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Um jemanden "kämpfen" - funktioniert das überhaupt?

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von Mìa Culpa, 22 Mai 2010.

  1. Mìa Culpa
    Gast
    0
    Angesichts meinem persönlichen Dilemma interessiert mich, was ihr davon haltet, um jemanden zu kämpfen.

    Was bedeutet das für euch?

    Wie würdet ihr kämpfen oder habt ihr es vielleicht sogar schon mal getan? Hat bereits jemand erfolgreich oder erfolglos um euch gekämpft und wie sah das genau aus?

    Wo zieht ihr die Grenze zwischen "kämpfen" und "belästigen"?

    Gibt es Situationen, bei denen ihr sagen würdet, es lohnt sich zu kämpfen - oder würdet ihr so etwas prinzipiell nicht tun, weil es unter euerer Würde wäre, jemandem nachzulaufen, der euch eigentlich gar nicht (mehr) will?


    Off-Topic:
    Wer auf meine Situation eingehen will:

    Er war verliebt, ich hab gezögert.
    Er hat gekämpft, ich hab's nicht gemerkt.
    Ich bin verliebt, er hat aufgegeben - und eine Andere.
     
    #1
    Mìa Culpa, 22 Mai 2010
  2. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
    20.750
    698
    2.618
    Verheiratet
    Ich kämpfe um niemanden. Entweder er will mich so wie ich bin. Ich will nicht auf Teufel komm raus seine Aufmerksamkeit auf mich ziehen und ihm zeigen, wie toll ich bin und warum er mich nehmen sollte. Ich ziehe mich zurück und verschwinde aus seinem Leben. Siehe da, dass macht einen bei Männern gleich interessant. Meistens kommen sie dann ganz von alleine an, weil sie verwirrt sind und nicht verstehen, warum sie nicht so wichtig sind, dass man sich Mühe gibt, sie umschwärmt und "um sie kämpft". Ich will auch nicht, dass man um mich kämpft. Das haben zwei mal versucht und das ist nicht gut geendet.
     
    #2
    xoxo, 22 Mai 2010
  3. taiji_schuelerin
    Sorgt für Gesprächsstoff
    80
    33
    5
    vergeben und glücklich
    Naja, wenn derjenige schon eine Andere hat, wird es schwierig ... ich halte es für moralische ein wenig bedenklich, bei so etwas dazwischen zu funken.

    Die Frage, ob man "kämpfen" soll, hängt davon ab, was man unter "kämpfen" versteht. Der eine versteht darunter, dass man dem anderen, der einen offenbar auch mag, sehr deutlich zeigt, wie gern man ihn hat und dass man gern mit ihm zusammenkommen würde. Das halte ich für gut und unter günstigen Umständen erfolgversprechend.
    Andere verstehen darunter, dass man jemanden für sich gewinnen möchte, der eigentlich gar kein Interesse hat oder schon vergeben ist. Das halte ich für sehr problematisch. In diesem Fall besteht ja u.a. auch die Gefahr, dass sich der andere aufgrund des starken "Kampfeinsatzes" kurzfristig rumkriegen lässt, es dann aber längerfristig erst nicht passt und auseinander geht.

    Und zu meinen persönlichen Erfahrungen: Ich hätte auch um jemanden kämpfen können. Dies hätte aber, rückwirkend betrachtet, wohl eher in einer längeren Affäre/lockeren Bettgeschichte/Freundschaft mit "Benefits" geendet als in einer schönen Beziehung. Wenn er die gleichen Vorstellungen von einer Beziehung gehabt hätte und wir besser miteinander hätten reden können, was für eine gelingende Beziehung eine Voraussetzung ist, wären wir wohl jetzt zusammen. Aber es hat eben nicht geklappt, weil es wohl nicht sein sollte und nicht so gut gepasst hat. Ich hätte nichts davon, wenn wir jetzt zusammen wären, er mich aber nicht wirklich liebt und bei der nächsten attraktiven Frau weg ist ...
     
    #3
    taiji_schuelerin, 22 Mai 2010
  4. User 36171
    Beiträge füllen Bücher
    1.879
    248
    957
    Verheiratet
    Es kommt darauf an, wie man kämpft und um was man kämpft.

