Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren

Uni - Chance oder Aussichtsloser Versuch?

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von User 39498, 22 November 2006.

  1. User 39498
    User 39498 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
    2.682
    348
    3.372
    Verheiratet
    Hallo,

    ich bin seit längerer Zeit auf "dem" Studienfach für mich und "der" Uni. Die eine oder andere Uni hab ich mir schon angeguckt, habe endlos den Hochschulkompass durchforscht und mich mit vielen Leuten unterhalten..
    Ich interessiere mich für Sprache, Kultur, Literatur, Tourismus.. Ich war längere Zeit Redakteurin in der Schülerzeitung und hab auch mal für eine größere Zeitung Artikel geschrieben. Seit Jahren habe ich ein komplettes Buch im Kopf, ich schaffe es bisher nur nicht, es niederzuschreiben ohne Angst zu haben, dass es nicht perfekt wird.

    Andererseits hab ich auch Bio LK (neben Englisch) und würde total gern in der Forschung arbeiten, Bionik oder Molekulare Biologie studieren... Nur habe ich weder Physik noch Chemie und bin in beidem eine Niete (gleichwohl mit Mathe). Naturwissenschaften liegen mir wohl also nicht. Schade eigentlich.. :smile:

    Der Studienwunsch steht "eigentlich" soweit fest: Dolmetschen. Neuerdings heißt das an meiner Wunschuni (Mainz) 'Sprache, Kultur und Translation'. An sich würd ich das sehr gern studieren, ich weiß nur nicht, welche dritte Sprache ich studieren möchte, neben Englisch und Italienisch (für I hab ich allerdings bisher null Vorkenntnisse). ABER....

    ..letztes Jahr hab ich mich online für meine eigentlichen Wunschunis "beworben" - Yale, Columbia, University of Michigan (Ann Arbor). Von der U of M und Yale kamen bisher nur die normalen Bewerbungsunterlagen usw.
    Von Columbia bekam ich heute einen Brief, dass ich durch die erste Auswahlstufe gekommen wäre aufgrund meiner Angaben und das ich mich für mein gewünschtes Studienfach (Comparative Literature and Society) bewerben könne. Ein sogenannter "Recall letter".
    Boah, also, ein Studium in New York City wäre natürlich schon was.

    Der Vorteil ist, denen ist scheiß egal, was für einen Abiturschnitt ich habe. In Deutschland werd ich damit meine Probleme haben (allerhöchstens wird 2,0 drin sein :flennen: ), in den USA (wo ich schonmal für ein Jahr war) geht es nur um meine Motivation, meine Testergebnisse bei SAT und ACT, meine Englischkenntnisse womit ich keine Probleme haben dürfte und meine Persönlichkeit. Eigentlich top... nur werden halt nur seeehr wenige Leute in der Ivy League aufgenommen und die Kosten sind ja auch enorm. Ich wäre auf ein Stipendium zum Teil angewiesen, zumindest für die Studiengebühren (ca. 17.000$ pro Semester). Die Lebenskosten würde mir mein Vater noch finanzieren können, auch wenns in NYC verdammt teuer wäre.

    Würdet ihr das überhaupt versuchen oder denkt ihr es ist eh aussichtslos? Ich müsste bis Frühjahr diverse Tests machen, die auch ganz gut Geld kosten, müsste ein Bewerbungsgespräch anmelden usw. (das würde aber in Deutschland stattfinden können). Und die Chance, wirklich genommen zu werden, ist verschwindend winzig.

    Zu großes Risiko oder ne richtige Chance?? :ratlos:
     
    #1
    User 39498, 22 November 2006
  2. Aeldran
    Aeldran (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    189
    103
    4
    Verlobt
    Ich hätte da noch "Literary, Cultural and Media Studies" (LCMS) in Siegen anzubieten. Sehr gut zu kombinieren mit "Language and Communication"(LAC) oder Economics, oder Social Science, oder, oder, oder...
    Das, was du beschrieben hast, kommt mir alles sehr bekannt vor!
    Bei Interesse, schreib doch mal ne kurze PN! Dann kann ich dirmehr Infos geben und auch nen Einblick in Felder und Ähnliches...



    ...und auch Siegen hat seine netten Seiten!
     
