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Schule/Beruf Studium - Hilfe!

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Lara84, 19 Juli 2009.

  1. Lara84
    Lara84 (32)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    vergeben und glücklich
    Hallo!
    Ich bin noch neu hier im Forum und hoffe, dass ich jetzt im richtigen Unterforen den Thread erstelle. Falls nicht, bitte verschieben :tongue:

    Vielleicht kann mir ja jemand einen Rat geben, das wäre echt klasse.
    Es geht darum, dass ich momentan im 4. Semester studiere (Lehramt für Realschulen) und nicht mehr weiß, ob das Studium denn das Richtige für mich ist. Einerseits habe ich mich damals für diesen Studiengang beworben, da ich mir sicher war, dass es mir gefallen wird. Andererseits waren es aber auch meine Eltern, die immer sagten, der Beruf der Lehrerin würde zu mir passen.
    Als ich dann die Zusage bekam war ich total glücklich und habe mich dann in den Studiumsalltag gestürzt.
    Die Uni ansich gefällt mir nicht so wirklich gut, ich habe mich eigentlich nie so richtig einleben können, da die Leute dort nicht so sehr auf meiner Wellenlänge liegen, alles sehr unorganisiert ist etc.
    Mittlerweile ist es so, dass ich noch eine Nachklausur schreiben muss, welche nächste Woche stattfindet. Da man hier nur einmal eine Prüfung wiederholen darf, wäre es quasi mein Aus, würde ich durchfallen.

    Ich erwische mich immer bei dem Gedanken, dass es vielleicht gar nicht so schlecht wäre, wenn ich die Klausur nicht bestehen würde. Ich muss dazu sagen, dass ich mich für diesen Fall auch an ein paar Universitäten für einen anderen Studiengang beworben habe!
    Jetzt stellt sich mir natürlich die Frage, was ist, wenn ich tatsächlich einen Zulassungsbescheid bekomme?! Soll ich zusagen, auch wenn ich die Klausur bestehe oder nicht?

    Das Problem ist nunmal, dass ich schon 24 Jahre alt bin und dann nochmal von Vorne anfangen müsste (ich habe schon eine Ausbildung und jetzt die 4 Semester Studium hinter mir) und 4 Semester wären für die Katz gewesen.
    Ich steht total zwischen den Stühlen, weil ich einerseits sehr gerne endlich mal Geld verdienen würde aber andererseits absolut nicht sicher bin, ob der Lehrerberuf das Richtige für mich ist. Bisher habe ich 2 Praktika absolviert, eins davon war recht gut, das Andere richtig scheiße....

    Dazu kommt dann noch, dass ich Anfang nächstes Jahr mit meinem Freund zusammenziehen wollte, er hat schon fertig studiert und verdient nun Geld. Ich aber würde dann nochmal von Vorne anfangen und das passt einfach nicht und ich würde mir blöd dabei vorkommen :confused::confused:
    Mal abgesehen davon, wissen meine Eltern und mein Freund noch gar nicht, dass ich wirklich am Überlegen bin zu wechseln, auch wenn ich die Klausur bestehen würde. Ich denke nämlich nicht, dass sie dafür Verständnis haben werden.

    So, das wollte ich mir mal von der Seele schreiben. Es ist alles etwas lang geworden :ashamed: aber vielleicht kann jemand ein paar nette Worte dazu sagen. :smile:

    Viele Grüße,
    Lara
     
    #1
    Lara84, 19 Juli 2009
  2. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    Du bist ein eigenständiger Mensch, der Entscheidungen ganz alleine treffen kann, ohne auf Eltern und Freund Rücksicht nehmen zu müssen, denn du fügst ihnen damit kein Leid zu, dass sich nicht innerhalb kürzester Zeit verarbeiten lässt, wenn es dich glücklicher macht, etwas anderes zu studieren. Im Gegenteil, sie sollten froh sein, einen so selbstständigen Menschen erzogen / an ihrer Seite zu haben und dich unterstützen wollen, weil sie wollen, dass du glücklich wirst.
     