    Ich glaube nicht an Schicksal, dass zwei Menschen zusammen führt oder eben nicht, ich glaube auch nicht an Vorherbestimmtsein oder nicht. Daher kann jemand, den ich zuerst nicht will, trotzdem "der Richtige" sein. Beziehungsweise es kann sich lohnen kann, um jemanden zu kämpfen, der zunächst zögert.

    Dabei ist es aber sehr wichtig, was dieses "kämpfen" beinhaltet.
    Für mich bedeutet das, nicht gleich locker zu lassen, sich nach einer Zurückweisung erneut zu bemühen, einfach trotz schlechter Umstände dranzubleiben.
    Es bedeutet nicht, den anderen mit Telefonanrufen zu bombadieren, ihm ständig seine Liebe zu gestehen und trotz mehrerer unmissverständlicher Absagen immer noch weiterzumachen. Das ist dann im wahrsten Sinne kämpfen und zwar für nichts und wieder nichts.

    Fingerspitzengefühl ist da nötig, denn man muss sich seiner Chancen bewusst sein. Zögern muss ja nicht immer gleich "nein" bedeuten, kann es aber.
    Sich nichts vorzumachen finde ich da sehr wichtig.


    Zu deiner Situation.
    Die ist natürlich sehr doof gelaufen. Das tut mir leid für dich. :frown:
    Wie fest ist es denn mit der anderen?
    Hast du erst im Nachhinein festgestellt, dass du ihn doch willst bzw. was hat dich denn zögern lassen?
     
    #4
    User 36171, 22 Mai 2010
  5. User 88899
    Verbringt hier viel Zeit
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    204
    vergeben und glücklich
    Ich kann mir das bei mir nicht vorstellen, ich will nicht mit "Überredungskust" aufwarten müssen, damit jemand mein Interesse erwidert. Gut, in deinem konkreten Fall ist das etwas anders, weil Interesse von seiner Seite aus vorher da war und er "nur" wegen Hoffnungslosigkeit aufgegeben hat und nicht, weil er generell keine Beziehung wollte. Problematisch finde ich es aber, dass er schon in ner neuen Beziehung steckt. Sind beide Single, okay, dann kann man sozusagen eine zweiten Start wagen, wenn der andere will, da wäre der Stolz ja eher auf seiner Seite. Also sich treffen, über den Schatten springen und sinngemäß sagen, hömma, ich hab gemerkt, was du mir bedeutest, lass uns von vorn anfangen.
    Aber sofern seine neue Beziehung nicht nur als Trost entstanden ist und da wirklich Gefühle im Spiel sind, finde ich das heikel und sehe Risiken wie Fremdgehen, zweigleisig fahren, Geliebtenstatus.
     
    #5
    User 88899, 22 Mai 2010
  6. Fuchs
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    5.487
    398
    3.287
    Single
    Was bedeutet das für euch?
    Eine gewisse Hartnäckigkeit an den Tag legen, Überzeugungen gegen Widerstände vertreten und den Mut und die Energie finden, etwas zu riskieren, auch wenn fast jeder davon abrät.

    Wie würdet ihr kämpfen oder habt ihr es vielleicht sogar schon mal getan? Hat bereits jemand erfolgreich oder erfolglos um euch gekämpft und wie sah das genau aus?
    Ich habe schon einmal erfolgreich "gekämpft" in dem Sinne, dass ich meine erste Liebe nach einem Jahr "Trennung" zurückgewinnen konnte. Sie sagte mir irgendwann recht rationale Gründe, warum keine Beziehung zu mir möglich wäre und war kurz danach mit jemand anderen zusammen. Ich konnte nicht akzeptieren, dass diese Sache an soetwas scheitern sollte, und begann eine Menge Dinge (mein Leben) zu ändern. Zudem war ich mehr für sie da, als ihr eigentlicher Freund, obwohl es die größte Quälerei für mich gewesen ist. Letzten Endes hat sie mein Verhalten so sehr beeindruckt, dass wir nach einem Jahr wieder zusammenkamen, fester als jemals zuvor.

    Wo zieht ihr die Grenze zwischen "kämpfen" und "belästigen"?
    Gute Frage. Vermutlich entscheidet das Endergebnis darüber, ob es das eine, oder das andere war.

