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Studienbeginn = Neubeginn

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Studiosus, 9 Oktober 2008.

  1. Studiosus
    Studiosus (29)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    28
    1
    Single
    Ich stehe gerade am Beginn eines Studiums. Momentan bin ich ziemlich überfordert von dem, was da alles auf mich zukommt, aber ich sehe es auch als Chance, meinem Leben eine neue Richtung zu geben.

    Ich bin jetzt von zuhause ausgezogen und habe mein wohlbehütetes Leben hinter mir gelassen. Ich heule zwar abends vor Einsamkeit und Heimweh, aber das wird sich legen. Meinen Studiengang hätte ich auch in einer Stadt in der Nähe meines Elternhauses durchführen können, aber ich bin bewusst etwas weiter weg gezogen, um mich ins kalte Wasser zu schmeissen und neu anzufangen. Es ist ja immer noch nah genug, um am Wochenende heimzufahren und meine Familie und meine Freunde zu treffen.

    So, jetzt hocke ich hier in der fremden Stadt und kenne absolut niemanden. Ich bin leider auch nicht so der super-offene Typ, eher etwas verschlossen und schüchtern. Wie stelle ich es am besten an, hier neue Freunde zu finden oder vielleicht sogar eine Freundin (Beziehungserfahrung habe ich leider auch noch keine)?

    Wie ist es euch am Studienbeginn in einer fremden Stadt ergangen? Wie seit ihr dort vorgegangen?

    Seit ihr oft heimgefahren, oder habt ihr euch gezwungen, dort zu bleiben?
     
    #1
    Studiosus, 9 Oktober 2008
  2. Kiya_17
    Kiya_17 (27)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.204
    121
    1
    vergeben und glücklich
    Prinzipiell, wenn ich neue Leute kennen lernen will... ich geh in einen Verein (Sport) und rede da mit den Leuten :smile:
     
    #2
    Kiya_17, 9 Oktober 2008
  3. User 65313
    User 65313 (28)
    Toto-Champ 2008
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    804
    Verlobt
    Ich bin fast jedes WE heimgefahren - allerdings hatte ich auch von Anfang an ein paar Leute kennengelernt.
    Gerade am Anfang vom Studium gibt es doch noch keine festen Cliquen. Und ich bin auch nicht gerade ein offener Typ, bei mir dauerts normal auch etwas länger. Aber du sitzt doch in Vorlesungen neben ein paar Leuten, frag doch einfach mal jemanden ob ihr gemeinsam Mittag esst oder so. Viele haben am Anfang die gleichen Probleme.
    Ich finds toll dass du dich ins kalte Wasser geschmissen hast. Das war bei mir genauso und am Anfang wirklich nicht leicht. Aber mittlerweile gehts gut, auch wenn ich immer noch sehr gerne nach Hause fahre.
    Die ersten paar Wochen sind hart (besonders wenn man es nicht gewohnt ist, einen Haushalt zu führen), aber es wird besser. Und irgendwann fühlt man sich auch am Studienort ein bisschen zu Hause. :smile:
     
    #3
    User 65313, 9 Oktober 2008
  4. glashaus
    Gast
    0
    Gibt es keine O-Woche oder Ersti-Parties? Ich hab alles mitgenommen und es war dort auch einfach, Kontakte zu knüpfen, genau wie beim Hochschulsport. Allerdings muss ich sagen, dass wir ein kleiner Jahrgang sind und man sich dadurch schon schneller kennen gelernt hat als das an Massenunis der Fall sein dürfte.
     
    #4
    glashaus, 9 Oktober 2008
  5. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
    20.750
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    Verheiratet
    Ich habe mein Studium vor einem Jahr begonnen. Damals habe ich es nicht als kompletten Neuanfang angesehen, aber zurückblickend war es einer. Ich hatte vorher schon zwei Jahre in einem anderen Land weg von meinen Eltern gelebt und war es gewohnt alleine mit beiden Beinen fest im Leben zu stehen und neue Kontakte zu knüpfen. Von Einsamkeit und Heimweh blieb ich eigentlich gänzlich verschont.

    Das Studium an sich bzw. eher dessen Aufbau überfordert mich noch heute. :-D
    Alles andere habe ich prima hinbekommen.

