Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren

studium aus leidenschaft?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von wellenreiten, 19 März 2008.

  1. wellenreiten
    Benutzer gesperrt
    1.392
    123
    17
    nicht angegeben
    ....
     
    #1
    wellenreiten, 19 März 2008
  2. neverknow
    neverknow (28)
    Meistens hier zu finden
    1.093
    133
    27
    Single
    Hm ... ja, keine einfache Entscheidung.
    Gibt es bei dir nur diese beiden Möglichkeiten -- etwas, das dich schon auch interessiert und ordentliche Berufsaussichten bietet, gibt es nicht?


    Ich hatte teilweise überlegt gehabt, Psychologie oder Philosophie zu studieren, da mich beide Themen extrem interessieren. Allerdings sind bei beiden die Berufsaussichten eben auch nicht soo toll, und außerdem: das Studium hat mit den tollen eigenen Ideen zum Fach meistens nicht so viel zu tun. Seh ich an Freunden, die Philosophie studieren.
    Darum bin ich zu meinem "ursprünglichen" Wunsch zurückgekommen: Kinderärztin :smile: 2 Monate Praktikum auf der Neugeborenenstation und einzelne Tage Praktikum in Kinderarztpraxen haben mich in der Entscheidung nur noch bestärkt. Kann mir glaub ich echt keinen schöneren Beruf vorstellen, als den ganzen Tag lang den lieben Kleinen zu helfen :smile:
    Natürlich interessier ich mich immer noch für Psychologie und Philosophie (insbesondere dafür, wie diese Themen miteinander zusammenhängen ^^ ), nur hab ich dafür ja genug Zeit in meiner Freizeit. Im Studium geht es dagegen (zumindest momentan noch) sehr trocken zu, aber da muss ich durch. Es kommt mir ja auf den Endberuf an, und ich muss nur einmal bei uns auf der Uniklinik an der Kinderstation vorbeilaufen, dann weiß ich wieder, wofür ich mich täglich mit Physik und Chemie und all diesen lieben Fächern herumschlag :zwinker:
     
    #2
    neverknow, 19 März 2008
  3. Sternschnuppe_x
    Benutzer gesperrt
    6.884
    0
    2
    Single
    Na ja, wirklich "irgendwas" zu studieren, kann eigentlich nicht das Ziel sein.

    Deine Alternative, hast du da wenigstens irgendeine Motivation, das zu machen?

    Ich habe mein Studienfach damals auch nicht aus Leidenschaft angefangen, sondern es nach dem Ausschlußprinzip ausgewählt - alles gestrichen, was ich auf keinen Fall machen wollte, womit man später mal sowieso kein Geld verdient und was mir überhaupt nicht liegt, und dann blieb nur noch das eine Fach wirklich übrig. :-p

    Ich muß aber sagen: Nur weil man am Anfang nicht mit riesiger Leidenschaft reingeht und es nicht DAS Traumstudium ist, was man schon mit 5 Jahren anfangen wollte, heißt das nicht, daß man sich damit langweilen und sich immer nur durchquälen wird. Für mich hat sich das Studium letztendlich doch als "Traumstudiengang" herausgestellt - ich habe es zwar mehr oder weniger auf gut Glück angefangen, aber dann ziemlich schnell gemerkt, daß es WIRKLICH genau das ist, was ich machen will.

    Wobei bei mir die Wahl auch leichter war, weil es keinen sonstigen "Traumstudiengang" gab für mich...

    Hättest du denn die Möglichkeit, dich bei beiden Fächern einfach mal in Anfängervorlesungen zu setzen im jetzt kommenden Sommersemester? Da wird einem vielleicht auch schon so manche Illusion geraubt bzw. man bekommt eine bessere Vorstellung vom Fach, und an Unis kostet das ja nichts und man kann sich einfach reinsetzen.

    Wie sehr ist dein Alternativfach denn wirklich nur "Alternative", und wie sehr könntest du dir vorstellen, dich doch dafür zu begeistern? Denn es bringt ja auch nicht, wenn du was anderes machst und immer der Architektur nachtrauerst...

