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Superreiche

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von ProxySurfer, 3 August 2017.

  1. ProxySurfer
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    Es gab in letzter Zeit immer wieder TV-Berichte und Zeitungsartikel über die ungleiche Verteilung des Reichtums in Deutschland: "Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer". Ok, das ist eine spätestens seit Hartz IV bekannte Tatsache. Was ich mich aber immer frage: Wie lebt es sich als Superreicher, Multimillionär, Milliardär? Sicher wird da hier kaum jemand persönliche Erfahrungen haben, aber man kann ja darüber diskutieren.
    Ich frage mich, ob diese Leute sich nicht schäbig vorkommen angesichts der vielen Kinder oder Rentner in armseligen Verhältnissen, vom Hunger in Entwicklungsländern ganz zu schweigen? Warum geben sie nicht mehr von ihrem Reichtum ab, um andere Menschen glücklich zu machen? Sie wissen doch genau, dass sie nach dem Tod ihre ganzen Reichtümer nicht mitnehmen können? Warum betrügen viele davon trotz Reichtum noch bei den Steuern, wie diverse Fußballstars? Fragen über Fragen.
     
    #1
    ProxySurfer, 3 August 2017
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  2. MrShelby
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    Off-Topic:
    Ein Thread für Sozialneid und Hass auf "die scheiß Bonzen da oben" gemacht. :ninja:


    Da sich der priviligierte IPhone-Nutzer auch nicht fragt, wie "seltene Erden" in Entwicklungsländern gefördert werden frage ich mich schon, mit welchem "Recht" verlangt wird, dass "die Reichen ja wohl sensibel für Ungleichheit sein und gefälligst ein schlechtes Gewissen haben sollten".

    Wer hier auf "die da oben" schimpft ignoriert, dass er global auch zu den oberen 10% gehört.
     
    #2
    MrShelby, 3 August 2017
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  3. User 108114
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    Nur weil wir global zu den oberen 10% gehören sollten wir nicht anfangen die Ungleichheit in Deutschland zu hinterfragen? Jeder der schon mal Geschichtsunterricht hatte, sollte wissen wo das diverse Male hingeführt hat wenn die Ungleichheit zu krass geworden ist.
     
    #3
    User 108114, 3 August 2017
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  4. User 105213
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    In der Zeit war letzte Woche ein großer Artikel über die Superreichen in Deutschland. Im Gegensatz zu anderen Ländern schotten sich Reiche extrem vom Rest ab. Man gibt sich in den Luxusregionen Deutschlands z.B. auf Sylt nur mit anderen Superreichen und deren Familien ab. Die Angst das Vermögen zu verlieren (auch vom Staat) ist sehr stark ausgeprägt.
     
    #4
    User 105213, 3 August 2017
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  5. MrShelby
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    ...und wer noch etwas mehr aufgepasst hat weiß, dass Berlin nicht Weimar ist :tongue:
     
    #5
    MrShelby, 3 August 2017
  6. User 108114
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    Was möchtest du mir damit sagen? Wo habe ich Weimar erwähnt?
     
    #6
    User 108114, 3 August 2017
  7. User 97853
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    Ich kenne leider keinen. :flennen:
     
    #7
    User 97853, 3 August 2017
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  8. SolitaryMan
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    Alsob man mit HarzIV arm würde :grin:
     
    #8
    SolitaryMan, 3 August 2017
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  9. User 108114
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    "Arm" ist eine Verhältnisrechnung. Verhungern tut damit keiner.
    Ja, man ist arm mit Hartz4
     
    #9
    Zuletzt bearbeitet: 3 August 2017
    User 108114, 3 August 2017
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  10. SolitaryMan
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    Aber solange man mit Harz offenbar noch genug hat um nicht arbeiten zu müssen, ist man nicht arm. Dann geht es einem sogar ziemlich gut.
     
    #10
    SolitaryMan, 3 August 2017
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  11. User 12216
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    Also mir würde Harz nicht zum Leben reichen und ich hab keine riesenansprüche
     
    #11
    User 12216, 3 August 2017
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  12. User 108114
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    Ganz schön pauschal.
     
