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Steile Piste macht mir Angst

Dieses Thema im Forum "Lifestyle & Sport" wurde erstellt von capricorn84, 15 Januar 2009.

  1. capricorn84
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    Hallo!

    Weiß jetzt nicht ob es direkt in den Kummerkasten gehört aber ich wusste sonst nicht wohin damit - ansonsten bitte verschieben. ;-)

    Also ich lerne Skifahren. Eigentlich ne gute Sache. Mein Freund lernt es mir da er es kann. Bis jetzt hat es auch gut geklappt, die flachere Piste ist kein Problem für mich - fahre immer Schneepflug. Mein Freund meint so wäre es leichter für den Anfang was ja auch stimmt. ;-)

    Blöderweise fängt die "flachere" Piste erst einige Meter nach dem steilen an. Also man steigt vom Lift an und dann ist es ca. 20Meter steil. Und genau da liegt mein Problem. Ich trau mich da nicht runter. :ratlos:
    Drum ist es momentan so dass ich so seitlich runter "schlittere" bis der flache Teil beginnt - ab da, wie gesagt, kein Problem. :zwinker:

    Nur so kann´s ja nicht weitergehen oder? Irgendwann muss ich ja auch vom Steilen runterfahren. Wenn ich dort oben stehe denke ich mir "Fahr einfach runter" aber leider ist das nicht so einfach. :geknickt:

    Gehts jemand noch so? Oder hatte jemand von euch diese Angst auch anfangs? Was habt ihr dagegen gemacht?
    Habt ihr Tipps für mich was ich gegen diese Angst machen kann?

    Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung! :zwinker:

    Liebe Grüße
    Capri
     
    #1
    capricorn84, 15 Januar 2009
  2. Subway
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    Ich selbst fahre Ski seit ich etwa 8 Jahre alt bin. Kenn mich also ein wenig aus.

    Da du selbst sagst, dass du noch überall im Schneepflug runterfährst ist es doch nicht schlimm, wenn du ein seitliches Stück seitlich runterschlitterst. Dir fehlt halt einfach die Sicherheit und willst vielleicht auch nicht zu schnell werden.
    Kannst du schon seitlich bremsen oder nur im Schneepflug? Wenn nur im Pflug, dann ist es noch ein Grund dafür, dass du lieber vorsichtig bist, da dort das Bremsen schwerer ist und ein längerer Bremsweg da ist als bei einer seitlichen Bremsung.

    Seh da keinen Grund zur Panik. *g*
     
    #2
    Subway, 15 Januar 2009
  3. capricorn84
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    Alles nur im Schneepflug. ;-)

    So lange fahre ich noch nicht. Am Dienstag bin ich das erste mal gefahren aber da ich zu sehr verkrampft habe war ich froh als ich unten war. :tongue:

    Gestern bin ich 2mal runtergefahren.

    Sag mal, wenn du hinfällst wie stehst du dann wieder auf? :grin: Blöde Frage ich komm von alleine nicht mehr auf, weil ich anscheinend zu wenig Kraft in den Beinen habe. Mein Freund muss mir immer helfen. :schuechte
     
    #3
    capricorn84, 15 Januar 2009
  4. Subway
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    Beim Aufstehen erstmal seitlich hinlegen, die Ski parallel zum Tal. Dann einfach aufstehen. Glaub die Schwierigkeit ist eher das Wegrutschen der Ski. Aber auch das kommt einfach mit der Zeit. :smile:

    Dann mal Ski Hail, am 3. Tag muss man noch keine Wunder erwarten. :smile:
     
    #4
    Subway, 15 Januar 2009
  5. capricorn84
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    Danke! Das beruhigt mich schon etwas. :smile:
     
    #5
    capricorn84, 15 Januar 2009
  6. User 18780
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    Fährst du bögen, oder "immer gradeaus" ?

    Anfangs bin ich immer beinah parallel zum Hang, und habe dann am Rand der Piste umgedreht, was gleichzeitig der heikelste Punkt war.
    Irgendwann traust du dich das umdrehen, weil du weißt, dass du auf der paralelen strecke abbremsen kannst, was du gerade anschwung gewonnen hast.
    Das geht auch alles mit dem Plug. Irgendwann hat sich das bei mir automatisch zum parallelschwung (ka. wie das richtig heißt) gewandelt.

    der plug ist ja eigentlich nichst anderes, als das parallele bremsen, nur dass man nur einen fuß dazu verwendet, nämlich den, der weiter unten am hang ist (bzw beide, wenn man geradeaus fährt).

    bei mir hat das auch eine woche gebraucht, bis es einigermaßen ging. die routine kommt erst wenn man länger ski fährt.
     