    Wobei man schon sagen muß, daß das wohl sehr anstrengend ist. Ein früherer Schulfreund von mir macht das, und bei ihm war es wirklich schon ein Kindheitstraum (ich hab da noch so ein Meine-Freunde-Buch aus der Grundschule, schon da stand bei ihm bei Berufswunsch "Architekt" :zwinker: ). Aber es ist wohl richtig stressig, man muß tage- und wochenlang bis in die Nacht rein irgendwelche Modelle basteln...

    Wie gut hast du dich schon über das Architekturstudium informiert? Inwieweit gehören auch Statik, Modellbau oder Architekturgeschichte zu deinen Leidenschaften? Denn das alles gehört ja auch dazu, man fängt ja nicht damit an, tolle Häuser zu entwerfen. :zwinker: Ich vermute mal, das ist dir bewußt, ich wollte es nur nochmal erwähnt haben.

    Ich denke, du solltest versuchen, über beide Studiengänge (und die nachfolgenden Berufe) so viele Informationen zu bekommen, wie du nur kannst! Je mehr du darüber weißt, umso leichter wird dir hoffentlich die Entscheidung fallen!

    Und: Auch wenn du dich falsch entscheidest, das ist keine Wahl für die Ewigkeit! Es ist nicht ungewöhnlich, sich nach 1 oder 2 Semestern doch nochmal umzuentscheiden!

    Ich kann deine Gedanken übrigens gut nachvollziehen, für mich war diese Zeit kurz vor/nach dem Abi auch ganz schrecklich, wo ich wußte, ich MUSS mich jetzt bald entscheiden und eine extrem wichtige Entscheidung für mein weiteres Leben treffen... und ich wußte einfach nicht, für WAS... das war schon ein richtig schlimmer Druck im Kopf... Jetzt ist es bald wieder so weit, bald bin ich fertig, und ich weiß immer noch nicht, was ich machen will... aber na ja, da muß man eben durch...

    Ach so, was wäre denn eigentlich deine "Alternative", wenn man fragen darf? :smile:
     
    #3
    Sternschnuppe_x, 19 März 2008
  4. wellenreiten
    Benutzer gesperrt Themenstarter
    1.392
    123
    17
    nicht angegeben
    ....
     
    #4
    wellenreiten, 19 März 2008
  5. Samaire
    Verbringt hier viel Zeit
    3.555
    123
    19
    nicht angegeben
    Ich kenne das Dilemma bestens und habe mich damals für das Studium entschieden, an dem mein Herz nicht wirklich hing. Ich war nicht total unglücklich und fand die Alternative (BWL) eigentlich auch ganz interessant - wirklich machen wollte ich aber was ganz anderes. Verworfen hatte ich es damals infolge mässiger Zukunftschancen bzw. weil es kaum Feststellen gab/gibt und ich ohnehin ein zweites Standbein gebraucht hätte.

    Ich würde es nicht wieder machen und hätte ich nochmals die Wahl, würde ich den Studiengang wählen, bei dem ich mit Herzblut dabei sein kann. Wenngleich das Studium eigentlich ganz interessant war und ich mich auch in vielen Teilen dafür begeistern konnte, merke ich jetzt, dass meine Leidenschaft und auch mein Talent eben halt doch woanders liegt. Resultat: ich hocke jetzt infolge des Studiums in einem Job fest, den ich nicht ganz so wirklich machen will und das ist es eigentlich nicht wert. Ich frage mich jeden Tag, wie lange ich hier weitermache oder wann ich endlich kapiere, dass das Leben zu kurz ist, um sich in einem Job, der einen nicht wirklich begeistert, den Arsch aufzureissen ;-) Hätte ich mich nicht an die finanzielle Unabhängigkeit und Sicherheit gewöhnt, wäre ich längst wieder an der Uni und würde das studieren, was ich immer studieren wollte. Dieses "hätte ich doch"-Gefühl ist bei mir also seit langer Zeit dauernd präsent.

