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Sterbehilfe Ja, Nein?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Sit|it|ojo, 3 Januar 2007.

  1. Sit|it|ojo
    Gast
    0
    Moin moin,

    aus einer diskussion in dem Thread zu Saddam sind wir, beziehungsweise ich, auf das Thema Sterbehilfe gekommen. Vondaher möchte ich gerne eure Meinung dazu hören und fleißig darüber diskutieren. In wieweit kann man das vertreten? Und ist es nicht genauso unmenschlich wie die Todesstrafe?

    mfg
     
    #1
    Sit|it|ojo, 3 Januar 2007
  2. Cumshot Carsten
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    #2
    Cumshot Carsten, 3 Januar 2007
  3. Joppi
    Gast
    0
    Ich finde Sterbehilfe human. Ich bin sehr dafür und sollte ich einmal in eine Situation kommen in der mein Leben nurmehr eine Qual ist würde ich sie anwenden wollen.
     
    #3
    Joppi, 3 Januar 2007

  4. so :tongue:
     
    #4
    Chosylämmchen, 3 Januar 2007
  5. User 18889
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    nicht angegeben
    Ich bin eindeutig dafür. Man sollte kranken Menschen ein einigermaßen würdevolles Ende ermöglichen. Die Qualen am Ende einiger Krankheiten sind unglaublich. Ich finde es krank, dass das lieber in Kauf genommen wird als eine neue Regelung.
     
    #5
    User 18889, 3 Januar 2007
  6. Cumshot Carsten
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    #6
    Cumshot Carsten, 3 Januar 2007
  7. Sit|it|ojo
    Gast
    0
    Ich frage mich nur warum der Staat dieses Mittel nicht erlaubt? Beziehungsweise diese Entscheidung nicht in die Hände der angehörigen legt, denn die sollten es sein die über diesen Menschen entscheiden und nicht der Staat. Der Staat ist nur dafür zuständig die anfallenden Kosten zu übernehmen, denn immerhin leben wir ja in einem Sozialstaat und zahlen alle brav unsere Steuer.

    mfg
     
    #7
    Sit|it|ojo, 3 Januar 2007
  8. User 18889
    Beiträge füllen Bücher
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    nicht angegeben
    Ich finde es vollkommen richtig, dass diese Regelung nur für körperlich erkrankte Menschen ist. Psychisch Kranke können wieder gesund werden. Das soll Menschen ja die letzten Qualen ersparen. Im übrigen kann sich ein psychisch Kranker meist selbst umbringen, im Gegensatz zu einem schwer Krebskranken.
     
    #8
    User 18889, 3 Januar 2007
  9. also eine gute lösung wäre halt.


    das man es wie bei einem organspendeausweis machen kann.

    wenn man will, das geräte die zur lebenserhaltung zum einsatz kommen müssen, diese einfach nicht eingesetzt werden dürfen, also eine verfügung des patienten darüber was er will und was ned.

    und das muss dann durchgesetzt werden, wenn der arzt sich dem widersetzen würde, wärs nichts weiter als eine folter und der sollte dann belangt werden.


    ob die familie dabei auch entscheiden darf, ist auch eine komische sache, wobei ich eher denke, das dies schon beim patienten liegen sollte, dann kommt noch das problem, das wenn man halbtot ist wohl die wenigsten noch weiterleben würden, bzw im fall koma patienten wäre es gar nicht möglich.
     
    #9
    Chosylämmchen, 3 Januar 2007
  10. Sit|it|ojo
    Gast
    0
    Meinst du das wirklich? Das Psychisch Kranke Menschen wieder 100% gesund werden können? Ich glaube mit zuhören und Tabletten ist sowas nicht gelöst. Klar ist es weitaus weniger schlimm, als einen Krebskranken und da weis ich wovon ich rede. Mein Opa hat sich 1 Jahr gequält in schlimmen Zeiten mocht ich Ihn nicht mal mehr besuchen weil ich mir das Elend nicht mehr mit ansehen konnte. Meine Oma ist an dem zustand kaputt gegangen und da frag ich mich warum man so einem Menschen nicht erlösen kann.

    mfg
     
    #10
    Sit|it|ojo, 3 Januar 2007
  11. Numina
    Numina (29)
    ...!
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    Verheiratet
    Jeder sollte selbst entscheiden, ob er sterben möchte oder nicht.
    Den Angehörigen die Entscheidung zu überlassen find ich allerdings potenziell gefährlich in einigen Situationen, beispielsweise, wenn der Kranke für Angehörige eine Belastung darstellt, egal ob nun finanziell oder zeitlich. Skrupellose Menschen sind leider auch oft Angehörige von jemandem.
    Der Patient sollte es selbst entscheiden können.
    Einen Sterbehilfeausweis finde ich sinnvoll, ähnlich einem Organspendeausweis, der die Meinung des Menschen auch dann wiedergibt, wenn er sich schon nicht mehr mitteilen kann. Also, dass jeder möglichst als Gesunder sich bereits Gedanken machen kann und festlegen, wie in welchen Entscheidungen gehandelt wird, falls ein Ernstfall eintritt.
    Eine erweiterte Patientenverfügung vielleicht...
    Aber ja, im Grunde würde ich die gesetzliche Möglichkeit begrüßen.
     