    #6
    User 18780, 15 Januar 2009
  7. User 36171
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    Hey, das kenne ich auch. Ich habe eben erst angefangen zu lernen und war erst zweimal Skifahren.
    Mein Freund fährt schon seit Kindertagen Ski und hat begonnen, es mir beizubringen. Nach Weihnachten war ich das erste mal und kurz darauf Anfang Januar das zweite Mal.

    Ich kann deine Angst verstehen.
    "Oh Gott, was? DA runter fahren?!"
    "An dem steilen Stück 'ne Kurve probieren? Spinnst du?!"
    Es sind sogar einige (Wut- und Angst)Tränen geflossen. :zwinker:
    Ich bin nicht so einfach bei solchen Dingen. :schuechte
    Und ich hatte sooolche Angst.

    Anfang Januar sind wir nach einem ersten Übungstag im Schwarzwald in die Schweiz gefahren und einen Tag vom Urlaub Ski gefahren.
    So toll, kann ich dir sagen!
    Dafür lohnen sich alle Mühen.

    Darf ich fragen, was für Ski du hast?
    Bei meinem dritten Mal hatte ich mir nämlich so genannte Fun-Carver geliehen und damit hat es super geklappt!
    Ich fahre schon jetzt kaum noch im Pflug, sondern bremse einfach durch das Kurven machen bzw. quer zum Hang stellen.
    Mit den Fun-Carvern kann man viel leichter Kurven machen, als mit den alten langen Spaghettiski (FALLS du solche hast).

    Am meisten hat mir das Wissen geholfen, dass ich auch bei hohen Geschwindigkeit (was ja auch mal vorkommen kann, ob mit Absicht oder ausversehen) immer noch bremsen kann. Obwohl ich dann trotzdem noch Angst hatte, ich wusste, dass ich immer irgendwie bremsen kann und dann macht es auch nichts, wenn ich mal zu schnell für meinen Geschmack werde.
    Aber dafür braucht man auch erstmal eine Weile für. Ich bin ja selbst noch dabei, sicherer zu werden. Also nicht, dass das jetzt so klingt, als wäre ich hier der Pro. Ganz bestimmt nicht, du solltest mich mal erleben. *g* Schlimm finde ich auch immer noch das Aufstehen, da rutsche ich IMMER weg.

    Aber: Verlange nicht zu viel von dir.
    (Darin bin ich immer Spezialist)
    Du kannst natürlich erst steile Stücke ohne Angst runterfahren, wenn du dir sicher bist, dass du auch bremsen kannst. Ist ja klar.
    Am Anfang muss man sich natürlich überwinden. Das ist absolut nicht einfach. Lass dir Zeit.
    Halte einfach vor dem steilen Stück an und atme tief durch. Dann fahr schräg zum Hang.
    Am schwierigsten ist es dann eine Kurve zu machen, denn fährst du ja quasi ganz kurz Schuss.
    Deswegen musst du dich immer zwingen, die Kurve auch wirklich zu Ende zu machen. Also immer den Körper voll rumdrehen und immer dabei bleiben. Hast du die Kurve gemacht, wirst du automatisch wieder langsamer.

    Ansonsten rutsche einfach schräg den Hang runter.
    Das ist doch keine Schande!
    Wenn du noch Angst hast, lass es.
    Das kommt mit der Zeit.
    Sobald du sicherer wirst, traust du dich auch mehr. :smile:
     
    #7
    User 36171, 15 Januar 2009
  8. capricorn84
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    Wow :eek: LAnge Antwort Lia. Aber total ähnlich mit mir. Ich hab nämlch gestern auch geheult :schuechte als ich beim steilen runter wollte und dann hingefallen bin und nicht mehr aufkam. :grin: Echt peinlich aber wenn du sagst das wird schon - brauch ich ja nicht soviel Angst haben.

    @Mann im Mond: Fahre schon "Bogerl" also links dann wieder rechts, das geht einigermaßen nur zeitweise steht dann ein Fuß quer, der macht was er will. :grin: Wahrscheinlich liegt das auch an der Nicht vorhandenen Kraft meiner Beine. :schuechte

    @Lia: Welchen Lift bist du als erste gefahren? Schlepplift oder Sessellift? Hattest du da auch Angst davor oder ging das gleich?
     