    #12
    User 108114, 3 August 2017
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  13. User 157222
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    Ich bin zwar keine Milliardärin aber mehr als gut situiert.
    Ausgesorgt habe ich schon seit Jahren, ich müsste nie mehr arbeiten wenn ich es nicht wollte und könnte mir trotz dessen weiterhin meinen Luxus gönnen.

    So gleich mir meine Finanzen und Ausgaben sind, so gerne gebe ich aber auch.
    Ich spende Beträge für die Obdachlosen, hungernde Kinder und weitere Bedürftige.
    Mir wird jedoch Dekadenz und Egoismus nachgesagt weil ich dies nicht überall herumerzähle.
    Diejenigen welche es im Fernsehen oder unter Bekannten in jedem zweiten Satz für Prestige erwähnen, nerven mich.
    Heuchler und Opportunisten.
    Wenn ihnen die Bedürftigen etwas wert sind, sollten sie ihnen helfen und nicht selbstverliebt herumpalavern oder gar diese "Charity"-Veranstaltungen aus der Gruft heben und auf Spenden der Bevölkerung bauen.
    Groß von Humanität plärren aber das eigene Geld ist ihnen dann doch zu schade.
    Hauptsache das Ansehen steigt.
     
    #13
    User 157222, 3 August 2017
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  14. alpaslan
    alpaslan (31)
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    nicht angegeben
    Es darf doch jeder anfangen aus Gründen der Sozialverträglichkeit auf das neue Iphone zu verzichten. (Stichwort: Seltene Erden). Diese werden ausgebeutet, aber der dort Wohnende hat recht wenig davon. Apple ist aber Kult, also ist es nicht so schlimm.
    Wenn Sebastian Vettel Formel 1 Champ wird, ist er plötzlich unser Weltmeister. Steuern hat er noch nie gezahlt. Dennoch ist auch er kult.
    Ähnliches gilt für andere Figuren, die für uns dies oder jenes machen. Mit den Geissens wird dieser Kult auf ein pervertiertes Niveau überdehnt. Um diese Personen geht es in aller Regel auch nicht, weil ich die Frage schon stellen will, wer ist eigentlich superreich? Nominell gehört meine halbe Familie dazu, die Einen besitzen eine Menge Land und landwirtschaftliche Gebäude, die anderen einen Autohandel. Deren Passivvermögen sind sicher im Millionenbereich. Sehr beliebt ist es auch gegen Unternehmer zu ätzen, die gerade in Deutschland wohnen, hier Steuern zahlen und dann aber nicht der Kaiser sind.
    Wer sagt eigentlich, dass Reiche nichts für die Allgemeinheit geben? In der Regel sind es gerade die "Reichen", die vom Sportverein bis zur Kultur eine Menge machen.
    Dieser Drang, dass jeder, der über der Grasnarbe verdient irgendwie unmoralisch ist und sich daher schlecht zu fühlen hat, nervt mich. Ich habe keine Lust auf dieses moralinsaure Geätze.
     
    #14
    Zuletzt bearbeitet: 3 August 2017
    alpaslan, 3 August 2017
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  15. Tahini
    Tahini (46)
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    Das Problem deucht mich die Distanz zu sein.

    Es driften dann doch viele in der Gesellschaft gerne weit auseinander, womoeglich, weil es einfacher ist, abzuwinken und sich nicht zu interessieren anstatt in Kontakt zu bleiben.

    In Schweden ist die Einkommensschere traditionell klein (am unteren Ende liegt man als Vollzeitler um die EUR 2.000 netto im Monat, am oberen Ende um die 5.000). Das liegt womoeglich an "Jantelagen" (Jantes Gesetz, ein ungeschriebener Code in der schwedischen Gesellschaft, dass im Grunde alle gleich viel wert sind), und macht sich durch eine gewisse Innigkeit der Gesellschaft bemerkbar. Denn man erschafft keine Mehrklassengesellschaft, wenn alle quasi dieselben Bedingungen haben. Es ist erst der Zaster, der es ermoeglicht, sich zu entfernen.

    Nach dem Motto "wenn ich reich waere, wuerde ich mir eine einsame Insel kaufen."