    Gibt es Situationen, bei denen ihr sagen würdet, es lohnt sich zu kämpfen - oder würdet ihr so etwas prinzipiell nicht tun, weil es unter euerer Würde wäre, jemandem nachzulaufen, der euch eigentlich gar nicht (mehr) will?
    Mich interessieren nur ganz wenige Frauen und ich kann mir diese Einstellung: "Naja, wenn sie mich nicht will, nehme ich halt die nächste..." nicht erlauben, wenn ich vor meiner nächsten Reinkarnation noch einmal zum Zug kommen möchte... :zwinker:
    Dementsprechend bin ich hartnäckig; wenn ich eine Sache wirklich will, wird dafür alles in Bewegung gesetzt und jede Ressource mobilisiert. Das heißt nicht, dass ich mich der Frau unterwerfe oder mich schlecht behandeln lasse! Ich bin nur geduldig, lasse mich nicht abschrecken und probiere eine Menge aus.


    Off-Topic:


    Abwarten, wie sich das entwickelt. Womöglich katapultiert sich diese Frau selbst ins Aus.
     
    #6
    Fuchs, 22 Mai 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  7. VelvetBird
    Gast
    0
    Mein Freund hat um mich gekämpft.
    Ich mochte ihn sehr, hatte aber Panik vor einer Beziehung. Und so habe ich ihn ein Jahr lang immer wieder abgewiesen.
    Er hat es immer wieder versucht und ich kann nur sagen, die Grenze zwischen kämpfen und belästigen lässt sich nicht klar ziehen :zwinker:. Ich war häufig genervt von seiner Hartnäckigkeit, fühlte mich überrumpelt und gedrängt.

    Irgendwann ließ seine Hartnäckigkeit nach und es kam eine andere Frau ins Spiel, mit der er sich blendend verstand. Erst da verstand ich: "Wenn du diesen Kerl willst, dann mach was, ewig wird er dir nicht nachlaufen, in der Hoffnung, dass du dich doch noch auf eine Beziehung einlässt."

    Das ist jetzt 5 Jahre her und hätte er nicht um mich gekämpft, wären wir heute vermutlich nicht zusammen.
     
    #7
    VelvetBird, 22 Mai 2010
  8. User 65313
    User 65313 (28)
    Toto-Champ 2008
    931
    178
    804
    Verlobt
    Ich finde das in manchen Situationen sehr wichtig, in manchen eher unpassend. In meiner Situation zum Beispiel wünsch ich mir und brauche es auch, dass mein Freund um mich kämpft und mir zeigt, dass er mir wichtig ist, das hat aber eine lange Vorgeschichte. In deiner Situation ist es eher schwer, das zu sagen. Weißt du sicher, dass er nichts mehr von dir will? Oder denkst du, dass da eventuell noch was sein könnte? Es ist natürlich schwer, weil du ihn dann jemand anderem ausspannen würdest. Da musst du wissen, ob du das mit dir vereinbaren kannst oder nicht.
     
    #8
    User 65313, 22 Mai 2010
  9. Kaya3
    Kaya3 (33)
    Sehr bekannt hier
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    292
    nicht angegeben
    Kann man sowas denn wirklich nicht merken, wenn er wirklich kämpft? Ich meine, kämpfen bedeutet doch auch, dass man aktiv um den anderen wirbt - das haben die meisten hier ja auch ähnlich beschrieben - kann man das dann nicht bemerken?
    Und wieso hat er jetzt aufgegeben? Wegen der anderen?

    Ich finde es durchaus legitim, in so einer Situation zu kämpfen. Vor allem menschlich. Dadurch, dass man etwas verlieren könnte, merkt man, dass es einem doch wichtig ist. Wenn man dann zugeben kann, dass man denjenigen doch möchte, finde ich daran nichts verkehrt. Die Frage ist, wie weit man dann gehen will, ob man dem anderen nicht einfach sagt oder deutlich macht, dass man jetzt merkt, dass man die Gefühle erwidert oder ob man auch wirklich länger drum kämpft. Ich glaube, ich würde es von der Reaktion des anderen abhängig machen, wenn man ihm deutlich macht, dass man die Gefühle erwidert.
    Und ich glaube, man sollte sich vorher klarmachen, ob man den anderen wirklich plötzlich will, oder ob man nicht einfach nur eifersüchtig ist und gerne die Aufmerksamkeit oder die Anhimmlerei wieder hätte.
     
