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Umzug als Druckmittel?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von User 38570, 14 Juli 2005.

  1. User 38570
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    2.472
    offene Beziehung
    Okay, vielleicht kann mir ja mal jemand einen Tip geben, was ich tun soll, denn inzwischen stehe ich total zwischen den Stühlen.

    Vornweg: Ich möchte zusammen mit meinem Freund in eine Eigentumswohnung umziehen, die der Dad meines Freundes finanziert. Hört sich gut an, doch in der letzten zeit habe ich immer mehr den Eindruck, dass seine Eltern das letztlich als Druckmittel nutzen könnten. Aber ich fange mal von vorne an...

    Habe meinen Freund im Oktober 2003 kennen gelernt. Nach den Trennung von meinem Ex sind wir sehr schnell zusammen in eine Wohnung gezogen, die ich gemietet habe. Zu der Zeit hatte daas auch den Hintergrund, dass sich mein Freund durch mich geoutet hat und seine Eltern damit ein Riesenproblem hatten (haben?). Es folgte eine sehr anstrengende Zeit mit Psychoterror usw. gegenüber meines Freundes. Nach etwa einem halben Jahr war dann aber Besserung in Sicht.

    Inzwischen kann ich eigentlich jederzeit auch mit zu seinen Eltern kommen. Zwar verbieten sie jeden "verräterischen" Kontakt (sein kleiner Bruder ist in dem Glauben, wir seien nur sehr gute Freunde und hätten eine Wohngemeinschaft; andererseits kann ich mich vorstellen, dass sie das auch selbst nicht sehen wollen), aber letztlich hat sich das Verhältnis sehr entspannt.

    Vor etwa einem guten Monat machte dann sein Dad den Vorschlag, er könnte doch eine Eigentumswohnung kaufen und diese dann günstig an UNS vermieten. Der verdient so viel Kohle, dass er einfach in Immobilien investieren muss, damit der Staat nicht alles kassiert. Die Idee war toll. Aber je weiter die ganze Sache reift, umso mehr bekomme ich ein mulmiges Gefühl. Inzwischen steht eigentlich fest, dass wir umziehen werden; ich habe für die Wohnung hier fast schon einen Nachmieter, die neue Wohnung ist so gut wie gekauft.

    Aber: In letzter Zeit habe ich immer mehr das Gefühl, dass besonders seine Mutter diese Situation ausnutzen könnte. Inzwischen ist nicht mehr die Rede davon, die Wohnung an UNS beide zu vermieten, sondern nur an meinen Freund. Sie begründen das damit, dass die Wohnung dann später auch sein Eigentum werden soll und zum anderen könnten die nur eine günstige Miete vereinbaren, wenn sein Dad die Wohnung eben an ein Familienmitglied vermietet (sind wohl irgendwelche steuerlichen Aspekte). Was ich rausholen konnte war, dass mein Freund dann zumindest mit mir einen Untermietvertrag machen kann. Auch macht seine Mutter immer wieder merkwürdige Bemerkungen und immer dann, wenn ich nicht dabei bin. So sagte sie zum Beispiel zu meinem Freund: "In der Wohnung werden ja nie mehr als zwei Personen wohnen und man weiß ja nicht, wie lange sowas hält, von daher ist es wohl besser, Du schließt den Mietvertrag alleine ab". Auch als es um das Aussuchen ging, fühlte ich mich doch eher in die zweite Reihe gestellt.

    Ich denke mal, dass sie wieder so eine Phase hat, wo sie über die "Gesinnung" ihres Sohnes überhaupt nicht erfreut ist. Wenn sie ganz fies wäre, könnte sie dann sogar drauf bestehen, dass ich irgendwann dort wieder ausziehen muss. Ist dann schließlich auch ihr Eigentum.

    Ach ich weiß nicht, zum einen verstehe ich sie auch. Man kann ja nie wissen, wie lange eine Beziehung hält, aber letztlich bin ich derjenige, der fast komplett für die Miete aufkommt, da ich ja nunmal das höhere Gehalt habe (mein Freund ist noch Schüler).

