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Stecke in einer Krise

Dieses Thema im Forum "Lifestyle & Sport" wurde erstellt von Dreamerin, 15 November 2009.

  1. Dreamerin
    Gast
    0
    Hallo,

    ich melde mich mal wieder hier, weil ich im Moment nicht genau weiß, was ich sonst tun soll.

    Vielleicht weiß jemand aus meiner Vergangenheit, dass ich immer schon Angst vor schlimmen Krankheiten und den daraus entstehenden Konsequenzen hatte. Aber wenn ich wusste, ich bin gesund, war für mich immer alles erledigt. Das ist leider nun nicht mehr so. Mir ist im Moment einfach zu jeder Zeit bewusst, dass ich mal sterben werde und mir erscheint seit dem alles ein wenig sinnlos. Und wenn’s dann an den Feierabend geht, wo jeder andere sich zu Hause geborgen fühlt, geht’s bei mir erst richtig los.

    Angefangen hat es im Mai: Ich saß im Kino und hatte eine Extrasystole (Herzstolperer). Ich habe den Film 10 Minuten vor Schluss verlassen müssen, ich musste einfach gehen, fast kommts mir vor, als wollte ich vor der Panik „weglaufen“. Wir sind dann ein paar Runden um den Block gegangen, bis ich mich beruhigt hatte. Plötzlich hat sich ein Gedanke in meinen Kopf gesetzt, ich könnt einschlafen und nicht mehr aufwachen und seit dem...

    Ich hatte eine Art Herzneurose entwickelt. Ich habe mich oft versucht, wach zu halten. Bin beim „Übergang“ vom Wachsein ins Schlafen hochgeschreckt oder aus dem Tiefschlaf. Ich hatte Panikattacken, war sogar schon 2 mal in der Notaufnahme. Hatte sämtliche EKGs, Herzultraschall, Blutuntersuchung und es fehlt mir nichts. Schlafen geht derzeit wieder, Panikattacken hatte ich seit ca. 3 Wochen nicht mehr. Aber ich schlafe immer noch mit Licht. Naja, ansonsten entdecke immer wieder etwas an mir, was etwas „Schlimmes“ sein könnte, die Arztbesuche hören nicht auf.

    Jetzt ist noch dazugekommen, dass mein Opa schwer krank geworden ist und die Prognose sehr schlecht steht. Heißt: Keine Behandlung, abwarten, es ihm so leicht wie möglich machen. Ich kann mir das nicht vorstellen, zu sterben. Ist das hier wirklich alles? Wenn ich wüsste, es kommt danach noch irgendwas, würde sich das hier lohnen. Aber wenn wirklich alles vorbei ist, ist das Leben jetzt sinnlos. Wozu das ganze?

    Ich weiß nicht, was ich von euch jetzt erwarte. Aber ich würde mich freuen, wenn ihr einfach irgendwas dazu schreiben würdet.

    Dreamerin
     
    #1
    Dreamerin, 15 November 2009
  2. brainforce
    brainforce (33)
    Beiträge füllen Bücher
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    248
    557
    Single
    jetzt mal ganz ernsthaft... bei dir nimmt das scheinbar solche Ausmaße an das psychologische Hilfe angebracht wäre... ich meine du weißt selbst das du dir das nur "einbildest" und dennoch landest du in der Notaufnahme - ich finde das schon ziemlich "krass".:eek::geknickt:
     
    #2
    brainforce, 15 November 2009
  3. Dreamerin
    Gast
    0
    Das ist tatsächlich so. Ich wusste, dass alles i. O. ist. Aber wenn mich so eine Panik packt, dann gibts keine klaren Gedanken mehr. Da bin ich dann eigentlich nur noch auf "Überleben" programmiert.

    Ich bin auch dran, warte auf einen Termin bei einer Psychologin. Aber ich weiß nicht ob sie es schafft, mich davon zu überzeugen, dass das hier alles Sinn macht. Ich habe mich das früher auch schon ab und zu gefragt, aber bin nie so tief eingestiegen.

    Letztens saß ich im Wartezimmer und las eine Zeitung. Da ging es darum, warum Eltern so traurig sind, wenn ihre Kinder ausziehen. Und darum, dass sie nun ihren letzten Lebensabschnitt planen müssen. LETZTEN LEBENSABSCHNITT :frown: Bin da etwas sensibel im Moment.

    Woher kommt das plötzlich? Gut, ich habe mir die letzten 2 Jahre immer wieder Gedanken um ein Thema gemacht, für das es jetzt aber keine Lösung gibt. Ich wollte aber immer eine suchen. Liegt es daran?
     
    #3
    Dreamerin, 15 November 2009
  4. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    Meine inkohärenten Gedanken:

    Das klingt wirklich nach einer Lebens- und Sinnkrise. Lass Dich mal virtuell umarmen. Über das mit den Herzstolperern hattest Du ja geschrieben vor einiger Zeit.