    #2
    Aeldran, 22 November 2006
  3. User 39498
    User 39498 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit Themenstarter
    2.682
    348
    3.372
    Verheiratet
    Den Studiengang hab ich auf meiner Liste, klingt vom Sinn her auch nicht schlecht, Siegen an sich liegt gar nicht in der Richtung in die ich will, und in den Ranglisten ists soweit ich weiß auch nicht soo vertreten...

    Studierst du das denn selber? Bzgl. Berufsaussichten hab ich da nämlich nicht so den Überblick... ich möchte später schon eher in Führungspositionen arbeiten, nicht als Fremdsprachensekretärin, Assistentin, oder so.. :zwinker:

    Ist halt die Frage ob es mehr Sinn macht in D zu studieren als in den USA.... Wenn ich den aktuellen Hochschulanzeiger lese (gerade mal eine Handvoll Unis aus D können im internationalen Vergleich Schritt halten, Heidelberg führt diese an, die Rangliste wird von amerikanischen und britischen Unis mehr als dominiert) krieg ich da so meine Zweifel.
     
    #3
    User 39498, 22 November 2006
  4. SexySellerie
    Sehr bekannt hier
    5.299
    173
    8
    Single
    Also ich könnte mir niemals im Leben 17.000$ pro Semester leisten...Wie willst du das denn hinkriegen? Die Stipendien musst du ja auch erstmal ranholen.
     
    #4
    SexySellerie, 22 November 2006
  5. JohnnyLooove
    Verbringt hier viel Zeit
    1
    88
    1
    nicht angegeben
    hallo!

    ich habe Freunde, die auf der Columbia studieren und welche, die schonmal zum Exchange in Amerika waren. Also, wenn du finanziell keine Probleme hast, würde ich das schon probieren, aber Stipendien sind in Deutschland rar gesät.
    Ich denke sogar, dass du als Studienanfängerin gar keins bekommen wirst (Ich kenne jedenfalls keinen der eins hat und ich kenne viele Studenten, bin selber einer).
    BTW: Lebenshaltungskosten in NYC liegen so bei 2000$ im Monat und Wohnung in Manhattan kannste ir gleich aus dem Kopf schlagen, willst du nicht ca 1000$ für ein Minizimmer in Harlem, East Village oder Hell´s Kitchen bezahlen.

    Ich weiß nicht, was SAT und ACT für Tests sind, aber die weltweit anerkannten TOEFL oder UNICERT Tests sind gar nicht so einfach, ich bin selbst in Englisch einmal durchgefallen. (Unicert III).
    Schau also, ob deine Tests auch anerkannt werden.

    lol, fang erstmal an zu studieren...den Arbeisplatz kannst du dir dann immer noch "aussuchen"...jenachdem wie gut du bist...
     
    #5
    JohnnyLooove, 22 November 2006
  6. oblivion
    Verbringt hier viel Zeit
    706
    103
    1
    Verheiratet
    Außerdem kannst du UNI - Rankings im Grunde vergessen. Da werden (meist) die Anzahl der Puplikationen der Professoren gemessen. Nur ists auf der Hochschule leider so, dass die Professoren selten selbst publizieren, sondern schreiben lassen, und dann als "First-Author" auf dem Paper stehen. Leider Traurig aber wahr.

    Dass man von Anfang an eine Führungsposition anstrebt ist sicherlich nicht schlecht, klingt zwar hochnäsig, ists vielleicht auch, aber ohne Ehrgeiz kein Erfolg.

    Ich jedoch würde nie nach Amerika gehen, mir widerstrebt die dortige Lebensart, die Politik, die Unis sowieso und alles andere auch. Schau dich doch mal in Europa um, ich kenne mich mit Sprachwissenschaften ja leider überhaupt nicht aus, aber soweit ich weiß gibt es in Europa durchaus sehr gute Humanwissenschaftliche Unis. Siehe England und die Schweiz.

    lg
    oblivion
     
    #6
    oblivion, 22 November 2006
  7. Miss_Marple
    Meistens hier zu finden
    4.527
    148
    211
    nicht angegeben
    17.000 Dollar pro Semester?! :eek_alt:
    Was sind denn das für Leute, die dort ein Stipendium bekommen?

    Ich schätze -ohne mich da wirklich auszukennen- die Chance als verschwindend gering ein.
    Was spricht denn dagegen, in Deutschland zu studieren und das später um ein oder mehrere Semester oder Praktika im Ausland zu ergänzen?


