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(unbegründete (?) Angst: Lässt die Verliebtheit im Laufe der Zeit nach?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von _Judy_, 6 Oktober 2004.

  1. _Judy_
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ich habe ein Problem das eigentlich gar keins ist. Ich habe unbegründet Angst vor der Zukunft meiner Beziehung.

    Mein Freund und ich sind 5 Monate zusammen. Wir sind soooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo unglaublich glücklich miteinander. Er hat mein Leben von Grund auf verändert und es gibt nichts und niemand für das ich jemals so extrem starke Gefühle empfunden habe.

    Gerade deshalb, habe ich schreckliche Angst ihn irgendwann mal verlieren zu können.

    Ich/wir haben das Gefühl, dass wir momentan die glücklichsten Menschen auf der Welt sind und es eigentlich keine Steigerung unseres Glückes unserer Gefühle mehr geben kann.

    Ich weiß, ich mache mir viel zu viele Gedanken und sollte den Moment leben, aber das ist einfacher gesagt als getan. Ich habe Angst, dass ich das im Laufe der Zeit zurückentwickelt. Die Freude nachlässt, wenn man sich sieht, das enorme Begehren des Partners, alles irgendwann normal wird. Die Verliebtheit nachlässt.

    Eigentlich will ich daran gar nicht denken, aber weil wir eben so glücklich sind, denke ich es kann einfach nicht mehr schöner werden und habe Angst vor dem was kommt. Sozusagen, dass wir uns im Moment auf dem Höhepunkt einer wahnsinnig glücklichen Beziehung befinden und ich würde alles dafür tun, dass wir dort stehen bleiben. Aber ich befürchte dass es normal ist, dass sich eine Beziehung verändert. Im laufe der Zeit zum Nachteil. Wie oft hört man als Trennungsgrund „wir haben uns auseinander gelebt“?! Ich möchte diesen Mann niemals verleiern und hoffe dass die Zeit stehen bleibt und sich unsere Gefühle niemals ändern werden.

    Was meint ihr dazu? Wie haben sich eure Beziehungen entwickelt Tritt meine Befürchtung oft in Beziehungen ein? Oder kann man auch nach längerer Zeit noch so unglaublich verliebt und glücklich sein und merkt jeden Tag auf´s Neue, dass man ohne diesen Menschen nicht mehr leben möchte. Oder lassen die Gefühle irgendwann nach und verändern sich und es wird mehr Routine.

    Würde mich sehr über eure Erfahrungen und Meinungen feruen.

    Judy
     
    #1
    _Judy_, 6 Oktober 2004
  2. klärchen
    klärchen (35)
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    nunja...ich denke deine angst ist tatsächlich unbegründet.
    und zwar nicht, weil die Beziehung da stehen bleibt wo sie jetzt ist. auch nicht, weil ja vertrauen und liebe viel besser sind als verliebtheit (wer hat sich den spruch bloß ausgedacht?).
    nein, es wird eher so sein, dass du dich selbst mit deiner beziehung weiterentwickelst. und wenn du merkst, dass das feuer verschwindet - und das wird es wahrscheinlich, machen wir uns nichts vor - dann wird es dir lange nicht so weh tun, wie du es dir jetzt in großer verliebtheit vorstellst.
    es wird dir fast gar nichts ausmachen, außer dass du manchmal bissl traurig drüber bist und du es schade findest. du hast dann nicht mehr die riesenverletzlichkeit, wie wenn du frisch verliebt bist.
    du bist sozusagen ernüchtert.
    kennst du das gefühl, wenn du eine nacht über etwas geschlafen hast und du dich fragst, wie du deswegen am vorabend so ein theater machen konntest? oder nach dem zahnarztbesuch, wenn du nicht mehr kapierst, wie du so ängstlich sein konntest?
    du wirst deine jetzigen gefühle kaum noch nachvollziehen können.
    außerdem ist der vorgang sehr schleichend, so dass man es beinahe übersehen könnte. es macht nicht *peng* und die gefühle sind weg.

    genieß lieber die zeit, die du jetzt erlebst und denk nicht an später. das läuft schon alles gut... :zwinker:
     
