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Studium - Schwerer als Schule ?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Lokolo, 27 Januar 2006.

  1. Lokolo
    Lokolo (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    hallo

    ich überlege, Jura zu studieren.

    Aber ich weiss nicht, ob ich dem gewachsen bin. Der Wille besteht, aber die Möglichkeit ? :engel:

    Bin auch ganz ok in der Schule, werde mich auch noch mehr anstrengen, bin grade in der 12. Klasse, und gehe aufs Abi zu.

    Was studiert ihr, und ist Uni noch anspruchsvoller als Gymnasium ?

    Bis dann :zwinker:
     
    #1
    Lokolo, 27 Januar 2006
  2. SadNessie
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    du kannst sicher sein, dass ein Jura-Studium kein Zuckerschlecken ist.
    du wirst einiges mehr tun müssen als am Gymnasium
     
    #2
    SadNessie, 27 Januar 2006
  3. TheRapie
    TheRapie (34)
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    nicht angegeben
    die schule ist ein witz gegen die uni was die arbeitsintensität angeht.
    du wirst viel mehr machen müssen.
    deshlab sagt ja auch jeder der nicht mehr in der schule ist, dass die schulzeit die schönste zeit des lebens ist. irgendwann versteht man den spruch dann auch.

    das weitaus größere problem ist jedoch das die _art_ zu arbeiten gerade an der uni eine ganz andere ist.
    während man in der schule alles vorgekaut bekommt und nur noch lernen muss was der lehrer sagt, womöglich sogar noch Tipps für klausuren bekommt, ist man auf der uni vollkommen auf sich alleine gestellt.
    gerade bei jura wird es niemanden mehr geben der dir sagen wird das du lernen musst, was du lernen musst, wann klausuren geschrieben werden, wo was zu finden ist, wann vorlesungen beginnen usw..
    dieses arbeiten stellt eine enorme freiheit dar, die aber für manche schnell zur falle wird weil sie sich selber ein bein stellen, indem sie denken nichts oder nicht genug machen zu müssen.
    andere mögen dieses wissenschaftliche arbeiten und haben dann auch erfolg.
    mit jura hast du dir auch einen der, neben medizin, arbeitsintensivsten studiengänge ausgesucht.
    ich kann dir zu jura raten, habe es selbst recht lange studiert, allerdings solltest du grossen spass an der sache haben und nicht nur anfangen weil du mit mathe nix am hut hast, wie das einige tun.
     
    #3
    TheRapie, 27 Januar 2006
  4. Trogdor
    Trogdor (40)
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    nicht angegeben
    Ich habe E-Technik studiert und Uni und Schule sind nicht nur nicht die gleiche Liga sondern ein ganz anderer Sport. War in der Schule immer einer der Besten, habe in der Uni nach 2 Wochen trotzdem in Mathe nur noch Bahnof verstanden.
    Sollte Dich aber nicht entmutigen, wenn einem das Studium Spass macht, ist sehr vieles machbar.
     
    #4
    Trogdor, 27 Januar 2006
  5. Canis lupus
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    Single
    Da kann ich mich eigentlich nur anschliessen.Schule und Uni sind völlig unterschiedlich.Ich selber bin zwar nur an einer FH,aber selbst dagegen ist Schule ein einziger Witz.
    Meine Fh-Reife hatte ich als Zweitbester abgeschlossen und jetzt stehe ich kurz vorm Studienabruch.Ich hab inzwischen erkannt,dass ein Studium für mich zu hoch ist und ich mich lieber mit anspruchloseren Jobs begnügen sollte(auch wenn mir das kein Spass macht).Ausserdem bin ich zu alt,um nochmal irgendwas anderes von Grund auf neu zu studieren.

    Aber das soll dich nicht entmutigen,es soll dir nur klarmachen,dass das Niveau im Studium erheblich ansteigt und das es viel Arbeitseinsatz erfordert.Aber wenn dein Wille zum Lernen stark genug ist,dann kannst du dein angestrebtes Studium schaffen.
     