    Ich bin umgezogen. Meine neuen Mitbewohner haben mich direkt super aufgenommen, sie haben mir Interesse entgegengebracht und inzwischen sind aus einigen Bekanntschaften Freundschaften entstanden. Ich bin zu den Orientierungsveranstaltungen meiner Fächer, habe Ersti-Parties und generell Studentenparties besucht. Ich habe den Mut aufgebracht, mich überwunden und immer wieder neue Leute angesprochen. Z.B. eben diejenigen, die direkt neben mir in einer Vorlesung saßen. Viele waren auch neu und ebenfalls froh, wenn sie mal jemanden zum Small Talk gefunden hatten.

    Während ich im ersten Semester noch Unmengen von Bekannten hatte, kristallisierte sich im zweiten Semester schnell heraus, wer wen sympathisch findet und seitdem habe ich meine feste Clique, einen festen Freundeskreis. Abgesehen davon wohne ich auch noch relativ bei meinem Elternhaus und bin anfangs ebenfalls jedes Wochenende nach Hause, aber inzwischen habe ich hier so viele neue Leute kennengelernt, dass ich ständig auf Achse bin und mir nun extra den Freitag frei nehme um vormittags 90 Minuten mit dem Zug nach Hause zu fahren, 120 Minuten mit meinen Großeltern und ggf. meinem Bruder zu verbringen und 90 Minuten wieder zu meinem neuen zu Hause zu fahren.

    Heute werde ich mich zum Hochschulsport anmelden. :zwinker:
     
    #5
    xoxo, 9 Oktober 2008
  6. Loomis
    Loomis (29)
    Meistens hier zu finden
    1.095
    148
    187
    in einer Beziehung
    Ich hab ebenfalls mein Studium vor einem Jahr begonnen und bin (aber eher unfreiwillig) dafür 500km weit von meinen Eltern weggezogen. Für mich war es also nicht möglich, jedes Wochenende heimzufahren.

    Anfangs war es schrecklich; ich kannte niemanden und hatte nichtmal Internet oder Telefon. Fühlte sich an wie die absolute Isolation. Übers Studivz hab ich dann (mittels Internetcafé) jemanden aus meiner Uni gefunden, der auch neu hergezogen war und mit dem ein Treffen ausgemacht. Das Mädel war genauso froh wie ich, endlich mal jemanden zum Quatschen zu haben. :grin:

    Als dann die ganzen Ersti-Veranstaltungen losgingen, löste sich das Problem von allein. Die Hälfte der Leute war neu in der Stadt und obwohl ich eigentlich eher schüchtern bin, war es plötzlich recht einfach, Leute anzuquatschen oder in Small Talk mit einzusteigen. Recht schnell fanden sich kleine Cliquen zusammen, die sich dann im zweiten Semester gefestigt haben.

    Mach dir nicht zuviele Gedanken; den Mut dafür hast du garantiert, denn wer sich traut, sich allein in eine fremde Stadt zu stürzen, der wird auch seine Schüchternheit ausreichend überwinden. :smile:
    Wie die anderen schon sagten; viele haben anfangs die gleichen Probleme und Sorgen.

    Ich drück dir die Daumen und wünsch dir viel Spaß! :smile:
     
    #6
    Loomis, 9 Oktober 2008
  7. Habbi
    Gast
    0
    Bei mir wars ähnlich. Ich bin auch in eine fremde Stadt gezogen. Obwohl ich es damals nicht als Neuanfang sah war es einer. Mit meinem damaligen Freund hab ich nach der Hälfte des Semester Schluss gemacht, weils einfach nicht mehr gepasst hat. Ich hab mich damals einfach ziemlich verändert, ist aber mitm Studium denk ich normal.
    Das Leute kennen lernen war für mich nicht sooooo das Problem, da ich Informatik studiere und wir nur 3 Mädels im Studiengang sind. Da kann man sich sofort aneinander orientieren. Im ersten Semester sind wir drei immer zusammen rumgelaufe, aber im zweiten hat dann jeder von uns eine feste Clique gefunden und mitlerweile hab ich sogar nen Freund, der auch an der Uni studiert. Ist also alles halb so schlimm :smile: Man muss einfach nur die Leute anquatschen neben denen man sitzt. Ich hab auch oft Leute angequatscht, die einfach nur den gleichen Weg wie ich hatten.
     
    #7
    Habbi, 9 Oktober 2008
  8. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
    4.097
    348
    2.106
    Single
    Ich kann dir nur sagen:
    Es war bestimmt die richtige Entscheidung, zum Studium in eine neue Stadt zu ziehen!