    Den Arbeitsaufwand halte ich für sekundär wichtig. Wenn man etwas wirklich, wirklich will und mit Leidenschaft dabei ist, so ist es imho nebensächlich, wie viel man dafür arbeiten muss bzw. ein hoher Arbeitsaufwand macht einem nichts aus. Das ist so meine Sicht und Erfahrung...
     
    #5
    Samaire, 19 März 2008
  6. Starla
    Gast
    0
    Würde ich nicht unbedingt sagen, es ist außerdem nicht schlecht, etwas studiert zu haben, mit dem man sich gut selbständig machen kann. :zwinker:

    Ich habe mein Abitur auf dem 2. Bildungsweg gemacht und zwar insgeheim nur, weil ich schon, seit ich denken kann, Psychologie studieren wollte. Nun ist es so, dass auf dem Fach ein NC liegt und ich aufgrund meines Abischnitts mir zu keinem Zeitpunkt sicher sein konnte, überhaupt einen Platz zu erhalten.

    Ich hatte mich an meiner Wunschuni zwar vorsorglich schon für etwas anderes eingeschrieben, aber ich wusste, dass mich diese Alternative total unglücklich gemacht hätte... ich wollte einfach nichts anderes studieren!

    Glücklicherweise hat es geklappt und ich persönlich weiß, dass ich niemals die Motivation aufgebracht hätte, was anderes zu studieren....

    Ich kann Dir nur raten, Dich sehr gut über Deinen Fächerwunsch zu informieren, damit Du weißt, was auf Dich zukommt. Andererseits ist es wirklich keine große Sache, nach 1-2 Semestern nochmal zu wechseln, das machen einige.

    @neverknow
    Ach ja, und zumindestens an meiner Uni hat Psychologie eigentlich gar nichts mit Philosophie zu tun, eher mit Biologie, Chemie, Mathematik etc. :zwinker: Diesen romantischen Gedanken sollte man vielleicht auch über Bord werfen...
     
    #6
    Starla, 19 März 2008
  7. Kommt drauf, ein Studium kommt bei mir sowieso nur als zweites Standbein in Frage und da wäre es dann Traumstudium.

    Und wenn es wirklich ums erste geht, ist mir die Wirtschaftlichkeit wichtiger.
     
    #7
    Chosylämmchen, 19 März 2008
  8. User 15848
    Meistens hier zu finden
    3.460
    133
    60
    nicht angegeben
    Ich würde immer nur das studieren, was mich wirklich interessiert. Hab ich auch gemacht, obwohl mein Studium wirtschaftlich gesehen sehr sinnlos ist :grin:
    Da ich aber wirklich dran hänge bin ich auch dementsprechend gut und hab ganz gute Zukunftsaussichten.
     
    #8
    User 15848, 19 März 2008
  9. BABY_TARZAN_90
    Sehr bekannt hier
    1.610
    198
    526
    Verliebt
    Ich habe seit langem einen ganz bestimmten Berufswunsch, der ein ganz bestimmtes Studium verlangt.

    Die Berufsaussichten sind unsicher, weil das Stellenangebot klein ist.
    Glück werde ich auf jeden Fall brauchen können. Um mir später keine Vorwürfe zu machen, werde ich mich dadurch nicht von meinem Berufsziel abhalten lassen.

    Wenn ich kein so konkretes Berfsziel hätte, würde ich zwar immer noch auf meine Interessen schauen, aber nur noch mit dem einen Auge. Mein zweites Auge würde ich auf die Nachfrage richten.
     
    #9
    BABY_TARZAN_90, 19 März 2008
  10. Trogdor
    Trogdor (40)
    Verbringt hier viel Zeit
    472
    101
    0
    nicht angegeben
    Ich hatte das Problem eigentlich nicht, weil ich sehr viele verschiedene Interessen hatte. Ich habe mich dann für Elektrotechnik entschieden, weil ich mir da die höchsten Chancen erhofft habe, später einen Beruf zu finden, der mir auch Spaß macht. Und habe es bis jetzt nicht bereut.
     
