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Totale Panik, dass jemand sterben könnte!

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Emiily, 9 November 2007.

  1. Emiily
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Hallo erstmal, ich beobachte das "Geschehen" hier schon länger aus dem Hintergrund und hab nun entschlossen, mein Problem auch mal hier reinzuschreiben.

    Es geht um folgendes, ich habe - wie bereits in der Überschift gesagt - extreme Angst davor, dass jemand der mir wichtig ist plötzlich sterben könnte.

    Ich hab selbst noch nie Erfahrungen damit gemacht, dass ein Angehöriger oder Bekannter gestorben ist.. jedoch lieg ich fast jeden Abend stundenlang im Bett und denke darüber nach was wohl wäre wenn ...

    Das geht so weit, dass ich heulend da liege und mich gar nicht mehr einkriege..

    Angefangen hat das ganze wohl schon als ich noch ein Kind war. Wenn ich zum Beispiel mit Freunden im Park war und ein Feuerwehs oder Rettungsauto gesehen habe, musste ich sofort nach Hause gehen, um zu schauen ob es allen gut geht.
    So ist es jetzt natürlich nicht mehr, allerdings ist da eben immer wieder die Panik ..
    das ist doch nicht normal oder? Geht es sonst noch jemandem so?

    Ich bedanke mich im Voraus schonmal für Meinungen, Anregungen, Tips oder dergleichen.

    Liebe Grüße, Emily
     
    #1
    Emiily, 9 November 2007
  2. User 48246
    User 48246 (30)
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    vergeben und glücklich
    Steiger dich da nicht so hinein. Das kann man eh nicht beeinflussen und wenn es soweit ist macht man sich noch fertig genug.

    Woher kommt die Angst? hast du da eine Idee?
     
    #2
    User 48246, 9 November 2007
  3. Emiily
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    das mit dem hineinsteigern ist leicht gesagt.. ich denk ja nicht gern drüber nach, ich glaub das macht keiner!

    Nein, ich hab keine Ahnung woher das kommen könnte, das ist ja das komische.. weil ich noch nie einen Todesfall miterleben musste.
     
    #3
    Emiily, 9 November 2007
  4. User 48246
    User 48246 (30)
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    vergeben und glücklich
    Ich meinte mit hineinsteigern, wenn du merkst du denkst daran, dann lenk deine Gedanken ab... auch wenns schwer ist, aber das bringt ja nichts wenn du weiter vor dich hin grübelst.

    Gibt es bestimmte Situationen wo du dann dran denken musst?
    Oder Auslöser, nach denen du auf solche Ideen kommst??
     
    #4
    User 48246, 9 November 2007
  5. der_yata
    der_yata (31)
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Ich würde dir zu einer Psychotherapie oder Kognitiven Verhaltenstherapie raten.
     
    #5
    der_yata, 9 November 2007
  6. glashaus
    Gast
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    Gibt es vielleicht irgendein Schlüsselerlebnis in deiner Kindheit, also das du mal vergessen wurdest oder deine Eltern verloren hast?

    Es scheint dich ja schon sehr zu belasten, wenn du deswegen weinen musst und dein Leben so beeinträchtigt.
     
    #6
    glashaus, 9 November 2007
  7. Emiily
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Hm ich würd eigentlich nicht sagen, dass es bestimmte Auslöser gibt .. es kommt einfach wenn ich abends im Bett liege, vor dem einschlafen.

    So eine Therapie würde mir irgendwie.. weiß auch nicht.. komisch erscheinen. Liegt wohl daran, dass in meinem nahen Verwantdenkreis (Schwester und Cousine) 2 Psychologen sind.
     
    #7
    Emiily, 9 November 2007
  8. User 48246
    User 48246 (30)
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    vergeben und glücklich
    Das muss es aber nicht.... das ist ja nichts schlimmes. Einfach eine Hilfe wenn man alleine nicht mehr klar kommt.

