Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren
  • User 44476
    User 44476 (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    231
    103
    4
    Single
    25 Februar 2018
    #1

    Torschlusspanik

    Ahoi,
    das hätte ich ja nicht gedacht, mich mal in diesem Unterforum wieder zu finden :zwinker: aber es ist wohl das richtige, für meine Frage. Ich fange mal mit einer kurzen Erläuterung an:
    Ich habe eine Freundin (nicht meine Freundin), die ich schon sehr lange kenne und die nie einen Kinderwunsch hatte. Sie mochte und mag Kinder, aber wollt nie welche. Das hat sie immer sehr klar kommuniziert. Jetzt ist sie mitte dreißig, hat seid kurzem einen neue (älteren, ich weiß nicht genau wieviel älter) Freund und sagt sie hat auf einmal den Wunsch Mutter zu werden.
    Dieser plötzliche Sinneswandel hat mich doch etwas, stutzig gemacht. Ich habe mit meiner besten Freundin drüber geredet. Sie hielt es, unter anderem, für gut Möglich das es die berühmte Torschlußpanik ist. Auch das diese (immer?) Hormonell bedingt ist und deswegen auch manchmal wenig Gedankenspielraum lässt.
    Jetzt stelle ich mir natürlich die Frage, trifft das auf sie zu? Deshalb möchte ich euch fragen, ob das tatsächlich eine so starke hormonelle Beinflussung sein kann, die so einen Sinneswandel herbeiführt?
    Natürlich ist mir auch klar das es noch andere Gründe geben kann, wie z.B. das ihr neuer Freund einen starken Kinderwunsch hat. Aber die Frage hier soll nicht sein, warum sie jetzt einen Kinderwunsch hat, sondern, ob eine hormonelle Torschlusspanik einen solchen Sinneswandel auslösen kann und auch häufig macht? Oder auch, ob eine nicht hormonell beeinflusste Torschlusspanik, so etwas auslösen kann?
     
  • froschteich
    Sorgt für Gesprächsstoff
    308
    43
    149
    Verheiratet
    25 Februar 2018
    #2
    Sowas erlebt man (bzw. ich) immer wieder. Da wird seit Teenager-Alter gesagt, dass man überhaupt keine Kinder will, in den Zwanzigern auch nur negative Äußerungen über Mütter im Bekanntenkreis und dass man sich nie vorstellen kann Kinder zu bekommen und man sich am liebsten sterilisieren lassen wollte und dann ist da plötzlich der Dreier beim Alter und eventuell noch ein neuer Partner und plötzlich will man so schnell wie möglich schwanger werden.

    Das ist ja auch der Grund, warum viele Leute Frauen in ihren Zwanzigern nicht ernstnehmen, wenn diese sagen, dass sie niemals Kinder wollen. Sehr zum Leidwesen der Frauen, die tatsächlich niemals einen Kinderwunsch entwickeln, denn die gibt es ja trotzdem auch.

    Warum dieser plötzliche Sinneswandel kommt, kann ich mir auch nicht erklären. Ab und zu finde ich es erschreckend, wenn eine Frau plötzlich Mutter wird, die jahrelang nur total gehässig über Kinder geredet hat, da kommt dann oft "Mein Kind wird ja aber ganz anders werden, weil ich es erziehen werde - das wird dann nicht all diese nervigen Kindersachen machen" :hmm:
     
    • Zustimmung Zustimmung x 4
    • Witzig Witzig x 1
    • Interessant Interessant x 1
  • User 107106
    Planet-Liebe Berühmtheit
    3.732
    348
    4.498
    Verheiratet
    25 Februar 2018
    #3
    Ja, das ist was hormonelles. Bei mir wurde da auch ein Schalter von heute auf morgen umgelegt. Gruselig, das an sich zu beobachten.
     