    So langsam bin ich hin und her gerissen. Einerseits freue ich mit auf den Umzug, andererseits habe ich ein ganz komisches Gefühl. Und zurück geht auch fast nicht, bzw. wenn ich da tatsächlich einen Rückzieher mache, würde ich wohl dadurch das einigermaßen gute Verhältnis zu meinen "Schwiegereltern" kaputt machen. Wenn ich nicht will, wird mein Freund auch nicht umziehen und dann hätten die eine Wohnung für über 100.000 Euro umsonst gekauft.

    Was soll ich tun? Auf meinen Bauch hören und bleiben wo ich bin oder umziehen und mal abwarten, was da kommt?

    P.S.: Es eilt etwas, die Zeit läuft mir davon...
     
    #1
    User 38570, 14 Juli 2005
  2. Doc Magoos
    Verbringt hier viel Zeit
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    121
    0
    nicht angegeben
    Es ist ja nur der Umzug in eine Mietwohnung, und nicht der Kauf einer Wohnung. Vom Geld her wirst du ja auch besser laufen. Insofern kannst du es ja versuchen. Und wenn ihr beide euch wirklich liebt, dann werden die Eltern euch ja nicht zerrütten können.

    Insofern versuchs einfach!
     
    #2
    Doc Magoos, 14 Juli 2005
  3. *blondie*
    Verbringt hier viel Zeit
    842
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Ich denke auch, dass ihr das ruhig versuchen könnt, ihr lebt ja dann nicht auf seine Kosten, sondern müsste weiterhin Miete usw bezahlen, das heißt die können gar keinen Druck ausüben. Vielleicht haben sie ja auch begriffen, dass das bei euch was ernstes ist...
    Wenn ihr euch liebt, können seine Eltern dem nix anhaben, ihr müsst halt immer zusammenhalten und euch dadurch nicht irgendwie in kleine Streits verwickeln lassen. Sonst rede mal mit deinem Freund darüber, wenn du dir unsicher bist.
     
    #3
    *blondie*, 15 Juli 2005
  4. schnittchen
    Verbringt hier viel Zeit
    620
    103
    3
    nicht angegeben
    ich sehe darin um ehrlich zu sein, gar kein problem.
    klar dass dein freund mitsprascherecht bei der wohnung hat, schliesslich ist er ihr sohn und soll die wohnung später bekommen.
    für den fall dassihr euch trennen solltet, ist es auch einfach sinnvoller, wenn nur er im mietvertrag steht.
    du fühlst dich in zweiter reihe? bist du auch!
    aber das muss doch nicht negativ sein. freu dich darüber dass ihr eine schöne wohnung habt und gut ist.

    womit sollten sie euch drohen oder euch unter druck setzen?
     
    #4
    schnittchen, 15 Juli 2005
  5. User 38570
    Planet-Liebe Berühmtheit Themenstarter
    3.427
    348
    2.472
    offene Beziehung
    Ich weiß ja auch nicht so recht, worauf genau ich da meine Bedenken stütze. Ich bekomme ja zumindest einen Untermietvertrag - eine gewisse rechtliche Absicherung brauche ich ja.

    Womit drohen? Nun mir gefällt der Gedanke nicht, von seinen Eltern in bestimmter Weise abhängig zu sein. Sie könnten letztlich gegen meinen und den Willen meines Freundes irgendwann entscheiden, dass ich gefälligst aus der Wohnung zu verschwinden habe, wenn sie es sich mal wieder in den Kopf gesetzt haben, auf die Psychotour ihrem Sohn auf den "richtigen Weg" zu verhelfen. So nach dem Motto: Wir wissen besser, was gut für Dich ist...

    Natürlich denkt niemand gern an Trennung, aber klar, dass man das einbeziehen muss. Nun wird jegliche monatliche Miete gleich wieder in die Finanzierung gesteckt - also eine Art Mietkauf. Aber immerhin kommen 80 bis 90 Prozent hier von meinem Gehalt - und die investiere ich in etwas, wovon ich vielleicht nix mehr habe. Nicht falsch verstehen - einerseits tue ich das gern und unterstütze auch sehr gern meinen Freund. Aber das ist auch alles Geld, was ich nie wieder sehen werde.

    Naja, vielleicht habe ich da auch echte Paranoia, vielleicht sollte ich es tatsächlich einfach versuchen... :frown:
     
    #5
    User 38570, 15 Juli 2005

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