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Tipps gegen Angst in der Schwangerschaft nötig

Dieses Thema im Forum "Schwangerschaft, Geburt & Erziehung" wurde erstellt von User 86199, 15 Januar 2010.

  1. User 86199
    User 86199 (36)
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    Hallo ihr Lieben,

    ich weiß mir im Moment allein nicht so recht zu helfen und dachte, dass ihr vielleicht ein paar gute Ideen habt.

    Achtung: jetzt wird's ein bisschen jammerig!
    Nachdem ich vorgestern durch den positiven Test meine Schwangerschaft festgestellt habe :smile::herz:, hatte ich gestern direkt einen Termin beim FA (die Praxis ist sehr fix). Auf dem Weg zum Arzt hat mich plötzlich die Panik gepackt :eek: und seitdem auch nicht mehr verlassen. Ich habe so eine Heidenangst, dass wieder etwas schieflaufen wird, dass ich einfach nur Heulen könnte! :cry:

    Erstmal zu den facts:
    Ich war im Sommer 2009 schon einmal schwanger, aber habe das Baby im dritten Monat (aufgrund einer genetischen Anomalie) verloren. Gentests haben ergeben, dass ich kein erhöhtes Risiko haben werde, dass das wieder passiert. Mein Risiko ist also genauso hoch wie bei einer Frau, die noch keine Fehlgeburt hatte.
    Nach drei Monaten Bastelpause bin ich jetzt direkt wieder schwanger geworden. Im Ultraschall ist auch eine Fruchthöhle zu sehen, die allerdings größer ist als mein FA erwartet hatte, wobei er zunächst den 30.12. als Befruchtungstermin angenommen hatte (erscheint mir bei meiner Kurve nicht ganz logisch).

    Zum einen habe ich jetzt Panik, weil die Fruchthöhle größer ist als gedacht --> Normabweichung kann ja nicht gut sein...
    Zum anderen ist da aber auch so eine allgemeine Panik. Ein paar Gedanken als Beispiel: "Was, wenn sich kein Dottersack bildet?", "Was, wenn das Herzchen nicht anfängt zu schlagen?", "Was wenn das Herzchen wieder aufhört zu schlagen?", "Wie soll ich den Schmerz verkraften, wenn sich einfach keine intakte Schwangerschaft entwickelt?", etc.
    Puh, das ist selbst beim Schreiben ganz schön anstrengend.

    Ich weiß, dass mich diese Panik und die Katastrophengedanken nicht weiterbringen. Aus diesem Grund wollte ich euch fragen, ob ihr vielleicht ein paar Ideen habt, wie ich ruhiger werden kann. Wie schaffe ich es mit dieser Unsicherheit zu leben?Habt ihr Strategien, mit denen ihr gute Erfahrungen gemacht habt?

    Mit lieben Grüßen
    eure Honigblume
     
    #1
    User 86199, 15 Januar 2010
  2. Miss_Marple
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    nicht angegeben
    Warum kann denn eine Normabweichung nicht sein? Irgendwo müssen die ja auch ihre Durchschnittswerte her haben... Allerdings find ich, du bist viel zu früh zum Arzt gegangen. Ich hätte an deiner Stelle versucht zu warten, bis man das Herzchen schlagen sieht.

    Ich kann ja nicht wirklich mit Erfahrungen in Sachen Schwangerschaftspanik dienen, weiß auch nicht wie sich ein so dringender Kinderwunsch anfühlt, aber was ich kenne, ist die quälende Vorstellung, ich könnte nachts aufwachen und meine Tochter atmet nicht mehr.
    Was mir dann -und generell bei solchen eher unbegründeten Ängsten- hilft, ist mir zum einen immer wieder rationale Argumente gegen diese Angst vor Augen zu führen, mir aber gleichzeitig auch immer wieder zu sagen, dass es gut gehen wird, weil ich es verdammt noch mal verdient habe. Und dass man manche Dinge nunmal einfach nicht in der Hand hat und es sinnlos und unnötig zehrend ist, sich nen Kopf darüber zu machen. Zahlen und Statistiken sind nur die halbe Miete.
    Du sollst deine Angst nicht unterdrücken, sie gehört wohl schon dazu, aber so eine Schwangerschaft dauert ja ne Weile und wenn du dich noch 35 Wochen verrückt machst... puh, wird anstrengend.
     
    #2
    Miss_Marple, 15 Januar 2010
  3. User 85905
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    Ich befürchte auch, Rationalität hilft am Besten:

    Was nützt es dir, wenn du dir Gedanken machst, ob das Herzchen schlägt oder nicht?
    Dagegen nützt es dir, wenn du dir Gedanken machst, ob du dich gesund ernährst, nicht rauchst,... (nur, um den Unterschied "was kann ich ändern, was nicht?" zu verdeutlichen :zwinker: )

    Vielleicht hilft es dir auch, die Schwangerschaft als ein Wunder zu betrachten. Auf youtube findest du dieses schöne Filmchen: Es war einmal das Leben - die Geburt Der Körper leistet sooo viel tolles! Gibt das nicht Vetrauen, dass es diesmal klappt?