    • Zustimmung Zustimmung x 2
    • Hilfreich Hilfreich x 1
    • Interessant Interessant x 1
  • User 123446
    Beiträge füllen Bücher
    1.007
    248
    1.306
    Verheiratet
    26 Februar 2018
    #4
    Bei mir zumindest war das nicht (rein) hormonell bedingt. Mein wirklich intensiver Kinderwunsch kam mit meinem Mann in mein Leben, vorher war das immer nur so ein "joaaaaa... Kinder wären vielleicht ganz nett"-Ding. Deswegen spreche und sprach ich bei mir auch meistens von einem "Familienwunsch" in Abgrenzung zum "Kinderwunsch". Ich hätte meinen Partner niemals wegen eines unerfüllten Kinderwunschs verlassen oder - wie ich es durchaus bei Bekannten erlebt habe - als Single um eine Samenspende gekümmert. Ich hätte im Rahmen der KiWu-Behandlung nicht mal eine Fremdspende in Erwägung gezogen.
    Mir ging es ganz konkret um ein Kind mit ganz genau diesem Mann, um gemeinsam eine Familie zu sein. Das ist auch, worauf ich mich so freue. Nicht das "Kinder haben", sondern das "Familie mit Kind sein".
     
    • Lieb Lieb x 3
    • Zustimmung Zustimmung x 2
  • User 161456
    Verbringt hier viel Zeit
    Gewinner des Fotowettbewerbs
    1.085
    108
    270
    in einer Beziehung
    26 Februar 2018
    #5
    Menschliches Verhalten, Lust und Verlangen wird zu einem recht grossen Anteil vom eigenen Hormoncocktail gesteuert.
    Wäre ja komisch, wenn gerade der evolutionär extrem wichtige Mutterwunsch da eine Ausnahme machen würde.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26 Februar 2018
  • User 164174
    Sorgt für Gesprächsstoff
    176
    43
    42
    Verheiratet
    26 Februar 2018
    #6
    Definitiv. Isso.
    Und, Vorsicht! Ist auch ansteckend für andere Frauen.
     
    • Witzig Witzig x 2
  • User 91095
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    7.999
    598
    8.592
    nicht angegeben
    26 Februar 2018
    #7
    Woher soll man denn wissen, ob das hormonelle Gründe hat oder nicht?
     
    • Zustimmung Zustimmung x 2
  • blondi445
    blondi445 (29)
    Meistens hier zu finden
    829
    128
    222
    Verliebt
    26 Februar 2018
    #8
    ich sehe das im großen Ganzen wie Eswareinmal. Ich wollte zwar schon immer Kinder, aber eine Adoption oder gar Samenspende wäre glaube ich nicht in Frage gekommen. Ich wollte ein Kind mit dem richtigen Partner. Mit meinem Ex haben wir auch immer mal wieder über Kinder geredet und es hätte auch in unseren Lebensplan gepasst aber es hat sich nie so richtig angefühlt wie sich die Schwangerschaft jetzt anfühlt. Ich freue mich darauf mit IHM ein Kind zu haben und nicht einfach ein Kind zu haben.

    Dass ein plötzlicher Kinderwunsch hormonell begründet sein kann, kann ich mir durchaus vorstellen. Ich hatte das mit 20 auch kurzzeitig, dass ich unbedingt ein Kind wollte. Das ging dann zum Glück ein bisschen vorbei. Ich glaube auch was froschteich sagt kommt öfter vor, habe ich auch schon erlebt. Viele Frauen machen erstmal Karriere, haben die falschen Männer, andere Lebensplanung und mit 30 aufwärts ändern sich die Lebensumstände eventuell nochmal und plötzlich ist da dieser Wunsch...
     
    • Hilfreich Hilfreich x 1
  • User 44476
    User 44476 (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    231
    103
    4
    Single
    26 Februar 2018
    #9
    Meinst du dies eher allgemein? Dann würde ich sagen, das es mit den selben Methoden herauszufinden ist, wie bei anderen hormongesteuerten Entscheidungen auch. Wie auch immer diese sind.
    Allerdings hatte ich hier eher Antworten, wie die ersten drei, erwartet und erhofft.
     
  • User 161456
    Verbringt hier viel Zeit
    Gewinner des Fotowettbewerbs
    1.085
    108
    270
    in einer Beziehung
    26 Februar 2018
    #10
    und was bringt es dir, wenn du weisst, dass der Wunsch ist (auch) hormonellen Ursprungs ist?
    Wäre er dann für dich weniger wert?
    Ich verstehe den Sinn deiner Frage nicht?

    Auch die Lust an einem Hobby, die Akribie am Arbeitsplatz, das Selbstwert, die Lust am andern Geschlecht, hat alles (auch) hormonelle Komponenten.
    Unsere Persönlichkeit ist ohne Hormone gar nicht denkbar, auch deine...
     
