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Stress, Stress, Stress!

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von aTm0, 26 Januar 2009.

  1. aTm0
    Benutzer gesperrt
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    Single
    Hallo,

    ich hab was aufm Herzen, verlange keine Antwort, aber möcht es gern einfach los werden. Vielleicht weiß ja jemand einen Rat.

    Auf den ersten Blick gibt es für mich keinen Grund zu meckern eigentlich, aber ich bin sehr launisch..

    Um genau zu sein, fängt es mit Stress an und endet auch mit Stress. Überall bin ich einem gewissen Druck ausgeliefert und ich mach mir über alles Gedanken, ich schlafe seit Wochen schlecht.

    Besser ich fang mal an. Da ich aber nich chronologisch vorgehen kann, werde ich wahrscheinlich irgendwo anfangen müssen.


    Also, ich habe unheimlichen Druck durch die Schule. Ich bin grad am Ende meines Fachabiturs. Eigentlich hätte ich nichts zu befürchten, da ich in der Schule vom Schnitt 1,7 bin und eine Ausbildungsstelle bereits gefunden habe, aber dauernd ist dieser Druck da, man muss sein Können beweisen. Man muss zeigen, dass man 1,7 als Schnitt halten kann. Im Hinterkopf natürlich die Angst, wenn ich versage, dass meine Ausbildungsstelle verfällt.

    Zudem ist mein Dad schwer krank geworden. Hat das Burnoutsyndrom und wurd auf Empfehlung der Krankenkasse und irgendwelchen Konferenzen, mit Leuten die keine Ahnung haben wie es ist die Krankheit zu haben, in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen, auf der die meinen Dad mit unmenschlichen Mitteln behandelt haben, dh. er musste Dinge aufwühlen, wie zb. Todesfälle, die schon längst verarbeitet wurden, und mit der Zeit kämpfte er echt, dagegen anzukommen, dass er nich selbst verrückt wird. Nun ist er zwar wieder Zuhause, aber die Beschwerden sind immernoch da, dh. Kopfschmerzen, Müdigkeit etc. und man weiß nicht wie man weiter vorgehen soll. Darunter leidet auch das Eheleben meiner Eltern.

    Geld in der Familie ist auch ein Problem. Wir sind nicht arm, gehören also zum guten Mittelmaß, aber trotzdem kämpft man mit steigenden Kosten und zusätzlichen Ausgaben, die so Anfallen. Ich bekomme noch Taschengeld, was mir schon sehr weh tut, da ich am liebsten nichts haben würde, obwohl ich dann wiederrum unglücklich wäre, dass ich mir nichts kaufen kann. Einen Nebenjob schaff ich Zeitlich nich und würde den Schulstress nur verstärken. Teure Ausgaben, wie zum Beispiel eine Spielekonsole, die ich mir vor paar Wochen gekauft habe um innerlich mich von manchem Stress abklinken zu können, machen mir auch Gedanken, da so teure Ausgaben gut hätten zusätzliche Ausgaben meiner Eltern decken können.

    Ich habe Probleme mit meiner Selbstwahrnehmung. Mal find ich mich gutaussehend, mal verfalle ich fast einer Depression, wenn ich mich im Spiegel betrachte. Das hängt nicht mit meinem ganzem Körper zusammen, da ich sehr sportlich bin und man es auch sieht. Es bezieht sich auf meinen Kopf, um genau zu sein die Haare. Ich bin in den letzten monaten unglaublich eitel geworden und habe zunehmend Angst, meine Haare zu verlieren. Das wird verstärkt dadurch, dass ich mittlerweile im Alltag jedem auf die Haare gucke und sie mit meinen Vergleiche. Beim Hautarzt war ich bereits, aber der meint ich soll mich beruhigen. Ich denke aber, dass er mich nich ernstgenommen hat.

    Ich habe zwar eine Freundin, die ich auch, wie soll ich sagen, meistens liebe (und hier fängt ein weiteres Problem an), aber ich schaue in letzter Zeit immer öfter anderen Mädchen hinterher. Alle Sachen, die auf Beziehungsbasis laufen, wie zum Beispiel, dass man verpflichtet ist, dass man sich sieht, oder Erwartungen vorhanden sind, die man erfüllen muss, die nerven mich in letzter Zeit arg. Ich hab keine Freunde, sondern nur meine Freundin und deshalb baut sich in mir ein Wunsch auf eine beste Freundin zu haben, mit der man über alle Probleme reden kann. Beste Freund"in", weil ich schon immer besser mit Mädchen auskam, als mit Jungs. "Such dir eine Person mit der du reden kanns." - das ist leicht gesagt, aber ich bin unheimlich wählerisch und zudem launisch, wenn ich grad die Phase habe, in der ich mich nicht leiden kann. Jemand der raucht oder sich unnormal besäuft, verabstoße ich schon als Person, der ich mich anvertrauen möchte. Ich weiß nich wieso, es ist einfach so ne Blockade in mir, dass ich mich lieber mit kultivierten Menschen unterhalte.