    #5
    Canis lupus, 27 Januar 2006
  6. glashaus
    Gast
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    Ich studiere Medienmanagement. Der Stoff macht mir vom Verständnis (okay, Statistik mal außen vor) her eher keine Probleme.
    Das, was mir zu schaffen macht ist einfach die Menge an Stoff, die zu bewältigen ist. Ich bin schon seit Weihnachten dabei, für meine Semesterprüfungen nächste Woche zu lernen, und ehrlich gesagt bekomme ich bald damit einen Nervenzusammenbruch :zwinker:. Die Profs nehmen halt keine Rücksicht darauf, ob du einen, vier oder sieben Scheine zu machen hast, das muss man dann halt durchziehen.

    widme mich jetzt mal meiner altbewährten Methode: Riesenzettel schreiben und im Bad aufhängen...seufz....
     
    #6
    glashaus, 27 Januar 2006
  7. Henk2004
    Henk2004 (33)
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    vergeben und glücklich
    Mein Standardspruch ist hier ja immer: Nicht die Schlauen kommen durchs Studium, sondern die Fleißigen.

    Ich halt mich selber nicht für ganz auf den Kopf gefallen, in der Schule hab ich immer 2 Std. für ne Klausur gelernt, Vokabeltests in der 5min Pause. War immer alles wunderbar. Allerdings hab ich damals auch schon immer Hausaufgaben gemacht, zwar auch in der Schule, vor dem Unterricht oder im Bus, oder weiß der Geier.

    Dann Lehre und Berufsschule: Reden wir mal nicht drüber, teilweise sowas von lächerlich, egal.

    Dann studieren an der FH angefangen, selbe Arbeitseinstellung, da nur selten Aufgaben von den Profs verteilt wurden, hab ich auch nie was gemacht.

    Endresultat war, dass ich in 3 Fächern im 1. Semester erstmal durchgefallen bin.

    Da hab ich mir gedacht, dass ich doch mal mehr lernen sollte, dann 2. und 3. Semester voll zum Streber geworden, auch diverse Einsen kassiert.
    Dann aber im 4. Semester festgestellt, dass ich überhaupt gar kein Privatleben mehr habe. Mit ner Null-Bock Einstellung ans Lernen gegangen, nur das Nötigste getan. Durch 2 Prüfungen durchgefallen (bei 82% und 50% Duchfallern aber auch kein Kunststück), die anderen mit 2-3.3 bestanden, lag aber nur daran, dass ich mit von unseren Strebern die Ausarbeitungen besorgt habe und mir diese in 2 Tagen reingekloppt habe (Ein Hoch auf mein Gedächtnis)

    Jetzt letzten Di. wieder ne Prüfung geschrieben und festgestellt, dass es ohne den unheimlichen Aufwand nicht geht, ich habe mit Sicherheit 100 Std. effektiv nur für diese eine dumme Prüfung gelernt. (mit Ausarbeitung)

    Für meine Verhältnisse ist das extrem viel, (vgl. siehe oben)

    Aber ich habe erkannt; es geht einfach nicht anders, der Aufwand muss einfach sein. Sonst fällt man da halt durch.

    Aber der größte Unterschied von Schule zu FH/UNI ist meiner Meinung nach, dass man sich vieles selber beibringen muss.

    In der Schule kriegt man alles vorgekaut, in der HOCHschule heißt es nur: Friss oder stirb. Zitat: "Sie sind ja nichtmehr 6. Klasse"

    Die Profs. hauen ihren Stoff dadurch, ein kurzes Beispiel und weiter, wenn das Semester zu Ende geht, dann wird das durchtippen der Power Point Folien eben nen bisschen beschleunigt.

    Aber nu, man ist ja freiwillig da.

    Und wenn jeder Vollpfosten nen Diplom, etc. hätte, dann wärs ja nix mehr wert.

    Unterschied ist auch, dass man sich um jeden Scheiß selber kümmern muss. Es gibt nur noch Aushänge, und wer die nicht liest hat halt nen Problem.

    Aber an UNI's soll das Chaos ja noch schlimmer sein als an FH's. Wir haben noch sowas wie nen Klassenverband; 3 Pflichtfächer die jeder belegen muss, den Rest kann man in Grenzen selber zusammenstellen, man muss halt aus 2 Bereichen was nehmen und nen Seminar belegen. Mann kann alle anderen Fächer trotzdem anhören und Klausur schreiben, das zählt aber nur als Zusatz.