    #9
    Kaya3, 23 Mai 2010
  10. bananebrot10
    Sorgt für Gesprächsstoff
    2
    26
    0
    nicht angegeben
    hmm das wort kämpfen ist schon irgendwie schwer zu deuten... wenn man mal ein paar jahre zurückgeht (mittelalter) , wo ein mann vor dem fenster der frau liebeslieder gesungen hat, mit blumen umgarnt hat und so weiter...das ist wohl nicht sehr versprechend. Aber etwas heimlicher um die Aufmerksamkeit kämpfen ist sicherlich nicht verkehrt. Wenn man sie/ihn mal in der Stadt trifft, kann man doch ruhig mal bisschen reden bzw. lächeln... eventuell versuchen informationen über den aufenthalts ort zu bekommen und dort dann ganz "zufällig" auch sein.

    Ich selbst habe mich vor langer Zeit mal um ein Mädchen bemüht. Was wohl nicht geklappt hat..bzw als sie wusste, dass ich was wollte, wars aus. Jetzt schreiben wir wieder normal. Sie ist dennoch fest davon überzeugt, dass ich immernoch was möchte. Ich hab zwar keine Ahnung ob ich was möchte, ich lass ihr aber den Spaß. Sollte ich sie mal sehen (vielleicht nachher auf Schützenfest) dann mal schauen. Aber es würde sich nichts schönes werden.. Bei jemanden der weiß dass man sie liebt und desswegen so richtig salz in die Wunden streut und davon spricht, dass sie diesen wahnsenig süßen jungen da hinten liebt...:rolleyes:
     
    #10
    bananebrot10, 23 Mai 2010
  11. Beastie
    Beastialische Beiträge
    10.758
    218
    254
    Single
    :zwinker::grin::bussi:

    ich schließ mich fuchsi soweit an (also seinem ganzen beitrag)

    ich hab auch jetzt wieder gekämpft. er hat sich lange gegen diese beziehung gewehrt. ich hab nich lockergelassen, allerdings ohne ihn jetz zu stalken oder sowas.

    und im endeffekt gewonnen :herz:
     
    #11
    Beastie, 23 Mai 2010
  12. Luc
    Luc (29)
    Meistens hier zu finden
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    108
    nicht angegeben
    Ja es geht. Das sollte aber nicht manipulativ sein wie: "Wenn nihts zustande kommt gehts mir sooo schlecht. Ich glaub dann will ich nicht mehr leben." (etwas krassen Beispiel, ich weiss.)

    Also seinen eigenen Stolz sollte man bewahren.

    Aber sonstglaub ich auch an das Sprchwort: Was Du liebst, lass gehen.
     
    #12
    Luc, 23 Mai 2010
  13. Mìa Culpa
    Gast
    0
    Sie sind jetzt ungefähr ein halbes Jahr zusammen und meine Hoffnung schwindet, dass er bei ihr nur Trost oder Ablenkung sucht. Und ich hab es nicht im Nachhinein festgestellt, sondern quasi zeitgleich als er der anderen näher kam - was ich damals noch nicht wusste, sonst wäre ich vielleicht offensiver gewesen.

    Als diese neue Frau ins Spiel kam, wollte er Dich da immer noch oder hatte er sich schon umorientiert? Denn dann hättest ja eigentlich Du gekämpft. :zwinker:

    Ich hab das wirklich nicht gemerkt, ich dachte, für uns beide wäre das eher etwas Unverbindliches. Er hat mir vor einem halben Jahr gesagt, dass ich nun genauso wenig kämpfen könne, wie er es konnte.

    Nein, ich denke, er hat aus Hoffnungslosigkeit aufgegeben und dann kam die andere ins Spiel. Genau weiß ich das alles nicht, zumal wir seither nur sporadischen Kontakt haben.