    Ich habe das leider nicht gemacht, sondern fahre jeden Tag mit dem Auto zur Uni, was wegen der relativ großen Entfernung zur Unistadt im Gegensatz zu meinen Kommilitonen (die hauptsächlich direkt in der Stadt wohnen) das Kennenlernen neuer Leute und die Intensivierung der Kontakte doch erheblich erschwert.

    Am Anfang des Studiums sind die meisten Leute genau so planlos wie du in einer völlig neuen Umgebung und von daher automatisch offen für neue Kontakte, um gemeinsam etwas gegen die Planlosigkeit zu tun.
    Der Studienbeginn ist immer ein Sprung ins kalte Wasser! - Nicht nur für dich, sondern auch für alle anderen Erstis!
     
    #8
    User 44981, 9 Oktober 2008
  9. DelS
    Verbringt hier viel Zeit
    282
    101
    0
    vergeben und glücklich
    ............
     
    #9
    DelS, 9 Oktober 2008
  10. JackyllW
    JackyllW (30)
    Verbringt hier viel Zeit
    676
    103
    1
    nicht angegeben
    Hallo Studiosus,
    aller Anfang ist schwer - aber bei Studienbeginn sitzen alle Erstis im selben Boot. Sie alle sind i.d.R. neu, kennen kaum jemanden und fühlen sich fremd.
    Wie meine Vorposter schon sagten, man sollte alle Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme in Anspruch nehmen, Vorkurse besuchen (falls angeboten), Erstiveranstaltungen wahrnehmen, einfach mal Leute ansprechen. Man knüpft schneller Kontakte als man denkt.
    Bei uns ist es so, dass eigentlich an den Wochenenden keiner Heimfährt, alle bleiben am Studienort und oftmals wird abends etwas gemeinsam unternommen. Sehr nett.
    Leute, die immer Heimfahren oder sich anders abgrenzen haben es schwerer Anschluss zu finden bei uns, weil man ausschließlich das Wochenende frei hat.
    Auf alle Fälle ist es tödlich, wenn man sich wochenlang verschanzt, bis sich erste Strukturen gebildet haben und man am Ende allein steht.
    Achso...ich studiere übrigens an einer FH, da ist es meiner Meinung nach einfacher Kontakte zu knüpfen, weil man eher wie ein Klassenverband unterwegs ist.....
     
    #10
    JackyllW, 10 Oktober 2008
  11. Bowlen
    Bowlen (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.220
    121
    0
    Single
    Obwohl ich nur 50 km vom Elternhaus entfernt studiere und ein eigenes Auto besitze, war ich nie der große Wochenendheimfahrer. Hab das immer nur gemacht, wenn meine Eltern mich sehen wollten oder in der Heimatstadt verbliebene Freunde etwas Konkretes geplant hatten.

    Ich hatte hier also vor einem Jahr ebenso einen Kaltstart. Positiv war, dass mein bester Freund nur ein paar hundert Meter von mir weg wohnt, er mir somit den Start etwas erleichtert hat.

    Neue, wirkliche Freunde zu finden, ist nun einmal nicht einfach, selbst wenn man nicht schüchtern ist, sowas braucht Zeit, die einem ein Studium meist nicht bietet. Ich habe nur einige neue gute Bekanntschaften geschlossen - d. h. man telefoniert ab und zu in stressigen Lernphasen, setzt sich in den Veranstaltungen zusammen und lädt sich auf Einweihungsparties und Geburtstage ein. Richtige Freunde sind das aber nicht, denn das wären welche, mit denen man einfach ohne große Intention mal mehrere Stunden zusammenhocken kann, ohne irgendetwas weiterführendes zu machen.

    Außerdem musst du bzgl. der Cliquenbildung "aufpassen". Die Grüppchen haben sich nach wenigen Wochen schon sehr fest zusammengefunden und da dann noch rein zu finden, ist oft unmöglich, gerade weil man sich in den Vorlesungen und Seminaren nicht nur damit beschäftigen kann, Kontakte zu knüpfen und/oder zu intensivieren.

    Wenn du nicht der Typ bist, der den ganzen Tag, obwohl er keine Veranstaltung hat, auf dem Campus oder in der Bibliothek rumhocken will, dann ergeben sich wenie Möglichkeiten, die Leute näher kennenzulernen.
    Was ich dir dahingehend nur empfehlen kann: Setz dich, sofern du neue Kontakte suchst, in den Veranstaltungen immer neben irgendjemand anderen und fange bei Möglichkeit damit an, die Person mit seichtem Kram zu bequatschen. Du wirst schnell merken, ob sich daraus ein Kumpelverhältnis entwickeln kann oder nicht.

