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Ungewöhnliches Beuteschema?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Aidao, 23 Dezember 2009.

  1. Aidao
    Gast
    0
    Hi erstmal.

    Also wie soll ichs sagen.
    Ich habe mir mal gedanken über meien letzten freundinnen gemacht und auch über meinem neuen schwarm und musste eigendlich mit etwas entsetzen festsellen, das alle unter deprssionen litten, und teilweise auch unter borderline. was ich noch erschreckender fand war das es anscheind genau der typ mädchen/frau ist auf die ich stehe.

    Is das unnormal? tick ich nicht richtig oder is das mein fetisch?
    Und woran kann das liegen? Ich binn echt ratlos.
    Und is das schlimm oder unmoralisch?
     
    #1
    Aidao, 23 Dezember 2009
  2. BrooklynBridge
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    5.858
    598
    5.382
    nicht angegeben
    Unnormal ist es vermutlich schon, im Sinne von "anders als die meisten". Fetisch? Keine Ahnung. Hast du den Frauen das denn immer schon vorher angesehen? Vielleicht hast du ja auch ein "Helfer-Syndrom", oder Mitleid und Liebe liegen bei dir nahe beieinander. Vielleicht wirkst du auch wie ein rettender Anker, der Frauen mit solchen Problemen besonders anzieht.
    Oder du hast selber irgendein Problem und fühlst dich daher unterbewusst zu Frauen mit Problemen hingezogen?
    Soweit zu dem "woran liegt das"... wie du siehst, habe ich keine gute Antwort, sondern nur Überlegungen.

    Zu der Frage: Ist das schlimm? Schlimm ist es höchstens insoweit, dass du es mit einer solchen Freundin natürlich tendenziell schwerer hast, als mit einer psychisch gesunden. Inwieweit das auf deine Beziehungen schlägt, wirst du selber schon erlebt haben.
    Zum Thema "unmoralisch": Wie kommst du denn darauf? Ich wüsste nicht, was daran verwerflich sein sollte?! Also nein, ich halte es nicht für unmoralisch.
     
    #2
    BrooklynBridge, 23 Dezember 2009
  3. kickingass
    Beiträge füllen Bücher
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    248
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    vergeben und glücklich
    du hast vl das helfer-syndrom und suchst dir "besonderst arme mädchen" denen du gerne helfen würdest glücklich zu werden.

    das ist nichts ungewöhnliches - aber kann einen selber zerstören. man muss aufpassen nicht mehr zu geben als man kann
     
    #3
    kickingass, 23 Dezember 2009
  4. aiks
    Gast
    0
    ein Fetisch wäre es nur wenn es dich sexuell erregen würde und ich glaube ganz so unnormal ist das nicht.

    Schlimm und unmoralisch wäre es nur, wenn du das mit Absicht machen würdest, um dich selber besser zu fühlen, aber das wird bei dir wohl nicht der Fall sein.

    Vielleicht fühlst du dich einfach zu stillen und nachdenklichen Menschen hingezogen?

    Bist du denn selber auch eher still und zurückhaltend und suchst Gleichgesinnte oder bist du eher ein fröhlicher Mensch, dem nichts was anhaben kann?

    Und woran sind denn die Beziehungen gescheitert? Gabs von deiner Seite aus keine Gefühle mehr, sobald es deinen Freundinnen wieder besser ging?
     
    #4
    aiks, 23 Dezember 2009
  5. User 10802
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    nicht angegeben
    Schlimm oder amoralisch ist das nicht - aber tendenziell ungesund für Dich.