    Hast Du denn schon mal überlegt, zu einem Psychotherapeuten zu gehen? Denn eigentlich ist das, worunter Du leidest, kein körperliches Problem. Sondern eben etwas Seelisches. Du hast Ängste, weil Dir die Endlichkeit des Lebens bewusst ist und Du oft daran denken "musst". Eventuell könnte Dir auch ein Arzt oder Therapeut helfen, der auf Psychosomatik spezialisiert ist.

    Was nach dem Tod eines Menschen mit der Seele geschieht - darüber gibt es keine Gewissheit. Letztlich ist auch die Seele ein "menschliches Konstrukt" :zwinker:. Ich bin nicht religiös und glaube somit nicht direkt, dass man in den Himmel (oder gar die Hölle) kommt. Wobei ich die Hölle eher für eine menschliche Erfindung als Drohmaßnahme gegen Fehlverhalten ansehe.

    Ich weiß nicht, was der Sinn des Lebens ist. Ich denke aber, jedes Leben HAT einen Sinn, auch wenn er über unseren Verstand hinausgeht.

    Ich will mein Leben genießen, auskosten, "was draus machen". Ich will viel erleben, sehen, ich möchte intensiv fühlen.
    Leider habe ich bereits Menschen verloren, sowohl durch Suizid als auch durch Krankheit oder Unfälle. Diese Verluste schmerzen, das Nie-wieder-Gefühl ist heftig. Die Menschen, die ich verloren habe, fehlen mir. Dennoch lebe ich gern und empfinde nicht permanent Trauer.

    Allerdings denke ich mir eben auch - wer sagt denn: Nie wieder? Seit eine Freundin sich vor zwölf Jahren das Leben nahm, träume ich jedes Jahr kurz vor ihrem Geburtstag von ihr. Wir sind nur zwei Tage nacheinander im selben Jahr geboren worden, und sie ist mir auch zwölf Jahre nach ihrem Tod noch sehr präsent. Klar, weil ich zu unseren Geburtstagen automatisch an sie denke, wenn auch nicht immer bewusst, deshalb träume ich dann von ihr. Vielleicht ists aber auch eine Botschaft, keine Ahnung. Ich bin nicht esoterisch veranlagt :zwinker:.
    Fakt ist: Auch nach ihrem Tod ist sie für mich nicht weg. Und das finde ich sehr gut so.

    Sinn des Lebens, Sinn des Todes - dass es den Tod gibt, ist aus Sicht desjenigen, der seine Liebsten dadurch verliert, ungerecht und unfassbar. Nur wärs ohne den Tod doch etwas voll auf dem Planeten. Nicht nur deswegen hat der Tod einen Sinn. Unendlichkeit und Unsterblichkeit finde ich persönlich erschreckender als den Tod.

    Wenn man es aus biologischer Sicht sieht, ist der Körper funktional eingerichtet, gibt seine DNA weiter zwecks Arterhaltung und kann dann nach "Pflichterfüllung" irgendwann auch wieder "Platz machen" und aufhören zu existieren. Ich seh Fortpflanzung nicht als meinen Lebenszweck an, aber mir ist klar, dass der Körper nicht dafür konstruiert ist, ewig zu leben.

    Wozu das Ganze, fragst Du. Weil es irrsinnig viel Schönes gibt, das wir sehen, wahrnehmen, empfinden können. Weil das Leben wunderschön sein kann, lauter kleine Mosaikstücke des Glücks enthält. Und diese kleinen Moment des Glücks wollte ich nicht verpassen. Ob mein Leben irgendeinen tieferen Sinn hat, weiß ich nicht. Ich weiß, dass ich anderen Menschen etwas bedeute und auch schon Menschen glücklich gemacht habe. Ich bemühe mich darum, "Gutes zu tun", was biederer klingt, als es ist. Ob die Menschheit auf lange Sicht auf dieser Welt existieren wird, weiß ich nicht, aber darum muss sich mein Lebenssinn auch nicht drehen. Ich lebe jetzt, hier, heute, und ich versuche, so zu leben, dass ich Freude empfinden und weitergeben kann.

    Ich weiß nicht, wie lang ich leben werde. Ich bin dankbar, dass ich trotz gesundheitlicher Probleme seit meiner Kindheit wenig eingeschränkt bin in meinem alltäglichen Leben. Ich weiß zu schätzen, dass es mir gut geht und mein Körper insgesamt funktioniert (was er ohne tägliche Tabletten nicht täte). Ich bin einfach dankbar dafür, dass ich existiere. Mannomann, das klingt pathetisch... ist aber wahr.

    Da ich jahrelang jemanden begleitet habe, der an Krebs erkrankt ist, und dessen Leben schon sehr oft auf der Kippe stand, ist mir der Tod als solcher nicht fern. Ich empfinde ihn als zum Leben gehörig. Für die erwähnte Person wird der Tod auch Erlösung sein, wobei der Wille zu Leben aktuell sehr stark ist. Aber eben nicht so, wie sie jetzt lebt, nämlich mit Schmerzen. Die Natur kennt keine Gerechtigkeit oder Fairness, es gibt keinen, den man für solche Krankheiten anklagen kann, weil eben Zellen mutieren und wuchern...

