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Uni - Motivationsprobleme!

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Petra85, 9 Juni 2008.

  1. Petra85
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Hi!
    Ich studiere Erziehungswissenschaften im 2. Semester und habe unglaubliche Motivationsprobleme. Soll heißen: Ich fahre fast nie zur Uni, weil ich eben keinen Bock habe.
    Das hört sich jetzt wahrscheinlich total blöd an, aber mir macht das Studium schon Spaß und ich will auch Pädagogin werden, nur diese Motivationsprobleme machen mir wirklich zu schaffen.

    Ich wohne ca. 50 km von meinem Studienort entfernt und muss für die einfache Strecke 40 minuten mit dem Zug und 15 Minuten S-Bahn fahren. Schon alleine das nervt mich total.
    Allerdings verdiene ich kein Geld und habe somit nicht die Möglichkeit, hinzuziehen (was aber evtl. helfen würde). Meine Eltern wollen mich in dieser Hinsicht auch nicht mitfinanzieren, was ich auch nachvollziehen kann.

    Jetzt werdet ihr sicherlich alle rufen "nimm deinen Arsch in die Hand und zwinge dich, hinzufahren". Tja, so einfach ist das leider aber nicht :geknickt: ich nehme es mir jede Woche vor und dann bekomme ich entweder Bauchschmerzen oder kann mich doch nicht überwinden, weil ich eben einfach keine Lust habe.

    Was soll ich denn tun, kann mir wer helfen?
    Ich habe eben auch die typischen Versagensängste - wir dürfen an der Uni nur zweimal durch eine Klausur fallen. Letztes Sem. habe ich nur eine geschrieben und diese im zweiten Anlauf (Zum glück!) geschafft, jetzt stehen mir aber 3 Klausuren bevor, vor allem vor 2 habe ich totale Angst.

    Kann mir wer helfen? :geknickt:
     
    #1
    Petra85, 9 Juni 2008
  2. Unripe
    Unripe (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Ich hatte mal das selbe Problem und kann gut Nachfühlen wie es dir geht. Durch die Versagensängste zusätzlich machst du dir nochmehr Druck.In die nähe zu ziehen ist dabei vielleicht die beste Lösung. Hast du schonmal über Bafög oder ein Studentendarlehn, z.B. von der KfW, nachgedacht ? Damit bist du deutlich unabhängiger und flexibler.
     
    #2
    Unripe, 9 Juni 2008
  3. LiLaLotta
    LiLaLotta (31)
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    Müssen deine Eltern dich nicht finanziell unterstützen, egal ob sie wollen oder nicht? Finde es im Übrigen auch nicht sehr verständlich, dass sie nicht WOLLEN.
    Fast eine Stunde Fahrt zur Uni sind schon viel und da wundert es mich nicht, dass du keine Lust dazu hast, hätte ich auch nicht. Darum sehe ich eigentlich nur eine Lösung darin, wenn du in die Nähe ziehst.
    Was ist mit Bafög oder wie schon gesagt mit einem Studiendarlehen von der kfw? Ich musste auch sowas in Anspruch nehmen, da ich sonst niemals die Studiengebühren hätte zahlen können.
    Und wenn du nebenbei vielleicht noch einen Minijob machst + Kindergeld, hast du doch schon mal zimindest deinen Lebensunterhalt raus :smile:
     
    #3
    LiLaLotta, 9 Juni 2008
  4. f.MaTu
    f.MaTu (31)
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    nicht angegeben
    Hallo!

    Wenn du nicht zu den Veranstaltungen gehst, wie willst du denn dann die Klausuren schaffen? Wie willst du dein Studium schaffen, wenn du nicht hingehst?
    Ich verstehe schon, wenn man ab und an nicht geht, mach ich auch. ABer NIE gehen?! was sagen deine Eltern denn dazu?

    Werd dir klar, dass du dir alles verbaust, wenn du nicht hingehst. Und 40min Fahrt ist doch noch ok, ich wohne in der Stadt wo ich studiere und brauch mit der Straßenbahn auch eine halbe Stunde, mit dem Auto 20min und mit dem Fahrrad auch 30 min. Nimm dir was zu lesen mit, dann gehts schnell vorbei.