    Mal ein Denkansatz: Co-Borderliner(nicht nur bei Borderline) sein heisst: Der Wunsch andere auf seine eigenen Kosten glücklich zu machen und dabei die eigenen Bedürfnisse komplett zu vernachlässigen, bis von einem selbst nicht mehr viel übrig bleibt. Das kann wie eine Sucht sein, hat einen masochistischen Anteil - den sich selbst herabzusetzen - und einen überidealistischen - den zu helfen - wobei dieses Helfen auch im Kern ein Ringen nach Bestätigung sein kann. Man definiert sich als "der Helfer von", holt sich so seine Selbstbestätigung und Identität. Man vergisst sich selbst - das Wohl des anderen, das hehre Gut , ist wichtiger. Solche Beziehungen können sich unglaublich intensiv anfühlen, das kann, so komisch es klingt auch süchtig machen. Ist aber nicht unbedingt gut für Dich. man will ja auch mal unbeschwert glücklich sein. Man selbst.

    Ob Du in so ein Bild passt, solche Tendenzen hast, kannst Du überprüfen. Kennst Du folgende Gedankengänge (leider auf englisch, notfalls übersetz ich's Dir)?

    Wenn du Dich darin wiederfindest, wäre es evenutell überlegenswert, selbst mal mit einem Therapeuten zu reden. Das soll nicht böse klingen und ist ein ernstgemeinter Rat. So oder so: Wenn Du in einer solchen Beziehung bist, solltest Du darauf achten dass Du Partner bist, mit eigenen Interessen und Rechten. Die Krankheit entschuldigt nicht alles. Du bist kein Therapeut. Hilfe muss je nachdem von aussen kommen. Mehr als unterstützen kannst Du nicht.

    Lg, Brainie
     
    #5
    User 10802, 23 Dezember 2009
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  6. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    Ich finde es nicht unnormal, einen bestimmten Typ oder eine gewisse Vorliebe zu haben. Leider ist deine nicht gerade die positivste. Vielleicht brauchen die depressiven Frauen mehr Zuneigung und klammern mehr an dir, vielleicht ist ihr Selbstbewusstsein nicht gerade groß und das ist das worauf du stehst.
     
    #6
    xoxo, 23 Dezember 2009
  7. Orgasmusmaus
    Öfters im Forum
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    53
    36
    vergeben und glücklich
    Darf ich fragen wie das Verhältnis zu Deinem Vater ist, aber noch viel wichtiger, das zu Deiner Mutter ?
     
    #7
    Orgasmusmaus, 23 Dezember 2009
  8. aiks
    Gast
    0
    Off-Topic:
    Ohoho ein Freudianer ^^
     
    #8
    aiks, 23 Dezember 2009
  9. Black Velvet
    Sorgt für Gesprächsstoff
    20
    28
    1
    nicht angegeben
    Hmm. Hast du evtl. selbst Probleme in oder mit deinem Leben? Versteh mich nicht falsch, aber normal ist es in keinem Fall, außer du verfügst selbst über sehr geringes Selbstwertgefühl.
     
    #9
    Black Velvet, 23 Dezember 2009
  10. Orgasmusmaus
    Öfters im Forum
    574
    53
    36
    vergeben und glücklich

    :winkwink: aiks

    Neeeeeee, ein Jungianer, wobei ich das Thema hier in keinster Weise mit dem einen oder anderen verbinde. Es ist nur so, dass man das Traumata, dass man erfahren hat, in welchem Alter auch immer, sich immer wieder wiederholt, in anderer Form. Und das so lange, bis man genau dieses, jenes aufarbeitet. Wenn der TS das eben nicht tut, wird er sich immer wieder in Frauen mit diesem Problem verlieben und den ganzen Rattenschwanz der daranhängt auch mitmachen ( müssen ).
     
    #10
    Orgasmusmaus, 23 Dezember 2009
  11. aiks
    Gast
    0
    Off-Topic:
    oh wenn ich das so an mein Leben denke könnte da durchaus was Wahres dran sein
     
    #11
    aiks, 23 Dezember 2009
  12. Orgasmusmaus
    Öfters im Forum
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    53
    36
    vergeben und glücklich
    :winkwink:

    Das könnte nicht nur sein, das ist so. Und es wiederholt sich immer wieder, wie gesagt, bis das Problem gelöst ist. ABER, dass ist nur meine Erfahrung und vor allem die von C.G. Jung . Wobei mich die Erfahrung meines Leben`s mehr hat lernen lassen als aus all`den Büchern die ich in meinem bisherigen Leben gelesen habe und das waren nicht nur 3 oder so.......


