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Stellt euch vor, ihr adoptiert ein Kind ...

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von xoxo, 25 April 2009.

  1. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    ... in welchem Alter würdet ihr ihm erzählen, dass es adoptiert ist?
    Wie würdet ihr es sagen?
    Würdet ihr die Namen und ggf. Adresse/Telefonnummer der biologischen Eltern sagen/weitergeben?
     
    #1
    xoxo, 25 April 2009
  2. glashaus
    Gast
    0
    Da ich selbst adoptiert bin, schließe ich es für mich aus, ein Kind zu adoptieren.

    In einem hypothetischen Fall würde ich es dem Kind von Anfang an erzählen bzw. es mit dem Wissen aufziehen und ihm alle Möglichkeiten offen halten, die leiblichen Eltern zu kontaktieren. Auslandsadoptionen kämen für mich zu keiner Zeit in Frage.
     
    #2
    glashaus, 25 April 2009
  3. User 49007
    User 49007 (29)
    Sehr bekannt hier
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    Verheiratet
    ich würde versuchen sehr schnell zu sagen das er/sie adoptiert ist.
    Wie ich das machen würde..weiss ich nicht genau wohl mal erklären was genau eine Familie ist und wie es so mit den Kindern vor sich geht. Das es Eltern gibt die nicht auf sie aufpassen könen oder sonstige Gründe haben. So in dem Sinne wohl.
    Hm Nummern bekommt man meines Wissesn doch gar nicht immer mit. Aber wenn..dann würde ich diese erst rausrücken wenn vom Kind danach verlangt wird
     
    #3
    User 49007, 25 April 2009
  4. Ciciolina
    Benutzer gesperrt
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    0
    0
    nicht angegeben
    Ich würde es von Anfang an dem Kind vermitteln und versuchen zu erklären, dass wir seine/ihre Mama und Papa sind die ihn/sie lieben und auch nie wieder hergeben wollen, es da aber jemanden gibt in dessen Bauch sie/er entstanden ist. Und je nachdem wie die Gründe sind warum das Kind eben nicht bei der Mutter aufwachsen konnte.


    Darf ich fragen wieso?
     
    #4
    Ciciolina, 25 April 2009
  5. glashaus
    Gast
    0
    Weil ich glaube, dass da die Identitätsprobleme angesichts des zwei-Kulturen-Hintergrundes noch größer sind, als bei Inlandsados.
     
    #5
    glashaus, 25 April 2009
  6. Ciciolina
    Benutzer gesperrt
    228
    0
    0
    nicht angegeben
    Das kann natürlich sein. Aber das liegt sicher auch daran wie man das Kind erzieht und wieviel Liebe man schenkt.

    Also ich bin nicht abgeneigt irgendwann mal, wenn er oder ich keine Kinder bekommen können, ein Kind aus dem Ausland zu adoptieren.
     
    #6
    Ciciolina, 25 April 2009
  7. glashaus
    Gast
    0
    Nein, das glaube ich nicht, dass da zwingend ein Zusammenhang besteht. Ich glaube, ich hätte von meinen Ado-Eltern nicht mehr Liebe und ein gutes Zuhause bekommen können (bzw. bekomme sie ja immernoch), dennoch hatte ich in der Pubertät starke Probleme.
     
    #7
    glashaus, 25 April 2009
  8. Sheilyn
    Sheilyn (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    ich möchte keine kinder adoptiern. ich finde es eine sehr guet sache, abe rich könnts wohl nicht.
    schon genau wegen den vielen fragen und zusätzlichen problemen die das gibt. ich wüsste nicht wie damit umgehen. ich bin selbst ein sehr sensibler mensch und hätte wohl keine energie für sowas.

    ... in welchem Alter würdet ihr ihm erzählen, dass es adoptiert ist?
    Wie würdet ihr es sagen? wenn dann wohl von anfang an. wenn es was fragt...
    Würdet ihr die Namen und ggf. Adresse/Telefonnummer der biologischen Eltern sagen/weitergeben? na klar!
     