    Aber macht kaum einer mehr als nötig.. Ist so schon ziemlich ausfüllend
     
    #7
    Henk2004, 27 Januar 2006
  8. Doc Magoos
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Naja, man kann es so und so sehen. Ein Freund von mir studiert auch Jura, und es klingt nach einer machbaren Aufgabe. Liegt aber vielleicht auch an dem Vergleich zu meinem Studium.
    Andere Studien haben wieder recht wenig lernaufwand, würde das aber nicht auf Jura beziehen.

    Uni ist halt ganz anders als Schule. Du lebst komplett eigenverantwortlich. Lernst wann du lernen möchtest, und hast frei wann du frei haben möchtest.

    Außerdem ist die Motivation ja wesentlich höher als in der Schule, und deswegen macht das Lernen auch mehr Spaß.

    Ich kann mich den anderen aber anschließen. Im Gegensatz zum Studium ist das Abi ein Witz. Mir kommts vor als würde ich in einem laufenden Semester 10mal das Abitur machen.

    PS: irgendwo saust hier im moment ein Jura-Thread rum. Schau doch da mal rein.
     
    #8
    Doc Magoos, 27 Januar 2006
  9. Sternschnuppe_x
    Benutzer gesperrt
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    Single
    In deinem anderen Thread zum Thema "Beruf Rechtsanwalt" haben dir ja schon einige geantwortet. :zwinker:

    Grundsätzlich zum Vergleich Gymnasium - Uni: Es ist völlig anders, aber man gewöhnt sich dran. Und zumindest ich fühle mich da sehr wohl.

    Uni ist deutlich anspruchsvoller als Schule, Gymnasium ist da auch nix dagegen. Es ist z.B. so, daß in manchen Vorlesungen eine Klausur über den Stoff des ganzen Semesters geschrieben wird. Das ist dann halt einfach so, und darauf muß man sich einstellen. Nicht wie in der Schule, daß maximal der Stoff der letzten vier Wochen drankommt.

    Genauso kann es auch mal passieren, daß etwas drankommt, was in der Vorlesung gar nicht besprochen wurde. Denn der Maßstab, was man können muß, orientiert sich eben nicht unbedingt an dem, was im "Unterricht" durchgenommen wurde, sondern daran, was objektiv Thema der Vorlesung war. Vorgekaut bekommt man nichts, es ist kein Frage-Antwort-Spiel zum Auswendiglernen, zumindest bei Jura größtenteils.

    Andererseits hat man auch sehr viel mehr Freiheiten. Wenn eine Vorlesung nichts bringt, muß man nicht hingehen. Man kann selbst entscheiden, wieviel Zeit man investieren möchte, Anwesenheitspflicht gibt's kaum. Insofern ist ein gewisses Maß an Selbstdisziplin schon irgendwie wichtig...

    Man hat keinen, der einen "führt" wie in der Schule, keinen, der Druck macht. Dem Prof ist es egal, ob du durchfällst, es gibt keine mündlichen Noten, keine Hausaufgaben, bei denen man im Unterricht drankommen könnte (zumindest bei Jura). Ist einerseits sehr angenehm, andererseits auch sehr gewöhnungsbedürftig. Denn dir sagt nunmal auch niemand, wann du welche Vorlesungen hast, wo du dich wofür anmelden mußt, wie du dein Studium planen sollst.

    Es gibt jede Menge Angebote, bei Fragen gibt's das Prüfungsamt, es gibt Infoabende für Auslandsaufenthalte oder auch zur Frage "Wie schreibe ich eine Hausarbeit" - aber man muß eben selbst hingehen, man muß sich selbst informieren, wann wo was stattfindet, man muß sich selbst um Hilfe und Informationen bemühen.

    Ich muß sagen, ich war mir vorher auch unsicher, wie das Studium laufen würde, ob ich das alles packen, mich zurechtfinden würde... gerade am ersten Tag, wo man noch keinen kennt... oder die ersten Wochen in der Vorlesung, wo einige Leute (so sieht es zumindest aus :zwinker: ) schon voll die Ahnung haben, während man selbst nur Bahnhof versteht und Angst hat, nicht mitzukommen...