    Was der Sinn des Lebens ist, ist eine alte und philosophische Frage. Schwierig wird es, wenn diese Frage dazu führt, dass die Antwort lautet "mir fällt kein Sinn dahinter ein" und dem Leben selbst kein Wert mehr eingeräumt wird. Ich weiß nicht, was offiziell und objektiv DER Sinn des Lebens ist - aber ich nehme einfach hin, dass ich lebe und ggf. den Sinn selbst finden darf und muss.
     
    #4
    User 20976, 15 November 2009
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  5. Dreamerin
    Gast
    0
    Hallo mosquito :smile:


    Ich habe letzte Woche bei einer Psychotherapeutin angerufen. Sie weiß nicht, ob ich heuer noch drankomme, sie meldet sich. Vielleicht höre ich ja morgen oder übermorgen von ihr.

    Mein Hausarzt schiebt im Moment alles auf die Schilddrüsenunterfunktion. Sie könnte Ursache für die Extrasystolen sein und wie ich gelesen habe auch für vieles andere. Seit 2 Wochen nehme ich wieder meine Tabletten, aber ich merke keinen Unterschied. Ich habe auch keine „richtige“ Unterfunktion. Mein TSH-Wert ist zu hoch, mein Schilddrüsenwert ist normal.

    Habe viel über das Leben nach dem Tod und die verschiedenen Anschauungen darüber gelesen. War teilweise recht interessant und jede Meinung hat seine Begründungen. Am Ende steht man aber vor einer Auswahl von Möglichkeiten und weiß nicht mehr, was man glauben soll.

    Und ich glaube auch, dass es etwas gibt, was über unseren Verstand hinaus geht. Ich habe auch viel gelesen über die Evolutionstheorie. Ich glaube mittlerweile nicht mehr, dass alles nur durch Zufall entstanden ist. Was nicht heißt, dass ich im Gegenzug dessen an die Schöpfungslehre glaube. Es gibt irgendwo eine Welt, auf der es keine Zeit gibt. Allein das geht doch schon über unsere Vorstellungskraft hinaus, jedenfalls über meine.

    Mein Leben auskosten möchte ich auch. Da gibt’s nur 2 Probleme:
    1.) Was, wenn mir ein Strich durch die Rechnung gemacht wird und ich es nicht so lang auskosten kann, wie ich möchte?
    2.) Wozu auskosten, wenn ich nichts davon „mitnehmen“ kann, nicht mal Erinnerungen? In 100 Jahren ist es vielleicht jedem (auch mir) egal, ob ich das Leben ausgekostet habe.

    Natürlich hat es Sinn, dass das Leben auf der Erde begrenzt ist. Wenn wir wüssten, wir leben ewig, dann würden wir uns ja gar nicht mehr anstrengen. So versuchen wir aus der relativ kurzen Zeit etwas zu machen. Haben ja auch einen enormen Fortschritt.

    Naja, jedenfalls ist mir ständig bewusst, dass der Tod immer neben mir herläuft, neben mir sitzt... Ich fühl mich manchmal richtig hilflos, es gibt keinen Ausweg.

    Dreamerin
     
    #5
    Dreamerin, 15 November 2009
  6. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    2.056
    vergeben und glücklich
    Dann hast Du bis zu diesem Moment das Leben genossen und viel Schönes erlebt. Solltest Du darauf verzichten, Dein Leben auszukosten, nur weil es sein könnte, dass Du nicht 90 oder 100 Jahre wirst, sondern vorher stirbst? Warum solltest Du auf Genuss verzichten, nur weil er vielleicht nicht so lange möglich ist, wie die statistische Lebenserwartung besagt?

    Wir können es uns nicht aussuchen, wie lange wir leben. Es gibt da diesen Spruch, dass wir unser Leben nicht verbreitern oder verlängern können - wohl aber vertiefen. :zwinker:
    Woher weißt Du, dass Du von Deinen Erfahrungen und Erinnerungen nichts mitnehmen kannst?

    Gerade dass wir nicht wissen, inwiefern es nach unserem Tod etwas gibt, ist doch ein Grund, das Leben bewusst zu leben und uns Gutes zu gönnen. Wir wissen, was es bedeutet zu leben - also lasst es uns tun, so gut wir können. Das ist meine Devise. Auch ich bin nicht jeden Tag fröhlich und verschwende auch mal Zeit und finde so Einiges beschissen. Aber grundsätzlich halte ich das Leben für eine gute Erfindung und mach gerne mit :zwinker:.

    Ob es Reinkarnation, Himmel, Jenseits oder sonstwas gibt - das werden wir früh genug erfahren. Vielleicht wechseln wir mit dem Sterben auch in eine andere Dimension. Keine Ahnung. Ich halte mich an das, was ich weiß und kenne, nämlich dass wir leben und dass das sehr schön sein kann. Und dass ich auch Schmerzen und Trauer aushalten kann.