    Ich wünsche dir, dass du die Schwangerschaft genießen kannst :knuddel:

    Maria
     
    #3
    User 85905, 15 Januar 2010
  4. Zwergenfrau
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    Habe weder Kinder noch bin ich schwanger, aber dafür ein Fall von "mal schauen, ob das gut geht". Meine Eltern haben selbt nach der Geburt noch gezittert, da meine Überlebenschancen nicht sonderlich hoch waren. Eins haben sie dabei gelernt: Wunder geschehen immer wieder. Man muss nur daran glauben.

    Du sagst selber, dass lt. Arzt/Test bei dir kein erhöhtes Risiko vorliegt. Sieh zu, dass es dir gut geht - dann geht es auch deinem Baby gut.
    So haben es meine Eltern auch gehandhabt, denn mehr kann man nicht tun. Und das ist doch schon einiges oder?
     
    #4
    Zwergenfrau, 15 Januar 2010
  5. Numina
    Numina (29)
    ...!
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    Verheiratet
    Leider hab ich keinen Tipp auch wenns mir ja genauso ging.
    Es geht vorbei... von Termin zu Termin wirds besser :knuddel:
     
    #5
    Numina, 15 Januar 2010
  6. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    Ich kann Deine Angst nachfühlen, nicht aus eigener Erfahrung, aber ich habe mit meiner Schwester und ihrem Freund mitgelitten, als sie Ende 2008 ihr ungeborenes Kind in der achten Woche verloren haben. Grund unbekannt.

    Mein Neffe wird Ende Mai zur Welt gekommen - denn nun ist meine Schwester in der 22. Woche schwanger, es läuft alles vorbildlich und stabil. Sie hat sich auch gefragt, wie sie die neue Schwangerschaft wohl erleben wird, und hatte Angst, immer Schlimmes zu befürchten. Für ihre Ärztin war es in Ordnung, dass sie bei Unsicherheit vorbeikommt, das kam in den ersten zehn Wochen auch mehrmals vor. Trotz der Angst und der Erinnerung an die Fehlgeburt war da bei meiner Schwester auch viel Vorfreude und Glück - im Bewusstsein, dass es keine Garantie gibt, dass die Schwangerschaft gut verläuft.

    Bestimmte Dinge geschehen, ohne dass darin ein Sinn zu erkennen wäre. Mach Dir klar, dass die meisten Schwangerschaften unproblematisch verlaufen. Trotzdem wirst Du vermutlich Unruhe spüren. Vielleicht helfen Dir Techniken wie autogenes Training, um ruhiger zu werden. Ansonsten ist es möglich, dass Du diese Angst eben aushalten musst und Dich damit arrangierst.
    Es liegt nicht in Deiner Hand, wie diese Schwangerschaft verläuft. Natürilch gibt es "kontraproduktives Verhalten", aber das dürfte Dir ja fernliegen (Nikotin, Alkohol etc). Ansonsten macht der Körper eine Menge alleine. Es wäre schön, wenn Du ruhig und gelassen und zufrieden wärst, aber wenn Du es nicht bist, wird das Ungeborene nicht davon abhalten, sich zu entwickeln.
     
    #6
    User 20976, 15 Januar 2010
  7. User 69081
    User 69081 (31)
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    nicht angegeben
    Leider habe ich nicht wirklich Tips, mehr als abwarten und hoffen kannst du nicht, leider. :frown:
    Versuche dich abzulenken, mit Sachen die den Kopf beschäftigen damit du nicht so viel ans Baby denken musst bzw Sachen die gut Zeit vertreiben sodass die nächsten Wochen bis zur kommenden VU wie im FLug vergehen.
    Passieren kann leider immer was, gerade die ersten Wochen wo die Einnistung und die Zellteilung von statten gehen sind die kritischsten. Denke positiv. Und auch wenn ich selbst es nicht so mit Bibelzitaten etc habe, Maria hat da schon ein passendes rausgesucht. Das passt
    :knuddel:

    (und beim nächsten Kind erst in der 8. SSW zum Arzt gehen, das erspart einiges an Stress)
     
    #7
    User 69081, 15 Januar 2010
  8. User 4590
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    Erstmal: Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!

    Und was deine Ängste betrifft, ich glaube, nachfühlen kann dir das hier jeder. Ganz abstellen wirst du die vermutlich auch nicht können, wichtig ist aber, dass du dich nicht davon beherrschen lässt. Ich finde, MariaB85 hat es gut formuliert: Konzentrier dich auf die Dinge, die du beeinflussen kannst, geh mit dir selbst pfleglich um, achte darauf, dass es dir gut geht. Und alles andere, was sich deiner Kontrolle entzieht, das lass gedanklich los.