    Aber das ist denk ich mal normal am Anfang und davon sollte man sich auch nicht entmutigen lassen. Mit der Zeit findet man sich an der Uni genauso zurecht wie an der Schule. Trotzdem ist es schon sehr anders.

    Ich denke, gerade bei Jura mußt du einfach selbst herausfinden, ob dir das Spaß macht, dir liegt und dich interessiert. Vielleicht könntest du dich ja mal, wenn das Sommersemester anfängt und du zeit-/ortstechnisch die Möglichkeit dazu hast, in eine Anfängervorlesung setzen und dir das mal anschauen? (in der Uni kann man sich ja einfach in Vorlesungen reinsetzen, das interessiert niemanden) Zivilrecht AT oder Strafrecht AT oder so?

    Sternschnuppe
     
    #9
    Sternschnuppe_x, 27 Januar 2006
  10. Tija
    Tija (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    235
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    0
    vergeben und glücklich
    Ja, um dich noch mehr zu verängstigen, schließ ich mich auch noch an. :zwinker:
    Schule ist wirklich nix gegen Uni, aus den bereits genannten Gründen: Riiiesige Mengen an Stoff (Ich schreib jede Woche 'nen 10 minütigen Test, für den ich deutlich mehr lerne, als für 'ne Abiklausur), die dir nicht vorgekaut, sondern nur hingeklatscht werden, jetzt zum Ende des Semesters hin besonders zackig. Und der ganze Organisationsaufwand.. ohje, auch gar nicht mein Fall, zum Glück kenn ich ein paar Leute, die immer top informiert sind. Auch die Zeiten können ganz schön fies sein (Nächstes Semester hab ich einmal bis 8.. is super, wenn man noch über 2 Stunden nach Hause fährt :schuechte_alt: Und am nächsten Tag wieder so ein böser Test, oh ja, ich freu mich schon)
    Sowas wie "Privatleben" wirst du dir, zumindest zur Klausurenphase, abschminken müssen.. aber dafür gibt's ja die Vorlesungsfreie Zeit :zwinker:

    Trotzdem macht's Spaß! :jaa_alt: Also keine Bange, mit dem nötigen Ehrgeiz ist eigentlich jeder Studiengang zu schaffen, auch Jura - vorausgesetzt, du interessiert dich wirklich dafür. Sonst wird es schnell zum Horrortrip..
     
    #10
    Tija, 27 Januar 2006
  11. Scheich Assis
    Verbringt hier viel Zeit
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    51
    vergeben und glücklich
    Es gibt sicher Studienrichtungen, die lernintensiver sind als andere.
    Dazu gibt es dann noch einen himmelhohen Unterschied zwischen Uni und FH. FH kann man noch am ehesten mit Schule vergleichen, zumindest bei meiner FH ist alles extrem gut organisiert und man kriegt auch alles mit, der ganze Umgang ist viel persönlicher.

    Ich studier Medientechnik/Design und das Level ist ungefähr auf Maturaklassen-Niveau, vielleicht etwas drüber (bin vorher aber auf eine HTL gegangen, ist schon sehr viel anderes als ein Gym). Aber ich kenn mich auch sehr gut aus das muss man schon dazusagen. Andre Leut tun sich wesentlich schwerer.


    Aber wenn du Jura studierst...und dazu noch ev. an einer Uni...dann gute Nacht *g*



    greetz, der Scheich
     
    #11
    Scheich Assis, 27 Januar 2006
  12. CharlySchneider
    Verbringt hier viel Zeit
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    5
    Single
    Es macht schon viel aus, was du studierst... aber gut, mehr tun als in der Schule mußt du praktisch immer. Habe in der Schule nichts getan an Hausaufgaben und höchstens mal ne Stunde oder so für ne Klausur gelernt (für die Leistungskurse... für den anderen Schmuh sicher nicht).