    Vielleicht schaust Du Dir mal den Film "After Life" an, das ist ein japanischer Film von 1998 - ich fand ihn sehr interessant und schön. Da geht es genau um das Thema Erinnerungen und Lebenssinn - auf eine unkitischige Art. Bei Amazon ist der sehr günstig zu haben. Ich schreibe extra nicht mehr über den Inhalt und rate auch dazu, keine Inhaltsangaben oder Rezensionen zu lesen. Ich ging ins Kino auf eine Empfehlung hin, wusste fast nichts über den Film - und er hat mich sehr berührt. Ein Film übers Leben, mit lakonischem und stillem Humor. Bei Amazon neu für 4,99, gebraucht ab 2,19 (plus Versand von 3 Eur). Regisseur ist Hirokazu Kore-eda.

    Zur Unterfunktion der Schilddrüse: Vielleicht solltest Du mal zu einem Endokrinologen gehen, oft kennen sich Hausärzte mit den verschiedenen Möglichkeiten in Sachen Schilddrüsenkrankheiten nicht so gut aus. Es gibt mehr als nur Hypo- und Hyperthyreose. Nicht nur die einzelnen Werte sind zu betrachten, sondern auch ihr Verhältnis zueinander. Auch sind zum Teil bei Hausärzten noch ältere Grenzwerte "gültig".

    Wie nimmst Du das Thyroxin? Es soll morgens nüchtern mit etwas Wasser genommen werden, die Tablette nicht zerkauen. Und erst 30 Minuten später etwas essen. Nicht parallel Eisenkapseln nehmen - das behindert die Aufnahme des Thyroxins ins Blut.

    Ich selbst habe keine Schilddrüse, wie Du vielleicht weißt, und habe großes Glück, dass ich keinerlei geistige Einschränkungen habe - manche Ärzte sehen einen Beginn mit Hormonsubstitution erst in der dritten Lebenswoche als problematisch an. Als ich geboren wurde, gabs noch nicht die Standarduntersuchung am dritten/vierten Lebenstag. Ich bin sehr froh, dass ich trotz anderer Probleme im Zusammenhang mit der fehlenden Schilddrüse insgesamt fit und gesund bin.

    Noch ein Gedanke: Freddy Mercury lebt nicht mehr - aber was er zu seinen Lebzeiten gemacht hat, besteht weiter. Auch wenn er tot ist, sein Werk ist es nicht. Und vergessen ist er allemal nicht.
    Man muss kein Künstler sein, um durch das eigene Wirken "fortzubestehen".
     
    #6
    User 20976, 15 November 2009
  7. Eleganza
    Eleganza (34)
    Verbringt hier viel Zeit
    85
    93
    2
    vergeben und glücklich
    Zum Thema Extrasystolen: Ich habe diese hin und wieder auch. Vorallem abends im Bett vorm einschlafen. Ich kann dir nur sagen das diese "Herzstolperer" wirklich JEDER Mensch irgendwann mal hat, nur sie spüren diese nicht.Es ist wirklich harmlos. Ich hatte auch schon alle möglichen Herzuntersuchungen hinter mir. Lag extra 3 Tage im Krankenhaus und ich bin kerngesund. Es ist nur so das manche Menschen wie du und ich das Pech haben diese zu spüren. Warum auch immer.
    Seitdem ich regelmäßig Sport mache, werden die "Herzstolperer" immer seltener. Nur meine Erfahrung.
     
    #7
    Eleganza, 16 November 2009
  8. Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
    5.921
    398
    2.212
    Verheiratet
    Nehmen wir an, dass Punkt 2 stimmt und du nichts "mitnehmen" kannst, dann ist dir Punkt 1 dann ja egal und es zählt nur, was du zu deinen Lebzeiten erfährst. Du hattest X Jahre Spaß (oder was auch immer deine Definition von "auskosten" ist) und alles ist in Ordnung. Sein Leben nicht versuchen auszukosten, nur weil man irgendwann stirbt und vielleicht nicht all das machen konnte was man möchte, das ist unlogisch. Denn es ist erwiesen, dass du im Moment lebst und im Moment Gefühle zeigst.
    Das sollte eigentlich beide Fragen beantworten. Denn wenn Punkt 2 stimmt (wovon ich als Atheist ausgehe), dann mag es im Nachhinein egal sein was du gemacht hast. Im Nachhinein! Jetzt ist es aber nicht egal, denn jetzt lebst du.

    Aber ich glaube nicht, dass irgendeine Antwort hier mehr als ein Schupps sein kann. Du sagst ja selbst, bei einer Panikattacke ist das logische Denken weg. Ich sehe nur den Weg zum Profi.
     