    Wenn mich solche Ängste plagen, dann hilft es mir meist, mich selbst dran zu erinnern, dass es überhaupt nichts bringt, mich jetzt aufzuregen, außer eine Menge verschwendeter Nerven. Ich sage mir dann immer selber "wenn es tatsächlich so kommt, dann kannst du immer noch durchdrehen, also warum schon vorher Zeit damit verschwenden". :zwinker:
     
    #8
    User 4590, 15 Januar 2010
  9. User 35546
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    Ach menno, lass dich mal drücken.

    Die anderen haben das meiste ja schon gesagt, es gibt kein Mittel... es heißt jetzt einfach für dich, positiv zu denken! Und du wirst sehen, von Termin zu Termin wird es klarer und sicherer.
     
    #9
    User 35546, 15 Januar 2010
  10. User 86199
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    Puh, ich bin so froh, dass ihr mir geschrieben habt! Eure Worte und Ratschläge haben mir ziemlich schnell geholfen, ruhiger zu werden und helfen mir noch dabei. Ich bin meinen Gefühlen jetzt nicht mehr so ausgeliefert.
    Danke für den Link. Am Freitag waren meine Gedanken irgendwie so voller Panik, dass andere Gedanken gar keine Chance hatten. Ich habe mir dann "Es war einmal das Leben" angeschaut und hatte auf einmal ganz andere Bilder im Kopf: von einem Körper, der sich ganz viel Mühe gibt, dass alles gut gelingt. :smile: Diese Bilder helfen mir!
    Danke für das Teilen deiner Erfahrungen bzw. der deiner Eltern. "Wunder geschehen immer wieder" klebt jetzt als Mut-mach-Post-it an meinem Computerbildschirm.
    "Die meisten Schwangerschaften verlaufen gut." Noch so ein Mantra, dass mir im Moment sehr gut tut und mich ruhig werden lässt, genauso wie der letzte Satz. Bin dennoch am Überlegen, ob ich nicht mal mit PMR als Entspannungstechnik anfangen soll. Ein bisschen weniger aufgedreht ginge sicher noch. :zwinker:
    Gut, dass ich nicht an meinem Verstand zweifeln muss :ashamed: und gut dass es besser wird.
    Ich kann verstehen, was ihr meint. Gleichzeitig habe ich schon erlebt, dass ich das Herzchen habe schlagen sehen und mich gefreut habe "Wow - ein Meilenstein, jetzt geht bestimmt alles gut!" und es vier Wochen später wieder aufgehört hat zu schlagen... Wahrscheinlich muss ich viel eher lernen, mit dieser Unsicherheit, dass es keine Garantie gibt, umzugehen. Was ich dabei am Freitag vergessen hatte, was mir aber hier wieder vor Augen geführt wurde: Es gibt keine Garantie, aber mein Körper wird sein Bestes geben, damit ein kleines Leben in mir heranwachsen kann.
    Ja, da achte ich natürlich drauf. Rauchen ist in meiner Umgebung kein Thema - bis auf eine Freundin und die war beim letzten Mal auch absolut rücksichtsvoll. Viel Obst, viel Gemüse stehen in letzter Zeit noch einmal gezielter auf dem Speiseplan. Kaffee und Schwarzen Tee habe ich auch schon reduziert. *müde-bin* Ein bisschen mehr Sport/ Bewegung steht trotz des miesen Wetters auf meiner Vorsatz-Liste und ich muss noch überlegen, ob ich nicht ab und zu mal rotes Fleisch essen sollte, um was für meinen Eisenwert zu tun.

    Noch einmal VIELEN DANK EUCH ALLEN! :knuddel: Ich habe eure Gedanken wirklich gebraucht, um mich selbst wieder besser ordnen zu können.

    Lieben Gruß
    Honigblume
     
    #10
    User 86199, 17 Januar 2010
  11. Beastie
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    du kannst es eigentlich nur aussitzen.

    mir gings auch so, ich hatte vor jeder VU solche angst, dass ich geheult habe.
    nach der VU war ich ungefähr zwei tage glücklich und dann ging die angst wieder los
    mein sohn war ein wunschkind, an dem wir lange gebastelt haben und der mit hilfe von hormonen entstanden is.

    eigentlich wurde es erst besser, als ich dann seine tritte gemerkt habe.
    wenn die dann mal ausgeblieben sind (weil er mit den beinen nach hinten lag oder so), hab ich ihn solange getrietzt, bis ich ihn gemerkt habe
     
    #11
    Beastie, 17 Januar 2010

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