    Das gibt's jetzt nicht mehr. Wenigstens ein paar Stunden die Woche für Lesen sind immer, und dann halt immer mal Phasen, in denen noch diese Übung programmiert werden muß oder jenes Referat vorbereitet, da sitze ich dann auch schon mal ein paar Tage am Stück. Für Klausuren lerne ich im Schnitt ne Woche, das würde aber schneller gehen, wenn ich weniger Pausen machen würde; bisher klappt das ganz gut. Für eine Hausarbeit kann ich so eine Woche lesen / Recherche und zwei Wochen schreiben veranschlagen, da bleibt allerdings immer noch Zeit für anderes.

    Bin ein fauler Student, das geb ich zu, aber ich mach mehr als in der Schule (nicht schwer). Allerdings glaube ich, daß meine Studienfächer es mir da leicht machen; Jura dürfte sicher ne andere Liga sein, nach dem, was meine Juristen-Bekannten so erzählen.

    Ansonsten, was die anderen schon gesagt haben... man muß sich selbst in den Arsch treten, weil das kein anderer macht, und man muß sich selbst seine Zeit und seine Fächer einteilen, weil auch das keiner für einen macht. Daran muß man sich erstmal gewöhnen.
     
    #12
    CharlySchneider, 27 Januar 2006
  13. Tweety
    Gast
    0
    Nun, ich muss den anderen zustimmen: Uni ist echt anders als Schule. Du mußt dich halt selbst darum kümmern, was wann wie wo stattfindet, etc. Immer schön die schwarzen Bretter abklappern und auch die Internetseiten checken, damit bist du schonmal ganz gut informiert.
    Ich bin sehr faul und mache echt nur unter Druck etwas.:engel: Tja, dann bleibt oft kaum Zeit zum Schlafen, weil ich wochenlang echt sogut wie nichts getan habe und dann alles versuchen muss, in ein paar Tagen nachzuholen. Bei meinem Studiengang hat das in den letzten 8 Semestern immer ziemlich gut geklappt (ok, in einer Prüfung durchgefallen mit 50%-Versagerquote), aber sonst alles (meist gut oder sehr gut) bestanden. Ich kann mich dann aber jedesmal selbst verfluchen, weil ich nicht früher angefangen und wieder solchen Stress habe. :angryfire
    Ich glaube, dass längeres Wenig- bis Garnichtstun bei Jura nicht möglich ist. Soweit ich weiß, ist da das Lernpensum deutlich höher. Wenn dir der Studiengang liegt, dann ist das Lernen gar nicht so schlimm, kann sogar echt Spass machen ein interessantes Thema zu bearbeiten. Informiere dich vorher gut und sieh dir idealerweise echt mal eine Vorlesung an der Uni an.

    Alles Gute!
     
    #13
    Tweety, 27 Januar 2006
  14. büschel
    Gast
    0
    ich sehs so:

    es ist:
    -konzentrierter &
    -mehr
    dafür bist du idR:
    -motivierter
    -leistungsstärker weil schlauer als noch vorm abi :smile:

    der schwierigkeitsgrad steigt; aber auch die fähigeiten; und erst das verhältnis dazwischen ist wesentlich
     
    #14
    büschel, 28 Januar 2006
  15. Schäfchen
    Schäfchen (36)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.589
    123
    4
    Es ist kompliziert
    Also ich würde erstmal sagen: schwerer und arbeitsintensiver auf jeden Fall, aber: dadurch, dass du weniger Fächer als am Gym hast bzw. die einzelnen Fächer relativ Zusammenhängen (bei Jura: ein Gesetz ist immer ein Gesetz, obs etz Grundrechte, BGB, Strafrecht, Verwaltungsrecht oder sonstwas ist/sind) kannst du dich besser auf einen Bereich konzentrieren und wenn du etwas gefunden hast bzw. nimmst, was dir liegt, dann wirds auch nicht so schlimm finde ich. Auch gehst du etz halt "nur" noch 20 Stunden pro Woche in die Uni während du an der Schule so 30 Stunden hast (glaube ich etz). Dafür solltest bzw. musst du daheim mehr nachbereiten bzw. auch viel daheim erstellen (Hausarbeiten und so). Also alles in allem gehts schon irgendwie... Pauschale Antwort gibt es dazu nicht! Was ich mach, steht übrigens in meinem Profil! :zwinker:
     