    #2
    xoxo, 19 Juli 2009
  3. LiLaLotta
    LiLaLotta (31)
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    Also gerade im Lehrerberuf finde ich es unabdingbar, dass man voll und ganz dahinter steht. Denn weder du, noch deine späteren Schüler werden was davon haben, wenn du eigentlich nicht mit deinem Herzen bei der Sache bist und eigentlich keinen Bock mehr drauf hast. Soweit ich weiß, haben 2/3 aller Lehrer irgendwelche psychischen Probleme wegen des Jobs und wer das nicht will, muss wohl schon Spaß an der Sache haben.
    Und ich glaube nicht, dass weder deine Eltern, noch dein Freund kein Verständnis dafür hätten, wenn du dir was anderes für deine Zukunft vorstellst. Und welbst wenn sie es nicht verstehen, akzeptieren müssen sie es ja doch. Außerdem wird es ihnen sicherlich die Zweifel nehmen, wenn sie dich glücklicher sehen mit einem anderen Studium.
    Dass du dir komisch vorkommst, weil dein Freund fertig ist und du dann wieder Ersti wärst, kann ich nachvollziehen, aber davon solltest du deine Entscheidung nicht abhängig machen. Es geht um den Rest deines Lebens, an dem dein Freund vielleicht noch nicht mal bis zum Ende beteiligt sein wird. Außerdem sieht er in dir ja wohl mehr als nur eine Studentin :smile:
    Und das mit dem Alter ist zwar nicht so toll, da du vielleicht eine der Ältesten sein wirst, aber ich habe auch nach 3 "verschenkten" Semestern noch mal neu angefangen und kann nur sagen, dass diese 3 Semester niemals verschenkt waren, da ich durch sie gemerkt habe, dass ich eigentlich was anderes will. Und wenn du gut bist, dann interessiert es auch später keinen Arbeitgeber mehr, ob du jetzt 3 Jahre älter bist als deine Mitstundenten.

    Ich würde an deiner Stelle noch mal tief in mich hineinhören und dann entscheiden, aber so wie ich das sehe, hast du die Entscheidung eigentlich innerlich schon getroffen. Erzähl deinen Eltern und deinem Freund von deinen Gedanken, wenn sie dich lieben, werden sie dich unterstützen :smile:
     
    #3
    LiLaLotta, 19 Juli 2009
  4. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    Du solltest nicht aus dem Grund auf einen Studienwechsel und -neustart verzichten, dass Du Dir "blöd vorkommst" - Dein Freund ist fertig, Du nicht, na und? Meinst Du, er liebt Dich weniger, wenn Du diese Klausur oder Prüfungen oder dieses Studium nicht erfolgreich schaffst?

    Manchmal führen Umwege zum Ziel. Klar sollte man nicht den Umweg zum Lebenszweck erheben. Ist schon sinnvoll, ein grundsätzliches Ziel anzupeilen und nicht nur mal dies und mal das zu probieren. Aber Umorientierung ist normal.

    Was hast Du denn für eine Ausbildung gemacht?

    Ich rate Dir für den Moment, einstweilen für die Nachschreibklausur zu lernen, sie zu schreiben und abzuwarten. Entweder bestehst Du oder nicht.
    - Wenn nicht, ist eh klar, dass Du wechseln musst. Sofern Deine Bewerbungen erfolgreich sind und Du eine Zulassung erhältst.

    - Wenn Du bestehst und eine Zusage bekommst für eine andere Hochschule, kannst du immer noch überlegen, ob Du weitermachen oder wechseln willst. Bei Unschlüssigkeit: Wirf eine Münze oder lass den Würfel entscheiden.

    Sag nicht, dass man so etwas doch nicht "so willkürlich" entscheiden darf. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass so eine "unabhängige" Instanz wie eben Münz- oder Würfelwurf sehr praktisch sein können. Manchmal ist es so gewesen, dass ich bei der Entscheidung, die beim Münzwurf herauskam, sofort protestierte und sagte "Nein, keinesfalls!" - Dann wusste ich, dass ich innerlich eigentlich bereits entschieden hatte, sonst wär meine Ablehnung der Münzentscheidung nicht so direkt und eindeutig ausgefallen...