    • Zustimmung Zustimmung x 1
  • User 91095
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    7.999
    598
    8.592
    nicht angegeben
    26 Februar 2018
    #11
    Ich bin mir halt nicht sicher, ob du das wirklich introspektiv feststellen kannst. Dass es plötzliche Sinneswandel gibt, ist klar, aber ob die hormongesteuert oder von was anderem gesteuert sind, kann man ja schwer beurteilen.
     
  • Damian
    Doctor How
    7.970
    598
    7.165
    Verheiratet
    26 Februar 2018
    #12
    ALLES was wir fühlen ist hormonell bedingt! Winzigste Mengen an Stoffen in unserer Blutbahn bestimmen erschreckend viel...angefangen mit den Grundbausteinen unserer Persönlichkeit...ab und zu kippt das Gleichgewicht und es gibt ein neues..oder leider keins mehr...

    Was ist jetzt was?

    Deswegen finde ich, ist deine Frage völlig falsch. Ich sage immer: Man kann nichts für seine Gefühle...aber man kann etwas für seine Handlungen.

    Anders ausgedrückt: Ich hatte schon das drängende Gefühl, meinen Chef erwürgen zu müssen und...habe es trotzdem nicht gemacht. :tongue:
    Warum?
    Weil ich einen Kopf habe und weil ich mich beherrschen kann.

    Okay...ganz so leicht ist es beim Kinder machen doch nicht. Trotzdem sind die Mechanismen verwandt: Ich kann mir durchaus vorher Gedanken machen.
    - Was erwarte ich von einem Leben mit Kindern?
    - Wie stelle ich mir die Zukunft vor?
    - Wie möchte ich leben / alt werden?
    und so weiter und so fort...

    Da sollte also nicht nur das Gefühl da sein, dass der Uterus dringend gefüllt werden sollte, sondern eben auch 1 - 2 Gedanke vorliegen. Klar...der Faktor, der das Ganze zum anlaufen gebracht hat, war dann trotzdem ein Gefühl / Hormone...aber eben nicht nur.

    Du solltest dich also eher fragen: Was spricht denn dafür, dass man sich umentscheidet? Was spricht konkret bei der Freundin dafür?

    Als Vater kann ich mir ein Leben ohne mein Kind nicht mehr vorstellen. Davor habe ich schon mit mir gekämpft und mir sehr sehr viele Gedanken gemacht.
    Ich finde, dass die Frage "Kind oder nicht Kind?" etwas ist, dass man NUR als Paar entscheiden kann. Wenn man den "richtigen" gefunden hat, fällt die Entscheidung manchmal ganz anders aus...
    Folglich kann man auf eine so komplizierte Frage keine einfache Antwort erhalten. Zumal die Frage eigentlich schon zu einfach gestellt war. :zwinker:
     
    • Zustimmung Zustimmung x 2
    • Hilfreich Hilfreich x 1
  • User 167777
    Ist noch neu hier
    70
    8
    25
    vergeben und glücklich
    28 Februar 2018
    #13
    Das sehe ich etwas anders. Das kann die aktive Entscheidung beeinflussen, ist aber für mich nicht essenziell. Ein Kinderwunsch kann auch ohne Partner bestehen. Oder eben mit Partner, der im Falle des Falles erst die Tragweite erkennt und dann merkt, dass er doch nicht möchte - was in meiner persönlichen Entscheidung dann keine Rolle spielen würde.

    Was ich aber für mich persönlich auch als sehr erschreckend empfunden habe, dass bei mir persönlich mit etwa 22 auf einmal ein Schalter umsprang. Ich fand Kinder bis dahin immer nervig, hatte die "zu allem Übel" auch noch "immer an der Backe", wenn man irgendwo war, obwohl ich immer versucht war, möglichst "ignorant" und "gelangweilt" auf die Kinder zu wirken, damit sie sich hoffentlich ein anderes "Opfer" suchten. Vor allem, wenn die "Biester" auch noch "wegen jedem Pups rumheulen" mussten, empfand ich sie als furchtbar störend.