    Wer eine Gesellschaft bauen moechte, die zusammenhaelt, muessen die Leute das Gefuehl haben, im gleichen Boot zu sitzen.
     
    #15
    Tahini, 3 August 2017
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  16. User 96053
    User 96053 (29)
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    Och joa... hab gerade einfach mal nachgeschaut, auf welches Vermögen das der Familie einer Mitschülerin geschätzt wird... die kratzen auch beinahe am 10stelligen Bereich. (Der Statistik der reichten Deutschen sei Dank ist das ja ganz einfach.)

    Das Mädel war auf derselben Schule wie wir, die Eltern sind nett und recht beliebt in der Stadt, sie war ganz "normal". Wir waren auch nie neidisch auf sie, solange man genug zum Leben hat, reicht mir das vollkommen. Sie war auch nicht bekannter als andere an der Schule und um Freunde zu haben, musste sie auch nett sein. Ich hab nie bekommen, dass sich da irgendjemand eingeschleimt hätte - im Gegenteil, ein guter Kumpel von mir hat sie abblitzen lassen, weil er sie mochte, aber eben nicht verliebt in sie war.

    Off-Topic:
    Und das sag ich, obwohl ich jahrelang als Studentin offiziell zwar aus der Armutsstatistik rausgefallen bin, trotzdem aber weit unter der Armutsgrenze leben musste. Es war nicht einfach, reichte aber irgendwie immer.


    Ich finde es auch schwierig, über das Vermögen anderer zu bestimmen. Ab wann hat man zu viel und sollte etwas abgeben? Hat nicht schon der Arbeiter, der 1500€ netto hat, genug, um etwas den Armen zu spenden? Oder erst der Manager mit 10.000€ im Monat? Was ist dann mit dem, der 5.000€ hat? Muss der schon was abgeben, oder erst, wenn er noch ein paar Tausender mehr hat?

    Nur einer Sache bin ich mir (aus Erfahrung) sicher: Man wird kein besserer oder schlechterer Mensch dadurch, wie viel Geld man zur Verfügung hat.
     
    #16
    User 96053, 3 August 2017
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  17. MrShelby
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    Selbst das "t" hat man dem armen Hartz genommen :grin:
     
    #17
    MrShelby, 3 August 2017
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  18. User 108114
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    Du trägst so viel zum Thema bei, danke dafür!
    Ich werde es ändern und hoffe, dass nun jeder versteht was ich meinte.
     
    #18
    Zuletzt bearbeitet: 3 August 2017
    User 108114, 3 August 2017
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  19. User 152150
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    offene Beziehung
    Auf Sylt sind hauptsächlich nur noch die Reichen. Die Superreichen haben größtenteils längst Deutschland den Rücken gekehrt.
    Außerdem gibt es solche Geldadel-Enklaven in der Nähe vieler größerer Städte...eben nur halt als gated Communities.
     
    #19
    User 152150, 3 August 2017
  20. BrooklynBridge
    Planet-Liebe-Team
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    nicht angegeben
    "gut gehen" ist nicht nur eine Frage des reinen Geldes. Viele Hartz-IV-ler sind Menschen, deren Leben von Rückschlägen und Problemen - und sicher auch oft genug von eigenen Fehlern - geprägt war. Sie haben das Gefühl, nichts zur Gesellschaft beizutragen, machen sich vielleicht Selbstvorwürfe weil sie in einem Land leben dass so viele Möglichkeiten bietet, die sie aber nicht genutzt haben, und im Ranking des sozialen Ansehens schauen sie die Leiter von unten an. Außerdem können sie am gesellschaftlichen Leben nur eingeschränkt teilhaben, weil sie finanziell nicht mit Menschen um sich herum mithalten können.

    Ich bin mir ziemlich sicher dass so mancher materiell deutlich weniger begüterte Mensch mit niedrigerer Lebenserwartung in anderen Ländern ein glücklicheres Leben führt.

    Es macht schon Sinn, Armut relativ zum Rest der Gesellschaft zu definieren - auch wenn die gängige Maßeinheit natürlich ebenfalls nur eine Näherung ist.
     
    #20
    BrooklynBridge, 3 August 2017
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