    Oder ich konnte die Münzwurfentscheidung akzeptieren. Auch gut. Bislang habe ich nie bereut, solche Entscheidungen auf diese Art getroffen zu haben. Und meist gehts heute ohne Münze, ich bin entschlussfreudiger und habe keine Angst mehr, mich zu entscheiden. Sich überhaupt zu entscheiden und eine Sache dann umzusetzen, ist nämlich meist besser, als ewig zu zögern und sich gar nicht zu entscheiden.

    So, das als Exkurs zum Thema Entscheidungshilfe.

    Was war denn an dem missratenen Praktikum so negativ? WAS war "Scheiße" daran? Und warum war das andere Praktikum gut?
    Was löst die Vorstellung, eine Klasse zu unterrichten, bei Dir aus? Eher Lampenfieber und Beklemmung? Oder positive Gefühle? Klar ist Unterrichten eine Herausforderung, und Ängste sind bei Berufsanfängern normal. Aber um als Lehrer "bestehen" zu können, brauchts Überzeugung und Willen. Und Du scheinst nicht überzeugt von Dir, was das Thema "Lehrersein" angeht.

    Ich denke: Es gibt gute und schlechte Lehrer. Ich habe als Schüler einige sehr schlechte, wenige sehr gute und viele durchschnittliche Lehrer erlebt. Ich habe großen Respekt vor den guten Lehrern. Und wer nicht wirklich überzeugt ist, als Lehrer arbeiten zu wollen und dabei gut sein zu können, dem rate ich zu einem anderen Beruf...

    Du kannst natürlich das Studium dennoch fortsetzen - keiner zwingt Dich, das Referendariat zu machen und als Lehrer zu arbeiten. Es stehen Dir andere Wege offen, auch wenn natürlich eigentlich das Studium auf Lehramt dazu gedacht ist, Lehrer auszubilden.

    Was willst Du denn stattdessen studieren, wofür also hast Du Dich beworben?

    Gibt es keine Möglichkeiten, bei einem Bestehen der Klausur das jetzige Studium fortzusetzen und beruflich danach eine andere Orientierung zu wählen? Welche Studiengangsform trifft bei Dir zu, Bachelor oder noch "klassisch" auf Staatsexamen wie früher? "Normale" oder speziell pädagogische Hochschule? Wie viele Semester folgen nach diesem noch bis zum Abschluss (wenns ohne Probleme läuft), zwei (sechssemestriger Bachelor)?

    Wenn Du Dich wirklich schon länger quälst und eigentlich nur das Studium fortsetzt, um Dich nicht lächerlich zu machen oder blöde Kommentare zu ernten: Dann stelle ich den Sinn sehr in Frage. Ggf. wirst Du verständnislose Reaktionen ernten. Aber die Angst vor Kommentaren oder irritierten Fragen sollte Dich nicht von einem Neustart in einem anderen Studienfach abhalten.

    Falls Du dieses Studium zugunsten eines anderen Weges ohne Abschluss abbrichst:
    Dein Leben ist nicht gescheitert, wenn Du nach vier Semestern einen Schlussstrich ziehst und was anderes machst. Die vier Semester sind auch nicht vergeudet, Du hast in der Zeit was gelernt - nicht nur Studieninhalte, sondern eben verschiedenste Erfahrungen. Du hast gelernt, was Du NICHT willst.

    Warst Du mal bei Dir an der Uni bei der Studienberatung? Es gibt an den meisten Hochschulen auch speziell eine psychologische und/oder soziale Studienberatung. Die Berater haben täglich mit an sich zweifelnden Studenten zu tun.
     