    #8
    Subway, 16 November 2009
  9. Dreamerin
    Gast
    0
    Ganz so ist es ja jetzt auch nicht. Ich mach ja viele schöne Dinge. Nur in meinem Hinterkopf schwingen immer 2 Dinge mit. 1.) Ich muss irgendwann sterben und 2.) Das schon erwähnte Problem, über das ich mir 2 Jahre lang Gedanken gemacht habe und keine Lösung fand. Es geht um etwas, was vielleicht in 10-20 Jahren mal kommen KÖNNTE.

    Seltsam, genau den Spruch habe ich vor ca. 1 Woche das erste mal irgendwo gelesen.

    Naja, sicher weiß man das natürlich erst, wenn es so weit ist. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass danach einfach alles „weg“ ist. Ich habe kürzlich einen Bericht gelesen, dass Quantenphysiker auch nicht ausschließen, dass das Bewusstsein in einer anderen Dimension bleibt. Und ich bin auch mit vielen anderen Lehren vertraut. Aber vorstellen kann ich mir absolut nichts davon.

    Ja, der klingt wirklich interessant. Werde ihn mir mal besorgen.

    Ich war mittlerweile bei 4 verschiedenen Ärzten. Einer davon war im Krankenhaus auf der Intensivstation (wo ich auch war). Im Moment lauf ich eigentlich nur noch von Arzt zu Arzt. Ich bin beispielsweise im Juli routinemäßig zum Zahnarzt (nach 1 Jahr Pause!). Und ich bin noch immer in Behandlung. Erst wurden Löcher an beiden oberen Weisheitszähnen gefunden. Dann eins am Schneidezahn vorne. Das lass ich mir ja noch alles eingehen, am Schneidezahn war wirklich was und die Weisheitszähne werden wohl mal raus müssen, weil ich mir ständig auf die Backe beiße. Aber heute hat er dann noch mal 3 Löcher gefunden und mir was von Inlays erzählt und jetzt läuten die Alarmglocken. Da muss eine 2. Meinung her!! Ich bin wirklich schmerzlos dort hin und komme mit 6 Löchern raus? Dass hatte ich 2001 schon mal bei einem anderen und die 2. Meinung besagte: Da ist nichts. Ich komm mir vor wie eine ausgenommene Weihnachtsgans. Zahnärzte sind wirklich was Schlimmes.

    Naja, dann muss ich wegen meinem Langzeit-EKG noch weiter dranbleiben, weil mein Herz zu schnell schlägt. Dann sollte ich zur Psychologin. Dann wollt ich mir mal beim Hausarzt Muttermale ankucken lassen. Dann muss ich zur Krebsvorsorge zum Frauenarzt. Irgendwo muss ich das alles jetzt mal nach und nach machen. Ich hoff daher, dass es bei mir lediglich eine „versteckte Unterfunktion“ ist, wie es bisher mehrere Ärzte sagten.

    Derzeit nehme ich Thyronajod75 und natürlich morgens auf nüchternen Magen 30 Minuten vorm Frühstück ;-) Allerdings hab ich’s auch mal mit Milch genommen – ist das schlimm? Eisen nehm ich gar nicht.

    Ach ja, irgendwo hat mir jemand einen Flo ins Ohr gesetzt wegen Hashimoto :frown:

    Das klingt wirklich nach Glück. Dass du keine Schilddrüse mehr hast, das wusste ich noch.

    Wenn ich den Befund meines Langzeit-EKGs nicht falsch gedeutet hab, dann hatte ich an diesem Tag 6 Stück. Das sind nicht viele. Aber wenn man jede spürt...

    Heut Nacht hatte ich wieder mehrere Angstschübe. Aber anders als früher. Ich bin nur einfach immer mit undefinierbarer Angst aufgewacht und die verging auch schnell wieder. Aber schon 3-5 Mal. Hatte keine Angst vor etwas Bestimmten.

    Worin liegt für einen Atheisten der Sinn des Lebens? Nicht des eigenen Lebens, sondern allgemein des Lebens? Warum gibt es alles, woher kommt alles? Würde mich mal interessieren. Einfach alles Zufall?
     
    #9
    Dreamerin, 16 November 2009
  10. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
    13.614
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    vergeben und glücklich
    Ich selbst bin zwar getauft und konfirmiert, kann mit dem "Gotteskonzept" aber wenig anfangen. Gott als Person kann ich mir nicht vorstellen, ich halte das für eine sehr menschliche Denkweise.

    Ich denke, irgendeine Form von "Macht" und "Kraft" und "Sinn" gibt es. Warum es Universum, Erde und Menschheit gibt - keine Ahnung. Sicherlich einige glückliche Zufälle. Vielleicht gibts auch einen großen Bastler, der das alles gezielt gestaltet hat. Weiß ich nicht.
    Ich nehme es als eine Art Geschenk an, dass es die Erde gibt und sie so lebensfreundlich gestaltet ist, dass es zur "Menschwerdung" kommen konnte und wir existieren. Die Natur als solche finde ich faszinierend, ich finde auch unglaublich, dass insgesamt "das alles" so funktioniert - ob einzelne Körperzellen, Wachstum von Pflanzen, Ökosysteme, ...