    Und wenn dich das so sehr beeinträchtigt, würd ich mir schon ernsthaft überlegen professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
     
    #8
    User 48246, 9 November 2007
  9. Emiily
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    vergeben und glücklich
    und Schlüsselerlebnis .. hm.. da wär vielleicht schon was.
    mein Vater war, wo ich ungefähr 5 Jahre alt war, ungefähr ein Monat im Krankenhaus und ich konnt ihn sehr selten sehen.
    Würde wohl auf der hand liegen, dass es in Zusammenhang mit dem stehen könnte .. aber das kanns ja wohl nicht sein, dass mich das so sehr beeinflusst, oder?

    mhm schon klar, dass man oft einfach Hilfe von Außen braucht. aber ich kann mich mit dem Gedanken einfach nicht anfreunden. Will darüber nicht sprechen, auch nicht mit Freunden, darum hab ich mich auch hier ans Forum gewandt.
     
    #9
    Emiily, 9 November 2007
  10. User 48246
    User 48246 (30)
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    vergeben und glücklich
    Das könnte durchaus sein... wurde damals das Thema sterben daheim thematisiert?

    Lass dich wirklich mal professionell beraten... allerdings nicht bei der Verwandtschaft :zwinker:

    Darum: professionelle Hilfe... das ist fast so wie im Forum, nur dass du es eben erzählen musst und nicht schreiben kannst... aber dafür bekommst du dann auch "bessere" hilfe.
     
    #10
    User 48246, 9 November 2007
  11. MandoDiao
    MandoDiao (27)
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    nicht angegeben
    das hatte meine schwester auch vor 2 jahren. sie war sehr anhänglich und hat immer geweint, wenn meine eltern das haus verlassen haben (z.b.: einkaufen gehen ..). meine eltern wussten nicht was tun und dann sind sie mit ihr zum psychologen und schon nach ein paar sitzungen war die angst wie vom erdboden verschluckt
     
    #11
    MandoDiao, 9 November 2007
  12. Emiily
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Ich kann mich leider nicht mehr allzu gut erinnern, ich weiß alles nur aus Erzählungen. Ich denke allerdings nicht, dass der Tod damals thematisiert wurde, bzw. nicht in meiner Gegenwart.
    Es ist wahrscheinlich logisch, dass mein Problem mit dem in Zusammenhang steht.. aber irgendwie scheu ich mich eben davor, mich in therapeutische Hilfe zu begeben, da es mir ein wenig absurd erscheint wegen so einem "Problemchen" zum Psychologen zu rennen, wo anderer Leute viel ärgere Probleme haben.

    @MandoDiao wie alt war denn deine Schwester zu dem Zeitpunkt? ich komm mir mit meinen 17 Jahren ehrlich gesagt ziemlich bescheuert vor, mit so einem Problem.
     
    #12
    Emiily, 9 November 2007
  13. MandoDiao
    MandoDiao (27)
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    nicht angegeben
    da war sie 14!
    also ich würde es echt probieren mit der therapie.. schaden kann es ja nicht und ein versuch ist es doch wert, wenn dich die angst so belastet!
     
    #13
    MandoDiao, 9 November 2007
  14. Emiily
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    ich lass mir das nochmal durch den Kopf gehen.. aber ich denke ich kann mich damit nicht wirklich anfreudenden.
    Hat sonst niemand Erfahrungen mit sowas? Gehts keinem so wie mir?


    aja und danke für die vielen, schnellen Antworten!
     
    #14
    Emiily, 9 November 2007
  15. User 72148
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    vergeben und glücklich
    Doch, mir geht es ähnlich, ich hab aber schon angst jemanden irgendwie zu verlieren, da müsste derjenige gar nicht sterben. Manchmal hab ich das ne weile nicht und dann dreh ich ein paar Tage lang wieder fast durch...
     
    #15
    User 72148, 9 November 2007
  16. User 38494
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    früher ging mir das manchmal so, das ich mir vorgestellt habe wie das leben wäre, wenn derjenige oder diejenige nicht mehr da ... also tot ist.
    speziell bei meinem vater war das gefühl schon immer da und als er dann krebs hatte ... war das öfters mal der fall, das man sich das nachts, wenn man im bett liegt mal vorgestellt hat und einen die traurigkeit so richtig überfallen hat, das einem die tränen runter gekullert sind.

    also ich denke ganz so alleine bist du mit diesen gefühlen nicht. :zwinker:

    wie sieht dein leben denn sonst so aus?
    hast du nichts, was du dir vornehmen kannst, oder was du dir "zurechtfantasieren" kannst, was schön ist, wenn du da abends im bett liegst?
    schöne urlaubserlebnisse ... sowas eben.
    halt an etwas denken und sich ausmalen was eher mit positiven gefühlen und gadanken zu tun hat.
     