    #4
    User 20976, 19 Juli 2009
  5. Lara84
    Lara84 (32)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Erst einmal vielen Dank für eure Antworten!
    Ich werde direkt mal darauf eingehen :smile:

    Ja, danke! Ich weiß allerdings nicht, ob sie das auch so locker sehen, was ich auch verstehen kann.
    Ich wohne noch zu Hause, sprich: Meine Eltern finanzieren mich quasi mit und bezahlen auch die Studiengebühren. Von daher ist es auch verständlich, dass sie angepisst sind, wenn ich jetzt den Studiengang wechsle!

    Mein Freund verdient jetzt schon Geld und das auch er es sicher nicht so toll findet, dass ich nochmal von Vorne beginnen würde, ist mir auch klar. Ich werde dann immerhin mindestens die nächsten 3 Jahre studieren müssen!

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 18:17 -----------

    Genau das ist der springende Punkt, worüber ich mir auch schon längere Zeit Gedanken mache. Gerade im Lehrerberuf ist es so wichtig, mit Herz und Seele bei der Sache zu sein und ich bin mir nicht sicher, ob ich das bin.
    Ich möchte ja nicht abstreiten, dass mir der Beruf gefällt, sonst hätte ich das Studium gar nicht begonnen, aber ich weiß halt auch nicht, ob ich es mein ganzes Leben lang machen möchte.

     
    #5
    Lara84, 19 Juli 2009
  6. Habbi
    Gast
    0
    Wie wärs wenn du ihnen sagst, dass du versuchen willst dein zweites Studium selbst zu finanzieren? Soooooo schwer wie manche immer tun ist das nicht. Und wenn es doch zu schwer ist kannst du immernoch sagen, dass du dann halt statt 6 Semester ein oder zwei mehr machst. Ist ja auch kein Weltuntergang. So könntest du mit deinem Freund zusammen ziehen und deinen Eltern kann es auch egal sein was du treibst wenn sie für dich nichts mehr bezahlen müssen bzw. weniger bezahlen.

    Ist der andere Studiengang total fachfremd oder kannst du dir wenigstens ein paar von den Fächern anrechnen lassen, die du bisher absolviert hast?
     
    #6
    Habbi, 19 Juli 2009
  7. LiLaLotta
    LiLaLotta (31)
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    Ja, darum kann ich diesen Schritt ja nur empfehlen. Wenn ich mir jetzt vorstelle, ich würde immer noch mein altes Fach studieren, grauts mir. Es ist nicht so, dass es schlecht war und sicherlich hätte es mir in gewissen Bereichen auch Spaß gemacht, aber jetzt hab ich einfach das gefunden, worin ich meistens total aufgehen kann. Und es war mir egal, was die anderen alle gesagt haben. Bzw. hat mich niemand schief angeguckt, sondern ausnahmslos zu meiner Entscheidung gratuliert.
    Und ich finde nicht, dass deine Eltern das Geld "in nichts gesteckt" haben. Immerhin hätte es dir geholfen, rauszufinden, was du wirklich willst. Und das sollte Eltern doch eher freuen.
     
    #7
    LiLaLotta, 20 Juli 2009
  8. Lara84
    Lara84 (32)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
    9
    26
    0
    vergeben und glücklich
    Ich denke, meine Eltern würden mich bestimmt unterstützen, da bin ich mir fast sicher. Es geht halt auch um die Studiengebühr, die jedes Semester anfällt. Ansonsten könnte ich mir natürlich auch einen Nebenjob suchen, um zumindest auch die Kosten der Wohnung zu decken.

    Naja, was heißt fachfremd. Ich habe mich für Pädagogik beworben und studiere auf Lehramt, wenn ich Glück habe, dann kann ich mir die Zwischenprüfung anrechnen lassen, das wär schon recht klasse!

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 16:51 -----------

    Darf man fragen, was du studiert hast und was du jetzt machst?
    Sowas liest man natürlich gerne, ich bin mal gespannt, für was ich mich entscheide. Bin momentan am Lernen und hoffe, dass ich die Prüfung irgendwie hinter die Bühne bekomme und alles gut klappt. Allerdings bin ich nicht so optimistisch....