    Off-Topic:
    Heidelberg führt in vielen Rankings... weiß der Geier warum. Mit dem Titel "Elite-Uni" hats dann doch nicht geklappt und das Geschrei war groß :tongue:
     
    #7
    Miss_Marple, 22 November 2006
  8. User 39498
    User 39498 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit Themenstarter
    2.682
    348
    3.372
    Verheiratet
    Zur Info: 50% der Studenten an der Columbia bekommen finanzielle Förderung. Ich spreche nicht von deutschen Stipendien, sondern von Financial Aid von der Uni selbst.

    @oblivion: Vielleicht ist es hochnäsig, aber ich möchte von Anfang an eine Richtung einschlagen, in der ich nach Oben hin keine Grenzen habe. Wie weit ich dann komme, ist ja eine andere Frage, aber einen Beruf zu erlernen mit dem ZIEL Managementassistentin (oder so) zu werden, widerstrebt mir. Ich persönlich fühle mich den USA sehr wohl, das wäre also nicht das Problem.. Ist ja jedem selbst überlassen... Die britische Mentalität ist dagegen nicht so mein Ding. :grin:

    @Johnny Love: Die Lebensunterhaltskosten sind nicht das Problem. Gottseidank :smile: Den Englischtest würde ich denke mal schon schaffen. Um jetzt hier noch ein bisschen hochnäsiger zu klingen: Bisher hab ich im Englisch LK ne glatte 15-Punkte-Karriere und hab u.a. bereits Fachübersetzungen für ein Physikinstitut in FFM gemacht :grin: SAT und ACT sind umfassende amerikanische Tests, die in den USA als Grundlage für die Unibewerbung sind.

    Klar gingen Auslandssemester und Praktika auch. Mein Bruder war bisher 3mon in Singapur, je ein Semester in Mexiko und South Carolina..
    Nur wenn man die Chance hat, ungeachtet der Kosten, würdet ihr es versuchen?
    Hätte nicht gedacht das es so wenig Leute gibt die dem positiv gegenüber stellen! Liegt das an den Kosten oder an den USA? :ratlos:
     
    #8
    User 39498, 22 November 2006
  9. Miss_Marple
    Meistens hier zu finden
    4.527
    148
    211
    nicht angegeben
    Naja, wenn du in der glücklichen Lage bist, die (auch mit Stipendium) immensen Kosten außer Acht zu lassen - klar, dann bewirb dich. Zu verlieren hast du ja nichts, oder? :smile:
     
    #9
    Miss_Marple, 22 November 2006
  10. User 39498
    User 39498 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit Themenstarter
    2.682
    348
    3.372
    Verheiratet
    Ich finde, man sollte bei solchen Sachen immer zuletzt auf das Geld schauen... irgendeinen Weg gibts immer... :smile: Ansonsten verpasst man manchmal zu viel im Leben finde ich!
     
    #10
    User 39498, 22 November 2006
  11. *Cara*
    *Cara* (30)
    Verbringt hier viel Zeit
    699
    103
    2
    Verliebt
    Was du da schreibst klingt total interessant! Mich lockt das Ausland auch sehr. Jedoch habe ich hier einige Dinge, die mich zurückhalten würden: Meine Schwestern und mein Freund führen diese Liste an.

    Wären aber diese beiden Punkte nicht, wäre es finanziell möglich, würde ich die Chance sofort ergreifen und es versuchen, zu verlieren hast du da ja nichts!
     
    #11
    *Cara*, 22 November 2006
  12. Dawn13
    Verbringt hier viel Zeit
    3.916
    121
    0
    nicht angegeben
    Ungeachtet der Kosten würde ich nicht eine Sekunde zögern.

    Zu verlieren haste genau gar nix.

    Dass ein Studium in den Staaten schweineteuer ist, ist nix Neues (was sich hier einige darob überraschen, überrascht hingegen mich sehr...). Wenn die Kosten kein Problem sind, du mit der Mentalität kein Problem hast, glaubst, dass Englisch machbar ist - dann hast du ja offensichtlich keinen Grund, der gegen einen Versuch spricht. Die Chance, ein Stipendium zu kriegen, halte ich trotzdem für verschwindend gering. Allerdings hat die Columbia einen relativ grosse Prozentsatz internationaler Studenten, also wissen die auch, wie sie so was handhaben müssen, was sich u.U. wieder als Vorteil für dich erweisen könnte. Dass der weltweite Ruf der Uni 1A ist, ist ja ebenfalls bekannt.