    Deine Eltern MÜSSEN dich unterstützen; bekommst du Bafög? Wie schauts mit Wohnheim aus, das ist jetzt meist nicht so teuer wie eine eigene kleine Wohnung und mit bafög und job kann man das gut finanzieren.
     
    #4
    f.MaTu, 9 Juni 2008
  5. Petra85
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Nun, ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Eltern und verstehe mich vor allem mit meiner Mutter gut.

    Mein Vater hat früher in derselben Stadt gearbeitet, in der ich zur Uni gehe. Von daher wissen sie, dass es eigentlich kein Problem ist, sich in den Zug zu setzen und hinzufahren.
    Mittlerweile arbeitet er sogar noch weiter weg und muss sogar umsteigen!

    Einen Bafögantrag habe ich letztes Semester gestellt und er wurde abgelehnt. Meine Eltern bezahlen mir jedes Sem. die Studiengebühren von 600 EUR und überweisen mir monatlich 120 EUR.
    Wenn ich jetzt noch damit komme, dass ich ausziehen möchte, ich weiß ja nicht.... zumal die Wohnungen dort relativ teuer sind, da bekommt man nichts unter 400 EUR, außer die übelste Absteige!

    Ich werde mal meinen Freund fragen, er studiert in derselben Stadt und muss sogar ne halbe Stunde länger als ich fahren, allerdings hat er auch nicht die finanziellen Mitteln um umziehen - also alles sehr problematisch :geknickt: :geknickt:

    Das ist ja auch ein Teufelskreis: Einerseits die Versagensängste und andererseits nicht hingehen, das widerspricht sich ja schon, da ich dann eben nicht so gut mitkomme aber ich kann einfach nichts dagegen tun...

    wie bist du rausgekommen damals? Was hast du geändert?

    naja, nie... so jetzt natürlich auch nicht!
    mittwochs haben wir beispielsweise tutorium, da gehe ich nicht hin da es wohl nicht so sehr sinnvoll sein soll.
    In die praktischen Stunden gehe ich, da ich dort anwesend sein muss bzw. andere auch auf mich angewiesen sind. Das sind allerdings nur 2 Veranstaltungen pro Woche.
    Nun und in die anderen 3 veranstaltungen, die ich habe...da gehe ich relativ selten hin :geknickt:


    wie gesagt, ich bekomme kein Bafög und die Chance in ein Wohnheim zu kommen, stehen bei 0. die meisten Studenten benötigen fast 3 Semester, in denen sie ständig Anträge stellen, aber es ist eben immer voll.
     
    #5
    Petra85, 9 Juni 2008
  6. LiLaLotta
    LiLaLotta (31)
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    Find ich jetzt nicht unbedingt ein Argument. Nur, weil anderen das nichts ausmacht, muss es ja bei dir nicht auch so sein. Und offenbar kommst du damit ja nunmal nicht klar, oder? Ich selbst würde das übrigens auch nicht.

    Dann nimmst du eben einen Kredit auf, wo du 2 mal im Jahr 500 € für die Studiengebühren bekommst, den hatte ich auch. Dann können deine Eltern dir stattdessen lieber Monatlich 100 € mehr überweisen. Und wenn du dann noch Kindergeld hast und nen Nebenjob ist das doch irgendwie zu schaffen. Außerdem sieht das mit dem Bafög dann vielleicht anders aus, wenn du nicht mehr zuhaue wohnst.
    Und ein WG-Zimmer kostet 400 €? :eek:
     
    #6
    LiLaLotta, 9 Juni 2008
  7. f.MaTu
    f.MaTu (31)
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Wenn dein Antrag abgelehnt wird, ist das Bafög-Amt der Meinung, dass dich deine Eltern monatlich in voller Bafög-Höhe unterstützen können. Stell trotzdem nochmal einen ANtrag, es wurde jetzt ein wenig geändert und vielleicht bekommst du ja jetzt doch was.