    #8
    capricorn84, 15 Januar 2009
  9. Subway
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    Boah... Schlepplifte, wie ich die als Kind gehasst habe. Da war man Anfänger, hatte dann noch nicht die richtige Größe und es hat einem hier und da mal die Kraft gefehlt. Tut sehr gut, wenn sich der scheiß Bügel in den Beinen verknotet und man erstmal die halbe Strecke mitgeschleift wird, weil man gerade an einer Stelle ist wo die Liftwarte nicht einsehen können.
     
    #9
    Subway, 15 Januar 2009
  10. User 18780
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    (ich hab mich beim schlepplift das erste mal draufgesetzt, weil es mir keiner gezeigt hat *g*. dann bin ich mühsam aus der bahn gekrabbelt :grin: )

    einfach keine angst haben. das war der punkt, an dem es bei mir hing. ich bin dann mal ne für mich sehr steile strecke runtergefahren, und konnte mit dem pflug nicht bremsen (die strecke war SEHR schmal). also bin ich schuss gefahren, und mich hats bei ziemlich hoher geschwindigkeit reingehauen.
    seitdem habe ich gelernt -> beim skifahren fällt man meistens weich, es sei denn man fällt auf ner eisplatte.
    das hat mir auch geholfen, die angst vor dem wenden beim bogen fahren zu überwinden :zwinker:

    an der kraft in deinen beinen wird es kaum liegen, denn auf einer guten piste ist das bremsen nicht sehr anstrengend (gut, im pflug schon).

    immer schön weiter üben, das wird schon.
     
    #10
    User 18780, 15 Januar 2009
  11. User 18889
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    nicht angegeben
    Ich war mit 16 mal für eine gute Woche Skifahren und erstaunlicherweise zeigte ich da ein gewisses Talent, zumindest wenn man meine sonstige Sportfaulheit betrachtet.

    Ich habe mir da nicht groß Gedanken um die Höhe gemacht, sondern bin einfach gefahren. Nach 3 oder 4 Tagen war auch die Hälfte der Klasse bereits auf der schwarzen Piste unterwegs. Ob das sinnvoll war oder nicht, ist ja eine andere Sache, aber es ging. Ich bin ganze zweimal leicht hingefallen in der Zeit, ansonsten nie. Aufgestanden bin ich dann auch alleine.

    Das war echt eine der wenigen Sportarten, wo ich mich nicht total doof angestellt habe.
     
    #11
    User 18889, 15 Januar 2009
  12. User 44981
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    Anfänger haben immer Angst vor steilen Hängen. Insbesondere wenn sie nicht als kleine Kinder, sondern erst als Jugendliche oder Erwachsene mit dem Skifahren anfangen.
    Das ist völlig normal.

    Werde erst mal am flachen Hang sicherer, bevor du dich in steileres Gelände traust.

    Und noch ein Tipp: Mache einen richtigen Skikurs (sofern den Freund kein Skilehrer ist)!
    Auch wenn dein Freund ein richtig guter Skifahrer ist, ist er noch lange kein guter Skilehrer. Er kann selbst fahren und weiß auch einigermaßen, wie das alles funktioniert. Aber er weiß wohl kaum, wie man einem Anfänger das Skifahren so beibringt, dass er möglichst schnell und möglichst sicher fahren kann.

    Dein Problem mit dem Aufstehen zeigt z.B. ganz deutlich, dass es dir dein Freund einfach nicht richtig gezeigt hat.
    Aufstehen sollte man immer schon vor dem ersten Fallen, ja sogar schon vor dem ersten mal Abfahren auf abschüssigem Gelände erst mal im flachen Gelände und dann auch am Hang geübt haben und beherrschen.
    Wenn man nicht gerade extrem übergewichtig und gleichzeitig auch noch extrem schwach ist, kann man problemlos aufstehen, sofern man weiß, wie es geht und sofern sich die Beine nicht völlig verknotet haben, was vor allem bei Anfängern schon mal vorkommen kann.

    Ein Skilehrer würde mit Anfängen vermutlich überhaupt nicht an einen Hang mit steilem Einstig gehen. Er würde dich auf dem für deinen könnensstand möglichst gut geeignetem Gelände fahren lassen, so dass erst mal überhaupt keine Angst aufkommt (sondern nur ein gewisser Respekt vor dem Hang, der aber bei jedem Skifahrer irgendwie vorhanden sein sollte). Er würde dir erst mal zeigen, wie man richtig stürzt und wieder aufsteht und er würde dir Übungen vorgeben, mit denen du relativ schnell sicherer wirst.