    Gesagt habe ich es schon. Ich weiß eben nicht, ob er mir das "nur" nicht abkauft oder ob ihm die andere Frau inzwischen wichtiger geworden ist. Aber da ich ihm gleich schon zu Beginn seiner neuen Beziehung gesagt habe, dass ich jetzt doch will - nicht, weil er plötzlich nicht mehr zur Verfügung stand, sondern weil ich es eben zeitgleich wusste - und er zwar empfänglich dafür war, aber dennoch abgeblockt hat, tendiere ich zu Letzterem.

    Alles nicht so einfach. Das Problem ist eben, dass mir nur sehr wenig Raum zur Verfügung steht. Mein "Kämpfen" mit begrenzten Mitteln sieht im Moment so aus, dass ich mich bemühe, den Kontakt zu halten oder vielmehr eine Art Freundschaft entstehen zu lassen, obwohl mir das sehr schwer fällt und ich mir auch unschlüssig bin, ob er das überhaupt möchte. Und ich weiß eben nicht, ob das reicht, um ihm etwas zu signalisieren oder ob ich mehr tun könnte. :frown:

    Immerhin hat er vor ein paar Tagen einem Treffen zugestimmt, mal sehen, wie das wird. Vielleicht ist er ja inzwischen schon so platonisch eingestellt, dass er da gar keine Angst mehr vor irgendwelchen Zwiespaltsgefühlen hat. Oder eben ... ach, abwarten.

    Danke für euere Beiträge.
     
    #13
    Mìa Culpa, 23 Mai 2010
  14. Kaya3
    Kaya3 (33)
    Sehr bekannt hier
    1.229
    168
    292
    nicht angegeben
    Hallo,

    also wenn es so ist, liegt es vielleicht daran, dass er dir jetzt nicht vertrauen kann, dass du ihn plötzlich doch willst. Schließlich wurde er abgewiesen, als er sich dir geöffnet hat. Dann ist man verletzt und verschließt sich und will sich natürlich für diese Person nicht nochmal öffnen, aus Angst, dann doch wieder abgewiesen zu werden.
    Ich glaube, dann kann man dieser Person nur immer wieder sagen und zeigen, dass man sie will, muß aber prinzipiell abwarten, bis der andere das Vertrauen wieder aufbaut. Ich weiß nicht, ob man da irgendwas erzwingen kann mit großen oder tollen Aktionen, ich persönlich wäre da mehr für Beständigkeit.
    In deiner Situation riskierst du natürlich noch, dich zum Trottel zu machen, wenn er mittlerweile die andere hat und vielleicht auch aufrichtig liebt. Andererseits hat er sich sicher auch wie ein Trottel gefühlt, als er verliebt war und du nicht...Vielleicht hilft es ihm, dir zu vertrauen, wenn du deinerseits bereits bist, ihm dieses Vertrauen zu schenken, also immer offen zu sein und ihm deine Gefühle zu zeigen und das auf Dauer? Ich kann mir allerdings vorstellen, dass sowas dann ganz schön fies für dich ausgehen könnte (emotional), wenn doch nichts draus wird.
     
    #14
    Kaya3, 23 Mai 2010
  15. LaLolita
    LaLolita (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    918
    103
    11
    nicht angegeben
    Ich selbst musste noch nie um jemanden kämpfen daher weiss ich auch nicht, wie das ist. Jedoch kämpfen einige Männer um mich, was aber nix bringt da ich in einer Beziehung bin.

    Bin aber der Meinung, dass wenn jemand kämpfen muss, möchte der andere nicht 100% ig. Da hab ich dann keine Lust dem nachzurennen. Entweder er will mich oder er soll's lassen. :zwinker:
     
    #15
    LaLolita, 23 Mai 2010
  16. VelvetBird
    Gast
    0
    Na ja, es gab für ihn zu dieser Zeit nicht mehr nur noch mich, sondern er merkte, dass es auch andere interessante Frauen gibt (die ihn nicht dauernd nur abweisen).
    Wirklich kämpfen musste ich um ihn nicht, ich habe dieser Frau nur ziemlich deutlich zu verstehen gegeben, dass sie ihre Pfoten von ihm lassen soll :zwinker: und ihm , dass sein Warten nicht umsonst war. Hätte aber auch tatsächlich schief gehen können.
     