    Dann kam ein zunächst ganz normaler Tag, an dem ich von der Arbeit auf dem Heimweg war, von den "zu lauten und viel zu frechen Kindern" im Bus genervt war und dann plötzlich ein weinendes Mädchen im Schnee hab stehen sehen. Etwa 3, hatte ein Stiefelchen verloren und versuchte vergeblich auf dem beschuhten Bein zu stehen und das unbeschuhte aus dem Schnee zu halten. Da bin ich hin, habe - in dem Moment völlig empört darüber, dass da kein Elternteil zu sehen war, obwohl das Kind ja nu noch soo klein war und auch noch seinen Schuh verloren hatte, im bitterkalten Schnee - ihr den Stiefel hingehalten und versucht sie aufzumuntern. In dem Moment kam die dankbare Mutter um die Ecke, die die Einkäufe ins Haus getragen hatte.

    Zuhause angekommen hatte ich mich dann gefragt, was auf einmal nicht mehr mit mir stimmt :zwinker: Zumal mein damaliger Exfreund, mit dem ich gezwungenermaßen noch zusammenlebte, in mir so gar keinen Kinderwunsch ausgelöst haben konnte.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass das so ein biologisches Ding ist, dass irgendwie anzeigt, dass es jetzt an der Zeit wäre.

    Der nächste "Bioschock" kam dann in der Schwangerschaft, wo ich zum ersten Mal wahrgenommen hatte, dass es "draußen überall" Kinder gibt. In Kinderwägen, an Mütterhänden, in Kleingruppen usw.

    Der nächste darauffolgende "Bioschock/Drogenrausch" kam dann mit der Geburt und der nächste direkt mit dem neuerlichen Schlafverhalten. Wo man mir einst hätte das Bett unterm Hintern wegsprengen können, war das Gehör im Schlaf so dermaßen geschärft, dass es nicht nur laute, sondern auch gar keine oder "zu leise" Geräusche wahrnehmen konnte (Oh Gott, atmet das Kind noch????)

    Ich nehme eigene (und auch fremde) Gefühle an und für sich relativ gut und größtenteils auch reflektiert wahr - aber diese oben genannten haben sich da irgendwie im toten Winkel befunden.

    Um aber nochmal auf das Zitat vom Eingang zurückzukommen: Aber ja, der richtige Partner kann eine Art Kinderwunsch auslösen. Ganz nüchtern und rational betrachtet "reichen" mir mein Sohn und die beiden in die Beziehung mitgebrachten Jungs vollkommen aus. Vor allem aus finanzieller Hinsicht. Nichtsdestotrotz könnte ich mir mit meinem Partner durchaus ein gemeinsames Kind vorstellen. Und wenn es passieren sollte, dann würde ich es, genauso wie das erste, als Geschenk betrachten. Es macht dennoch eigentlich keinen Sinn, auch aus der Wohnsituation heraus. Trotzdem erschrecke ich von Zeit zu Zeit in gewissen Situationen :drool: über den Gedanken "Also, wenn es jetzt passieren würde... Hätte ich keine Einwände"

    So ungern ich so ein "das ist halt Evolutionsbedingt" als "Entschuldigung" für etwas hören oder gar hernehmen wollte, muss man denke ich eingestehen, dass es doch Dinge gibt, die selbst den "ach so denkenden Menschen" einfach mal "instinktiv austricksen" :zwinker:
     
    • Zustimmung Zustimmung x 1
    • Hilfreich Hilfreich x 1
    • Interessant Interessant x 1
  • User 44981
    User 44981 (30)
    Planet-Liebe Berühmtheit
    4.340
    348
    2.223
    Single
    28 Februar 2018
    #14
    Meine persönliche (männliche) Torschlusspanik sehe ich als vollkommen logische und weitestgehend rationale Folge meines Kinder-, bzw. Familienwunsches in Kombination mit meiner Lebenssituation als Dauersingle. Das ist einfach nur eine ziemlich simple Folge logischer Schlüsse:
    Ich möchte zusammen mit einer wundervollen Frau eine Familie gründen. Dazu muss ich erst mal die passende Frau finden finden und eine Beziehung mit ihr eingehen. Und dann sollte die Beziehung auch eine Weile bestehen, bevor es mit der Familienplanung los geht. Da ich kein alter Vater sein will, habe ich für diese Dinge noch ca. 10 Jahre Zeit. Aber da ich in den letzten ca. 15 Jahren so gut wie keine Fortschritte oder gar Erfolge im Bereich Partnersuche und Beziehungsanbahnung erzielt habe, erscheint es mir doch sehr ambitioniert und wenig wahrscheinlich, dass ich das alles noch in diesem verhältnissmäßig kurzen Zeitraum schaffen kann.