    Ich muss nicht alles erfassen und verstehen können, um gern zu leben. Die Ungewissheit, was nach dem Tod aus uns wird, macht mir wenig Kummer. Sagen wir so: Ich bin eher gespannt, habe aber keine Angst. Ich glaube nicht an Bestrafung für meine "Sünden" nach meinem Tod, auch nicht an "Belohnung" oder sonstige wertende Instanzen. Ob das, was mein "Ich" ausmacht, nach meinem körperlichen Ende weiterbesteht, weiß ich nicht, aber mich beunruhigt das nicht - obwohl ich sehr zum Nachdenken neige ;-). Ich bin froh, mit einem Bewusstsein ausgestattet zu sein und zu leben, auch wenn ich nicht weiß, ob es einen tieferen Sinn hat, DASS ich lebe. Ich habe übrigens früher als Kind immer angenommen, dass ich nicht alt werde, sondern sicher an irgendetwas sterben werde. Ich konnte mir nicht vorstellen, erwachsen zu sein, alt zu werden und so weiter. Außerdem sind mir in meiner Kindheit so viele Unfälle passiert, bei denen es knapp war, dass ich mich eh wundere, meine Kindheit überlebt zu haben (ich bin zum Beispiel vom Baum gefallen - und direkt NEBEN einem landwirtschaftlichen Gerät mit langen fiesen Metallspitzen gefallen, ich bin bei Hochwasser in einen Fluss gefallen und mit Müh und Not ans Ufer gelangt und dergleichen). Vielleicht habe ich mich als Kind so oft mit dem Thema Sterblichkeit auseinander gesetzt, dass ich heute dieses Thema ohne große Furcht behandeln kann. Tödliche Krankheiten oder Unfälle fnide ich immer noch schlimm, ich habe auch durchaus manchmal Angst, mir wichtige Menschen zu verlieren - aber an sich macht mir das Wissen, dass der Tod DA ist und wir alle sterben werden, keine Angst mehr.

    Mit den Menschen, die ich selbst bereits verloren habe, rede ich gelegentlich bzw. führe Gedankengespräche mit ihnen - ohne direkt zu glauben, dass meine Gedanken irgendwo "ankommen". Aber mir tut das gut. Ich habe damals an die Freundin, die durch Suizid starb, einen Brief geschrieben.

    Ich halte es für sehr sinnvoll, Dir professionelle Hilfe zu suchen. Eventuell wirklich einen Arzt, der sich mit psychosomatischer Medizin auskennt.

    Was das mit den Herzschlägen angeht: Es waren schon mehrfach Ärzte nervös, weil meine Pulsfrequenz immer relativ hoch ist, auch Fitnesstrainer waren da alarmiert, weil ich diverse übliche Altersgrenzwerte sprenge.

    Aber es liegt nichts Krankhaftes vor, obwohl das EKG irgendwelche atypischen Zacken aufwies. Ich hatte in der Vorbereitung für meine Bergwanderung auch ein Belastungsekg gemacht, dort sagte mir der Arzt, dass da ein paar Besonderheiten sind und ich generell eine hohe Pulsfrequenz habe - aber das sei einfach individuell verschieden und nicht problematisch. Wie das bei Dir ist, weiß ich nicht, aber ich rate Dir unbedingt dazu, Dir einen Termin bei einem Psychotherapeuten zu organisieren - denn das In-Dich-Hineinhorchen und das häufige Alarmiertsein wegen körperilcher Vorgänge ist aus meiner Laiensicht ein seelisches Problem. Vielleicht gibt sich diese Angst, wenn Du Dich mit dem Thema "Angst vor dem Sterben" in einer Gesprächstherapie auseinandersetzt.

    Mir ist klar, dass Du wohl nicht einfach umschalten kannst auf "Hey, ich genieße mein Leben und vergesse alle Sorgen". Zu grübeln ist nicht grundsätzlich falsch - nur dann, wenn es Dein alltägliches Leben beeinträchtigt.
    Sich die Endlichkeit des Lebens bewusst zu machen, halte ich für sinnvoll, sofern dieses Bewusstsein nicht das tatsächliche Leben im Hier und Jetzt erschwert.
     
    #10
    User 20976, 16 November 2009
  11. Dreamerin
    Gast
    0
    Danke für deine lieben Antworten, mosquito.

    Eine Kollegin von mir ist sehr christlich. War schon auf ein paar Vorträgen von ihrer „Gemeinde“ dabei. Aber so ganz überzeugt mich das alles nicht.

    So geht es mir auch. Wahrscheinlich können und sollen wir gar nicht alles verstehen.

    Dass ich eine große Hilflosigkeit gespürt hab, wenn ich näher an den Tod dachte, das hatte ich schon als kleines Kind. Ganz genauso wie ich es heute habe. Das hatte ich eigentlich immer wieder mal.