    #2
    klärchen, 6 Oktober 2004
  3. Pratze
    Pratze (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Hi _Judy_

    also ich bin mit meiner Freundin seit über 9 Monaten zusammen und ich liebe sie sehr. Die anfängliche Nervosität und Aufgeregtheit (manche nennens auch Verliebtsein) hat sich irgendwann mit der Routine und dem Kennenlernen des Partners gelegt. Dafür ist was neues in Augenschein getreten. Nämlich eine ungeheure und enorm große Geborgenheit und Zufriedenheit, wenn ich mit meiner Freundin zusammen bin.
    Ja, man kann sagen, dass es bereits Alltag ist, aber diesen Alltag darf man nicht als Negativ ansehen, oder ihn heruntersetzen gegenüber den Anfängen einer Beziehung.
    Meine Freundin ist heute morgen z.B. auf eine Studienfahrt gefahren, kommt erst in 9 Tagen wieder. Und ich bin froh, dass zwischen uns mal n bisschen Luft ist. So kann man sich dann wieder mehr auf den Partner freuen, wenn er wieder da ist. Auch wenn man sich mal mehrere Tage hintereinander nicht sieht, bzw nicht mal mehr Kontakt hat, sehnt man sich einfach nach dem Partner.
    Ich weiß nicht, ob ihr euren Höhepunkt noch steigern könnt, doch ich weiß von meiner Beziehung, dass es auch so manche Tiefpunkte gab. Die wurden aber zusammen durchgestanden, es wurde geredet, und es wurde versöhnt. Und dann kamen wieder die Höhepunkte. Und ich glaube diese Augenblicke sind es dann, die eine Beziehung so richtig zur Geltung bringen.
    Wenn die Höhepunkte die Tiefpunkte übertreffen.
    Quasi wie eine exotermische Reaktion (*babbelzeugsvondemichkeineahnunghab*)


    Ciao Pratze
     
    #3
    Pratze, 6 Oktober 2004
  4. Ginger_Nuts
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    Halli,

    ich bin jetzt zwar mit meinem Angebeteten (noch?) nicht zusammen, aber ich hab genau die selbe Angst wie du! Oder ich kann deine Angst zumindest nachvollziehen. Versuch aber mal das ganze andersrum zu sehen: Falls ihr euch wirklich auseinanderlebt, und du später nicht mehr die selben Gefühle für ihn hast, wie jetzt, wäre das dann so schlimm (versuch dich auf den späteren Zeitpunkt zu konzentrieren, nicht jetzt!)? Ich stell mir das so vor, dass es dann nict oder nur kaum weh tut, und dass man vielleicht den Eindruck hat, dass es das dann eh nicht wert war. Ich hoffe zumindest, dass es dann so ist. Wenn ich mir das allerdings aus der heutigen Position vorstelle, dann hoffe ich, dass das nie so kommt, weil ich das einfach nicht ertragen könnte!!

    Versuch außerdem nicht soviel nachzudenken (den Tipp kann ich gleich an mich weitergeben ^^´), weil das vieles zerstören kann. Man analysiert und denkt dann so lange, bis die ganze Freude, Spontanität etc weg sind.
     
    #4
    Ginger_Nuts, 6 Oktober 2004
  5. biker-luder
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    natürlich lässt die nervorsität, die auregung und das herzrasen irgendwann nach! aber das ist auch besser, du willst ja nicht irgendwann an herzinfarkt sterben? :zwinker:

    aber dafür bekommst du was viel besseres: aus verliebtsein wird (im besten fall) liebe! und aus aufregung und herzklopfen wird tiefes vertrauen.

    natürlich müssen beide partner auch was dafür tun, um dieses vertrauen zu erhaltn und den anderen nie (!) als gegeben zu sehen. dieses sich-immer-wieder-bewusst-machen wie toll diese beziehung ist, genau da liegt die kunst. :herz:
     
    #5
    biker-luder, 6 Oktober 2004
  6. cappuccino
    cappuccino (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    aber was ist wenn aus Liebe gewohnheit wird???
     
    #6
    cappuccino, 6 Oktober 2004
  7. Larkin
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    da muss man eben frühzeitig gegen angehen. Also seine eigenen Ziele weiterverfolgen und nicht wie Kletten aneinderkleben. Ab und zu neue Sachen ausprobieren, sowohl sexuell als auch was z.B. Unternehmungen angeht.
     