    Den finanziellen Aspekt solltest du allerdings nicht ausser Acht lassen. Ich bin grundsätzlich einverstanden mit "irgendeinen Weg gibts immer". Aber vergiss darüber nicht, dass du keine Arbeitsbewilligung haben wirst, sondern mit einem Studentenvisum lediglich on-campus arbeiten dürftest. Da wirst du kein Vermögen verdienen und jobben, um damit den Lebensunterhalt zu verdienen, dürfte kaum drinliegen. Erst recht nicht bei den New Yorker Mietpreisen... JohnnyLooove hat das schon richtig gesagt, unter USD 1000 kannste in Manhattan grade vergessen und selbst da kriegste nur ne Bruchbude. Okay gut, gäbs noch Brooklyn und NJ, beides in nächster Nähe, trotzdem - ist alles zu berücksichtigen. Da ist mal nix mit 200€ Miete, auch nicht in ner WG... Zudem musst du normalerweise als international student nachweisen können, dass du über mindestens die gesamten Studiengebühren zum Zeitpunkt des Studienbeginns verfügst - entsprechend kannst du gar nicht "erst mal noch im Laufe der Zeit gucken, wie das dann finanziell geht"...

    Ich befasse mich momentan selbst mit amerikanischen Unis, müsste allerdings bei den Unis, die in Frage kommen, mit inkl. Lebenshaltungskosten ca. USD 100'000 für ein zweijähriges Master-Studium rechnen. Da wirds also wohl dann eher am Geld scheitern...

    Trotzdem mal ne ganz andere Frage noch: Also Dolmetscherin würdest du gern werden (ich übrigens auch). Die einzige anerkannte Dolmetscherschule in den USA ist das MIIS in Monterey - da würd dir die Columbia also wenig nützen. Okay gut, wenn es dir einfach ums Sprachenstudieren geht, ist das natürlich trotzdem ein Weg. Gleichzeitig: inwiefern lässt sich das dann vereinbaren mit "irgendeiner Führungsposition"? Ich frag wirklich ehrlich, ich seh das nämlich nicht so.

    SAT ist ein Allgemeinbildungstest, den alle (auch Amerikaner) als eine Art Aufnahmetest bzw. Standortbestimmung für ein Undergraduate-Programm absolvieren müssen. Ist vor allem dann gut, wenn der Abschlussnotenschnitt der High School nicht herausragend war - meistens wird eher auf die Punktzahlen in diesen Tests geschaut. Und gerade als international student kann man da viel rausholen, weil ausländische Abschlüsse selten 1:1 mit nem amerikanischen High School-Abschluss verglichen werden können. Der SAT ist nicht wirklich schwierig und prüft relativ simple Mathe und Reading/Writing/Grammatik. Ähnliches, bereits einiges schwieriger (v.a. der Verbal-Teil) gibts dann für Graduate-Programme in Form des GRE und die erweiterte Hardcore-Version GMAT für MBA-Programme.

    TOEFL ist nicht ganz einfach, da stimm ich zu. Und die Columbia dürfte - wenn ich das recht im Kopf habe - so um die 600-630 Punkte von 670 verlangen (paper-based) - das ist nicht unbedingt wenig...

    Unicert wird nicht anerkannt. Genauso wenig wie sämtliche Cambridge-Examen (selbst mit dem CPE, das höher als der TOEFL ist, muss man letzteren nochmals machen).
     
    #12
    Dawn13, 22 November 2006
  13. Altkanzler
    Altkanzler (37)
    Verbringt hier viel Zeit
    191
    101
    0
    Single
    das ist unsinn... Erst-Autor ist immer der, der auch das Projekt zum großteil gemacht hat, der Lehrstuhlinhaber, falls er es selbst nicht machte, wird dann nur als letztes erwähnt. Es gibt auch lehrstühle die die Autoren alphabetisch, aber im Normalfall geht es schon noch Leistung im Projekt.

    Außerdem zählt bei den Publikationen die Publikationen des Lehrstuhls, nicht des Professors ! ein kleiner, aber feiner unterschied !!

