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Transsexualität

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Larkin, 5 März 2004.

  1. Larkin
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Ich hoffe das ist das passende Forum, hab auch die Suche benutzt und nix richtiges zu gefunden ...
    Ich kenne jemanden der transsexuell ist, aber nur so flüchtig, dass ich da nicht denjeingen selber fragen kann. "Er" ist im Körper eines Mannes geboren worden, fühlte sich aber immer schon als Frau. Mittlerweile ist sie (ich nenn sie sie, weil sie sich halt als Frau sieht) Ende Zwanzig, nimmt seit Jahren Hormone, kleidet sich auch wie eine Frau und hat sich einen weiblichen Namen gegeben. Vor einer OP hat sie Angst, hatte schonmal einen Termin, aber die Risiken sind ihr noch zu groß und ihr Partner drängt sie auch nicht dazu, sondern sieht sie auch ohne OP als Frau.

    Mich interessiert die rechtliche Seite - wenn sie "nur" Hormone nimmt, gilt sie dann vor dem Gesetz als Mann? Darf der Name im Personalausweis etc geändert werden? Ich weiß nämllich, dass sie seit Jahren arbeitslos ist, nie eine Ausbildung gemacht hat; zum Einen weil sie wegen ihrer Lage unter schweren Depressionen und Angstzuständen litt (keine Unterstützung von den Eltern, die ihren "Sohn" wiederhaben wollen), zum anderen frage ich mich, ob sie sich bei Behörden und bei ihrem Arbeitgeber als Frau präsentieren "darf" oder ob es auch daran liegen, könnte, dass sie keine Chance auf nen Job hat. Kennt sich da jemand mit aus?
     
    #1
    Larkin, 5 März 2004
  2. Larkin
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Danke fürs Versschieben. :grin:
     
    #2
    Larkin, 5 März 2004
  3. engel193
    engel193 (39)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Das juristische Verfahren
    Nach dem deutschen Transsexuellengesetz (TSG) kann man den Vornamen an das neue Geschlecht anpassen und in allen Papieren ändern lassen. Voraussetzung ist, daß man "seit mindestens drei Jahren unter dem Zwang steht", im entsprechenden Geschlecht zu leben. Zwei voneinander unabhängige Gutachten sollen bestätigen, daß "mit hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, daß sich das Zugehörigkeitsempfinden zum anderen Geschlecht nicht mehr ändern wird."

    Für die Änderung der juristischen Geschlechtszugehörigkeit ist die Hürde etwas höher gesetzt: Operative Maßnahmen zur Angleichung an das gelebte Geschlecht sind hier Voraussetzung; vor allem eine aus den chirurgischen Eingriffen resultierende, dauerhafte Unfruchtbarkeit im alten Geschlecht.

    Die Anträge hierfür sind beim Amtsgericht am Sitz des für den Wohnort zuständigen Landgerichts einzureichen.
     
    #3
    engel193, 5 März 2004

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