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  • Systemstoerung
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    vergeben und glücklich
    1 Mai 2015
    #1

    Trauma?

    Hallo zusammen,

    nach langer Zeit bin ich auch mal wieder hier. Mir geht es eigentlich supergut zur Zeit, habe den besten Freund, den man sich vorstellen kann, eine tolle Familie und beruflich sieht es auch nicht schlecht aus.
    Allerdings kann ich immer noch nicht über meine (Hüft-)Operationen (Anfang und Ende 2009 waren die) und die Zeit davor und danach reden, ohne dass ich anfange zu heulen wie ein Schlosshund. Es war echt verdammt hart, weil ich über 2 Jahre wirklich nichts machen konnte, ohne bei jedem Schritt große Schmerzen zu haben. Deshalb bin ich nicht vor die Tür gegangen, habe mich von allen zurückgezogen - und das zu Anfang der Pubertät. Ich habe im Krankenhaus unvorstellbare Schmerzen gehabt (vor allem dank der verpfuschten PDA), da bin ich fast vor Schmerzen ohnmächtig geworden.
    Alles in allem war ich depressiv, habe an Selbstmord gedacht und wäre fast in Selbstmitleid ertrunken. War halt echt ein traumatisches Erlebnis. Ich rede zudem nicht gerne über meine Geffühle, auch weil mir immer direkt die Tränen in die Augen schießen. Ein Anfang ist für mich schonmal, dass ich mir bald ein Tattoo stechen lasse, quasi als Zeichen für den Neuanfang.
    Manchmal, auch nur bei Kleinigkeiten, kommen die depressiven Gedankengänge wieder. Ich muss also andere Denkmuster erlernen
    .
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen und weiß, wie man besser damit umgehen kann?

    Liebe Grüße
    Systemstoerung
     
  • User 34612
    User 34612 (37)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    vergeben und glücklich
    1 Mai 2015
    #2
    Ich finde, wenn Du selbst schon sagst, dass Du depressiv warst/bist und Du sogar Selbstmordgedanken hast/hattest, dann ist es mit Sellbsthilfe möglicherweise nicht getan.
    Es ist ja auch nicht gerade einfach, neue Denkmuster zu lernen, wenn man gar nciht weiß, wie das gehen soll.
    Hast Du mal über professionelle Hilfe nachgedacht?
     
  • Systemstoerung
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    1 Mai 2015
    #3
    Habe ich, ja. Allerdings könnte ich einen Psychologen o.Ä. nicht aus eigener Tasche zahlen und meine Eltern haben momentan genug andere Sorgen. Im Gegensatz zu vor ein paar Jahren habe ich mMn auch schon Fortschritte gemacht, was das Denken angeht. Es gibt halt immer noch Rückschritte, aber ich denke, das ist normal ...
     
  • User 107106
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verheiratet
    1 Mai 2015
    #4
    Ein Psychologe zahlt die Krankenkasse, sofern du in Deutschland lebst. Aber auch beratungsstellen, wie die der evangelische Kirche, der Caritas, der Diakonie, der AWO, etc haben eigene Psychologen und Sozialarbeiter, die einem auch gut helfen können! Ganz anonym (also deine Daten werden nicht verfasst) und vor allem ganz umsonst. Google einfach ma nach deiner Stadt.
     
  • User 153008
    Ist noch neu hier
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    nicht angegeben
    1 Mai 2015
    #5
    Tattoos und Dinge verarbeiten. Das kenne ich. :smile: Hoffe du triffst eine gute Motivwahl.

    Psychologen bzw Psychiater zahlt die Krankenkasse. Eine Therapie normalerweise auch. Ich würde mir allerdings im Web schon mal Bewertungen dazu anschauen, denn nicht jeder taugt was.

    Such dir aber auf jeden Fall professionelle Hilfe. Bei dem was du beschreibst, ist es mit guten Ratschlägen etc nicht getan. Du hast schon soviel mitgemacht, da soll doch dein weiteres Leben fröhlicher und besser verlaufen. :smile:
     
  • User 151285
    Öfters im Forum
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    223
    in einer Beziehung
    1 Mai 2015
    #6
    Wie schon gesagt wurde, wird eine Therapie von der Krankenkasse übernommen d.h. du musst dir keine Sorge wegen dem finanziellen machen. Meist hilft es sehr mit einem außenstehenden darüber zu reden, allein schon wegen der Objektivität. Wenn du öfter mal in alte Muster und Gedankengänge zurück fällst, wäre es am optimalsten jemanden zu finden mit dem du darüber reden kannst. Es kann oftmals lange dauern einen passenden Therapeuten zu finden mit dem man sich gut versteht (und auch erst mal einen Termin zu kriegen), doch meist lohnt sich das auf lange Sicht.
     
  • User 135804
    Beiträge füllen Bücher
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    Verliebt
    2 Mai 2015
    #7
    beginne eine therapie.du bist psychisch krank,also brauchst du professionelle hilfe.
     

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