    Ich hatte jetzt mehrere Ruhe-EKS. 3 Stück waren es mindestens. Die waren alle absolut i. O. Dann hatte ich letztens ein Belastungs-EKG, das war auch bestens. Sogar der Blutdruck war gut. Und dann hatte ich das Langzeit-EKG, wo rauskam, dass nur mein Herzschlag zu schnell ist. Aber noch keine Rhythmusstörung. Ich hab gelesen so im Schnitt 97 Schläge die Minute. Aber ich hatte eine schlechte Nacht mit dem EKG an mir. Bin mal schweißgebadet aufgewacht und hatte auch immer mal wieder leichte Angst. Auf dem Langzeit-EKG stand, dass ich Vormittags mal einen Puls von 154 hatte. Daran kann ich mich gar nicht mehr erinnern, das müsste ich doch mitkriegen?!

    Leider hat sich die Psychologin noch nicht gemeldet. Vielleicht ruf ich noch bei einer 2. an. Kann ja nicht schaden.

    Hab mal so einen Spruch gehört: Die Angst vorm Sterben ist die Angst vorm Leben. Kann damit aber nicht direkt was anfangen.
     
    #11
    Dreamerin, 16 November 2009
  12. Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
    5.921
    398
    2.212
    Verheiratet
    Ich glaube nicht, dass es da den Sinn für alle Atheisten gemeinsam gibt.
    Warum sollte unser Leben mehr Sinn haben als das Leben irgendwelcher Tiere? Wir werden geboren, wir leben, wir sterben. Der einzige Unterschied ist, dass wir ein wenig mehr unsere Triebe im Griff haben und nicht unbedingt alle Kinder in die Welt setzen müssen.

    Aber wenn du mich schon fragst, im allgemeinen seh ich den Sinn des Lebens darin die Menschheit am Leben zu erhalten. Das ist allerdings auf die Masse bezogen und nicht auf mich persönlich.

    Mein persönlicher Lebenssinn ist es so wenig wie möglich im Leben zu bereuen. Ich möchte meinen Spaß haben, Dinge ausprobieren und als Höhepunkt vielleicht irgendwas erschaffen, dass Leute auch noch nach meinen Tot nutzen (oder betrachten, lesen, irgendsowas). Und wenn das letzte nicht klappt: Soll mir auch egal sein. :smile:
    Mein Leben kann ich nur während meiner Lebzeit gut oder schlecht finden, danach nicht mehr.
     
    #12
    Subway, 16 November 2009
  13. waschbär2
    Beiträge füllen Bücher
    6.405
    218
    275
    vergeben und glücklich
    Irgendwas schreiben .... hmmmm .....

    Ich kenn ja noch deine früheren Beiträge. Und so sehr hat sich deine Situation nun denn auch nicht geändert.

    Ist m.E. immer noch eine Mischung aus leichter Hypochondrie, Kontroll- und Sicherheitsbedürfnis.
    Alles aber noch harmlos, solange es dich nicht belastet.

    Aber jetzt belastet es dich sehr und da gibt es zunächst nur einen Weg -> Behandlung.

    Was deine Focussierung auf den Tod und der damit gestellten Sinnfrage angeht, da gibt es leider kein Patentrezept. Dem einen hilft eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Tod in allen seinen Facetten, beim anderen die komplette Verdrängung.

    Ich wäre ja für die erstere Variante, aber das sollen Leute beurteilen, die sich intensiver mit dir beschäftigen.

    Was das angeht, ist das Zitat leicht erklärt:
    Wer jede Sekunde Angst vor dem Tod hat, kann nicht wirklich befreit leben. Er lebt, als wäre er schon tot. Ängstlich, mutlos, freudlos .... stumpf.
     
    #13
    waschbär2, 16 November 2009
  14. Dreamerin
    Gast
    0
    Das versteh ich allerdings auch nicht. Die Pauschalantwort lautet: Weil wir ein Gewissen und ein Bewusstsein haben. Aber soweit ich weiß, konnten wir Tiere noch nicht dazu interviewen, ob sie das nicht auch haben.

    OK, dachte ich auch lange Zeit. Allerdings frage ich mich, wozu das nötig ist. Irgendwann – das ist ja angeblich erwiesen – wird es weder Erde noch Sonne geben. Wer also bewegt uns dazu, dass wir uns erhalten wollen? Ich mein im Endeffekt ist das doch sch*egal.

    Für dich als Außenstehender nicht. Aber für mich ist es doch noch mal anders geworden. Außerdem schlafe ich nicht mehr entspannt. Heut bin ich so gegen halb 4 wach geworden – mal wieder mit Herzklopfen – weil ich geträumt hab, dass eine Bekannte gestorben ist. Ich mag diese Bekannte nicht, aber schockiert war ich trotzdem total. Hab heut gleich geschaut, ob das nicht vielleicht wirklich passiert ist. Aber zum Glück nicht.