    Wenn ich heute Abend versuche schlafen zu gehen, fallen mir bestimmt noch 1000 weitere Gedanken ein, die mich in stillen Momenten quälen und mir den Schlaf rauben, aber diese Dinge, die ich jetzt aufgeschrieben habe, sind primär meine Hauptprobleme. Geld, Gesundheit und Beziehungen - Eigentlich nichts ungewöhnliches, aber ich mach mir, so erweckt es langsam den Anschein in mir, mehr Gedanken über bestimmte Dinge, als andere Menschen. Ich plane und überdenke jeden Schritt den ich tue.

    Tut mir leid, dass ich so einen langen Text geschrieben habe, ich konnte jetzt ein paar Gedanken besser ordnen. Vielleicht hat jemand einen Rat, wie ich, ich sag jetzt mal, "besser" leben kann.

    Liebe Grüße
    Christian
     
    #1
    aTm0, 26 Januar 2009
  2. Mitbewohner
    Sorgt für Gesprächsstoff
    273
    43
    11
    in einer Beziehung
    Ich gehe mal darauf ein, weil ich auch irgendwie das gleich Problem habe.
    Also zu deiner Selbstwahrnehmung. Es ist völlig normal, dass man sich in verschiedenen Gefühlslagen mal scheiße findet. Das kann abends nach dem Treffen mit Freunden schon wieder ganz anders aussehen und man findet sich schön. Das ist wohl bei jedem so. Don't worry.
    Und nun zu den Haaren. Hat dein Vater ne Glatze? Meine schon und ich bin jetzt schon sehr paranoid, was meine Haare angeht!
    Ich schaue anderen auch die ganze Zeit auf die Haare, außer ich rede mit ihnen. Da versuche ich zu erkennen, wo sie hinschauen. Ich hasse es, wenn die Blicke auf meine Haare fallen, das macht mich ganz kirre und ich zieh ne Mütze auf.
    Auch meine Eltern hab ich schon angefaucht, dass sie nicht ständig auf meine Haare schauen sollen. Sie meinten ich spinne, weil meine Haare NOCH ganz normal sind. ... sehr paranoid :ratlos:


    Zu den anderen Problemen:
    Ja, das sind eigentlich populäre Probleme und du solltest an die Sache lockerer rangehen. Du hast einen Ausbildungsplatz, deiner Familie geht es finanziell recht gut, also sei zufrieden damit und denke nicht so viel darüber nach, was denn passieren könnte.
    Es lebt sich viel entspannter, wenn man nicht die ganze Zeit grübelt, was als nächstes verschwinden könnte.

    Zur Schule:
    Ist es sehr anstrengend für dich den Schnitt zu halten, oder machst du das relativ gelassen? Nimm dir doch einfach mal ne kleine Auszeit und häng dich nicht zu arg rein. Das kann einen ja echt kaputt machen, wenn man die ganze Zeit am Lernen ist.
    Wahrscheinlich erwarten andere wirklich von dir, dass du ein gewisses Pensum zum Unterricht beiträgst, aber das solltest du dir nicht so zu Herzen nehmen. Es ist dein Ding.
    Du musst eben wissen, wann Schluss ist und du mehr Zeit für dich brauchst.


    Nimm das Leben nicht zu ernst!
     
    #2
    Mitbewohner, 26 Januar 2009
  3. pinafore
    pinafore (38)
    Sorgt für Gesprächsstoff
    12
    26
    0
    vergeben und glücklich
    Ja, ich schließe mich meinem Vorredner an. Bleib locker. Ich möchte Deine Probleme nicht abwerten - besonders nicht das mit Deinem Vater - aber es sind Probleme, die fast jeder mal hat. Glaubst Du, das Leben ist ein Ponyhof, oder daß es leichter wird, je älter man wird? Das Gegenteil ist der Fall. Die Probleme häufen sich und sie werden immer ernster.

    Fast jeder Mensch ist einem gewissen Stress ausgesetzt. Und irgend ein Problem wird Dir wahrscheinlich immer im Nacken sitzen. Du hast zwei Möglichkeiten: Akzeptieren oder verdrängen. Akzeptieren ist besser. Verdrängen funktioniert nur temporär. Akzeptiere Deine Probleme, akzeptiere, daß sie zum Leben gehören und Du sie meistern mußt.

    Cheers!
     
    #3
    pinafore, 27 Januar 2009
  4. aTm0
    Benutzer gesperrt Themenstarter
    18
    86
    0
    Single
    Hmm, danke, weiß es echt zu schätzen eure aufmunternden Wort.

    Christian
     
    #4
    aTm0, 27 Januar 2009

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