    @topic:
    wenn du die chance hast würd ich es probieren... werde dir über die konsequenzen klar (auslandsstudium usw), wenn das in ordnung geh - versuch es... absagen kannst du dann auch noch
     
    #13
    Altkanzler, 22 November 2006
  14. JohnnyLooove
    Verbringt hier viel Zeit
    1
    88
    1
    nicht angegeben
    Quelle? Sorry aber ich kann das kaum glauben...natürlich werden in den USA extern viele Stipendien vergeben (manche sind nichts anderes als bessere Kreditmodelle), nur sind die eben vorrangig für Amerikaner oder sehe ich das falsch? Wenn die Uni intern Gelder vergeben würde (und auch noch 50%), würde sie wohl kaum ihr Spitzenniveau halten können....


    Super...für was macht man den scheiss dann überhaupt? TOEFL kostet ja irgendwas wie 155$...ganz schön teuer zum kostenlosangebot des Unicert....
     
    #14
    JohnnyLooove, 22 November 2006
  15. Dawn13
    Verbringt hier viel Zeit
    3.916
    121
    0
    nicht angegeben
    Mich würd die Quelle auch interessieren...

    Stipendien werden in den USA häufig auch rückblickend gewährt. Sprich für sehr gute Abschlüsse gibts teilweise oder ganz die Studiengebühren zurück - kann auch ein Ansporn sein :smile: Die werden aber von der Uni selbst gewährt und sind eher selten (hoffe, das hab ich jetzt richtig in Erinnerung, ansonsten sorry). Ansonsten hast du recht - alles andere sind nur Kredite zu verhältnismässig attraktiven Konditionen. Aber besser als gar nichts.

    Aber ich bin derselben Meinung und glaube zu wissen, dass die meisten Stipendien an Amerikaner und nicht an internationale Studenten vergeben werden.

    Ja was glaubste wie ich mich freu, dass mein CPE, das 250€ gekostet hat, nicht angerechnet wird?! ;-) Aber so ist das halt. TOEFL ist ein amerikanischer Test und wenn man an ne Ami-Uni möchte, muss man da halt nochmals durch :smile:

    Von Unicert hab ich ehrlich gesagt zudem noch nie was gehört... Wohl mit ein Grund, warum der Test kostenlos war *sorry* ;-)
     
    #15
    Dawn13, 22 November 2006
  16. JohnnyLooove
    Verbringt hier viel Zeit
    1
    88
    1
    nicht angegeben
    wiki hilft: http://de.wikipedia.org/wiki/Unicert

    ist eben ein Sprachtest der europäischen Hochschulen. Ich denke mal der ist im Rahmen von Bologna eingeführt worden. Der Test ist an deutschen Unis kostenlos, genauso wie der daszugehörige Kurs.:tongue:
    Naja...weiß auch nicht, ob man damit was in Amiland anfangen kann...
     
    #16
    JohnnyLooove, 22 November 2006
  17. Dawn13
    Verbringt hier viel Zeit
    3.916
    121
    0
    nicht angegeben
    Off-Topic:
    So schlau, das mal nachzuschlagen, war ich zwischenzeitlich auch ;-) :tongue:

    Naja, insgesamt sind solche Tests zwar nett und gut, aber halt international einfach (noch) nicht von hohem Bekanntheitsgrad und entsprechend würde ich persönlich immer vorziehen, einen anerkannten und bekannten Test zu absolvieren... Früher oder später muss man das ja sowieso... :smile: Gut klar, wenns kostenlos ist, ists ja wurscht, aber man kann imho nicht erwarten, dass ein gratis Spezialtest dann gleichgesetzt wird mit einem schweineteuren Cambridge-Examen...
     
    #17
    Dawn13, 22 November 2006
  18. User 39498
    User 39498 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit Themenstarter
    2.682
    348
    3.372
    Verheiratet
    Der einzige Unterschied zwischen der Förderung von internationalen und amerikanischen Studenten ist bei der Columbia das es für die amerikanischen Studenten eine need-blind policy gibt.