    Nur mein Familienwunsch und meine Begeisterung für Kinder sind definitiv nicht rational, sondern so ziemlich die einzige Sache an mir, die von Gefühlen dominiert wird.

    Off-Topic:
    Den Begriff "Familienwunsch" finde ich übrigens sehr schön.
    Einerseits habe ich diesen Wunsch als Single und somit unabhängig von einer bestimmten Frau. Aber andererseits ist er eben trotzdem nicht unabhängig von der Existenz einer passenden Partnerin. Selbst wenn es entsprechende Möglichkeiten gäbe, kann ich mir nämlich nicht vorstellen, freiwillig alleine Kinder zu haben.
     
  • Mr. Poldi
    Mr. Poldi (38)
    Meistens hier zu finden
    3.368
    133
    99
    Verwitwet
    1 März 2018
    #15
    Ohne dir jetzt zu nahe treten oder Panik schüren zu wollen, aber:
    Wenn Du kein alter Vater sein möchtest, dann hast Du keine 10 Jahre mehr sondern incl. Partnersuche und Kennenlernphase eher so 5, zumindest kenne ich kaum Männer die (deutlich) > 35 zum ersten mal Vater geworden sind.
    Das ist mit ein Grund warum das Thema für mich erledigt ist, auch wenn ich gerne Kinder gehabt hätte.
     
    • Zustimmung Zustimmung x 1
  • User 107106
    Planet-Liebe Berühmtheit
    3.732
    348
    4.498
    Verheiratet
    1 März 2018
    #16
    Die Mama von Böhnchens bestem Freund war bei den Kinder 39/41. Ihr Partner etwas älter. Sie kam mit ihrem heutigen Mann erst mit 37 zusammen. Dafür ging es dann ganz schnell.
     
    • Interessant Interessant x 1
  • User 113006
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    2.431
    348
    3.749
    nicht angegeben
    1 März 2018
    #17
    Off-Topic:
    Mr. Poldi : kontraproduktivster Beitrag ever. :grin: Mach der Banane doch nicht so eine Angst. :zwinker:

    Off-Topic:

    banane0815 : es war iirc Eswareinmal , die an anderer Stelle schrieb, dass sie einen Familienwunsch hat. Also genau mit dem Partner eine Familie haben zu wollen.
    Persönlich kann ich zwar nachvollziehen, dass du dir eine Familie wünscht, aber so ganz werde ich den Eindruck nicht los, dass es diesen Wunsch gibt, weil du dich sonst allein fühlst. Und ich weiß nicht, ob Kinder da die richtige Lösung sind.
    Das Konzept des Familienwunsches an sich finde ich total schön. Aber gut, ich finde es auch seltsam einen starken Kinderwunsch ohne Partner zu haben, weil ich die Kinder MIT dem Partner zusammen haben möchte. Aber ich weiß, dass das Viele im Forum anders sehen.
     
    • Zustimmung Zustimmung x 2
  • User 44981
    User 44981 (30)
    Planet-Liebe Berühmtheit
    4.340
    348
    2.223
    Single
    1 März 2018
    #18
    Noch mehr Pessimismus brauche ich nun wirklich nicht.:rolleyes:

    Von meiner Idealvorstellung, ein relativ junger Vater zu sein, habe ich mich längst verabschiedet. Das einzige, was übrig geblieben ist, ist der Wunsch, kein besonders alter Vater zu sein. Und da kenne ich eben auch genügend Männer, die erst mit Ende 30 oder Anfang 40 Vater geworden sind (teilweise zum ersten mal), um meine persönliche Altersgrenze irgendwo in diesem Bereich anzusiedeln.

    Off-Topic:
    Ist das nicht völlig logisch?
    Natürlich fehlen mir Menschen, mit denen ich nicht nur etwas unternehmen (wie mit Freunden und Bekannten), sondern mein Leben (idealerweise auf Basis gegenseitiger Liebe) teilen kann, wozu die passende Partnerin und gemeinsame Kinder eben prädestiniert sind. Und das macht wohl einen ganz großen Teil meines Gefühls der Einsamkeit aus.
    Würde mir dagegen überhaupt nichts fehlen und würde ich mich in meinem Single-Leben pudelwohl fühlen, gäbe es ja keinerlei Motivation, etwas an diesem Leben zu ändern und z.B. eine Beziehung einzugehen oder Kinder in die Welt zu setzen (die ja auch ziemlich anstrengend und teuer sind).

