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Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von sky4ever, 12 September 2002.

  1. sky4ever
    Gast
    0
    ... verlassen.

    ... und nun stehe ich hier, verlassen und alleine. Ich frag mich nach dem Grund, warum und wieso ... will es nicht verstehen, es beschäftigt mich noch zu sehr. Mein Blick gleitet den Schienen entlang in die Unendlichkeit und erst jetzt fällt mir die unheimliche Stille auf, die mich umgibt. Vielleicht ist es der Trennungsschmerz oder die Trauer die zurückgeblieben sind nachdem Du gegangen bist ... ich weiss es nicht. Ich erinnere mich zurück ... bin in Gedanken ... erinnere mich an das Gefühl ... den Geschmack ... so sanft ... meine Finger tasten nach meinen Lippen ... und ich erlebe es noch einmal ... diese Explosion, so unsagbar schön ... und ebenso schnell wieder vorbei ... Die Zeit scheint still zu stehen, die Minuten vergehen als wenn sie Stunden wären ... 1, 2, 1 jede Sekunde wird 2mal gezählt und mich schmerzt die Erinnerung wenn ich zurückdenke ... eine halbe Ewigkeit ... als wir uns trennten und jeder seinen Weg ging ... ich vermisse Dich so sehr ... du fehlst mir ohne Ende ... Mich trifft die Ernüchterung aber wieder wie ein Schlag. Du bist nicht da und ich meine, es war uns beiden klar, dass es so zu Ende gehen würde ... ... genau so und nicht anders ... und trotzdem verleugne ich es, der Gedanke bringt mich fast um ... und ich lasse mich im feuchten Gras nieder ... und lege mich auf den Rücken ... starre in den wolkenlosen Himmel ... erblicke ihn zum ersten Mal, seid du weg bist. Vor dem Mond befinden sich wandernde Schatten ... schemenhafte Wolkenfetzen ... und ich glaube, ein Herz zu sehen ... das sich zusammenzieht und wieder auseinander drückt ... es schlägt ... aber was ...? ich erkenne seine Bedeutung nicht - und zu spät ... es ist schon wieder verschwunden ... ich könnte weinen, wenn ich so nachdenke, an unsere Zeit, die letzten Stunden ... es war so schön in Deinem Arm zu liegen ... aber es soll wohl nicht sein ... ich wehre mich zwanghaft gegen die Tränen, lasse nicht zu dass es mich übermannt. Ich werde nicht zeigen, wie viel Du mir bedeutest, wer Du für mich bist ... wem ich mein Herz geschenkt habe ... Ich stehe wieder auf und Blicke auf die Uhr, frage mich 'wie lange noch?' ... bekomm aber keine Antwort darauf ... noch immer hoffe ich, dass Du doch noch einmal um die Ecke kommst und mich umarmst ... aber der Gedanke ist absurd ... verfällt so schnell wie er gekommen ist ... Du bist weg ... Es schmerzt mich sehr, es endlich einzusehen ... endlich zu sehen, was wirklich ist ... die Stadt verschwinden zu sehen, dein Haus, den Mond, der sich entfernt ... ...bis Morgen, bis ich wieder in den Zug steige ... und doch in Gedanken schon lange bei Dir bin ... bis ich wieder dieses Lächeln auf den Lippen habe, unbewusst aber doch bestimmt ... uns es stetig zunimmt je näher ich Dir komme ... alle die mich sehen beneiden mich darum ... da sie wissen was mein Herz höher springen lässt! Mein Körper wird wieder mit Adrenalin vollgepumpt werden, ich werde leicht schwitzen – es ist die typische Nervosität, die mich überkommt wenn der Zug hält. Und dann werde ich wieder aussteigen und den Bahnsteig nach Dir absuchen ... bis ich Dich gefunden habe ... und während wir aufeinander zugehen, beginnt mein Herz zu schlagen als wolle es aus meiner Brust raus und der ganzen Welt verkünden ... dass ich verliebt bin. Ich suche den Kontakt zu Deinen Augen, strecke meine Hand nach Dir aus und umarme Dich ... und erst dann finden unsere Lippen den Weg zueinander und wir küssen uns sanft... Es ist ‚das Morgen’ das mich hoffen lässt, der morgige Tag und die Chance, dich wiederzusehen. Dich einfach wieder in die Arme nehmen zu können und in Deine Augen zu blicken ... Dich zu spüren und zu fühlen, von Dir umgeben zu sein. Dich einfach nur anzusehen, in Deinen Augen zu versinken ... Deinen Rücken massieren ... Es ist die Hoffnung auf den morgigen Tag, die mich heute schlafen lässt, mir einen süßen Traum schenkt und eine ruhige Nacht beschert. Die Hoffnung auf ein Wiedersehen ... morgen.



    Achja - Copyright liegt bei mir, also falls es wem gefällt, bitte ne kurze message wegen weiterverarbeitung und so ;oP

    *greetz*
    sky4ever
     
    #1
    sky4ever, 12 September 2002
  2. Liza
    Liza (32)
    im Ruhestand
    2.206
    133
    47
    nicht angegeben
    Ein Prosaversuch, der mit einer sofortigen Verschiebung in die "Liebesgeschichten" belohnt wird :grin:.

    ~moved~
     
    #2
    Liza, 12 September 2002

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