber man trifft die Entscheidungen die die ungefähre Wegrichtung angeben.

    Das mit einem Regisseur zu vergleichen ist etwas schwierig. Der kann jederzeit entscheiden, ob die Sonne scheint oder es regnet und ob der Held am Schluß seine Angebete bekommt oder nicht. :tongue:

    Von Zeit zu Zeit sollte man sein Leben und sein Verhalten einfach kritisch überprüfen und überlegen, ob das wirklich das ist was man will. Wenn es das nicht ist, dann hilft nur Energie sammeln und Änderungen anpacken. Geht nicht immer von jetzt auf gleich, aber drauf hoffen das es von alleine besser wird, ist meistens eine Illusion.
     
    #3
    metamorphosen, 30 Mai 2006
  4. büschel
    Gast
    0
    hm..

    je nach situation..

    ich lebe frei aus laune heraus... ausser bei arbeit.. jetzt geht´s bei mir um studium zu ende bringen.. ich lasse es über mich ergehen.. anfangs war ich voll begeistert..und aktiv und so(ausser bei den versuchen.. die habe ich gehasst)..dann ins ausland..und nochmal.. und seit ich zurück bin.. lass ich es über mich ergehen.. langweilig..kein bock.. keine wirkliche alternative in sicht..

    beim bund gegen später..hatte ich auch keine lust mehr .. war zeit absitzen.. und nur noch funktionieren..

    beim abi war ich aktiv ohne ende.. anfang des studiums auch..
    in der jugend auch..

    diese passiv-kacke kommen aus dreckskompromissen mit dem leben.. und auch ich muss sie wohl auch manchmal machen.. son drecksscheiss
     
    #4
    büschel, 30 Mai 2006
  5. Grinsekater1968
    Chauvinist Themenstarter
    3.701
    0
    1
    nicht angegeben
    noch jemand ?

    :schuechte
     
    #5
    Grinsekater1968, 31 Mai 2006
  6. User 50283
    Sehr bekannt hier
    3.089
    168
    441
    nicht angegeben
    Ich bin natürlich Regisseurin. Auch, wenn ich mich mal passiv verhalte ist das selbst gewählt und ich verbinde damit bestimmte Vorteile für mich - und sei es nur, meine Ruhe zu haben.
    NIEMAND ist Statist in seinem Leben.
    Selbst wenn man in eine Rolle gepresst wird, (Ausnahmen wie Geiselhaft oder Diktaturen mal ausgenommen) ist man Regisseur, schließlich hätte man in jedem Fall die Möglichkeit etwas zu ändern.
    [sinngemäß Pädagogikschulbuch:cool1: ]

    Diese Ausrede "ich kann doch nichts dafür" finde ich in den meisten Fällen zum Kotzen.
     
    #6
    User 50283, 31 Mai 2006
  7. Ramalam
    Ramalam (29)
    Benutzer gesperrt
    1.060
    0
    1
    Single
    Ick bin immer abwechselnd Statist und Regisseur. Und wenn ick dann ma wieder Statist bin und dat merke, werd ick ganz schnell wieder Regisseur. Daher bin ick meistens auch Regisseur.
     
    #7
    Ramalam, 31 Mai 2006
  8. succubi
    Gast
    0
    mal so, mal so... das kann ich nicht wirklich festlegen.
    allerdings fühl ich mich nicht tot oder so... ich merk halt dann einfach das ich eigentlich nicht so wirklich tue/ sage was ich eigentlich gern tun/ sagen würde. in gewissen situationen geht das aber auch gar nicht, weil es sonst alles schwieriger machen würde - also bin ich statist.
    und in andren situationen wiederum tue und sage ich das was ich will und richte es mir so wie ich es brauche.
     