    #16
    VelvetBird, 23 Mai 2010
  17. spätzünder
    Benutzer gesperrt
    1.337
    0
    95
    Single
    Also ich würde um eine Frau kämpfen, wenn ich mir von vorneherein reale Chancen ausrechnen könnte. Wenn ich merke, es lohnt sich nicht, dann lass ich es.
     
    #17
    spätzünder, 23 Mai 2010
  18. ProxySurfer
    Sehr bekannt hier
    4.941
    198
    652
    Single
    Ich habe oft um Frauen gekämpft, immer erfolglos. Habe eingesehen, dass es nichts bringt, jemandem monatelang hinterher zu laufen. Jetzt mache ich das nicht mehr. Wenn "sie" nicht irgendein kleines Anzeichen von Interesse zeigt, hat sich das Thema für mich erledigt.
     
    #18
    ProxySurfer, 23 Mai 2010
  19. Clocks
    Clocks (30)
    Meistens hier zu finden
    543
    128
    92
    in einer Beziehung
    Primär bedeutet das, dass man ausblendet, dass es auch andere Frauen bzw Männer gibt.
    Man meint, dass die Umkämpfte die einzige Person ist, mit der man zusammen sein KANN. Und dementsprechend verhält man sich ohne Rücksicht auf Verluste.

    Ja hab ich und das war mir ne Lehre :smile: Wir haben sogar beide umeinander gekämpft, mal sie, mal ich. Monatelang. Total blödsinnig wenn ich dran zurückdenke. Die ganze Palette gabs...von tränenüberströmten, nächtlichen Überraschungsbesuchen über die obligatorischen Briefe bis zu abgebrochenem Sex, weil wir das einfach nicht tun konnten.
    Zur Info: Wir waren vorher 1,5 Jahre zusammen, dann getrennt und haben dann viel zu lange versucht wieder zusammenzukommen. Ein Glück hats nicht geklappt :smile:

    s.o.

    Nirgendswo. Das ist nämlich ein fließender Übergang den man nur im Einzelfall konkret bestimmen könnte.

    VOR einer Beziehung um jemanden kämpfen würde ich nicht. Was sind das denn dann für Vorzeichen? Das ist so wie dicke Frauen in Röhrenjeans. Die pressen und quetschen und drängen und kämpfen sich auch in die Hose, der Knopf geht dann vielleicht auch irgendwann zu wenn sie die Luft anhalten - aber a) sieht es scheisse aus und b) nach 2 Wochen wird der Knopf irgendwann abreißen und beim Bücken reißt der Hosenboden.

    Eigentlich würde ich es als "sinnvoll" erachten NACH oder VOR einem BeziehungsENDE zu kämpfen (auch wenn ich eig. das beste Gegenbeispiel bin). Dann weiß man wenigsten GENAU wofür man kämpft.


    sach bloß... :smile:
     
    #19
    Clocks, 23 Mai 2010
  20. User 68775
    User 68775 (32)
    Planet-Liebe Berühmtheit
    3.368
    348
    3.166
    Single
    Nun, ich habe nicht in dem Sinne um meinen Ex freund gekämpft, dass ich gesagt hab, "so DEN will ich aber" Ich bin da eher jahrelang immer wieder reingestolpert und wollte mal mehr mal weniger, er genauso... war mehr ein Unfall als ein Kampf. aber weh getan hat es mir oft genug, weil ich es hasse, nicht die umkämpfte zu sein, sondern mehr so ein Gelegenheitshäppchen. Im Nachhinein hätte ich es mir sparen sollen. er ist ein toller Mensch - nur man kann sich nicht auf ihn verlassen. Und er weiss gar nicht was kämpfen heisst *seufz* das wurde erst in der Beziehung zum Problem.

    Somit, meine Lehre, entweder er will dich, und dann soll er es zeigen - oder eben nicht dann lässt dus bleiben.
    Tut mir leid für dich, aber ganz rational, wenn du es kannst, lass die Gefühle abflauen, es wird dir auf Dauer nur immer mehr weh tun...meine Erfahrung. Und danach wünscht man sich man hätte es sein gelassen als es noch nicht so wichtig war...
     
    #20
    User 68775, 24 Mai 2010

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