    Ja, das trifft alles zu.
    Leider hat sich die Psychologin heut auch nicht gemeldet.

    Welche Facetten?
    Wie hast du dich damit auseinander gesetzt? Irgendwann kommt jeder mal zu diesem Thema, oder?
     
    #14
    Dreamerin, 17 November 2009
  15. Dreamerin
    Gast
    0
    Hallo!

    Heute ist mein Opa gestorben :geknickt:

    Ich weiß nicht, wo er jetzt ist. Physisch weiß ich das schon, aber wo ist seine Seele, wenn es soetwas gibt?

    Als wir in diesem Leichenhaus waren, da überkam mich fast eine Panik. Wenn ich dran denke, dass ich auch mal in so einer Kiste liege... :frown: Es ist eine ganz schlimme Vorstellung für mich.

    Gestern hatte ich meine 1. Sitzung bei der Psychologin.

    LG
    Dreamerin
     
    #15
    Dreamerin, 25 November 2009
  16. Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
    5.921
    398
    2.212
    Verheiratet
    Ein Gewissen und ein Bewusstsein mögen uns von den Tieren unterschieden, doch ob es auch unser Sinn des Lebens deshalb unterscheidet?
    Tiere haben wohl den Vorteil, dass sie sich darüber keine Gedanken machen. :zwinker:

    Bis es keine Erde und keine Sonne mehr gibt dauert es noch ein paar Millionen Jahre. Bis dahin hat es die Menschheit entweder geschafft auf anderen Planeten weiter zu leben... oder hat sich selbst ausgelöscht.
    Was mir persönlich aber egal sein kann. Im großen und ganzen hast du sicherlich recht. Oder noch krasser ausgedrückt: In spätestens ~200 Jahren kräht wahrscheinlich kein Hahn mehr nach dir. Aber was interessiert uns das jetzt? Wir werden es nicht miterleben.
    Aber das jetzt, das bekommen wir sehr gut mit und das ist der Teil den wir leben sollten.

    Das tut mir sehr leid.
    Wo seine Seele ist? Ob es die überhaupt gibt? Keine Ahnung, sollte bei dir allerdings nichts ändern.
    Was du aber machen kannst: Von ihm erzählen, deinen Freunden, deinen Kindern, deinen Enkeln.

    Meinen Ur-Opa kenne ich z.B. nicht, er starb bevor ich auf die Welt kam. Trotzdem weiß ich einiges von ihm, lustige geschichten, traurige Geschichten, Erfolge, Niederlagen. Die hat mir meine Oma erzählt und genau so werde ich auch meinen Kindern von ihm erzählen und meinen Enkeln von meinen Großeltern.
     
    #16
    Subway, 25 November 2009
  17. Dreamerin
    Gast
    0
    Ja, aber warum tun wir es? Weil wir durch Zufall ein bisschen schlauer geworden sind?

    Stimmt, da war ja was, dass der Mensch andere Planeten bewohnen könnte.

    Wenn man das so akzeptieren kann, dann find ich das gut. Wenn ich an einem Tag sehr beschäftigt bin, dann klappt der Gedanke auch. "Mir egal, ich lebe jetzt, alles andere ist mir jetzt egal". Aber wenn ich zur Ruhe komme und mehr Zeit habe nachzudenken, gefällt mir der Gedanke ganz und gar nicht.

    Wenn ich so einen Sarg sehe, dann überkommt mich die reine Panik. Auch mal in so einem Ding zu liegen, meterweit unter der Oberfläche... *schauder*

    Von meinem Opa erzählen ist eine nette Idee. Und jetzt, wo du das sagst, fällt mir auf, dass ich von meinen Großeltern wirklich wenig weiß. Meine Oma und meinen Opa väterlicherseits habe ich nie kennen gelernt und weiß wirklich nur sehr wenig. Und meine Oma mütterlicherseits starb, als ich 4 Jahre alt war. Von ihr weiß ich auch nur ein bisschen mehr also von den anderen Großeltern... :frown:
     
    #17
    Dreamerin, 26 November 2009
  18. Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
    5.921
    398
    2.212
    Verheiratet
    Genau.

    Ich sehe das nicht als Sache die man akzeptiert oder nicht akzeptiert. Ich sehe es als Tatsache.
    Jetzt lebst du, das ist Fakt. Was später mit dir passiert kann dir keiner sagen. Zu 99,999% hörst du einfach auf zu existieren. Also jetzt leben und darüber grübeln ob das Leben gut oder nicht gut war, das kannst du dann ja nach dem Leben machen.

    Du musst dich doch nicht beerdigen lassen. Es gibt ja noch genug andere Dinge, die man mit deinem Körper nach dem Tot anfangen kann. Lass dich verbrennen... spende ihn der Wissenschaft...

    Dann setz dich mit deinen Eltern zusammen und lass dir von denen was erzählen. :smile:
     
    #18
    Subway, 26 November 2009

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