    Ich sage das alles nicht, weil ich irgendwelchen Skischulen oder Skivereinen einen größeren Umsatz bescheren will, sondern einfach weil ich als angehender Skilehrer weiß, dass einen guten Skilehrer viel mehr ausmacht, als nur gut Skifahren zu können und weil ich weiß, wie effektiv das Training bei einem guten Skilehrer sein kann im Gegensatz zum Skifahren mit einem guten Skifahrer, der von der ganzen Methodik und Didaktik keine Ahnung hat.
    Insbesondere ein Privat-Skilehrer oder ein Skikurs in einer Kleingruppe (max. 5-6 Schüler pro Skilehrer) ist äußerst effektiv.
    Ein halber Tag bei einem Privatskilehrer bringt oft mehr als eine ganze Woche mit einem normalen guten Skifahrer und mehr als 3-4 Tage in einem Großgruppen-Skikurs (>10 Schüler)
     
    #12
    User 44981, 15 Januar 2009
  13. capricorn84
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    Mein Freund hat´s mir schon gezeigt. ;-) Nur hab ich anscheinend zuwenig Kraft mich hoch zu hieven oder meinen Arsch in die Höhe zu kriegen das liegt aber nicht daran dass es mir mein freund falsch gezeigt hätte o.ä. :zwinker:

    Klar ein Skikurs wäre eine Möglichkeit darüber haben wir auch geredet. Nur gibts hier fast keinen Einzelunterricht. Den ich dann haben wollen würde. Denn mit den kleinen Kindern mitzufahren fände ich 1. peinlich und 2. würd ich das nicht wollen. :schuechte

    Mein Freund zeigt´s mir schon ganz gut. Er bleibt auch immer bei mir.

    Wie gesagt der flache Teil ist nicht das Problem. Da bin ich auch ganz locker und fahre wie wenn ich schon ewig fahren würde. :tongue:

    Ich werds einfach weiter probieren und erstmal den Teil sichern den ich schon kann. Und dann irgendwann werd ich das steile auch probieren.
     
    #13
    capricorn84, 15 Januar 2009
  14. many--
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    Es gibt auch Anfängerkurse für Erwachsene :zwinker: du bist ja nicht der einzige spätberufene Bretterakrobat. Nebenbei: Einzelunterricht ist sackteuer (um dieses schöne Adjektiv mal zu verwenden). Ich würde dir dringend raten, einen Skischul-Anfängerkurs zu machen. Ich habe selber als erfahrener Skifahrer auch versucht, meiner Freundin alles selber beizubringen, aber letztendlich haben wir sie doch in einen einwöchigen Kurs geschickt. Da lernt man am Ende doch mehr, bekommt es besser erklärt und hat im Skilehrer ein technisch sauberes Vorbild.

    Ich kann aus eigener Erfahrung nochmal bestätigen: es ist immer besser, Skifahren als Kind gelernt zu haben (ich habe mit 5 oder 6 das erste Mal auf Brettern gestanden): in dem Alter gibt es keine Angst, nur Gottvertrauen, und alle Pisten sehen auch irgendwie gleich hoch aus :zwinker: naja, und besonders tief fallen konnte man auch nicht.
    Als Erwachsener denkt man zu viel. Ich habe das an meiner Freundin gesehen, die übrigens auf hohe, gefährlich aussehende Pisten am Anfang genau so reagiert hat wie du; das ging bis zu völliger Verweigerung ("Ich bleibe jetzt hier stehen, bis der Berg nicht mehr so steil ist!"); am ersten Tag habe ich sie mehr oder weniger am Skistock abgeschleppt, um sie wieder auf ebenen Boden zu bringen.

    Ich konnte da immer nur den Rat geben: fahr in deinem Tempo und von mir aus so krüppelig, wie du willst, aber fahr! Nur durch Erfahrung lernt man, sich und den Berg einzuschätzen. Aber da hat man leicht reden, wenn die Angst da ist, blockiert der Körper.
    Bei uns ist es dann so gelaufen: letztendlich habe ich meine Freundin, wie gesagt, in die Skischule eingewiesen :zwinker: da war der Ansatz anders: man hat denen gesagt: Leute, fahrt von Anfang an so, wie wir es sagen, also zwar auf geringem technischen Niveau, aber sauber. Nur so bekommt ihr ein gutes Körpergefühl, und nur so kommt ihr weiter. Wer merkt: Ich fahre eigentlich ganz gut! - für den sind plötzlich auch steile Pisten nur noch eine Herausforderung, kein Hindernis.