    Aber gerade bei meinem Kinderwunsch gibt es noch eine ganz andere Motivation:
    Kinder sind einfach wundervoll! :love:
    Ich könnte versuchen, das alles irgendwie rational zu begründen. Aber das wäre sinnlos, da das eine der ganz wenigen Sachen bei mir ist, die von meinen Gefühlen dominiert werden. Kinder begeistern und berühren mich einfach. Und darüber hinaus komme ich mit ihnen auch ziemlich gut zurecht.
    In meinem Ehrenamt hatte ich wohl schon über 100 Kinder temporär unter meinen Fittichen - und da war wirklich alles dabei: von total pflegeleichten, lieben Kindern bis zu anstrengenden Nervzwergen. - Und trotzdem waren das alles einfach nur schöne Erlebnisse für mich. (Bis auf eine Ausnahme... aber das war nicht deshalb unschön, weil mich der Junge zur Weißglut gebracht hat, sondern vor allem, weil ich gesehen habe, welches Leid hinter dem Verhalten dieses Jungen steckte und weil ich keine Chance hatte, ihm irgendwie zu helfen.)
    In meinem Bekanntenkreis gibt es Pflegekinder, deren Schicksal mit berührt und über deren positive Entwicklung in ihrer wundervollen Pflegefamilie ich mich unheimlich freue. Und ich empfinde es als wunderschönes Privileg, dass ich einen guten Draht zu diesen ganz besonderen Kindern habe, obwohl wir uns nur selten sehen.
    Und als ich zum ersten mal die wenige Wochen alte Tochter meiner besten Freundin halten durfte, war ich einfach hin und weg von diesem winzig kleinen, zerbrechlichen Menschlein. :love: Das waren Gefühle, die ich beim besten Willen nicht in Worte fassen kann. Und seitdem hatte ich noch einige andere Erlebnisse mit der Kleinen, die ich zu den schönsten Momenten meines Lebens zähle.

    Mein Wunsch, eine Familie zu gründen ist also definitiv viel mehr, als eine simple Folge meiner Einsamkeit.
     
    • Lieb Lieb x 3
  • Mr. Poldi
    Mr. Poldi (38)
    Meistens hier zu finden
    3.368
    133
    99
    Verwitwet
    1 März 2018
    #19
    Off-Topic:
    Ich freue mich immer wenn ich etwas beitragen kann :zwinker:

    Zwar gibt es bzgl. des Durchschnittsalters von "Erst-Vätern" wohl nicht allzuviel Zahlenmaterial, aber ich denke man kann mit hinreichender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen dass das irgendwo um die 35-36 liegt:

    Männer schieben Familiengründung länger auf
    Männer werden immer später Väter | NZZ
    Statistik: Väter in Deutschland

    Ist ja nicht zwangsweise schlimm wenn man da drüberliegt, aber dann ist man eben beim ersten Kind überdurchschnittlich alt.

    Mehr wollte ich gar nicht aussagen.
     
  • User 164526
    Verbringt hier viel Zeit
    1.197
    88
    201
    Verheiratet
    2 März 2018
    #20
    Nein, es ist natürlich nicht hormonell bedingt in dem Sinne, dass bei Frauen im Alter zwischen 30 und 35 plötzlich große hormonelle Veränderungen stattfinden. Wenn das so wäre, dann wäre das ja schon längst nachgewiesen. Aber die Menopause ist sehr wohl hormonell bedingt, und diese "Torschlusspanik" hängt natürlich damit zusammen.

    Auch bei Männern nimmt ja die Zeugungsfähigkeit ab einem gewissen Alter im Durchschnitt rapide ab, aber es gibt keinen so eng umgrenzten Zeitraum, innerhalb dessen quasi alle Männer unfruchtbar werden. Und somit kann halt jeder einzelne Mann immer darauf hoffen, dass er zu denjenigen gehört, die auch mit Mitte 50 noch Kinder zeugen können, sofern sie eine entsprechend junge Partnerin finden.
     

  • jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
    die Fummelkiste