    #8
    Sheilyn, 25 April 2009
  9. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    Ich bezweifle, dass ich mal die Adoption eines Kindes anstreben werde - mein Kinderwunsch ist bislang ohnehin nicht sehr ausgeprägt, wenn ich ein Kind will, dann ein "selbstgemachtes". Wobei ich sehr gut finde, dass es diese Möglichkeit gibt. Adoptionen aus dem Ausland stehe ich auch eher kritisch gegenüber.

    Es gibt ja verschiedene Arten von Adoptionen, was den Grad des Bezuges zu den leiblichen Eltern angeht. Offene und halboffene Adoption sowie Inkognito-Adoption.
    Ich weiß nicht, ob Adoptiveltern grundsätzlich sagen können, dass sie eh nur ein Kind adoptieren wollen, bei dem die leiblichen Eltern sich für die Wunschform der Adoptiveltern entschieden haben - oder ob die Adoptiveltern sich mit der Adoptionsform arrangieren müssen, die im Falle des "zu habenden" Kindes entschieden wurde.

    Ich denke, ein Kind hat ein Recht auf Kontakt zu den leiblichen Eltern und vor allem auf Wissen um seine Abstimmung und seine Wurzeln - auch wenn ich es aufzöge und somit zu seiner Mutter würde, ursprünglich stammt es von einer anderen Mutter und einem anderen Vater ab. Belügen käme für mich nicht in Frage, das wäre aus meiner Sicht ein Vertrauensbruch, selbst wenns "gut gemeint" wäre und man annimmt, dass das Kind noch zu klein wäre für die Wahrheit.

    Vermutlich gibt es entsprechende Ratschläge aus psychologischer wie pädagogischer Sicht, ab wann und auf welche Art man einem Kind erklären kann, dass es und warum es adoptiert wurde. Daran hielte ich mich, natürlich auch abhängig von Charakter und Entwicklung meines Kindes.

    @glashaus: Falls Dir die Nachfrage zu persönlich ist, kann ichs verstehen - mich interessiert, in welchem Alter Du denn von Deiner Adoption erfahren hast.
     
    #9
    User 20976, 25 April 2009
  10. Película Muda
    Meistens hier zu finden
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    vergeben und glücklich
    Ich würde es von Anfang an klarstellen. Ich denke in den ersten Jahren wird es keine allzu große Rolle spielen, das Kind weiß es eben, wird aber vermutlich keine großen Fragen stellen, da die Sache mit der eigenen Identität erst in späteren Jahren auftaucht und "Mama" und "Papa" ja ohnehin die Eltern sind, die da sind.

    Ich bin beispielsweise die ersten Jahre mit einem Mann aufgewachsen, der nicht mein leiblicher Vater war. Ich wusste das immer, einen riesigen Unterschied im Umgang hat es aber nicht gemacht, er war ja trotzdem die einzige Vaterfigur. Ähnlich würde ich das auch einem Adoptivkind nahebringen. Wie schon gesagt wurde, klarstellen, dass es einen Unterschied zwischen Eltern & Erzeuger gibt. Dass andere Menschen sie auf die Welt gebracht haben, aber diese sich nicht kümmern können und so weiter. Ich würde auf jeden Fall bei einem kleinen Kind die leiblichen Eltern so gut wie möglich dastehen lassen.

    Nummer/Adresse würde ich definitiv erst später geben. Ich würde es dem Kind wohl anbieten, wenn es eine gewisse Reife besitzt und sich darüber im Klaren ist, mit welchen möglichen Konsequenzen bei einem Kontaktversuch zu rechnen ist. Man weiß ja nicht, wie die leiblichen Eltern reagieren und gerade für einen jungen Menschen, der nach seinen Wurzeln sucht, kann das unheimlich schmerzhaft sein, auf Abweisung zu stoßen bzw. andere unschöne Dinge über die Erzeuger zu erfahren. Daher würde ich das vorher mit meinem Adoptivkind besprechen, um sicherzugehen, dass es nicht nur mit höchsten Erwartungen und größter Hoffnung in etwas hineinrennt, was schmerzen könnte.
     