    du hast 6 Veranstaltungen pro Woche? um 12 Semesterwochenstunden? Und wieso "Das Tutorium SOLL nicht so sinnvoll sein"?! Warst du überhaupt schonmal da, oder ist das nur "Hörensagen"?
    Du musst an deiner Einstellung arbeiten. So kommst du nicht weiter und wenn du jetzt nicht endlich aufwachst, wirst du auch die Klausuren vergeigen...sorry. Du MUSST was tun! und zwar JETZT. Für heute ist es bestimmt zu spät, also fang morgen an, hinzugehen. Das Semester geht noch 5 bis 6 Wochen, das wirst du ja wohl schaffen.
    Und noch einmal die Frage: was sagen deine Eltern dazu, dass du nicht so oft zur Uni gehst?

    EDIT: studierst du in Nürnberg? dann studierst du den bachelor. da gibts doch ÜBERALL Anwesenheitspflicht. wie machst du das?
    Und Wohnheim? kein Problem, ich hab direkt ein Wohnheimzimmer bekommen können, als ich mein Studium begonnen habe. Und wenn du dich umschaust, bekommst du ganz sicher Wohnungen mit 300€ warm. Sag nicht nein, ich wohne selbst in einer :zwinker:.
    Oder studierst du in Erlangen? Oder woanders?
     
    #7
    f.MaTu, 9 Juni 2008
  8. neverknow
    neverknow (28)
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    Single
    Das mit dem Zugfahren zur Uni kenn ich. Ich fahr täglich 2 Stunden Zug, jeweils eine Stunde hin und eine zurück. Am Anfang fand ich das auch sehr nervig, da ich einen Schulweg von 20 Minuten gewöhnt war.
    Mittlerweile find ich das aber eigentlich ganz gut so :smile: das sind 2h am Tag, an denen ich schon mal definitiv meine Ruhe hab. Da kann ich Musik hören, etwas lesen ... was ich möchte. Vor Prüfungen oder Abfragen kann ich im Zug nochmal den Stoff wiederholen -- wenn ich nahe an der Uni wohnen würde, müsste ich das ja alles am Abend vorher schon perfekt drauf haben :zwinker:
    Doof ist das ganze nur, wenn ich schon um 8 in der Uni sein muss; dann muss ich um 7 im Zug sein, d.h. um 6 Uhr aufstehen. Und bei Prüfungen um 8 bin ich sogar um 6 schon im Zug, damit ich nicht zu spät komme.

    Bei mir ist es auch so, dass ich in einer sehr teuren Stadt studiere (Frankfurt). Meine Eltern wären zwar denke ich theoretisch dazu bereit, mir ein Zimmer im Studentenwohnheim o.ä. zu finanzieren, nur halte ich das im Moment noch nicht für notwendig. Zuhause wohnen ist einfach praktisch, allein schon wegen solcher Dinge wie Wäsche etc. :zwinker: und hier hab ich alle meine Sachen, die wahrscheinlich gar nicht in ein kleines Zimmer passen würden.

    Ich gehe übrigens auch nur zu den Pflichtveranstaltungen. Das ist wohl in der Tat ein Nachteil des Zugfahrens ... theoretisch hätte ich jeden Vormittag 3 h Vorlesung. Da schlaf ich aber definitiv lieber aus :zwinker: den Stoff kann ich ja genausogut daheim selbst mit Büchern lernen. Zu Seminaren, Praktika etc. muss ich aber natürlich hin.

    Vllt gewöhnst du dich ja auch noch ans Zugfahren :smile: mit was für einem Zug fährst du denn? Ich freu mich immer, wenn es so ein schöner zweistöckiger Regionalexpress mit blauen Sitzen ist -- genauso oft ist es aber auch so ein altes, eher muffiges Teil, in dem es nur 4er gibt. :tongue:
     
    #8
    neverknow, 9 Juni 2008
  9. Pornobrille
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    nicht angegeben
    Ich bin auch 2 Stunden am Tag unterwegs für die Uni.
    UNd ich bin auch stinkefaul und meistens nicht motiviert, aber wenn ich mal nicht da war haben die wieder so viel Stoff durchgenommen, dass ich Probleme bei den neuen Übungsblättern habe. Also es ist immer besser in die Vorlesung zu gehen, auch wenn alle sagen, dass es nichts bringt. Es bringt auf jeden Fall etwas, weil man das ganze Zeug shcon einmal gehört hat und dann ist es viel einfacher zu lernen.