    " * Almost 50% of Columbia undergraduates receive some sort of financial assistance.
    * 80% of first-year students applying for financial aid received a need-based aid award.
    * The most recent average financial aid award for entering first-years was $27,203 (combination of grant, loan and part-time job).
    * Over 40% of Columbia undergraduates are awarded need-based grant aid.
    * Columbia has committed over $40 million of its resources for grant aid to undergraduate students.
    * Of the wealthiest private colleges in America (those with endowments of over $500 Million), Columbia has the highest proportion (16%) of undergraduates receiving federal Pell Grants in the Ivy League, illustrating Columbia’s commitment to socio-economic diversity on its own campus."

    http://www.studentaffairs.columbia.edu/admissions/finaid/

    Ein Studentenkredit wäre durchaus eine Option für mich. Musste mein Bruder, der nächstes Jahr sein Diplom an der WHU Vallendar macht, auch.

    Zu allem anderen schreib ich später noch was, muss jetzt leider Französisch lernen :smile:
     
    #18
    User 39498, 22 November 2006
  19. Trogdor
    Trogdor (40)
    Verbringt hier viel Zeit
    472
    101
    0
    nicht angegeben
    Sehr wenige, in der Tat. Dumme Frage, aber veröffentlicht US News nicht bei seinen Ranking den durchschnittlichen SAT-Score der verschiedenen Unis? dann weisst du ja recht gut, wie Du im feld liegst. Auf jeden Fall werden normal in der Statistik aufgeführt, wieviele Prozent der Bewerber angenommen werden, und das ist oft nicht viel. Nimm mir das nicht übel, aber wenn 2er Abiturienten von den amerikanischen Eliteunis angenommen werden, wäre es mit der Elite ja nicht so weit her.

    Dumme Frage, aber beinhaltet diese Quote nicht auch staatliche Förderung durch die USA (pell grants etc.), die ausländischen Studierenden AFAIK nicht offen steht? Gebe aber zu, dass ich mich mit der Thematik nicht selbst beschäftigt habe und nur von anderen kenne.
    Ich habe einen M.Sc. aus den USA. Aber ich halte die Kosten schlicht und einfach für normale Menschen nicht bezahlbar. Und nicht nur die Studiengebühren: In meinen ersten Semester habe ich alleine 450$ für vorgeschriebene text books ausgegeben, dabei war sogar ein Teil gebraucht und "reduziert". Und ist es den nicht auch so, dass viele US-Unis den undergrads vorschrieben (zu saftigen Preisen) in den dorms zu wohnen? Hatte keinen mit undergrads, habe aber solche Sachen schon gehört.
    Ein weiterer Punkt ist die Tatsache, dass US unis wirklich SEHR selektiv sein könne, man konkurriert ja mit der ganzen Welt. Ich habe Leute mit 1.0er Abi gesehen, die an ihrer Wunsch-Uni nicht genommen wurden. Mir ist schon klar, dass da auch andere Faktoren eine Rolle spielen (Lebenslauf, "purpose of study"). Aber leicht wird es sicherlich nicht.
     
    #19
    Trogdor, 22 November 2006
  20. User 39498
    User 39498 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit Themenstarter
    2.682
    348
    3.372
    Verheiratet
    Der Punkt ist, dass ich ein breit gefächertes Abitur machen MUSS (Deutsch und Mathe als Pflichtfächer), in den USA kann man seinen High School Abschluss auch ohne Mathe und Naturwissenschaften machen. Deshalb ist das Abitur nicht 1:1 übertragbar, wie Dawn auch schon anmerkte.
    Mit Verlaub, im LK-Bereich stehe ich auf 1,2-1,3. In den restlichen relevanten Fächern auf 2,1, macht zusammen 1,6. Mathe ist das Einzige was mich im Abitur runterziehen wird - ansonsten wäre locker ein Einserschnitt drin.

    Schick einen Amerikanischen Schüler mal ins Gymnasium und lass ihn Abiprüfungen schreiben. Ich weiß, wovon ich spreche, ich war selber dort und hab die Abschlussklasser erlebt.
    Deshalb auch der SAT - damit sind die Ergebnisse erst vergleichbar.
     
    #20
    User 39498, 22 November 2006

jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
Die Seite wird geladen...

Ähnliche Fragen - Uni Chance Aussichtsloser
Robyn
Off-Topic-Location Forum
30 September 2015
10 Antworten
moonsun
Off-Topic-Location Forum
7 August 2014
16 Antworten
reed
Off-Topic-Location Forum
18 Juli 2014
28 Antworten
Test