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Studium

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von aurorastef, 10 April 2010.

  1. aurorastef
    Gast
    0
    Welches Studium würdet ihr wählen zw. einem Jura-Studium an einer Uni, oder einem zweisprachigen, dualem BWL-Studium? Was glaubt ihr ist zukunftsorientierter, hat mehr Changen, Prestige?
     
    #1
    aurorastef, 10 April 2010
  2. Fuchs
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Single
    Zukunftsorientiert? Finde ich beides.
    Mehr Chancen (schreibt man mit "c")? Auf dem Arbeitsmarkt oder wo? Sowas ist immer schwer einzuschätzen. Mit BWL bist du vermeintlich breiter orientiert, wohingegen du dich mit Jura natürlich auf die "juristische Nische" festlegst.
    Prestige? Ich finde beides hat recht wenig Prestige.

    Ich würde die Wahl danach treffen, mit was ich besser klarkommen würde. Besonders für Jura muss man schon eine gewisse Veranlagung haben, denke ich. Duales BWL-Studium könnte unter Umständen aber nicht minder anstrengend sein. Sowas wird gerne mal unterschätzt...

    Kein Studium nutzt dir was, wenn du es nicht gut absolvierst.
     
    #2
    Fuchs, 10 April 2010
  3. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Verliebt
    Ich würde es in erster Linie von meinen eigenen Interessen abhängig machen und die würden sich ganz klar für Jura entscheiden. Das ist nicht jedermanns Sache, aber wenn du es schon in der engeren Wahl hast, dann wirst du ja eine gewisse Affinität dafür haben oder nicht?

    BWL ist sicherlich ein Allerweltsfach, aber das heißt nicht, dass einem da was geschenkt wird. Und schlechte Absolventen gibts genug.
    Mit der nötigen Ernsthaftigkeit solltest du also an beides herangehen und du solltest dich natürlich auch fragen, was du nach dem Studium machen willst.
     
    #3
    krava, 10 April 2010
  4. User 78052
    Verbringt hier viel Zeit
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    72
    nicht angegeben
    Welche Studienfächer sind denn für dich prestigeträchtig? Soziologie? :grin:
     
    #4
    User 78052, 10 April 2010
  5. aiks
    Gast
    0
    BWL und Jus sind halt die Sachen, die man studiert, wenn man keine wirklichen Interessen hat und nur viel Geld verdienen will, so kenn ich das jedenfalls von jedem einzelnen Bekannten von mir, die das studieren.

    Wenn das auf dich auch zutrifft, dann schau, ob du lieber rechnen oder auswendig lernen willst.
     
    #5
    aiks, 10 April 2010
  6. Fuchs
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Single
    Nein.

    Kunst, Philosophie, Archäologie... was "ausgefallenes", wo die Leute sagen: "Ohhhhhh... er ist ein Philosoph!!! :eek:" und nicht "Noch so ein BWLer... :confused:" oder "Ach, Rechtsverdreher... :hmm:" :zwinker:

    Wohlgemerkt ist das mein persönlicher Sinn für Prestige.
     
    #6
    Fuchs, 10 April 2010
  7. User 53748
    User 53748 (28)
    Meistens hier zu finden
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    in einer Beziehung
    Hm ich würde Jura wählen weil Mathe und BWL usw nicht mein Ding ist. ABER wenn man in Jura nicht sau gut ist hat man kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Du kannst "nur" Anwalt werden aber kein Staatsanwalt oder Richter. Aber es stimmt nicht komplett das man dann nur in die Richtung gehen kann. Laut dem Berufsinformationszentrum der ARGE werden auch bei der Zeitung als Journalisten oft gerne Jura-Absolventen gesehen.
    Und BWL... Allerweltsfach, ja... mein Cousin hat das studiert und auch einen guten Job von der Bezahlung her. Aber er wird dort ziemlich ausgebeutet und von daher wäre es generell nichts für mich in die Wirtschaft zu gehen. Wenn ich so einen richtig guten NC hätte hätte ich bei entsprechender Neigung eher Psychologie oder Medizin studiert als so etwas wirtschaftliches.

    Aber wenn du nach Chancen fragst würde ich persönlich BWL sagen weil man die vielseitiger einsetzen kann als Jura Studenten. Ich würd mich bei studi vz oder ähnlichem mal in solche Gruppen einklinken und direkt Studenten befragen, was die über ihre Situation denken. Das sagt mehr aus als wenn ich als "Fachfremde" dir etwas rate.
     
    #7
    User 53748, 10 April 2010
  8. honi soit qui mal y pense
    Meistens hier zu finden
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    171
    nicht angegeben
    Man sollte sich bei der Wahl eines Studienfaches überhaupt nicht auf die möglichen Zukunftschancen (aber auch nicht auf das Prestige) verlassen. Das geht mit aller größter Wahrscheinlichkeit nach hinten los.

    Denn sollte das Studium wenig Freude machen, sollte man sich ggf. gar richtig durchquälen müssen und sollten die Abschlussergebnisse nicht so gut sein, dann hat man als Absolvent erst gar keine Lust, in einen entsprechenden Beruf einzusteigen.