    Ich hatte das Glück Freunde an der Uni zu finden, die sehr motiviert sind und das bringt mir echt sehr sehr viel, weil sie mir in den Arsch treten, wenn ich nich komme und ich mach mir selbst Stress, wenn ich weiß wieviel die für die Uni lernen. Da bekomm ich ein schlechtes Gewissen und setz mich halt letztendlich auch mal dran. :smile:
     
    #9
    Pornobrille, 9 Juni 2008
  10. Beelion
    Beelion (29)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    naja da musst du durch - is ja mal ein ganz massives luxusproblem... ;-)

    du musst einfach deinen arsch hochkriegen!
    wer zB abnehmen will muss eisenharte disziplien beweisen - hier ist es nicht anders.

    außerdem würd ich mir überlegen ob das wirklich was für dich ist... kann mir nicht vorstellen das ich mich für sowas nicht motivieren könnte wenn ich da bock drauf hätte :ratlos:
    bin früher für meine ausbildung die mir nur bedingt getaugt hat auch 3 jahre lang 55min einfach gefahren... berufsschule waren es 1:40


    edit:
    will dich nicht runtermachen aber da musst du durch ohne wenn und aber!
     
    #10
    Beelion, 9 Juni 2008
  11. glashaus
    Gast
    0
    Es gibt Veranstaltungen, in denen ich wenig bis gar nicht anwesend war. Im GRUNDE ist das doch auch gar kein Problem, sofern man denn zu Hause selbständig den Stoff lernen kann. Klappt das bei dir? Oder machst du dann einfach gar nichts?!
     
    #11
    glashaus, 9 Juni 2008
  12. Schicksal
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ich denke mal unlösbar ist das alles nicht.

    Wenn du nur zu bestimmten Vorlesungen nicht hingehst ist das ja eigentlich normal. Wenn du das Ganze dann dafür daheim bearbeitest dürftest du dadurch auch keinen Nachteil haben. Es kommt auch wesentlich auf die Qualität der Vorlesungen an. Manche kann man sich echt schenken ohne dabei etwas zu verpassen, dafür gibt es meist auch welche die recht gut sind.

    Andererseits ist die Fahrstrecke wirklich nicht so extrem. Im Moment habe ich auch immer zwischen 45-60 min Fahrt. Das ist zwar nicht so prickelnd, aber durchaus machbar.

    Auch das mit der Wohnung sollte notfalls irgendwie machbar sein. Du könntest dich doch zumindest mal fürs Wohnheim bewerben, mehr als schiefgehen kann es ja nicht. Wenn es nicht klappt hast du ja noch nicht mal etwas verloren. Auch denke ich dass das mit den Wohnungen wenn du nicht gerade in München wohnst durchaus auch günstiger geht.

    Gerade wenn du nur so wenige Veranstaltungen an der Uni hast sollte ein 400€ Job ein Klacks sein. Wenn du dann Kindergeld und vielleicht noch etwas Unterstützung von deinen Eltern bekommst sollte ein Auszug finanzierbar sein.
     
    #12
    Schicksal, 9 Juni 2008
  13. Petra85
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Ich BIN damals sogar damit klargekommen. Soll heißen, ich habe eine Ausbildung zur Erzieherin abgeschlossen und die habe ich in derselben Stadt gemacht.
    Ich verstehe es ja selbst auch nicht, wahrscheinlich war damals einfach der Druck da, dass ich hingehen MUSS. Und ganz ehrlich: Früher hat es mir gar nichts ausgemacht, vielleicht lag es auch daran, dass ich immer jemanden hatte, mit dem ich gefahren bin. Jetzt hock ich immer alleine im Zug.