    #11
    Numina, 3 Januar 2007
  12. Cumshot Carsten
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    ....
     
    #12
    Cumshot Carsten, 3 Januar 2007
  13. Sit|it|ojo
    Gast
    0
    Klar im vordergrund sollte der Patient die Entscheidung haben, doch bis jetzt liegt sie immer noch beim Staat was ich noch weitaus schlimmer finde.

    Das mit den Angehörigen kam mir nur in den Sinn, da sie besser Entscheiden können, denn sie kennen das Urteil des Artztes. Ein Komapatient wird dies wohl nur sehr schwer erfahren können wie die Chance um Ihn stehen.

    mfg
     
    #13
    Sit|it|ojo, 3 Januar 2007
  14. Joppi
    Gast
    0
    Psychische Krankheiten können einen ebenfalls kaputt machen und sind auch extrem schmerzhaft :frown:

    Aber ich glaube auch, dass man erstmal nicht so weit gehen sollte. So ein Gesetz kann erstmal nur für physisch leidende angewandt werden. Findet es Zustimmung kann man über weitere Maßnahmen reden.
     
    #14
    Joppi, 3 Januar 2007
  15. Numina
    Numina (29)
    ...!
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    Verheiratet
    Nein, aber über die Möglichkeit einmal ins Koma zu fallen kann man ja doch schon einmal nachdenken und entscheiden, nach welcher Zeit oder bei welcher Chance jemals wieder aufzuwachen man sich wie entscheiden würde. Schriftlich festhalten wäre in solchen Fällen kein Problem und könnte zumindest für die, die es gemacht haben berücksichtigt werden...
    Ich weiss beispielsweise, wo im Ernstfall die Patientenverfügungen meiner Eltern sind, damit ich im Ernstfall nachlesen und in ihrem Sinne handeln kann.
     
    #15
    Numina, 3 Januar 2007
  16. simon1986
    simon1986 (30)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    2.014
    Verlobt
    "Begrüssen" kann ich Sterbehilfe nicht, das klingt zu freudig.

    Aber auch wenn ich grundsätzlich gegen das Töten bin, mit der modernen Medizin haben wir so stark in den natürlichen Tod eingegriffen, dass das Erhalten von Leben um jeden Preis (!) eben so ein ethisches Problem stellt wie die Sterbehilfe.

    Ich habe mal einen alten Kriegsfilm gesehen, da gab ein Soldat einem schwer verletzten Kameraden, der ohne Aussicht auf Hilfe war, den Gnadenschuss. Das hat mich menschlich berührt, obschon ich grundsätzlich gegen das Töten bin. Vielleicht versteht ihr was ich meine, das Leben besteht nicht aus Grundsätzen, sondern aus tausenden unterschiedlichen Einzelfällen.

    P.S. die Alternative bei der umfrage kann ich nicht beantworten.
    Die Medizin geht die Sache schon heute praktisch an (Palliativmedizin)
     
    #16
    simon1986, 3 Januar 2007
  17. Sit|it|ojo
    Gast
    0
    Klar deine Idee ist begrüßenswert und ich wüsste nicht was dagegen sprechen würde.

    mfg
     
    #17
    Sit|it|ojo, 3 Januar 2007
  18. ist ja so ähnlich wie ich es sehe, ist bisschen ausführlicher erklärt, aber da kann man nur zustimmen. :smile:
     
    #18
    Chosylämmchen, 3 Januar 2007
  19. simon1986
    simon1986 (30)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verlobt
    Ob die so genannte Patientenverfügung für den Arzt bindend ist, bleibt offen. Der Arzt ist an seinen Eid/sein ärztliches Gewissen gebunden, er handelt nicht einfach nach Verfügung von Patienten oder von Angehörigen.
     
    #19
    simon1986, 3 Januar 2007
  20. Cornflakes
    Gast
    0
    Am Anfang des Threades wurde das schon aufgegriffen mit dem Sternbericht, ich habe den auch gelesen (oder es war irgendein anderes Magazin wie Stern). Menschen sind in die Schweiz gefahren, weil dort diese Sterbehilfe erlaubt ist und hier nicht. Ich bin dafür, denn wenn man nur noch leidet, dann hat dies kein Sinn mehr.

    Einzige Frage, wer macht das dann? Der Arzt der einen Eid geschworen hat, Leben zu retten? Hm, ich weiß nicht so recht wer's dann machen soll, generell finde ich es aber gut!
     
    #20
    Cornflakes, 3 Januar 2007

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