    Und ich finde, das stimmt so! - Also: mach einen Kurs, verbessere da deine Technik; wenn du merkst, wie du es immer besser kannst, wird dir der Babyhügel schnell langweilig, und du *willst* einen steileren Abhang fahren.

    PS: Ihr habt noch Schlepplifte?! Ich könnte da geschichten erzählen, Geschichten von Schmerz und Leid... es ist echt furchtbar spaßig, ganz oben aus einem kilometerlangen, steilen Schlepplift rauszufallen, die Hälfte wieder runterzurutschen und dabei ein dutzend andere Leute aus der Spur zu kicken... noch lustiger ist es aber, wenn einem ganz am Anfang eines so langen Schleppliftes der Anker unter`m Hintern wegrutscht, man ihn aber noch mit den Händen zu fassen kriegt, sich dann denkt: "Aufgeben ist für Snowboarder!" - und einen Kilometer mit den Armen am Lift hängt. Das gibt Muskeln! :zwinker:
     
    #14
    many--, 15 Januar 2009
  15. capricorn84
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    Mir wär´s auch lieber gewesen es als Kind gelernt zu haben. Meine Eltern können aber nicht Skifahren und als Kind haben sie mich also auch nicht auf die Piste mitgenommen bzw. mich in eine Skischule mitgeschleift. Was jetzt im Nachhinein gesehen das Beste gewesen wäre. ;-)

    Wir haben auf dieser Piste (die ist 15min entfernt und zum anfangen ganz gut) einen Sessel und einen Schlepplift. Da der Sessellift aber noch weiter rauf fährt sind wir gleich mit Schlepplift gefahren. Bissl anstrengend aber mein Freund meinte gleich: Nicht hinsetzen. :grin:

    Mir wär das eigentlich egal wie teuer der Skikurs wäre hauptsache ich fahr nicht mit den Kindern. Werd mich mal umhören villeicht gibts ja einen in der Nähe für Spät Anfänger. Dann wär ich nicht die einzige die sich blöd anstellt. :-D
     
    #15
    capricorn84, 15 Januar 2009
  16. munich-lion
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    Hallo Capri,

    gleich mal eines vorweg: Mit 24 Jahren ist frau auf keinen Fall zu alt, um noch vernünftig Skifahren zu lernen...stell dir vor...ich war fast 30 als ich mit dem Sport begonnen habe und mittlerweile fahre ich alles und meist technisch besser als so mancher, der zwar seit Kindesbeinen auf den Skiern steht, aber nie einen ordentlichen Skikurs besucht hat.

    Ich kann mich meinen Vorredner nur anschließen: Mache bitte Skikurse, (du musst nicht mit den Kindern fahren...jede Skischule bietet Kurse extra für Erwachsene an) denn das ist unter Garantie effektiver und sinnvoller als es sich vom Partner beibringen zu lassen, was letztendlich oftmals zu Streitereien und Uneinsichtkeiten führt.
    Außerdem hast du dann die Gewissheit, dass du die technischen Voraussetzungen lernst, welche für den Spaß und letztendlich Erfolg so unglaublich wichtig sind.
    Dazu gehört die richtige Haltung, Position auf dem Ski, gekonnter Stockeinsatz und einiges mehr.

    Auf alle Fälle darfst du dich nie entmutigen lassen...ich weiß noch ganz genau, wie sehr mich dir ersten Male "angekotzt" haben. Aber ich habe mich durchgebissen, ordentlich den Pflug gelernt (und wenn du den beherrscht, dann kommst du nahezu jede Piste herunter) und immer fleißig geübt, auch wenn ich am Anfang dachte, ich lerne das Skifahren niemals.
    Aber ich habe rasch Fortschritte und mindestens 1 Skikurs pro Jahr belegt und mir auch im Skiurlaub mal einen Privatlehrer gegönnt, der allerdings sehr sehr teuer ist.