    Sie können mich auch unterstützen, wie gesagt... ich bekomme monatlich über 100 EUR, davon finanziere ich meinen Urlaub, Klamotten etc. Auch so bekomme ich öfters mal was zugesteckt, aber das ist doch etwas anderes als wenn man ne wohnung finanzieren muss.
    Ich werde es nochmal versuchen mit einem Bafögantrag aber die chancen stehen sehr schlecht, meine Eltern waren weit über dem Betrag.


    Ich habe 18 Semesterwochenstunden, die Matheveranstaltungen habe ich schon erfolgreich abgeschlossen und ein Blockseminar war noch dabei, das ich besucht habe.
    Nun bleiben noch 6 Veranstaltungen übrig...
    Ich war im Tutorium und es bringt wirklich gar nichts, soll heißen, dass einfach nochmal die Vorlesungen vom letzten Semester wiederholt werden.

    Ich weiß.... Es gibt 2 Gründe, mit denen das alles angefangen hat.

    1. Ich leide unter Emetophobie, ich weiß nicht, ob dir das etwas sagt. Das ist die Angst vor Erbrechen, bei mir ist es allerdings eher die Angst vor Übelkeit.
    Jetzt hatte ich in der Familie einen Fall von Magen-Darm-Grippe und ja, bin dann sowieso zu Hause geblieben, weil ich Angst hatte, dass mir dort übel werden könnte.
    Ich bleibe also grundsätzlich zu Hause, wenn ich etwas Bauchschmerzen habe oder einen Anflug von Übelkeit verspüre.

    2. Ich hatte eine Panikstörung, welche ich zwar überwunden hatte aber zu Semesteranfang ganz plötzlich wieder auftauchte - ausgerechnet im Zug!
    Eigentlich nichts wirklich superschlimmes, 20 Sekunden Panik oder so.

    Das sollen jetzt keine vorgeschobenen Gründe sein, meistens ist es ja doch die pure Unlust :zwinker:

    Ich studiere in Bamberg, und zwar noch auf Diplom! Da gibt es nur in den seltensten Fällen Anwesenheitspflicht.

    Wie gesag, in Bamberg.
    Ist ein relativ teures Pflaster und gerade wenn man alleine wohnt. Eine Kommolitonin will jetzt eine WG gründen, mal sehen... Wäre aber immernoch das Geldproblem!! :geknickt:

    och, ich kann mich dafür leider nicht so begeistern. Wenn ich nach Hause fahre, bin ich meist so müde, dass ich schlafen oder musik hören will. Im Zug kann ich nicht so gut lernen.

    so ist es bei mir auch, allerdings habe ich gemerkt, dass ich mich morgens besser motivieren kann. Da gibt es keine lange Zeit zum Nachdenken, sondern es wird aufgestanden und hingefahren.

    Meine Veranstaltungen sind jetzt allerdings alle abends/mittags.

    Auf jeden Fall! Das weiß ich auch... aber wir haben keine Übungsblätter oder so, von daher bin ich dann nicht sooo sehr im Rückstand, muss ich sagen.
    Es würde zum Teil reichen, alles nachzuarbeiten oder alle paarmal dort zu sein...

    also es ist schon das Richtige für mich, denke ich. Habe auch lange überlegt aber im Endeffekt interessiert mich das Gebiet sehr und das Praktikum hat mir auch Spaß gemacht! :smile:

    Jetzt wirds interessant *g*
    Wieviele Veranstaltungen waren das denn, in denen du kaum anwesend warst? Auch welche, in denen du Klausuren schreibst? So ist das nämlich bei mir.

    Ich arbeite schon zu Hause nach, das auf jeden Fall. Trotzdem bin ich dann nicht so weit wie die anderen, das ist klar.
    Ich habe letztes Semester auch in 3 Veranstaltungen sehr oft gefehlt und die gemeinsame Klausur dann bestanden (aber erst im 2. Versuch).

    Ach ja: Ich denke auch, dass es in anderen Studienfächern wohl nicht gehen würde, da man dort immer Übungsblätter abgeben muss, das gibts aber bei uns nicht..
     
