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  • ProxySurfer
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    13 Juli 2004
    #1

    Therapie möglich?

    Im "Berliner Kurier" las ich gestern, daß das Berliner Krankenhaus "Charite" plant, Männern mit pädophilen Neigungen eine vorbeugende Therapie anzubieten. 3 Jahre lang soll das der ärztlichen Schweigepflicht unterliegende Projekt laufen, das aus Stiftungsgeldern bezahlt wird.
    Was meint ihr dazu?

    Ich finde es vom Ansatz her erstmal richtig (um Kinder zu schützen), aber: Ich kann mir nur schwer vorstellen, daß es welche gibt, die sich dafür freiwillig "outen". Außerdem wäre das doch etwa das gleiche, als würde man einen Schwulen per Therapie in einen Hetero umwandeln wollen. Oder seht ihr das anders?
     
  • User 1539
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    Verheiratet
    13 Juli 2004
    #2
    Seh ich ganz genauso ... wenn man Glück hat, kann man die "Störungen" lindern, aber ich denke net, dass man das jemals komplett wegbekommen kann.

    Juvia
     
  • Joe76
    Gast
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    13 Juli 2004
    #3
    Die Idee finde ich auch nicht schlecht. Ich vermute aber auch, dass sich kaum Freiwillige melden werden. Ob sich Pädophile therapieren lassen, kann ich nicht beurteilen. Einen Versuch wäre es jedenfalls, zum Schutz der Kinder, wert.
     
  • Damasus
    Gast
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    13 Juli 2004
    #4
    Wenn nur ein einzgier Übergriff verhindert wird, ist das eine gute Sache.

    Aber viele Pädosexuelle kamen nach ersten Vergehen in eine Intensivbehandlung, welche gar nix brachte.

    Pädophilie ist eine zurecht illegale sexuelle Neigung, die man in meinen Augen nicht "heilen" kann. Man muss wohldarauf bauen, diese Neigung so zu unterdrücken, dass es (hoffentlich) nie zum Missbrauch kommt.
     
  • User 7157
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    nicht angegeben
    13 Juli 2004
    #5
    Ich denke kaum, dass eine Therapie was bringt.
     
  • Liza
    Liza (33)
    im Ruhestand
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    nicht angegeben
    14 Juli 2004
    #6
    Ich glaube schon, dass eine Therapie was bringt.
    Selbst wenn man die Neigung selbst nicht wegbekommt (aber auch das könnte Erfolg haben... den Versuch ist es wenigstens wert), können die Betroffenen dort sicher lernen, sie zu unterdrücken.

    Und ich glaube auch nicht, dass das niemand freiwillig machen würde. Viele Pädophile leiden unter ihrer Neigung - es ist mit Sicherheit nicht leicht, immer wieder von Kindern aufgegeilt zu werden, obwohl man weiß, dass es weder juristisch noch moralisch noch gesellschaftlich richtig ist... natürlich gibt's immer wieder ein paar Spinner, die freie Liebe mit Kindern propagieren, aber der Großteil der Pädophilen wird die eigene Neigung abgrundtief hassen. Und ich glaube, wenn man erstmal verzweifelt genug ist, ist man auch zu solch einem Schritt bereit - außerdem ist das ja kein "öffentliches" Outing; von der pädophilen Neigung erfährt letztendlich nur der behandelnde Arzt.
     
  • RussenJunge
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    14 Juli 2004
    #7
    Ich finde Liza hat vollkommen recht.

    Auserdem hab ich gehört das Pädophilie nicht mit der Geburt kommt sondern eher eine art psychische störung ist, besonders menschen die selbst als Kinder mal vergwewaltigt wurden neigen zu dieser sexueler Neigung.

    Deshalb glaub ich man kann das einigermassen heilen.Oder wenigstens die Menschen die diese Neigung haben lehren mit ihr umzugehen.Denn viele die diese sexuele Neigung haben leiden auch wirklich dran denk ich mal... ich denk mal es ist ein scheiss gefühl plötztlich zu merken dass man auf Kinder steht.

    Ich denke das mit der Therapie ist eine gute Sache.
     
  • ProxySurfer
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    Single
    14 Juli 2004
    #8
    Ich vermute aber mal, daß diese Leute trotz ärztlicher Schweigepflicht Angst haben, daß jemand von der Therapie erfährt. Denn wenn es in seinem Umfeld bekannt wird, distanzieren sich alle von ihm, bis hin zum Jobverlust, vermute ich. Es sollen sich ja sogar nur ca. 50% aller Schwulen outen, obwohl Homosexualität schon fast normal ist.
     

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