    Sollten zudem "gute bis sehr gute" Noten absolut zwingende Voraussetzung für diesen Job sein, man eine solche Qualifikation aufgrund mangelnder Fähigkeiten oder mangelndem Interesse (schließlich hat man nur studiert, was mal gefragt sein könnte...) nicht vorweisen können, dann stehen die Einstiegschancen auch schlecht - es sei denn, es wird wirklich jeder Absolvent benötigt.

    Und man sollte auch nicht vergessen, dass man mit einem scheinbar noch so "fremden" Abschluss grundsätzlich einen Job finden kann, dies gilt speziell auf der kaufmännischen Seite. Denn auch diese Absolventen haben entsprechende Fähigkeiten in einem "ungewöhnlichen" Studium gezeigt, die darauf schließen lassen können, dass die Berufsanfänger sich auch in andere Gebiete, in denen anderes Fachwissen benötigt wird, rasch einarbeiten können und dort zurechtkommen werden.

    Außerdem: was heute "in" ist und gefragt wird, könnte in drei bis fünf Jahren wieder "out" sein; gleichwohl gibt es bei den Fächern BWL und Jura eine relativ konstante Nachfrage nach Absolventen, jedoch, wenn ich z.B. auf die letzten fünf Jahre zurückblicke und diese überschaue, hatten auch hier BWLer und Jura-Absolventen um gute Jobmöglichkeiten zu kämpfen. Es gibt Beispiele, bei denen selbst Juristen fachfremde Aufgaben angenommen haben oder ihren freien Beruf gerade mal kostendeckend ausgeübt haben.

    Dennoch sollte man sich auch von dem Gedanken verabschieden, dass ein Fach, für das man Interesse hat, grundsätzlich einfach zu durchlaufen ist. Es wird immer mal wieder die ein oder andere Frustsituation geben.
     
    #8
    honi soit qui mal y pense, 10 April 2010
  9. User 92848
    User 92848 (28)
    Sorgt für Gesprächsstoff
    115
    43
    21
    nicht angegeben
    Off-Topic:
    BWL und Mathe... haha. :grin:


    Für mich macht ein Jurastudium an der Uni weit aus mehr her, als ein duales bilinguales BWL Dualstudium, aber ich würde die Entscheidung nicht von dem Prestigegewinn sondern den eigenen Interessen abhängig machen.

    Meine unqualifizierte Vermutung ist, dass ein Jurastudium die besseren Job- sowie Aufstiegschancen bietet, gerade als Frau. Dafür würdest du die nächsten fünf Jahre nicht viel Sonne sehen.
     
    #9
    User 92848, 10 April 2010
  10. User 95658
    Verbringt hier viel Zeit
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    88
    16
    nicht angegeben
    Off-Topic:
    Welche wahre Worte! :jaa:
     
    #10
    User 95658, 10 April 2010
  11. User 7157
    User 7157 (33)
    Sehr bekannt hier
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    168
    nicht angegeben
    Off-Topic:
    Oh man, wie ich solche Verallgemeinerungen hasse. Stell dir vor, ich habe Jura studiert, weil es mich wirklich interessiert hat und ich unbedingt als Juristin arbeiten wollte. Und mit dem Verdienst ist das eh so ein zweischneidiges Schwert bei den Juristen. Ach, und auswendig lernen muss man auch nicht mehr als woanders - verstehen hilft da viel mehr. :smile: Wobei Jura natürlich tatsächlich sehr lernintensiv ist...



    Ich würde die Wahl nicht von den berufschancen abhängig machen. Ich denke mit einem guten Abschluss wirst du in beiden gebieten Erfolg haben können und mit einem schlechten besteht auch in beiden die Gefahr in der Masse unterzugehen.

    Du solltest dich also dafür entscheiden, was dein Interesse mehr weckt, was dir mehr Spaß machen würde. Wo du dir vielleicht auch schon einen Job vorstellen kannst, den du als Ziel vor Augen hast und auf den du hinarbeitest.

    Mit 1. jur. Staatsexamen kann man tatsächlich auch in den journalistischen Bereich gehen. Oder z.B. den Quereinstieg zur Polizei machen. Aber das sind mehr so Nischen, auf die ich mich nicht verlassen würde. Aber "nur" Jurist zu sein, bietet schon allein sehr viele Möglichkeiten. Es gibt ja noch weit mehr als Staatsanwalt, Anwalt oder Richter... Um mal ein paar Beispiele zu nennen: Versicherungen, Banken, Unternehmen, Verwaltung... Mit gutem Examen hat man da fast schon die Qual der Wahl, was man denn machen möchte.
     
    #11
    User 7157, 11 April 2010
  12. User 53748
    User 53748 (28)
    Meistens hier zu finden
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    in einer Beziehung
    Off-Topic:
    Auf jeden Fall kommt Mathe drin vor und das ist bei meinen nicht vorhandenen Mathekenntnissen einfach generell ein Ausschlusskriterium. Natürlich mag das im Vergleich zu anderen Studiengängen "billig" sein, aber eben nicht für mich ^^..


    Ich kann Sunbabe in ihren Ausführungen nur beipflichten. :smile:

    Kannst du dich nicht mal zur Probe in eine Juravorlesung rein setzen? Dann hast du zumindest mal einen Eindruck wie das in etwa abläuft und vllt kommt dein Bauchgefühl dann mehr raus. Ob das bei einem dualen BWL Studiengang geht weiß ich leider nicht.
     
    #12
    User 53748, 11 April 2010

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