    #7
    Larkin, 6 Oktober 2004
  8. biker-luder
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    eben... und wer sagt, dass gewohnheit IMMER etwas schlechtes sein muss? für mich hat gewohnheit auch was mit sicherheit zu tun.

    ich denke mal viele verwechseln auch nur gewohnheit und langeweile. aber, mal ganz ehrlich, wer seinen partner für die eigene langeweile verantwortlich macht hat es nicht besser verdient!

    irgendwann wird auch dauersinglesein oder ständigneuverlieben langweilig. schema F. man weiß ja eh wies ausgeht.

    3/4 des jahres verbringen wir nun mal mit aufstehen, frühstücken, geld verdienen, schlafen gehen usw... umso wichtiger ist es, die restliche zeit einfach BEWUSST zu verbringen. also auch aus kleinigkeiten (manche nennen es gewohnheit :zwinker: ) highlights zu machen.

    bsp: ein wochenende nur mit dem partner verbringen und alle freunde ausladen, spontanurlaub, einen tag nur im bett verbringen, bewusst gemeinsam kochen / essen gehen, dem partner komplimente machen, ZUHÖREN, miteinander reden etc
     
    #8
    biker-luder, 6 Oktober 2004
  9. unbreakable
    0
    Ihr seid 5 Monate zusammen??!! und du machst dir schon solche Gedanken und und machst dich so verrueckt??
    Ne kein Wunder dass die Beziehungen heutzutage nicht lange halten..
    Fruehstens nach 5 Jahren einer sehr intensiven Beziehungsphase koennte ich verstehen und koennte es nachvollziehen wieviel mir DIESER Mensch bedeutet.
    Was ich alles fuer sie opfern kann und wie erfuellend und gluecklich die Zeit ist die man miteinader verbringt im Vergleich zur der Zeit in der ich Single war.
    Ich wuerde sagen wenn man gemeinsam durch sehr tiefe und weniger glueckliche Phasen es geschaft hat sich aufzuraffen den Weg gemeinsam zu bestreiten und nicht schon an ersten Problemen zu scheitern, zu erfahren dass man DIESEN Menschen vertrauen kann und welche innige Verbindung zu ihm herrscht, dann koennte ich verstehen dass man sich sorgen machen kann dass man diesen Menschen nicht verlieren will...
    Aber sich nach 5 Monaten Verliebtsheitsphase die ja nur im Gehirn entsteht und noch garnichts mit wirklicher liebe und Vertrautheit zu tun hat,sich so verrueckt zu machen ist wirklich primitiv.
    Was ubrigens auch primitiv ist dass ein Mensch in 5 Monaten dein Leben, wie du schreibst, von Grund auf aendern kann...Sorry ist aber in meinen Augen Kaese!

    P.S Natuerlich wird die Verliebtheit schwinden!
     
    #9
    unbreakable, 6 Oktober 2004
  10. theSkyIsDark
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Also, dieses Urteil finde ich zu hart... Trotzdem muss ich auch sagen, dass man seiner Beziehung keinen Gefallen tut, wenn man in dauernder Sorge um sie lebt. Man nimmt sich einfach selbst einen Teil des Glücks, indem man zulässt, dass er von der Angst aufgefressen wird...

    Außerdem ist es für den Partner sehr unerfreulich, wenn er feststellt, dass jemand solch großen Trennungsängste hat. Sowas wirkt auf manche wie eine Kette. Man fragt sich dann schnell, ob man es dem anderen in der Theorie den überhaupt antun könnte, Schluss zu machen. Und schon hat man ein Gefängnis...

    Ich glaube, wahre Liebe fragt nicht nach dem Morgen. Den anderen zu lieben, bedeutet für mich, ihn im Zweifel auch gehen lassen zu können. Mal für eine Woche allein in Urlaub, für ein halbes Jahr ins Ausland oder auch für immer. Und meine Theorie ist: Wenn der Partner sich so frei fühlt, jederzeit nach eigenem Belieben die Sache auch beenden zu können, dann sind die Chancen für eine dauerhafte Bindung besonders hoch...

    Erstrebenswert ist also genau das Gegenteil des von Judy Geschilderten....
     