    Bei jeder Schrägfahrt und Kurve ist darauf zu achten, dass du dich NIEMALS zum Berg lehnst...ganz im Gegenteil: Du musst dich vom Hang weglehnen, (das heißt: Gesicht gen Tal...als Hilfe kannst du auch die Talhand nach unten hängen lassen) was erst einmal ein bisschen Mut und Überwindung kostet. Und vergesse nie deinen Oberkörper und die Arme...die sollte nach vorne gebeugt sein/gehalten werden, denn eine zu aufrechte Haltung oder Rücklage lässt dich unkontrolliert schnell werden bzw. du bist nicht mehr rechtzeitig in der Lage, deine Position auszugleichen und du stürzt dann womöglich.
    Apropos stürzen: Du musst auf jeden Fall lernen, selber aufzustehen...(auch im Flachen, was wesentlich schwerer ist)...im Skikurs war das unsere erste "Amtshandlung" bevor es per Ski den Hang zu besteigen galt.
    Wenn du liegst, musst du erst einmal in Ruhe deine Ski "ordnen"...das heißt, du rutschst mit deinem Hintern in Position, dass du die Ski seitlich-parallel von dir weg bekommst. Das erreichst du, indem du dich seitlich auf einem Oberschenkel mehr oder weniger abhockst. (am Hang bedeutet das: Ski richtig Tal, "Oberschenkel hocken" zum Berg)
    Dann nimmst du die Hand, die sich an den Oberschenkeln befindet zur Hilfe, drückst dich mit dieser hoch und schwupp: Schon stehst du wieder.

    Tja, nun komme ich zum Liftfahren, das ein Kapitel für sich ist und wohl jeder Skifahrer so seine Geschichten erzählen könnte.
    Meine erste Fahrten waren Schlepplifte und ich war nicht in der Lage, beide Ski gleichmäßig zu belasten, so dass ich meinen Mitfahrer nahezu aus der Liftspur gedrängt habe, wenn dieser sich nicht voll dagegen gestemmt hätte.
    Mit der Zeit hat sich das aber gelegt (zum Glück sind die ollen Dinger fast ausgerottet...zumindest in den Skigebieten, die ich ansteuere)...vorm Sessellift hatte ich anfangs auch bisschen Schiss, weil ich immer dachte, dass ich den Ausstieg verpasse.
    Ich muss aber zu meiner Verteidigung sagen, dass die früheren Sessellifte bei weitem nicht so komfortabel waren. (bei den heutigen ist das Ausstiegstempo dermaßen "gemächlich", so dass normalerweise jeder ohne größere Problem rauskommt)
    Allerdings sollte man bei Dreier-Vierer-und noch mehr Sitzer darauf achten oder sich ggf. absprechen, in welche Richtung nach dem Verlassen abgefahren wird (manchmal gehen die Pisten rechts und links herum an) und vorallem muss die eigene Spur irgendwie eingehalten, da es sonst zu Kollisionen kommen kann.
    Aber grundsätzlich braucht man keine Angst zu haben...sehr oft steht das Liftpersonal bereit (die halten dir bequem den Sessel auf oder den Bügel hin) und wenn du mal fallen solltest, (während der Schleppliftfahrt kann das aber sehr unangenehm werden) dann hake es einfach als "Erfahrung" ab...sogar alten Hasen passieren hin- und wieder noch kleine Malheure.

    So, jetzt hoffe ich, dass ich dir ein wenig helfen und die Angst nehmen konnte. Du bist sicherlich kein hoffnungsloser Fall (auch wenn man sich selber manchmal so sieht) und fast allen Anfängern ist es mal so ergangen.
    Aber warte nur ab: Wenn du es bald besser beherrscht, (man macht unheimlich schnell Fortschritte) dann wirst du bestimmt süchtig nach dem Skifahren...mir ist es auf jeden Fall so ergangen und es ist für mich das Höchste, wenn ich in den verschneiten Bergen bin, den Schnee glitzern sehe, das Panorama genießen darf, die kalte Luft einatme und einfach die Piste (oder mittlerweile auch im freien Gelände) herunterfahre.
    Mit der richtigen Technik wird es auch nicht mehr so anstrengend sein, weil du jetzt alles nur mit Kraft fährst. (Tipp: Immer nur so lange fahren, wie du dich unter Kontrolle hast, ausreichend und regelmäßig Essen und Trinken, damit dein Aku geladen wird)
    Und keiner ist dir böse, wenn du ein kurzes Stück abrutscht, weil du noch unsicher bist...allerdings solltest du das nicht zu lange machen oder dir angewöhnen, weil sonst wird es im wahrsten Sinne des Wortes schwierig, die Kurve zu bekommen.
    Fahre einfach quer zum Hang und sage dir dann aber innerlich: "So, jetzt mache ich aber eine Kurve und zwar bevor der Pistenrand kommt."
    Manchmal muss man nämlich wirklich den kleinen Schweinehund besiegen und jedes Erfolgserlebnis wird dich in der Entwicklung weiterbringen. (mache ich auch heute noch so: Ich fahre immer wieder mal extremere Dinge, damit ich nicht ängstlich werde und manches verlerne...meine Technik lässt mich auch mittlerweile nie im Stich)