    #8
    succubi, 31 Mai 2006
  9. Gravity
    Verbringt hier viel Zeit
    641
    101
    0
    nicht angegeben
    Tot fühle ich mich... aber auch nicht lebendig. Wenn ich drauf achte, hab ich das Gefühl, dass das Leben einfach nur wie ein Film abgespult wird. Oder es erscheint mir wie ein Traum, es läuft einfach irgendwie dahin. Die Umwelt reagiert irgendwie auf mich und ich reagiere irgendwie auf sie.
    Ich habe eigentlich nie das Gefühl bewusst auf irgendwas zu reagieren. Nie das Gefühl irgendwie etwas selbst zu machen. Dagegen komme ich mir häufig einfach nur Programm gesteuert vor und ich fühle mich auch wie eine Ansammlung von Programmen. Mein Ich, mein Selbst, kommen mir wie ein psychisches Konstrukt vor, um mit der Umwelt in besseren Kontakt treten zu können, aber nicht wie etwas, was wirklich existiert. Teilweise fühlt es sich auch so an, als wenn die Welt nicht existiert. Sie ist nur ein Film, den irgendjemand laufen lässt; vielleicht auch wie ein Traum, der einfach so dahin läuft und an dem ich teilnahmslos Teilnehme.
    Die Welt ist Realität? Meine Träume halte ich im Traum auch jedesmal für Realität. Realität ist das was in meinem Kopf entsteht. Es fühlt sich so an, als wenn ich die Realität nur aus Sinneseindrücken besteht.

    Vielleicht "funktioniere" ich einfach nur. Ich spule meine Programme in etwas ab, was sich selbst als Realität bezeichnet. Aber vielleicht gibts mich auch gar nicht, vielleicht gibts auch die Realität nicht; ich könnte mir ebenso gut alles einbilden.
     
    #9
    Gravity, 31 Mai 2006
  10. Numina
    Numina (29)
    ...!
    8.784
    198
    96
    Verheiratet
    Regisseurin, ganz klar.
     
    #10
    Numina, 1 Juni 2006
  11. SirLurchi
    Gast
    0
    Ich bin derzeit nur der Statist. Aber ich kenn da jemand, dessen Bruders Schwägerin den Produzenten kennt und so hoffe ich auf eine kleine Nebenrolle. :smile2:
     
    #11
    SirLurchi, 1 Juni 2006
  12. User 15848
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    nicht angegeben
    So gesehen Regisseur.
    Warum, weiß ich auch nicht. Ich weiß eben, was ich wie haben will und ich weiß, wie ich dazu komme. Ich weiß, welches Verhalten von mir in etwa welche Reaktionen der restlichen Welt provozieren wird. Ich richte mich nach meinen Wünschen, meinen Ideen und meinen Gedanken und gebe ziemlich wenig darauf, was Gesellschaft und Co davon hält.
    Dafür versteh ich nicht, wie ein Mensch in seinem eigenen Leben Statist sein kann.
     
    #12
    User 15848, 1 Juni 2006
  13. User 29290
    User 29290 (37)
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    200
    Verheiratet
    Das hast du schön gesagt und mir damit die Arbeit abgenommen. :smile:
     
    #13
    User 29290, 2 Juni 2006
  14. Mr. Poldi
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    vergeben und glücklich
    Eindeutig Statist. Mache ich mir aber für gewöhnlich nicht wirklich Gedanken darüber.
     
    #14
    Mr. Poldi, 2 Juni 2006
  15. User 16687
    Verbringt hier viel Zeit
    809
    103
    5
    nicht angegeben
    Ich würde sagen, dass ich Regiesseur bin.
    Ich bin zwar nicht immer glücklich und zufrieden. Aber Filmtechnisch kann das ja auch ein Stilmittel sein um eine gewisse Stimmung zu vermitteln.
    Und wenn ich mich "treiben" lasse, dann auch kontrolliert und ich weiß wann es wichtig ist, den Hauptdarsteller wieder aktiv ins Geschehen eingreifen zu können.
    Mein Film ist aber ein eigenwilliger Film, der wohl nicht von allen gemocht wird und oft fehlinterpretiert wird.
    Statist aber niemals, dafür ist das Ego zu groß. Außerdem neige ich dazu selbst die schlimmsten Momente auf eine gewisse Art und Weise zu zelebrieren.

    ciao
     
    #15
    User 16687, 2 Juni 2006

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