    #10
    Trogdor, 19 März 2008
  11. BaronessX
    BaronessX (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    65
    93
    1
    Verlobt
    Ich habe mich kurz vor Schluss gegen eine "Vernunft-Studium" entschieden und bin meiner "Leidenschaft" nachgegangen. Ich bin zwar noch nicht fertig mit meinem Studium, aber ich habe es bisher nicht im Geringsten bereut, im Gegenteil.
    Ich habe die Überzeugung, dass wenn man etwas wirklich aus Leidenschaft und Überzeugung tut, dann ist man darin später auch gut und findet einen Job. Vor allem stellt man sich später nicht die Frage: Was wäre, wenn...?
     
    #11
    BaronessX, 19 März 2008
  12. Kiya_17
    Kiya_17 (27)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.204
    121
    1
    vergeben und glücklich
    Ich hab auch zwei Studien in Aussicht, die mich faszinieren. Auf der einen Seite Physiotherapie und auf der anderen Seite Japanologie.
    Beides Sachen die sich mit meinen jetzigen Interessen sehr gut verbinden lassen und die mich interessieren (aber nicht direkt mein Hobby sind).
    Was ich nicht will: BWL oder ähnliches studieren, nur weil ich später bessere Berufschancen habe (oder mehr Geld verdienen kann). Dazu bin ich nicht geschaffen :smile: .
     
    #12
    Kiya_17, 20 März 2008
  13. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
    4.094
    348
    2.106
    Single
    Für mich gehören zum passenden Studienfach auf jeden Fall zwei Dinge:
    1. Großes Interesse und Leidenschaft am Studienfach - zumindest meinen Studiengang (Physik) schafft wohl niemand, den das Thema nicht interessiert und der nicht leidenschaftlich dabei ist.
    2. Ordentliche Berufsaussichten (also kein Studium, bei dem man schon vorher weiß, dass man kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt hat... aber es muss nicht unbedingt sein, dass sich die Unternehmen beim Studenten bewerben... da gibt es auch noch Zwischendinger, die OK sind)
    Zum Glück ist sind bei meinem Studiengang beide Kriterien erfüllt und ich muss mir da keine Sorgen machen...
     
    #13
    User 44981, 22 März 2008
  14. *PennyLane*
    0
    Ha, das ist genau mein Thema :grin:.

    Ich hab vor ein paar Jahren mit meinem Traumstudium angefangen und dann dummerweise aus den Gründen "mehr Chancen" und "Sicherheit" gewechselt. Das war GAR nichts für mich (Lehramt), so dass ich zurück wollte. Das ging auch nicht (Magister-Bachelor-Umstellung), so dass ich mit was anderem angefangen hab, wovon ich dachte, dass es auch ok ist und dass ich damit nachher immer noch das machen kann, was ich von Anfang an wollte (ein Volontariat bei einer Zeitung).

    Das war aber auch absoluter Mist, ich war soooo unglücklich damit. Jetzt hab ich wieder gewechselt und mache das, womit ich begonnen hatte. Nur eben mit einem anderen Abschluss (BA). Dafür bin ich wieder glücklich mit meinen Studium, mache, was mich interessiert und was ich kann. Und ich würde auch jedem dazu raten, nur das zu studieren, wofür man sich wirklich interessiert. Alles andere macht einen unglücklich. Man hat keine Lust sich auf Prüfungen vorzubereiten, es ist einfach alles ein Krampf. Wenn ich diesen Fehler nicht gemacht hätte, wäre ich jetzt schon fast fertig. ::cry: Das ist scheiße, aber im Endeffekt ist es auch nicht so schlimm. Mach auf jeden Fall das, woran dein Herz hängt!
     
    #14
    *PennyLane*, 23 März 2008

jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
Die Seite wird geladen...

Ähnliche Fragen - studium leidenschaft
MrShelby
Umfrage-Forum Forum
6 Januar 2015
27 Antworten
supernova69
Umfrage-Forum Forum
27 Dezember 2014
13 Antworten