    Ja klar, was heißt "in nichts gesteckt"? Es ist halt schon blöd, wenn man erst nach einigen Semestern merkt, dass das Studienfach viell. nicht das Wahre ist....und ich habe halt Angst, dass mir dann der Wechsel auch nicht gefallen wird, auch wenns total blöd ist..
     
    #8
    Lara84, 20 Juli 2009
  9. Habbi
    Gast
    0
    Naja, dann kannst du ja nicht behaupten, dass alles umsonst war. Und selbst wenn du nichts anrechnen lassen kannst, hast du schon ein bisschen "Vorbildung".

    Ich finde es blöd, wenn ein Bachelor-Student, der mit seinem Bachelor eine gute Chance auf dem Arbeitsmarkt hätte nach 4 Semestern hinschmeißen würde. 2 Semester mehr oder weniger bis zum richtigen Abschluss wären auch kein Untergang mehr. Aber beim Lehramt hast du ja nicht nur den Bachelor vor dir, sondern auch den Master. Das wäre ja noch ne Ewigkeit bis zu deinem Abschluss. Wieso solltest du dann nicht wechseln?
     
    #9
    Habbi, 20 Juli 2009
  10. Lara84
    Lara84 (32)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    0
    vergeben und glücklich
    Ja, ich habe soeben nochmal nachgesehen und hoffe schon, dass ich mir etwas anrechnen lassen kann, zumindest 2 oder 3 Seminare.



    Sagen wir mal so: Ich hätte wohl auch nur noch ca. 3 Semester vor mir, allerdings bringt mir der Abschluss insofern nichts, als dass ich dann in einer anderen Branche anfangen könnte. Wie gesagt, mit Gymnasiallehramt wäre das sicher möglich aber nicht mit Sekundarstufe 1.

    Momentan habe ich eher Angst, dass ich die Prüfung in den Sand setze und Ablehnungsbescheide bekomme, dann stehe ich nämlich ohne etwas da, quasi im Nix :eek::eek:
    Das wäre nicht wirklich so toll, ich habe aber kein gutes Gefühl was die Klausur betrifft und zumindest an einer Uni auch nicht so gute Chancen (meine favorisierte Uni...). Ich kann nur hoffen, dass ich in die andere dann irgendwie reinkomme und evtl. wechseln kann.

    Unsicher bin ich mir aber immernoch, vor allem eben, weil ich dann nochmal mindestens 6 Semester vor mir hätte und dann wieder 3 Jahre kein Geld verdienen würde. Andererseits könnte ich mir ja einen Nebenjob suchen...
    Der andere Grund ist immernoch wegen der Rechtfertigung, obwohl ich natürlich mit meinem Leben machen kann, was ich will.
     
    #10
    Lara84, 21 Juli 2009
  11. Lara84
    Lara84 (32)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
    9
    26
    0
    vergeben und glücklich
    Mh, Montag ist die Klausur und irgendwie bin ich mal wieder eher pessimistisch, weil ich nicht sicher bin, was ich tun soll.
    Mit einem Pädagogikstudium sehen die Chancen auf einen Arbeitsplatz ja auch nicht wirklich so rosig aus. Überall liest man, dass man nicht so schnell einen guten Job bekommt, der dann auch noch dementsprechend bezahlt wird.
    Andererseits ist es schwachsinnig, sich jetzt darüber schon Gedanken zu machen aber irgendwie muss ich ja schon abwägen hmpf :confused:

    Wenn ich einen Platz hier in meiner Heimatstadt bekommen würde, dann könnte ich wohl erstmal die nächsten Jahre gar nicht mit meinem Freund zusammenziehen. Der studiert nämlich da, wo ich jetzt momentan noch studiere und zieht dorthin. :confused:

    Vielleicht hat noch jemand einen Denkanstoß für mich?:smile:
     
    #11
    Lara84, 24 Juli 2009
  12. User 53463
    Meistens hier zu finden
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    vergeben und glücklich
    Würde an deiner Stelle jetzt erstmal die Klausur hinter mich bringen und da alles reinstecken, was geht. Wenn die Klausur rum ist hast du dann Zeit, dir den Kopf zu zerbrechen.