    #15
    Schäfchen, 28 Januar 2006
  16. Kate
    Verbringt hier viel Zeit
    527
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    0
    nicht angegeben
    Gegen die Uni ist das Abi ein Kinderspiel. Der Vorteil von der Uni ist allerdings, dass du das studierst, was dich interessiert (so sollte es zumindest sein), deshalb kann (muss aber nicht ;-)) auch das Lernen für die Klausuren an der Uni nicht ganz so schlimm sein, wie das Lernen für die Schule.
    Eine Umstellung wird es für dich sein, dass du alles selbst organisieren musst. Dort wird niemandem was vorgekaut und hingelegt.
     
    #16
    Kate, 28 Januar 2006
  17. Honeybee
    kurz vor Sperre
    7.167
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    nicht angegeben
    meine Motivation ist gerade auf dem Nullpunkt :grin:

    und ja ich finde es auch sehr viel schwieriger als auf dem Gym! Dachte das geht so von der Steigerung her nahtlos ineinander über, aber es ist wirklich mind. 3 mal so schwer (ist jetzt jedem frei gesetzt wie er das ausrechnet :blabla_alt: )
     
    #17
    Honeybee, 28 Januar 2006
  18. Cyano
    Verbringt hier viel Zeit
    114
    103
    1
    nicht angegeben
    Im Grunde kann man das gar nicht vergleichen, Uni und Schule sind zwei grundverschiedene Dinge...allein schon an der Tatsache, dass man in der Uni viel eigenständiger sein muss..."Welche Kurse brauche ich...welche Scheine muss ich wann haben etc."...daran scheitern ja schon viele...

    Das Niveau...nun das denke ich ist in der Regel höher, nur hängt das sicher vom Studiengang ab. Kann eigentlich nur für Naturwissenschaften sprechen, diese Studiengänge sind deutlich anspruchsvoller als das was in der Schule gefordert wird...

    ...hab im Winter nen Kurs der Erstsemester (Biologie) betreut, da fragt man sich wirklich wie die in Gottes Namen ihr Abitur geschafft haben und ich finde in den letzten Jahren ist das immer schlimmer geworden, das Niveau an den Oberstufen ist doch deutlich zurück gegangen...

    ...sieht man ja allein daran, dass es viel mehr Abiturienten gibt also noch vor 5 Jahren und das liegt sicher nicht daran, dass die Schüler intelligenter sind als früher...

    Und Jura...das ist wohl schon sehr anspruchsvoll, da muss man sehr viel lernen und Fleiß beweißen ;-)
     
    #18
    Cyano, 28 Januar 2006
  19. User 12370
    User 12370 (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    7
    nicht angegeben
    boa... ihr seid gemein - jetzt hab ich gar keine lust mehr :angryfire :cry: :zwinker:
     
    #19
    User 12370, 28 Januar 2006
  20. Henk2004
    Henk2004 (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Kannst es ja trotzdem mal versuchen...

    Und man muss auch die andere Seite sehen, nen Studium gewinnt an Wert, wenn es eben nicht jeder schafft.

    Bei uns macht auch nur die Hälfte der Erstsemester nen Diplom, darüber hat sich unser Dekan auch schon aufgeregt, aber ihr Level wollen die nicht senken. (kann allerdings auch sein, dass die Studenten schwächer werden)

    Wenn ich bei uns mal angucke, was für Flachpfeifen im 1. Semester sitzen, da kann ich schon grob sagen, wer das bis zum Ende durchhält und wer nicht.

    Allerdings muss ich auch sagen, dass bisher bei uns kein NC eingeführt ist, ab nächstes Semester wollen die das machen.

    Kann auch ne Ursache sein.

    Wenn man wirklich will, kann man alles schaffen...

    Es soll auch Leute geben, die werden schon vor Studienende von Unternehmen umworben, eben weil gute Leute so selten sind. E-Technik soll son Bereich sein. Eben weil das Studium so tierisch schwer sein muss...
     
    #20
    Henk2004, 28 Januar 2006

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