    #10
    theSkyIsDark, 6 Oktober 2004
  11. BeeInLuv
    BeeInLuv (38)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Ich kenne das, was du beschreibst sehr gut...
    Ich war bisher auch immer ein Verfechter von solchen Gefühlen auf dass sie ewig bestehen... doch irgendwann lassen sie einfach nach... man kennt den Anderen zunehmend, man verspürt nicht mehr den großen Reiz, wenn man den Anderen sieht...
    Es gibt keine Regel, wann dieser Zeitpunkt eintritt, wann alles nachlässt... es heißt ja immer, Verliebtsein hält die ersten 3 Monate an, dann lässt es nach...
    Heißt es. In meiner jetzigen Beziehung ist es jetzt noch viel stärker, als zu Beginn, da wir uns immer näher werden, immer intensiver mit unseren Gefühlen werden und uns gegenseitig stark öffnen...und selbst zu Beginn war es sehr stark... ich konnte mir kaum eine Steigerung vorstellen...
    ich habe auch Angst vor der Zukunft, vor Momenten, in denen man zur Zeit, die Liebe besonders spürt, man sitzt auf der Couch, umarmt sich nonstopp, kuschelt, hat viel Sex, klebt aneinander, weil man die Nähe des anderen braucht und sucht...
    Man sagt sich, wie schön alles ist, passt und wie sehr man sich doch liebt...
    Doch was, wenn der Alltag kommt.
    Der wird kommen.
    Das war in jeder Beziehung so. Anfangs kämpft man, doch schnell lässt auch das nach...
    Es ist in meinen Augen eben wichtig, den Respekt und die Aufrichtigkeit, das Interesse am Anderen zu wahren. Ihm zuhören, für ihn da sein, ihm das zeigen durch Nettigkeiten durch Taten oder Worte...
    Warum sollte man eigenltich weniger häufig sagen, dass man den anderen liebt... z.B. ich finde das sehr wichtig... das darf sich einfach nicht verlieren...
    Ich weiß zwar nicht, wie es mal nach 10 jahren aussieht und ich habe auch Angst davor...
    ich habe Angst, weniger zu fühlen, alles nicht mehr so stark und intensiv zu erleben... normalisiert eben...
    Vor allem der Alltag, die "Gewohnheit" wie es immer so schön heißt sind zerstörerisch... sie schafft es auch, dass man nur noch das Negative sieht, gar nicht mehr den Partner als Partner... alles, was man mal geliebt hat, kann dann plötzlich weggeschoben sein... und man ist sich dessen nicht mehr bewusst...
    ABER es muss ja nicht so sein...
    Man muss GEBEN und NEHMEN!

    Man muss an einer Beziehung arbeiten.
    Für mich ist es die schönste und schwierigste Aufgabe in meinem Leben überhaupt!
     
    #11
    BeeInLuv, 7 Oktober 2004
  12. carpenoctem
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ich bin jetzt seit über 2 jahren mit meinem Schatz zusammen und ich denke trotzdem noch fast jeden Tag daran, dass ich mir ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen könnte! Gut, das Kribbeln und die Nervösität sind nicht mehr da (und es war damals sicherlich eine wunderschöne Zeit), aber das was danach kommt, ist auch nicht zu verachten! Und wie schon gesagt wurde, das ganze geht so langsam, dass es dir erst viel später auffällt. Und bei mir war es so, dass ich bis dahin schon gemerkt hatte wie schön es auch sein kann, ein bisschen Gewohnheit in der Liebe zu haben. So lange die Liebe nicht zur Gewohnheit wird, sondern die Gewohnheit zur Liebe dazukommt (ich hoffe, ihr versteht wie ich das meine) ist das total schön!
     
    #12
    carpenoctem, 7 Oktober 2004
  13. keine-idee
    Gast
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    Hallo!
    Ich denke schon, dass die Verliebtheit mit der Zeit nachlässt, aber das muss ja nicht unbedingt etwas negatives heißen. Nach einer gewissen ZEit sieht man einfach alles nicht mehr durch diese "rosarote Brille", aber dadurch traut man sich auch mehr, so zu sein, wie man wirklich ist. Ich kenne da so einige Beispiele, die in ihrer Verliebtheitsphase sich jeden Tag extra 2 Stunden schick gemacht haben usw... Irgendwann legt man dieses Verhalten ab und benimmt sich so wie sonst auch. So hab ich es zumindest erlebt und ich finde es nicht schlechter als in der Verliebtheitsphase.
     
    #13
    keine-idee, 7 Oktober 2004

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