    In Sachen Freundin will ich dich nicht entmutigen, aber die Singlequote bei den Mädels ist in den meisten Studiengängen und an fast allen Unis gleich niedrig. Es kommt natürlich auch darauf an, was du studierst... aber in erster Linie kannst du da nur potenzielle Partnerinnen kennenlernen, wenn du schnell Bekanntschaften mit Leuten knüpfst, die gerne auch mal eine Hausparty feiern oder abends weggehen und dich mitnehmen bzw. einladen. Die Hörsäale an sich eignen sich nicht wirklich als Flirtbasis.

    Ich hoffe, das hilft dir etwas.
     
    #11
    Bowlen, 10 Oktober 2008
  12. Cory87
    Verbringt hier viel Zeit
    120
    101
    0
    Single
    Also ich finde es super,dass du dort hingezogen bist. Hab auch vor einem Jahr mit meinem Studium begonnen,allerdings pendel ich was ein bischen blöd ist,vor allem weil man abends nichts mit anderen Studenten unternehmen kann.
    Zu Beginn des Studiums finde ich es sogar relativ einfach neue Bekanntschaften zu machen, denn so gut wie alle kommen aus verschiedenen Regionen und man kennt sich nicht dh es gibt keine Cliquen. Wie hier aber auch schon gesagt wurde: Diese Cliquen bilden sich meistens am Anfang und bleiben dann wohl auch lange Zeit so bestehen.
     
    #12
    Cory87, 10 Oktober 2008
  13. GreenEyedSoul
    0
    Ich bin in meiner Heimatstadt geblieben, aber ich habe bei vielen meiner Uni-Freunden beobachtet, dass sie sich in der Ersti-Gruppe des jeweiligen Studiengangs bzw. der jeweiligen Uni auf StudiVZ angemeldet und von dort aus einen "Ersti-Stammtisch" organisiert haben.
    Sie haben sich immer regelmäßig an einem bestimmten Tag in der Woche getroffen (anfangs sicherlich öfter) und so haben sich sehr rasch neue Freundschaften gebildet.
    Vielleicht gibt es sowas bei dir ja auch.

    Ansonsten kann ich dir auch nur raten, dich in der Einführungswoche bzw. gleich in den ersten Veranstaltungen an die Leute zu wenden, die dir sympathisch erscheinen. Vielleicht auch mal darauf achten, was die Studenten so nach den Veranstaltungen machen (Mensa, Bistro, Bibliothek, Bildung von Lerngruppen, evtl. Verabredungen für nach der Uni?) und ganz spontan sagen "Ich würd auch gern mitkommen".
    Man muss sich anfangs einfach ein bisschen "ranhalten" und sich irgendwo dazustellen und mitreden.

    Und nicht vergessen: Du bist nicht der Einzige. Alle fangen neu an!
    Viel Spaß! :smile:
     
    #13
    GreenEyedSoul, 10 Oktober 2008
  14. LiLaLotta
    LiLaLotta (31)
    Sehr bekannt hier
    3.686
    168
    335
    vergeben und glücklich
    Hast du denn keine Einführungswoche? Die meisten Studiengänge organisieren ein echt tolles Programm für die Erstis, da fällt das Kennenlernen eigentlich gar nicht so schwer. Ich hab jetzt gerade zum 2. Mal angefangen zu studieren und obwohl ich eigentlich wirklich niemand bin, der leicht auf Fremde zugehen kann, hab ich schon am 1. Tag ein paar Leute gefunden, mit denen ich jetzt immer abhänge. Natürlich muss man da mal über seinen eigenen Schatten springen und irgendwie das Gespräch suchen. Das ist schwer, aber wenn man überlegt, dass fast alle anderen auch noch niemanden kennen, hilft das ungemein. Die meisten sind froh, wenn sie angesprochen werden :smile:
    Man sollte nur nicht unbedingt erwarten, dass da gleich super Freundschaften draus entstehen...sowas dauert und oft ist es auch so, dass man im Laufe des Studiums durch Gruppenarbeit noch ganz andere Leute kennenlernt, mit denen man sich noch viel besser versteht als mit denen vom Anfang.
    Ich finde es jedenfalls sehr mutig, dass du in eine andere Stadt gezogen bist und auch wenn du jetzt noch Heimweh hast und dich alleine fühlst, wirst du irgendwann drüber lächeln können :zwinker:
     
    #14
    LiLaLotta, 10 Oktober 2008

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