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(Studenten)68iger-Bewegung

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Safer Sephiroth, 10 Juni 2005.

  1. Interessier mich zur Zeit wahnsinnig für die Studentenbewegung der frühen Sechziger, bzw. Siebziger. Hab auch schon 'ne Menge Kram dazu gelesen.
    Wie sieht eure Meinung zum Thema aus.
    War die Bewegung (bzw. Bewegungen) längst überfällig und berechtigt oder war das Ganze einfach ein weiteres Produkt des ewig andauernden, banalen Generationenkonflikts und ging es wiedermal nur um eine Brechen der konservativen Richtlinien und Normen der älteren Generation, durch die Jungen?
    Wollten die führenden Persönlichkeiten und ihre Anhänger wirklich was verändern oder sahen sie sich einfach gern als elitäre Underdogs die dem trägen Mainstream überlegen waren?
    Welche Seite hätte ihr gewählt?
     
    #1
    Safer Sephiroth, 10 Juni 2005
  2. kerl
    kerl (53)
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    nicht angegeben
    welche führenden perönlichkeiten meinst du?
    da gab es ne menge die sich dafür gehalten haben.



    lg
    kerl


    ps.
    endlich mal ein thema aus meiner zeit. naja nicht ganz aber ich habe ne menge mitbekommen das ich aus einem politisch angagierten umfeld komme.
     
    #2
    kerl, 10 Juni 2005
  3. In die Richtung Dutschke, Rainer Langhans, Fritz Teufel, ob man Baader und Co. dazu zählen sollte?
     
    #3
    Safer Sephiroth, 10 Juni 2005
  4. ProxySurfer
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    Ich wäre gern dabeigewesen, wenn es mich damals schon gegeben hätte! Habe mal ne Rudi-Dutschke-Biografie gelesen, klasse Typ! Die Ziele dieser Bewegung fand ich super. Aber sie waren der Zeit zu weit voraus, selbst heute noch würde die konservative Masse der Bundesbürger diese Leute für Wirrköpfe halten. Auch die Jugend denkt heute eher an Geld, Klamotten und Autos als an die Revolution gegen die Mächtigen. Enttäuschend finde ich auch, daß Ex-68er wie Joschka Fischer, Otto Schily usw. heute das ganze Gegenteil zu damals geworden sind.

    Was ich ablehne, ist radikale Gewalt (RAF), wie sie als Folge der 68er in den 70er Jahren aufkam.
     
    #4
    ProxySurfer, 10 Juni 2005
  5. Eben deshalb stellt sich die Frage, ob die Leute nur pseudoelitäre jugendliche Flausen im Kopf hatten.
    Das wird wahrscheinlich auch das beste sein, hab gehört der Verfassungschutz macht auch Hausbesuche. :grin:
    Dutschke war aber auch kein Chorknabe. Mit der RAF konnte man ihn zwar keinesfalls vergleichen, aber Gewalt lehnte er als revolutionäre Triebfeder nicht ab (Schaffen wir ein, zwei, viele Vietnam). Dutschke wollte sich auch selbst an Attentaten (nicht im Zusammenhang mit der RAF) beteiligen, jedoch sollten bei diesen Anschlägen keine Menschen umkommen.
     
    #5
    Safer Sephiroth, 10 Juni 2005
  6. kerl
    kerl (53)
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    nicht angegeben
    ach du meinst die panneköppe! (jetzt weisst du auch schon gleich was ich davon halte)
    das waren meineserachtens interlektuelle träumer die vom funktionierenden sozialismus geträumt haben. (das hat ja zu der zeit die ddr schön "vorgetäuscht")
    das war eine zeit wo jeder meinte jetzt revolution machen zu müssen.
    die anderen die das nicht machen wollten waren typ "rübe ab" bei den gammlern mit den langen haaren.

    andreas baader, holger meins, ulrike meinhof, gudrun ensslin und die anderen mörder waren sicherlich die logische konequens dieses "kampfes" gegen die bestehende gesellschaft.

    wenn du mal gelegenheit hast die leute sprechen zu hören (tv, ausstellung o.ä.) wirst du feststellen das die meisten nicht auf diesem planeten gewohnt haben können.

    lg
    kerl
     
    #6
    kerl, 10 Juni 2005
  7. brainforce
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    Die Studentenbewegung war leider lange vor meiner Zeit, deswegen kann ich nichts konkretes dazu beitragen - war ja schließlich nicht dabei.

    Könnte mir aber denken das die anfänglichen Ziele der sog. "Studentenbewegung" teilweise nachvollziehbar waren. Leider lief das ganze im Laufe der Zeit "etwas" aus dem Ruder, geendet hats schließlich mit dem Terrorismus der RAF...
     
    #7
    brainforce, 11 Juni 2005
  8. simon1986
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    Meine Mam war eine ganz heftige 68erin, aber sie erlebte das als Schülerin und besonders erst ein paar Jahre später, aber ich glaube in der Schweiz war das eh später.
    Aber wenn ich sie reden höre und auch sonst, ist sie für mich bis heute DIE 68erin.
     
    #8
    simon1986, 11 Juni 2005
  9. thomas
    Gast
    0
    also der langhans, wohnt bei mir ums eck.
    das einzige, was er früher und auch heute noch praktiziert, ist die vielweiberei.
    wie kerl schon sagte, haben alle die ddr als vorbild gehabt.
    sozusagen als besseres deutschland.
    war halt alles, außer die raf eine friedliche revolution, die meiner meinung nach nicht viel gebracht hat.
    doch einen lichtblick gabs damals : uschi obermaier. :grin:
     
    #9
    thomas, 11 Juni 2005
  10. ProxySurfer
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    Immerhin hatte die 68er Bewegung was Positives gebracht: Mehr Freiheit und Offenheit auf sexuellem Gebiet, auch für die Frauen, die Jugend, Randgruppen und die Medienlandschaft (z.B. wurden Sexshops und Pornos legal). :zwinker:
     
    #10
    ProxySurfer, 11 Juni 2005

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