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Freundschaft tod

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von multibella, 6 April 2010.

  1. multibella
    multibella (25)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Es ist kompliziert
    hy,mein freund ixt gestern beim autounfall gestorben und ich weiß einfach nicht wie es weitergehen soll.kennt ihr das gefühl,das nichts auf der welt mehr sinn ergibt?:flennen:
     
    #1
    multibella, 6 April 2010
  2. betty boo
    betty boo (29)
    Meistens hier zu finden
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    vergeben und glücklich
    oh, das tut mir so leid für dich! fühl dich :knuddel: von mir.

    ich kann nachvollziehen, wie du dich jetzt fühlen musst. und das gefühl ist schrecklich. natürlich kannst du erstmal nicht weiterdenken, als bis zum nächsten moment und für dich ergibt alles nur noch wenig sinn.
    aber das geht wirklich vorüber.
    ich weiß noch genau, wie ich mich gefühlt habe, als mein dad gestorben ist - ich dachte "das geht doch nicht - ich wollte noch so viel mit ihm machen - ich werde nie wieder unsere vater-tochter-dinge mit ihm erleben - ich wollte noch so viel von ihm lernen - ich wollte meinen papa doch noch so lange haben" es kam zwar nicht so plötzlich, wie bei deinem freund, aber ich war trotzdem unendlich traurig und habe sehr viel geweint.
    wenn man die ganze trauer, wut, was auch immer rauslässt, tut es gut. das muss man auch, sonst kann man das nie verarbeiten. es kann manchmal wochen, monate oder jahre dauern. aber es wird von zeit zu zeit weniger und irgendwann kommt man schon damit klar.
    ich denke noch sehr oft an meinen dad, aber nicht daran, was wir alles nicht mehr haben konnten, sondern an das, was wir schon zusammen hatten - die witzigen momente, die tollen erlebnisse, die verrückten aktionen usw. und dann muss ich immer lächeln und freue mich, dass ich so einen tollen dad hatte.

    ich hoffe, deine familie und freunde stehen dir in dieser zeit bei, reden mit dir, hören dir zu, reichen dir taschentücher, kümmern sich um dich und lenken dich auch ab (schließlich kann man nicht den ganzen tag dauerweinen) - ablenkung tut gut, um sein eigenes leben nicht zu vergessen und zu vernachlässigen. das heißt aber nicht, dass du nicht traurig bist. ich wünsch dir viel kraft, du schaffst das :smile:
     
    #2
    betty boo, 6 April 2010
  3. Orgasmusmaus
    Öfters im Forum
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    vergeben und glücklich
    Laß`einfach Deinen Gefühlen freien Lauf` auch wenn sie noch so "bescheuert" sein sollten, nur so kannst Du das anschließend verarbeiten. :knuddel:
     
    #3
    Orgasmusmaus, 6 April 2010
  4. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Verliebt
    Ich kann ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen wie du in deiner Situation Nerven hast, um hier einen Thread zu eröffnen. :ratlos: Danach stünde mir wohl absolut nicht der Sinn, aber gut.

    Deine Infos sind verständlicherweise etwas spärlich und was soll man dir auch groß antworten? Jedes Wort wäre vermutlich nicht treffend genug.
    Ich hab deine Threads zuletzt ja verfolgt bzgl. erstes Mal und alles. Ihr wart wohl noch recht frisch zusammen, was es vielleicht umso schlimmer macht.

    Du hast wohl das Liebste in deinem Leben verloren und dass da erstmal nichts mehr Sinn macht, ist absolut nachvollziehbar. Das wird lange dauern!

    Welche Art Unfall war es eigentlich? Ist dein Freund gefahren oder saß er nur mit im Auto? Eigen- oder Fremdverschulden?
    Kannst du bei seiner Familie vielleicht Trost finden? Oder bei einer guten Freundin?

    Ich wünsch dir ganz viel Kraft!
     