    Wünsche dir weiterhin viel Spaß und gebe bitte nicht auf!
     
    #16
    munich-lion, 15 Januar 2009
  17. User 44981
    User 44981 (29)
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    Hm... ich hatte bisher nur Kinder im Skikurs. - Aber darunter waren auch einige eher unsportliche und motorisch nicht sonderlich talentierte Kinder. Aber auch diese konnten nach einigen Versuchen selbstständig aufstehen, sofern ihre Beine und Ski nicht gerade verknotet waren oder sie schon ziemlich am Ende ihrer Kräfte waren.
    Von daher glaube ich schon, dass man das mit der richtigen Technik auch mit relativ wenig Kraft schaffen kann:
    Ski quer zum Hang (unterhalb vom liegenden Körper); bergseitige Kanten in den Schnee drücken, dass man nicht weg rutscht; Körperschwerpunkt in gehockter Position über den Ski bringen (mit den Händen oder Stöcken bergseitig abstützen und drücken) und dann Körper aufrichten.
    Das schafft nach etwas Übung Jeder, der es schafft, aus der Hocke wieder aufzustehen.
    Einzelunterricht habe ich bisher in fast jedem nicht gerade winzig kleinen Skigebiet bei der örtlichen Skischule gesehen...
    Ist zwar nicht ganz billig, aber dafür reicht ein halber Tag oft schon für relativ große Erfolge. - Insbesondere bei Anfängern, die schnell deutlich wahrnehmbare Erfolge erzielen.

    Und ebenso gibt es auch häufig Skikurse für Erwachsene. - Du bist ja nicht die Einzige, die in deinem Alter anfängt, skizufahren.
    Das glaube ich dir. Mein Vater hat mir viele Dinge auch ganz gut gezeigt.
    Aber trotzdem kennen Skilehrer meistens viele passende Übungen, um die meisten Probleme schnell und effektiv zu lösen.
    Es gibt zig Übungen, die alle dazu gedacht sind, ein bestimmtes Ziel (z.B. bessere Körperposition auf dem Ski) zu erreichen. Aber nur wenn man aus diesen vielen Übungen die individuell passende Übung an Hand des genauen Fehlers des Schülers, den örtlichen Gegebenheiten, dem Lerntyp des Schülers, etc. auswählt, ist die Sache wirklich effektiv.

    Als es mein Vater nicht geschafft hat, mir bestimmte Dinge beizubringen, hatte ich für einen halben Tag einen Privatskilehrer und habe in diesem halben Tag all das gelernt, was mir mein Vater schon tagelang beibringen wollte...
    Na also. Als Anfängerin kannst du ja auch nicht erwarten, dass du problemlos eine schwarze Piste runter kommst :zwinker:
    Versuche, dich langsam zu steigern. Erst wenig Hangneigung sicher bewältigen, dann mal ein paar Grad mehr und wieder Sicherheit aufbauen, usw. - Und mit der Zeit kommst du dann auch einen Steilhang runter.
    Aber das geht nicht sofort, sondern dauert seine Zeit. - Insbesondere bei Erwachsenen, die einfach mehr Angst haben als Kinder.
     
    #17
    User 44981, 15 Januar 2009
  18. *Fleur*
    *Fleur* (28)
    Verbringt hier viel Zeit
    294
    103
    9
    vergeben und glücklich
    Ich schließe mich jetzt mal den anderen an: Mach einen Skikurs! Es gibt so viele Dinge die dein Freund sicher übersieht (auch wenn er ein guter Skifahrer ist), die ein Skilehrer sehen würde und korrigieren könnte. Am bessten ist wenn man sich gewisse Dinge nicht erst falsch angewöhnt. Das Abgewöhnen geht dann ziemlich schwer (ich spreche aus Erfahrung).