    :winkwink:
     
    #12
    Orgasmusmaus, 23 Dezember 2009
  13. User 10802
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    4.777
    nicht angegeben
    Ah, hab da noch was auf Deutsch gefunden, über Klassische Co-Abhängige, Beispiel Borderline:

    Solche Menschen haben die Tendenz, immer wieder solche Beziehungen zu suchen.
     
    #13
    User 10802, 23 Dezember 2009
  14. Aidao
    Gast
    0
    danke erstmal wiele eurer antworten spiegeln mich rechtgenau wieder, was mir etwas angst macht.

    Also sexuel erregen tut es mich nicht.
    Und es ist auch in keinemfalle so das ich es gutfinde oder soagr fördern würde, das sie sich verletzen oder depressiev sind.
    Aber ich fühle mich ihnen auf irgendeiner weise sehr nahe und hingezogen.
    Es ist tatsächlich so das ich mich in einer solchen bezihung komplet aufopfere und meine bedürfnisse ganz hinten anstelle. Man könnte es anscheind wirklich als wunsch zu helfen auslegen denke ich.
    Bei genaueren überlegen ist auch die Liebe, die sie einen zukommenlassen, (wenn mann es schaft auf irgendeiner weisen weningstens ein bischen zu ihnen vorzudringen), viel intensiever als alles was ich kenne.
    Allerdings kann das auch ganz schnell wieder umschlagen. weil sie dann ohne jeglichen erklärbaren grund, der meinung sind keine bezihung mehr haben, geschweigeden führen zui könen. Was dann auch nach einiegerzeit dazu führt das die bezihungen meistens daran zerbersten.
    Und zu mir, kontakt mit meinen eltern besteht keiner mehr, sie ließen sich scheiden da war ich 3jahre, mit 6 ginng ich ins heim. mein Alter ist alkoholiker und hatte seit dem 3 neue frauen und 4 neue kinder, mit denen ich aber auch keinen kontakt mehr habe. Und miene mutter is vor ein paar jahren aus dem fenster gesprungen und sitzt seit dem im rollstuhl in einer geschlossenen, was aber meiner meinung nichts damit zu tun hat, weil meine neigungen ja schon vorher da waren.
     
    #14
    Aidao, 23 Dezember 2009
  15. User 10802
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    nicht angegeben
    Hast Du mal mit einem Therapeuten geredet oder eine Therapie gemacht?

    Bei der Vorgeschichte und dieser Neigung würde ich dir das wirklich dringend empfehlen... Das ist auch kein Zeichen der Schwäche, sondern ein Zeichen für verantwortlichen Umgang mit sich selbst. Und es kann helfen. Sonst wirst Du diesen Kreislauf, wie Du ihn schon ein paarmal erlebt hast, immer wieder erleben... Und ich glaube nicht, dass Dich das auf Dauer glücklich macht. Auch an sowas kann man kaputtgehen. Die totale Aufopferung ist auch eine Selbstaufgabe. Nicht gut. Es ist so auf Dauer nicht gesund für Dich.

    Ich würde mir echt mal überlegen, diesen Schritt zu wagen.

    Lg,
    brainie
     
    #15
    User 10802, 23 Dezember 2009
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  16. aiks
    Gast
    0
    Vielleicht würde es uns auch helfen, wenn du einen typischen Ablauf einer Beziehung von dir beschreibst sofern es einen gibt?
     
    #16
    aiks, 23 Dezember 2009
  17. alex-b-roxx
    0
    Ich glaube, sowas geschieht immer unbewusst. Ich such mir auch immer unbewusst die Frauen aus, die vorher scheisse von Kerlen behandelt wurden und deshalb auch nen leichten Knall weg haben.
     