    #16
    User 38494, 9 November 2007
  17. sternschnuppe83
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    Verheiratet
    .....
     
    #17
    sternschnuppe83, 9 November 2007
  18. Zuckerwatte
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    vergeben und glücklich
    Ohje, da erkenne ich mich zu 100 % wieder :flennen:
    Mir geht es auch so, dass ich in ganz banalen Situationen denke, wie es wäre, wenn diesem geliebten Menschen nun was passieren würde, oder so etwas.
    Das wundert mich sehr, da ich sonst ein sehr positiver Mensch bin und mit mir absolut im reinen *g*

    Damit macht man sich wirklich selbst kaputt, teilweise war es so weit, dass ich Angst hatte meinen Freund mit dem Auto zur Arbeit fahren zu lassen, zb. im regen oder so (Meine panische Angst ist es, vor Autounfällen) und ewige Verabschiedungszeremonien gebraucht habe, ehe ich ihn gehen lassen hab.
    Wehe es wurde mal später, dass er von der arbeit kam, da spielt einem gleich das Kopfkino einen Streich :flennen:
    Ich denke mir dann immer "nun verbringe doch mit xxx mehr zeit, was ist denn nur wenn er/sie bald stirbt, dann bereust du es" und und und.

    Leider denke ich, dass ich dir auch nicht viel helfen kann.
    Was ich immer mache, wenn ich so einen Film fahre, dann mache ich irgendwas, was mich gewissermaßen ablenkt, hast du zb. Haustiere? ich kuschel dann immer mit ihnen und genieße die Zeit.

    Woran es bei dir liegt, das kann ich mir auch nicht erklären, hast du denn vielleicht nicht allzu großes vertrauen in die Menscheit, so dass du denkst, andere könnten am verschulden eines Unfalls/Todes eines nahestehenden Schuld sein?
    Das kenne ich teilweise von mir.

    Alles gute
     
    #18
    Zuckerwatte, 9 November 2007
  19. Emiily
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    vergeben und glücklich
    Ist ja schonmal gut zu hören, dass ich nicht allein bin mit meinen Gedanken.

    Ja genau, bei mir ists auch so, dass ich mir sämtliche Horrorszenarien ausmale, wie ,was, wann, wo passieren könnte! Teilweise gehts so weit, dass ich mich selbst am Grab stehen sehe usw.
    Das ist auch nicht jeden Tag so, aber es gibt eben immer mal wieder Phasen wo es ärger ist!

    Sicher, oft male ich mir schöne Sachen aus, Urlaub, Ausflüge usw.
    aber immer öfter ertappe ich mich eben dabei, wie ich mir wieder iregdnwas schreckliches ausmale.

    Haustiere hab ich leider keine.. ich versuch mich dann schon auch abzulenken, durch Fernsehen oder lesen.. irgendwann bin ich so müde, dass ich wieder versuche zu schlafen.. aber dann kommen wieder diese Gedanken.. und ich schlaf undc schlaf einfach nicht ein.
    Zu meinen "Bestzeiten" hab ichs sogar zusammengebracht bis 5 Uhr morgens wach im Bett zu liegen!
     
    #19
    Emiily, 9 November 2007
  20. User 27629
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    nicht angegeben
    Ich hatte das auch und es fing bei mir auch schon in der Kindheit an, immer abends im Bett. Ich hatte zum Einen wie du Angst davor, dass nahstehende Menschen sterben, aber auch vorm Tod an sich. Ich stellte mir öfter vor, wie es sein würde, wenn ich selbst tot bin und dieses "Nichts", dass dann sein würde (meiner Vorstellung nach), machte mich total fertig. Ich konnte dann auch ewig nicht einschlafen und war richtig traurig und verzweifelt.

    Inzwischen hab ich das nimmer so. Hab auch eine Therapie gemacht, allerdings aus anderen Gründen, aber es hat sich eben auch auf diese negativen Gedanken vorm Einschlafen positiv ausgewirkt. Daher möchte ich es dir auch empfehlen. Das belastet dich doch offensichtlich wirklich sehr. Bis früh um 5 wach zu liegen und traurige Gedanken zu haben, ist ganz schön schlimm! Du brauchst da wirklich keine Zweifel zu haben, dass du nicht berechtigt wärst, eine Therapie zu machen oder so.
     
    #20
    User 27629, 9 November 2007

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