    #10
    Película Muda, 25 April 2009
  11. glashaus
    Gast
    0
    Mir ist das bewusst, solange ich zurückdenken kann. Da mein jüngerer Bruder auch adoptiert ist, nehme ich an, dass das spätestens da ein Thema war (mit 2,5 Jahren)
     
    #11
    glashaus, 25 April 2009
  12. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    2.055
    vergeben und glücklich
    Off-Topic:
    Danke für die Auskunft. :smile:
     
    #12
    User 20976, 25 April 2009
  13. happy&sad
    happy&sad (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    3
    nicht angegeben
    Würde ich jemals ein Kind adoptieren würde es mit dem Wissen aufwachsen, dass sie noch einen anderen Papa und eine andere Mama hat.
     
    #13
    happy&sad, 25 April 2009
  14. simon1986
    simon1986 (30)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    2.015
    Verlobt
    Es gibt ja eh zahlreiche Fälle, in denen die Kinder das sehr schnell merken. Wenn beide Adoptiveltern Bleichgesichter sind und das Kind dunkelhäutig.

    Der späteste Zeitpunkt ist für mich dann wenn ein Adoptivkind danach fragt, oder wenn es Zweifel an der leiblichen Abstammung hat. Es ist besser wenn es das nicht von andern Kindern (bzw.indirekt von deren gedankenlosen Eltern) erfahren muss.
    Sooo sensationell ist ja eine Adoption auch nicht...

    Und so viel ich weiss, gibt es ein Recht, die leiblichen Eltern zu kennen.
     
    #14
    simon1986, 25 April 2009
  15. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    2.105
    Single
    Ich kann es mir überhaupt nicht vorstellen, ein Kind zu adoptieren...

    Ich möchte leibliche, eigene Kinder und nichts anderes.

    Nur wenn es für mich und meine Freundin nicht möglich sein sollte, eigene Kinder auf natürlichem Wege zu zeugen und bekommen, käme evtl. eine Adoption als Notlösung in Frage.
    Dann würde ich auf jeden Fall offen mit dem Kind umgehen und ihm möglichst früh mitteilen, dass es adoptiert ist, um ihm einen späteren Schock durch die entsprechende Mitteilung zu ersparen.

    Ebenso würde ich natürlich auch Kontakt zu den leiblichen Eltern ermöglichen, wenn keine wichtigen Gründe dagegen sprechen.
     
    #15
    User 44981, 26 April 2009
  16. capricorn84
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    Verheiratet
    Würde es dem Kind von Anfang an erzählen. Ihm auch alles über seine biologischen Eltern erzählen.
     
    #16
    capricorn84, 26 April 2009
  17. SeatCordoba
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Ich bin ebenfalls adoptiert worden und bin sehr sehr froh darüber. Mir wurde das auch von klein auf gesagt.

    Ich allerdings würde kein Kind adoptieren. Da ich auch 2 schon habe kommt das eh nicht in Frage.
     
    #17
    SeatCordoba, 26 April 2009
  18. Xorah
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    ich würde das kind mit dem wissen großziehen, dass es adoptiert ist. es soll von anfang an, die wahrheit wissen und nicht erst später damit vor den kopf gestoßen werden.
     
    #18
    Xorah, 26 April 2009
  19. spätzünder
    Benutzer gesperrt
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    95
    Single
    Gleich von Anfang an.

    Ich würde ihr/ihm klar und offen sagen, dass ich sie/ihn nicht gezeugt habe, und ich nicht der biologische Vater bin.

    Auf jeden Fall. Jedes Kind hat ein Recht darauf, zumindest zu wissen, ob und wo seine Eltern leben. Ob dann eine Begegnung später noch stattfinden wird oder nicht (weil die Eltern z.B. drogenabhängig sind), muss man dann sehen.
     
    #19
    spätzünder, 26 April 2009
  20. User 38570
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    offene Beziehung
    Ich glaube, ich würde es meinem Kind gar nicht erzählen. Sicherlich widerstrebt mir dieser Gedanke auch irgendwo, aber es gab ja nun mal einen Grund, warum dieses Kind eben nicht bei seinen biologischen Eltern aufgewachsen ist.

    Okay, vermutlich fehlt mir da Hintergrundwissen. Aber wenn ich ein adoptiertes Kind wäre, dann wüsste ich nicht, was ich mit der Information über meine biologischen Eltern anfangen sollte.

    Naja, schwieriges Thema...
     
    #20
    User 38570, 26 April 2009

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