    Zum Schlepplift: Ich finde die Dinger nicht so schlimm. Ok, mit einem Snowboard kann das ganze schon mal ein bisschen schmerzhaft werden (vor allem wenn man's nicht kann :grin: ), aber die TS lernt ja eh skifahren. Als Kind waren Schlepplifte nicht so toll, das hat damals aber hautsächlich meine Eltern betroffen, da sie die Bügel in den Knien hatten :engel:
    Nicht verkrampfen! Das kostet Kraft. Die Belastung sollte vorne auf den Skiern sein (nicht zurücklehnen), dann hat man mehr Kontrolle darüber und sie "flattern" nicht (die Regel gilt übrigens nicht nur beim Lift fahren). Wenn du den Dreh herausen hast, musst du nur noch auf den Skiern stehen und nichts tun :cool1: Ansonsten kann ich dir nur raten am Anfang nicht alleine zu fahren, zu zweit ist gemütlicher...

    Das du dich beim steile fürchtest ist ganz normal, das mach ich jetzt noch :schuechte (aber mit der Zeit wird es trotzdem besser und die Hänge vor denen man sich fürchtet steiler *g*)

    LG
     
    #18
    *Fleur*, 16 Januar 2009
  19. capricorn84
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    Danke für die lieben Antworten. ;-)

    HAb jetzt mal geschaut wegen einem Schikurs in meiner Nähe.

    In den Semesterferien wäre ein Kurs (2.2 - 7.2). 2 Stunden Vormittags und 2 Stunden Nachmittags.

    Preis: 1 Wochenkurs: 105€

    Ein Privatlehrer ist schon teuer der würde 160€/Tag kosten. :ratlos: Na das ist mir dann schon zu teuer.

    Werd da dieses WE mal anrufen oder gleich direkt hinfahren und mich erkundigen.

    Ich denk mal Baby bzw. Kinder und Erwachsenen Kurse sind schon getrennt oder?
     
    #19
    capricorn84, 16 Januar 2009
  20. User 44981
    User 44981 (29)
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    Ich frage mich auch, woher die inzwischen weit verbreitete Abneigung gegenüber Schleppliften kommt...
    Natürlich ist ein Sessellift komfortabler, aber so bald man mal halbwegs sicher auf den Skiern steht, ist auch ein Schlepplift kein problem mehr.
    Auch für kleinere Kinder ist es nicht so schlimm, wenn sie mit einem anderen Kind mit ungefähr gleicher Körpergröße Schlepplift fahren... das schaffen dann auch schon fünfjährige Kinder ohne große Probleme.
    Wenn ein Erwachsener den Bügel in die Kniekehle nehmen muss, ist die ganze Sache viel unsicherer für das Kind, da man es als Erwachsener am Ende eines langen Liftes kaum mehr aushält, wenn der Bügel in der Kniekehle hängt und entsprechend instabil wird.
    Na also... der Wochenkurs hört sich doch ziemlich gut an.
    Aber der Privatskilehrer ist wirklich extrem teuer. - Das würde ich wohl auch nicht machen.
    Im Normalfall sind Kinderkurse grob nach dem Alter gestaffelt und von den Erwachsenenkursen getrennt.
    Es kann höchstens sein, dass auch schon Jugendliche (vielleicht ab 16 Jahren oder so... kommt immer auf den Anbieter des Kurses an) mit im Erwachsenenkurs sind.

    Kinder lernen sehr viel, indem sie den Skilehrer nachahmen und brauchen kindgerecht in Spiele verpackte Übungsformen. - Dafür haben sie oft weniger Angst.
    Dagegen sprechen Erwachsene oft besser auf verbale Erklärungen an, mögen keine Kleinkinderspiele und haben dafür eher Angst.
    Von daher ist es fast unmöglich, einen sinnvollen Kurs zu machen, indem sowohl Kinder, als auch Erwachsene sind.
    Nur Jugendliche brauchen schon eher einen Erwachsenen-Kurs, so dass man das auch mal zusammenlegen könnte.

    Aber frage doch einfach beim Anbieter nach. Der kann dir das bestimmt ganz genau sagen. - Und achte darauf, dass die Kursgruppen nicht extrem groß sind. Mit 8 Kursteilnehmern kann man noch richtig viel machen, während ein Kurs mit 15 Teilnehmern kaum sinnvoll und effektiv ist.
     
    #20
    User 44981, 16 Januar 2009

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