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Traurige Schicksale

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von BenNation, 12 Januar 2007.

  1. BenNation
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    Ich habe vor Jahren mal eine Seite gefunden, eher durch Zufall, und muss die (wo schon jemand einen anderen traurigen Thread aufgemacht hat) euch zeigen.
    Leute, ich bin nicht übersensibel, auch nicht leicht zu heulen zu bringen, aber die Seite hat mich sowas von berührt.
    Es geht um eine Mutter, die über ihren verstorbenen Sohn schreibt, aber mit sowas von Gefühl und Herzenswärme und tiefer Trauer, dass man selbst als absolut unbeteiligter mittrauert.
    Lest euch mal die Seite aufmerksam durch!

    http://www.erinnerung-an-oliver-martin.de/

    Ich weiss, es gibt eine ganze Reihe dieser Seiten und ich habe auch andere, die mich mitgenommen haben, aber diese hier war irgendwie besonders.
     
    #1
    BenNation, 12 Januar 2007
  2. klatschmohn
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    nun ich denke es ist der Brief einer sehr verzweifelten Mutter, die beginnt zu realisieren, dass ihr geliebter Sohn nie mehr wiederkehrt. Doch ich fürchte ich habe einfach schon zu viel gelesen und gesehen und erlebt als dass mich dieses Schreiben sehr bewegen würde. Klar haben Menschen, denen so was passiert mein tiefes Mitgefühl. Manchmal bin ich wahrscheinlich einfach schon zu abgestumpft :ratlos:
     
    #2
    klatschmohn, 12 Januar 2007
  3. BenNation
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    Heute ist es auch ncht mehr so, wie früher. Ich glaube, ich hab das mit 18 oder so gelesen. Und bis dato noch nie sowas in der Art...
     
    #3
    BenNation, 12 Januar 2007
  4. klatschmohn
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    he, es ist doch nicht so, dass ich deine Raktion nicht verstehe, klingt ja fast so, als würdest du dich irgendwie entschuldigen??? Vor ein paar Jahren hätt emich das Ganze sicher auch mehr berührt als heute, aber gerade nach meinem Studium und meinem Praktikum:kopfschue . Da musste ich einfach lernen gewisse Dinge in einem bestimmten Abstand zu betrachten, um den Menschen helfen zu können.

    Ich finde es sehr schön, wenn Menschen so emotional sind. LEider ist das auch ziemlich anstrengend auf die Dauer.
     
    #4
    klatschmohn, 12 Januar 2007
  5. BenNation
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    vergeben und glücklich
    Vergiss den letzten Post, ich habe die Seite nochmal gelesen und finde sie immer noch traurig.Ich kann mich voll in die Mutter und ihre Gefühlswelt reinversetzen, weil sie das auch so toll schreibt. So "einfach" geschrieben, ohne Berichtsflair, einfach reine Emotion und wie sie die einfachsten Sachen vermisst... unglaublich.

    Da würde mich mal interessieren, was du studiert hast... Wahrscheinlich was in medizinischer Richtung..
     
    #5
    BenNation, 12 Januar 2007
  6. klatschmohn
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    Ich habe Sozialarbeit studiert. Ich habe davon ein Jahr auf einer Akutgeriatrie Staition gearbeitet, teilweise auch auf einer Krebsstation. Krankenhaussozialarbeit. Es ist eben so, dass wenn mich dort jedes Schicksal wahnsinnig berührt hätte, hätte ich mit diesen Menschen nicht abeiten, geschweige denn für sie da sein können. Ich habe oft mit schwerkranken menschen gesprochen, auch ein, zwei Personen beim sterben begleitet und die Angehörigen betreut. Das ist absolut nicht einfach und hat mich am Anfang ziemlich fertig gemacht und mitgenommen, das kannst du mir glauben. Aber ein Sozialarbeiter, der mehr geschockt und mitgenommen ist als alles andere ist nicht wirklich eine Hilfe. Hab damals auch hier ein Thread eröffnet, in dem es darum ging, ob Menschen in sozialen Berufen ein Stück weit abstumpfen müssen.
    Ich glaube es ist wichtig, sich seiner eigenen Gefühle und Emotionen bewußt zu sein um die Gründe für sein verhalten zu erkennen.

    Ich finde es, wie gesagt, schön, wenn dich solche geschichten so berühren. Es ist immer etwas besonderes, wenn es in dieser Gesellschaft voller Terrormeldungen und Totschlägen noch Menschen gibt, die von den Schicksalen iher Mitmenschen betroffen sind. nebenbei bemerkt galube ich, dass die musik, die auf der Seite zu hören ist nicht unwesentlich zu deiner Reaktion beiträgt?? Musik trägt eben Emotionen
     
    #6
    klatschmohn, 12 Januar 2007
  7. BenNation
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    vergeben und glücklich
    Mein FireFox mag anscheinend keine Musik, auf jeden Fall spielt er nix. Es reichen da aber auch vollkommen die Worte.

    Ist schon richt, jeden Tag sterben Leute, aber es ist echt was ganz anderes, wenn man mal über ein Einzelschicksal brütet.

    Wie heisst das Spruch? "Ein Toter ist eine Tragödie, 1.000.000 Tote nur eine Statistik"
    Wenn man sich (wenn ICH mich) mit jedem dieser Tode und den nachfolgenden Schicksalen auseinandersetzen würde, würde man aus der Trauer nicht mehr herauskommen, das ist wahr, aber in den Medien wird das komplett anders, eher, ja, "statistisch" rübergebracht. Ist also nicht wirklich vergleichbar.

    Wenn man sowas wie du macht, alle Actung, du lernst die Leute kennen und begleitest sie beim sterben... Das wär für mich wohl auch echt zuviel.
     
    #7
    BenNation, 12 Januar 2007
  8. klatschmohn
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    Auch wenn das jetzt vom Thema abgeht... es ist einfach die größte Ehre, die man einem Menschen erweisen kann ihn im Moment des Sterbens nicht alleine zu lassen. Angehörige haben oft große Probleme damit, ihren Vater, ihre Mutter oder was auch immer zu begleiten, was ja total verständlich ist. Dafür sind wir ja dann da!! Mich berührt es auch immer wieder, aber nicht so viel, dass ich handlungsunfähig werde. Sicher wäre es etwas ganz anderes, wen ein Mensch sterben würde, der mir wirklich nahe steht
     
    #8
    klatschmohn, 12 Januar 2007

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