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  • wellenreiten
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    4 Januar 2009
    #1

    totale abneigung

    hallo,

    ich möchte nicht so gerne schreiben, worum es ganz konkrekt geht, deshalb versuche ich es mal ein bisschen allgemeiner und vielleicht kann mir ja trotzdem jemand helfen.

    es ist momentan so, dass ich gegen eine bestimmte sache, mit der ich mich aber beschäftigen muss (und das nicht nur bis morgen), eine totale abneigung entwickelt habe. wenn ich nur daran denke, dann kriege ich 1.) schon einen wutanfall und 2.) ist dann der ganze tag gelaufen. echt das absolute hassgefühl (das tut schon fast körperlich weh).

    wie könnte ich es schaffen, dass meine haltung zumindest auf ein "ist mir egal" korrigiert werden kann? es war doch bestimmt schon einmal jemand in der situation, wie habt ihr das gelöst?
     
  • squibs
    Verbringt hier viel Zeit
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    4 Januar 2009
    #2
    Kannst du dich vielleicht selber 'überlisten'? Wenn du diesen Tag überstanden hast, dann gönnst du dir was gutes...

    Kannst du es nicht umgehen?
     
  • User 70345
    User 70345 (26)
    Verbringt hier viel Zeit
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    in einer Beziehung
    4 Januar 2009
    #3
    Genauso ging es mir die letzten Wochen auch und immer noch.
    Und ich musste "diese 'Sache" auch unbedingt machen, es führte kein Weg daran vorbei.

    Wenn es mal wieder richtig schlimm war/ist, dann halte ich mir immer vor Augen, warum ich das denn mache und mir hilft es ganz besonders, dass ich weiß, das ein Ende in Sicht ist.
    vielleicht hilft dir das ja ?

    Ich hab, auch wenn das kindisch klingt, immer die Tage im Kalender durchgestrichen, einfach um mir vor Augen zu führen, dass der Zeitpunkt kommt, wo es vorbei ist und um zu sehen, dass die Zeit auch vergeht.

    Vielleicht hilft dir ja irgendwas davon weiter :zwinker:
     
  • diskuswerfer85
    Sehr bekannt hier
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    in einer Beziehung
    4 Januar 2009
    #4
    Ich hoffe es ist nicht dein Freund:smile:.

    Du musst dir vor Augen führen, dass du daran nichts ändern kannst(ist doch so oder?). Akzeptiere die Situation und versuche eine neutrale Haltung anzunehmen. Es wird dadurch schlimmer, dass du die situation ablehnst. Du musst ja zum Moment sagen und nicht nein. Dann vergeht er auch schneller. Wenn du das nicht tust, hälst du dich sozusagen an der Zeit fest.

    Versuche das nächste mal wenn du es tust ganz neutral festzustellen, das du es tust ohne es zu bewerten. Nach dem Motto ich mache das gerade, dass ist halt so.

    Wenn du das machst solltest du feststellen, das es dir wesentlich leichter fällt.

    Ist jetzt nicht so konkret, aber ich hoffe es hilft dir trotzdem. Leider muss ich dich jetzt zur Belustigung der anderen Leser ärgern.:smile: Last uns eine Ratekette machen, was Wellenreitens unangenehme Aktivität ist. Jeder Poster nennt eine AKtivität. Kreativität erwünscht.
    Ich fange mal an: Zähneputzen:smile:

    (Sorry TS ich bin gerade fröhlich drauf. Der TS muss nat. nicht antworten:smile:)
     
  • Arashi
    Arashi (29)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    4 Januar 2009
    #5
    oder am Tag vorher einfach etwas schönes erleben und dich ablenken. Dann siehst du im Kalender nicht das böse, was du machen musst, sondern du siehst etwas, worauf du dich freust.
     
  • Dandy77
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    5 Januar 2009
    #6
    Für eine konkrete Hilfestellung müsste man schon mehr wissen. Mit allgemeine Tipps kommst du nicht weiter.
     
  • wellenreiten
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    nicht angegeben
    5 Januar 2009
    #7
    das mit dem akzeptieren ist ja eben nicht so einfach. ich sag mir dann immer wieder "mach es, zieh es durch" und im selben moment "dieses quälen macht doch keinen sinn". und dann stehe ich wieder vor dem selben problem.

    ja, diese erkenntnis habe ich wohl auch gerade gewonnen ;-) blöde sache :ratlos:
     
  • Mitbewohner
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    in einer Beziehung
    5 Januar 2009
    #8
    Ist das eine Sache, bei der es dir danach besser gehen wird?
    Das wär doch Anreiz genug, diesen Klotz endlich hinter sich zu sehen.
     
  • Dandy77
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    5 Januar 2009
    #9
    Na, dann solltest du mit mehr Infos rüberkommen, notfalls per PN
     
  • User 44981
    User 44981 (30)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    5 Januar 2009
    #10
    Da du dein Problem hier nur sehr allgemein schilderst, kann ich dir auch nur eine ziemlich allgemeine Antwort geben:

    In solchen Situationen ist es hilfreich, die eigentlich schlechte und ärgerliche, aber notwendige und unabwendbare Sache zu akzeptieren und hinzunehmen.
    Man muss sich im Klaren darüber sein, dass es sich nicht lohnt, sich über diese Sache aufzuregen, da man es ja sowieso auf jeden Fall machen muss. - Aufregung hin oder her.
    Nur mit Aufregung, Ärger und Abneigung wird es nur noch schlimmer.

    Überspitzt formuliert, wäre es wohl am besten, so zu denken:
    "Ich freue mich, dass gerade beschissenes Wetter ist... denn würde ich mich nicht freuen, wäre das Wetter trotzdem beschissen."

    Ich weiß, dass es nicht immer einfach ist, mit einer derartigen Einstellung an unangenehme Sachen ranzugehen... Aber es ist definitiv ein sehr guter Weg!

    Aber ich glaube nicht, dass man es von jetzt auf gleich schaffen kann, mit einer solchen Einstellung an uangenehme Dinge und Probleme ranzugehen. So eine Einstellung kommt erst mit der Zeit, wenn man sich immer wieder vor Augen führt, dass es nichts bringt, sich über diese Sache aufzuregen.
    Damit wird man dann von Problem zu Problem immer gelassener und kann irgendwann vielen Dingen sehr gelassen ins Auge schauen.
    (Ich habe mich z.B. früher über jede Kleinigkeit, die nicht wie geplant lief, unheimlich aufgeregt, wurde wütend, etc. - Aber mit der Zeit habe ich es dann doch geschafft, mir genau diese Gelassenheit anzueignen, indem ich mir immer wieder gesagt habe, dass es doch überhapt nichts bringt, sich darüber aufzuregen. Zuerst mal kann man damit nur kleinere Probleme einfacher bewältigen... aber mit der Zeit geht das dann auch bei immer größeren Problemen.)
     

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