    Wäre das Pädagogikstudium auch an deiner momentanen Uni möglich? Dann könntet ihr ja trotzdem zusammen ziehen.

    Bezüglich der Entscheidung würde ich mir eine Art Liste (und wenn es nur im Kopf ist) machen, bei der du die vor und Nachteile beider Varianten für dich bewertest. Letztendlicqh kannst nur du die Entscheidung treffen. Mit welchem Beruf wärst du glücklicher? Macht dir dein momentanes Studium nur wegen dem mangelnden Erfolg keinen Spaß, oder wäre das bei entsprechend anderer Lage evtl. anders? Ist Pädagogik das was du wirklich machen willst, oder aber nur ein Weg um aus dem momentan ungeliebten Studium raus zu kommen? Diese Fragen musst du dir ehrlich beantworten.

    Was deine Eltern etc. denken ist in dem Fall erstmal sekundär. Immerhin musst du eine recht lange Zeit mit dem Beruf verbringen, also besser jetzt ein paar Semester verschenkt, als dann unglücklich im Beruf.

    War mal in einer ähnlichen Situation. Habe für mein Wunschstudium an meiner Wunschuni keinen Platz bekommen, und dann etwas ganz anderes studiert, was eben 2. Wahl war. Bin das Ganze dann auch nur mit halber Kraft angegangen, obwohl ich viel mehr gekonnt hätte. Ergebnis war dann, dass ich in den meisten Fächern recht schlecht war, aber dafür in einem der beiden Aussiebfächer Tutorien gehalten habe, weil ich mir da mal etwas Mühe gegeben habe weil ich etwas mehr gefordert war. Habe dann schließlich nach fünf Semestern doch noch einen Platz im Traumfach bekommen, aber in einer ganz anderen Stadt. War mir dann egal hab gewechselt. War die beste Entscheidung meines Lebens. Studium lief super und macht mega Spaß. Nach dem Grundstudium konnte ich sogar an meine Wunschuni wechseln.

    Wieso ich das schreibe? Ich denke es gibt unterschiedliche Gründe, wieso du diese Klausur jetzt wiederholen musst. Das solltest du für dich vermutlich heraus finden, woran es bei dir gelegen hat. Je nachdem zu welchem Schluss du kommst, kann nämlich der eine oder andere Folgeschritt dann richtig sein.
     
    #12
    User 53463, 24 Juli 2009
  13. cyrcus
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    nicht angegeben
    ich hab auch nach 3 1/2 semestern abgebrochen. ich wusste aber 100 prozentig was ich stattdessen machen will. wenn päda nur eine notlösung ist, hände weg! du musst davon überzeugt sein und wenn du nur denkst, das wird schon, aber hast noch keine praktikum gemacht und es noch nicht wirklich kennengelernt, würd ich dir empfehlen in die praxis zu gucken.
    deinen freund würd ich mal hinten anstellen. auch wenn ihr jetzt glücklich seid, in 2 jahren sieht das vll anders aus. und wenn ihr wirklich zusammegehört, überlebt ihr auch ne WE Beziehung für ne gewisse zeit.

    ich finde, du machst dich hier etwas zu schlecht, wenn du sagst, du stehst vor dem nichts, wenn du keine zusage bekommst. du hast schon eine abgeschlossene ausbildung! das ist doch schon was. als ich im vierten semester abgebrochen hab, hatte ich nichts außer dem abitur. falls du jetzt kein studienplatz bekommst, kannst du dich immer noch in dem bereich deine ausbildung bewerben und halt solange darin arbeiten, bis du deinen studienplatz bekommst.

    ich würd dir dennoch raten, dich so gut wie möglich auf die klausur vozubereiten. ich finde eine zwangsexmatrikulation aufgrund einer endgültig nicht bestandenen prüfung schlimmer als sich einfach umzuorientieren. für das eigene ego, vor familie und freunden auch...
     