    #4
    krava, 6 April 2010
  5. Pink Bunny
    Pink Bunny (27)
    Planet-Liebe ist Startseite
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    in einer Beziehung
    Ohje :frown: Ich kann 1:1 nachempfinden wie du dich fühlst. Mein letzter Freund ist kurz vor Weihnachten auch tödlich verunglückt.
    Man fühlt sich taub, hilflos und man hört einfach nichts mehr nach diesem " er hatte einen Unfall "
    Der Kopf fühlt sich wie in Watte gepackt und die Worte erreichen einen nicht mehr.
    Ich gebe dir den Rat deine Trauer raus zu lassen und dir selbst Zeit zu geben. Mach was kaputt, schrei rum, weine wenn dir danach ist. Aber mach nicht den Fehler wie ich das Geschehene zu verdrängen, sonst knabberst du ewig daran.
    Ich verdränge immernoch größtenteils das Geschehene.
    Das sind ganz absurde Schockreaktionen die nur schwer zu verstehn sind. Ich habe als ich aus dem Krankenhaus gekommen bin einen Kuchen nach dem anderen gebacken.
     
    #5
    Pink Bunny, 6 April 2010
  6. Maxx
    Sehr bekannt hier
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    Single
    Das ist wirklich eine schlimme Sache und bei der Verarbeitung des Todes eines geliebten Menschen durchlebt der Mensch ja für gewöhnlich mehrere Stadien der Trauer.

    Jeder von uns wird wohl früher oder später geliebte Menschen durch den Tod verlieren und die meisten von uns richten sich lieber darauf ein, dass es später geschieht, wenn die Menschen alt und gebrechlich sind und der Tod die natürliche Abfolge eines erfüllten Lebens ist.

    Ein Tod durch Autounfall kommt meist unerwartet, falls der Betroffene nicht gerade leidenschaftlicher Raser oder Rennfahrer war. Ich habe es zwar nie so direkt erlebt, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es zu Beginn erst einmal ein Schock ist und es vielleicht sogar unwirklich erscheint, wenn man die Todesnachricht erhält, die den geliebten Menschen an seiner Seite betrifft.

    Vielleicht möchte oder kann man es im ersten Moment gar nicht wahrhaben, da man das Gefühl hat der Mitmensch müsste jeden Augenblick wieder vor der Türe stehen, so als wäre alles nur ein böser Traum. Nicht so sehr, weil man die Realität aus den Augen verloren hat, dass Menschen nun mal von einem auf den anderen Moment aus dem Leben scheiden können, sondern weil man vor dem Unglück den Gedanken auszublenden versuchte, dass es ausgerechnet einem selbst oder seinem Partner passieren könnte und man als trauernder Geliebter zurückbleibt.

    Ob jemand gerne mit seinen Mitmenschen zusammen ist, die ihnen bei der Trauer eine Stütze sind oder ob jemand zumindest im ersten Moment sogar lieber alleine ist, um seine Trauer zu bewältigen, ist sicher von Mensch zu Mensch verschieden.

    Oft kommt es leider vor, dass sich Angehörige sogar ein Stück weit vom Trauernden distanzieren, da sie nicht mit der Situation zurecht kommen und nicht wissen wie sie mit der Person richtig umgehen sollen. Übermässiges Bedauern und Bemitleiden kann da genauso falsch sein wie eine Distanzierung, durch die sich der Betroffene alleine gelassen fühlt.

    In den meisten Fällen dürfte es das beste sein, wenn Angehörige einfach anwesend sind, bei Bedarf Trost spenden und sich nicht zu sehr von der Verzweiflung des Betroffenen anstecken lassen, oder ihn gar gegen seinen Willen versuchen zu bedauern oder zu bespassen.

    Hoffen wir, dass Freunde und Verwandte der TS sich ihr gegenüber richtig verhalten, so wie es für sie richtig ist und ihr bei der Bewältigung von Trauer und Schmerz, die vielleicht erst einige Tage nach dem Unfall richtig einsetzen, eine Stütze sein werden.
     
    #6
    Maxx, 6 April 2010
  7. Lily87
    Gast
    0
    :knuddel::frown:
     
    #7
    Lily87, 6 April 2010

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