    #17
    alex-b-roxx, 23 Dezember 2009
  18. Aidao
    Gast
    0
    Ein Typischer Ablauf?
    Ja keine ahnung. Ich lerne sie kennen, Ich weis auch nicht warum ich immer den gleichen ty frau kennen lerne.
    aufjedenfall fassen sie sehr schnell (was mann in ihren fällen) vertrauen nennen kann.
    ja dann kommt der part wo ich miich verliebe (also nicht in jeder), dann kommt der teil wo ih mich voll ins zeug legen muss und das ist echt nicht einfach -.- ja dann gibs anfangs schwierigkeiten, dann kommt die phase der vertrauens und der liebe und dann wollen sie nicht mehr. dann wieder doch und dann endgültig nicht mehr.
     
    #18
    Aidao, 23 Dezember 2009
  19. User 10802
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    nicht angegeben
    Nochmal was zu dem Wunsch zu helfen und der Selbstaufopferung. Das wird jetzt hart klingen, aber denk mal drüber nach:

    Nichthilfe als Hilfe

    Das Verhalten des Co-Abhängigen hat zwanghaften Charakter. Es ergänzt sich in fataler Weise mit dem Verhalten des Abhängigen. Co-Abhängige helfen weder sich selbst noch dem Kranken, wenn sie versuchen zu helfen. Die Krankheit zu verstehen, ist für Angehörige so gut wie unmöglich, nicht mal der Abhängige versteht was er tut und warum er es tut.

    Trotzdem ist es wichtig, sich zu vergegenwärtigen, dass Depressionen oder das Borderline Syndrom Krankheiten sind, keine Charakterschwäche. Wird der Kranke aber nicht klar mit den negativen Auswirkungen seiner Krankheit konfrontiert, wird er aus eigener Überzeugung nichts dagegen tun. Das ist so. Wenn man tröstet,hilft, sich aufopfert, alles gibt um es dem geliebten Partner leichter zu machen, nimmt man ihm einen Teil des Leidensdrucks. Der ist aber manchmal nötig, um die entscheidenden und wichtigen Schritte zu gehen - zum Beispiel in Richtung Therapie.

    Eine Heilung kann nur einsetzen, wenn der Abhängige die Verantwortung für seine Lebensgestaltung selbst übernimmt und die Konsequenzen seines durch die Krankheit bedingten Verhaltens selbst tragen muss. Nur er selbst kann seinen Scherbenhaufen lichten. Solange seine Bezugspersonen diese Tatsache ignorieren, wird er sich weigern, die Realität seines Verhaltens zu sehen.

    Diese Erkenntnis ist schmerzhaft, aber notwendig. Ohne einen konstruktiven Leidensdruck wird der Partner keinen Ausweg aus seiner Krankheit finden. Ein Ausweg aus diesem zerstörerischen Ablauf erfordert ein Umdenken des Begriffs Helfen. Angehörige müssen bereit sein, sich die Frage zu stellen, helfen sie beim Erkennen oder beim Leugnen der Krankheit.
    (Quelle: Borderline-Partner.de, leicht abgewandelt, gekürzt)

    Das soll kein Vorwurf sein, ist aber vielleicht ein weiterer Denkanstoß. Und es bringt niemandem etwas, sich komplett aufzuopfern. Im Gegenteil: Man macht man sich selbst klein - und so gemein das auch klingt - unattraktiv. Man läuft Gefahr sich im Wunsch zu Helfen zu verlieren.
     
    #19
    User 10802, 23 Dezember 2009
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  20. Aidao
    Gast
    0
    Also Aufopfern tu ich mich in dem sinne das ich sie dazu aufmuntere und darin bestärke zur terapie zu gehen und oder diese auch votzusetzen. Das ich auch immernoch bei ihnen bleibe wo wohl schon jeder andere einen schlußstich gezogen hätte. klar zieht mich das auch manchmal runter, aber wenn ich dann sehe das sie , auch wenn es nur für kurze zeit ist, glücklich ist, lächelt, und ihre zuneigung zeigt, dann kann man sagen weis ich wofür ich es auf mich genommen habe und ich bereue keine sekunde.
     
    #20
    Aidao, 23 Dezember 2009

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