    #13
    cyrcus, 24 Juli 2009
  14. Lara84
    Lara84 (32)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    26
    0
    vergeben und glücklich
    Sooo, erst noch einmal danke für eure Antworten :smile::smile:
    Ich war in der letzten Zeit etwas beschäftigt, wollte euch aber mal auf den neuesten Stand bringen....
    Die Klausur habe ich mitgeschrieben und auch versucht micht reinzuhängen, leider gehe ich davon aus, nicht bestanden zu haben. In einem Teilbereich lief es richtig gut, in den anderen dafür umso schlechter.
    Ich weiß auch nicht, wann die Ergebnisse kommen, schätze mal in 1-2 Wochen, dann weiß ich mehr.

    Mein Problem ist, dass ich mich an 2 Hochschulen beworben habe. Es kamen 2 Ablehnungsbescheide :cry:
    An der Hochschule, an der mein Freund studiert hat, werde ich auch keine Chancen mehr im Nachrückverfahren haben, das hat mir die Frau im Studienbüro schon gesagt. In meiner Heimatstadt schaut es so aus, dass 29 bzw. 25 Leute auf der Liste vor mir sind. Ich weiß also absolut nicht, woran ich bin.

    Das ist jetzt alles recht blöd, da mein Freund auf jeden Fall in seine Studienstadt ziehen wird (im Oktober) und wir uns wünschen zusammen zu ziehen...Momentan stehe ich ja mit gar nix da, wenn ich nicht gerade nachrücke.
    Rücke ich nach, würde ich schauen, dass ich wechseln kann aber das ist auch nicht alles so einfach :eek::eek:

    Ich merke allerdings, dass ich mir total wünsche den Studienplatz zu bekommen, noch mehr als die Prüfung bestanden zu haben. Von daher wäre es wohl klar, dass ich wechseln würde, auch ohne Härtefallantrag. Leider steht mir momentan alles im Weg und dazu habe ich noch Angst, weil ich dann von meinem Freund weiter entfernt wohne und er dann ganz alleine ist (ich weiß, dass er nicht alleine wohnen möchte...) :frown::frown:

    VG, Lara
     
    #14
    Lara84, 10 August 2009
  15. Lara84
    Lara84 (32)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    26
    0
    vergeben und glücklich
    Ich weiß zwar nicht genau, ob noch jemand mitliest aber es gibt Neuigkeiten:

    1. Ich habe die Klausur nicht bestanden, wegen 2 Punkten....
    2. Heute kam der Zulassungsbescheid meiner Heimatstadt!

    Jetzt muss alles recht schnell gehen, ich habe 2 Wochen Zeit um mich einzuschreiben ODER einen Härtefallantrag zu stellen.

    Ich freue mich sehr, dass ich eine Zulassung bekommen habe, da ich gar nicht mehr daran geglaubt hätte...Andererseits bin ich jetzt etwas durch den Wind, eben weil soviel auf dem Spiel steht, sich soviel verändert etc.
    Was ist, wenn ich mich einschreibe und es mir nicht gefällt? Was ist, wenn es richtig richtig schwierig wird?
    Ich bin eben ein Gewohnheitstier und es stimmt mich schon etwas traurig, dass ich dann mit meiner alten Hochschule gar nichts mehr zu tun habe. Die Leute sind dann im 5. Semester und ich wieder im 1...

    Vielleicht ist das auch, weil sich sonst wohl niemand mit mir über die Zulassung mitfreut. Meine Mutter meinte nur, immerhin habe ich was, hätte aber gerne, dass ich einen Härteantrag stelle. Mein Freund ist auch nicht unbedingt total begeistert und fragte gleich, wie das jetzt mit dem Härtefallantrag ist.
    Irgendwie alles sehr sehr schade, da es auch total auf mein Selbstbewusstsein geht. :ashamed::ashamed:

    Vielleicht hat noch jemand Tipps?
     
    #15
    Lara84, 26 August 2009
  16. Lara84
    Lara84 (32)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
    9
    26
    0
    vergeben und glücklich
    Ich führe hier zwar quasi einen Monolog aber egal :grin:

    Ich habe mich dafür entschieden zu wechseln, nächste Woche fängt mein neues Studium an und ich bin schon ganz gespannt!
    Am Sonntag lerne ich meine Kommolitonen kennen und mittlerweile bin ich über den Wechsel auch froh, meine alte Hochschule hat mich jetzt schon einige Nerven gekostet, nachdem ich mich ausgeschrieben habe....Meinen Scheinen muss ich nachrennen, die Dozenten sind alle im Urlaub und Vertretung gibt es natürlich nicht.

    Auf einen Neuanfang :bier:

    Das einzige Problem momentan ist, dass ich leider nicht wirklich viel Unterstützung bekomme. Die wenigsten Leute können meinen Schritt nachvollziehen, von allen Seiten höre ich mal wieder, dass es ja eine brotlose Kunst sei, was ich studiere.....Oder Sätze wie "Naja, das muss halt jeder für sich selbst wissen."
    Es NERVT und ich habe jetzt schon totalen Stress, obwohl es noch nicht einmal angefangen hat.
    Wie kann ich das an mir abprallen lassen? Ich hoffe, das gibt sich irgendwann von selbst.

    Meine Eltern haben es akzeptiert und unterstützen mich in meiner Entscheidung :smile:
     
    #16
    Lara84, 15 Oktober 2009
  17. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
    13.614
    398
    2.056
    vergeben und glücklich
    Viel Erfolg für den Einstieg nach dem Umstieg! Einen schönen Studienstart wünsche ich Dir. Du hast Deine Entscheidung getroffen, das zählt. Und es stimmt: Du musst für Dich wissen, was Du willst. Und Du wolltest wechseln und machst das nun. Das müssen andere nicht verstehen. Klar wär es nett, wenn Dich Bekannte und Freunde unterstützen und Dich ermutigen - aber letztlich zählt, dass Du eben den Neustart willst.
    Das wird schon.

    Schön, dass Deine Eltern Dich unterstützen! :smile: Meine Eltern sagten mir mal in einer schwierigen Zeit, als ich mich wie ein Versager fühlte und dache, ich scheitere an mir selbst: "Was auch immer Du tust, wir wollen doch einfach, dass Du glücklich bist..." Sie lieben mich auch, wenn ich keine beeindruckende Karriere mache, sie lieben mich auch, wenn ich Fehler mache. Das zu erkennen, hat mir sehr geholfen. Klar freuen sich Eltern über Erfolge - aber eigentlich sind Kinder nicht dazu da, die Eltern stolz zu machen oder um mit ihren Erfolgen angeben zu können :zwinker:. Wenns vorkommt, okay, aber eigentlich ist das nicht der Lebenszweck - meiner Ansicht nach.

    Dir viel Freude im neuen Studium - und hab Geduld mit Dir selbst. Und mit anderen ;-).
     
    #17
    User 20976, 15 Oktober 2009
  18. Habbi
    Gast
    0
    Das musst du einfach ignorieren :zwinker: Ich hab zwar keinen Wechsel gemacht und ich fragt auch niemand wieso aber ich bekam so ziemlich bei jedem Vorstellungsgespräch zu hören "Wie kommen Sie als Frau auf die Idee Informatik zu studieren?". Das nervt auch. Genauso wie es nervt, dass ich in der Hochschule oft zu hören bekommen "Ja, Sie als Frau...". Ich denk mir dann immer "Ja, ich weiß dass ich eine Frau bin und ich weiß auch was ich studiere" :grin:. Ich würde bestimmt nie an meiner Entscheidung Informatik zu studieren zweifeln nur weil mich dauernd irgendwelche Idioten fragen wie ich als Frau denn auf so eine verquere Idee komme :zwinker:

    Also zweifel nicht an deiner Entscheidung nur weil ein paar Leute aus deinem Umfeld fragen wieso und warum. Solange deine Eltern dich unterstützen ist doch alles in Ordnung :smile:
     
    #18
    Habbi, 15 Oktober 2009

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