    #13
    Petra85, 9 Juni 2008
  14. User 20579
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verheiratet
    Huhu,

    Ich denke, wer keine Probleme hat, macht sich welche. :zwinker:

    Deine Eltern verdienen laut Bafög Amt genug Geld, um dich zu finanzieren. Da muss man nicht immer weiter Anträge stellen, um den Leuten, die Eltern haben, die es eben nicht finanzieren, die Kapazitäten wegzunehmen, sondern da muss man sich mit seinen Eltern unterhalten, wie es klappen könnte. Zur Not muss man eben nebenbei arbeiten.

    Ich kann mir vorstellen, wenn man erstmal zu Hause ist, dann fällt es schwer, da rauszukommen. Das habe ich in meinem Elternhaus auch - es ist immer alles gemütlicher und schöner dort und mal will gar nicht weg. Es wird Zeit, dass du dich auf eigene Beine stellst und deinen Hintern hochkriegst!

    Oder du musst dir eben eingestehen, dass ein Studium für dich nicht das richtige ist, weil es eben selbstständige Arbeit erfordert und nicht mehr so funktioniert wie in der Schule oder in der Ausbildung. Wenn du dafür nicht der Typ bist, überleg dir was anderes.

    Wenn du das Studium willst, dann musst du gucken, wie du dich motivieren kann - wahlweise hinziehen oder dich zwingen, hinzugehen. Was anderes kann dir niemand raten, und ich denke, das weißt du auch selber.

    Viele Grüße
     
    #14
    User 20579, 9 Juni 2008
  15. Petra85
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Ja, damit hast du auf jeden Fall recht!
    Mir geht es prinzipiell auch um 3 bestimmte Veranstaltungen, in denen ich am Ende des Semesters eine Abschlussklausur schreibe, ich habe dann auch Angst zu versagen.
    Wenn ich allerdings gleich bestehe, kommt wieder das Gefühl auf "ach, ich hab ja gleich bestanden, also kann ich den kommenden Semestern auch weiterhin fehlen".
    In einer dieser 3 Veranstaltungen gibt es kein Skript, also kein Problem. Nur in den anderen beiden gibt es gar nichts, das muss ich eben nachholen...

    klar, machbar auf jeden Fall! Das will ich auch nicht bestreiten...

    Ich habe mich mal etwas umgeschaut, die Wohnheime sind voll und dann gibt es oftmals nur noch 6er WGs, die relativ günstig sind aber da bewerben sich auch viele Leute drauf und man muss enorm viel Glück haben, dass man ausgewählt wird.
    Abgesehen davon, wäre mir eine 2er oder 3er WG am Liebsten, bzw. am Schönsten wäre eine Wohnung mit meinem Freund zusammen. Er studiert auch dort, haben auch schon Pläne geschmiedet, er bekommt allerdings auch kein Bafög.

    Nun, in den Semesterferien habe ich einen Ferienjob. Ansonsten ist es wieder relativ schwierig, da ich immer mittags und abends Veranstaltungen habe - wenn ich denn hingehe^^
     
    #15
    Petra85, 9 Juni 2008
  16. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    2.618
    Verheiratet
    Ich weiß nicht, ob das Folgende dir helfen wird, aber dies ist mein Grund, warum ich (hauptsächlich) zur Uni gehe: Meine Freunde !! Ich liebe es einfach Menschen zu treffen die ich gerne habe, die mir einen Platz frei halten wenn ich zu spät komme, die mit mir in die Mensa gehen, die mir von sich erzählen, Menschen die sich mit mir auf die Wiese während der Freistunden legen, die den Stoff mit mir besprechen, die mit mir diskutieren, mir zuhören, die mich anderen Mitstudenten,-innen vorstellen, Menschen denen man in einem Seminar oder einer Vorlesung hin und wieder ein Kommentar zurufen / einen Blick zuwerfen kann usw …
     
    #16
    xoxo, 9 Juni 2008
  17. Petra85
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    0
    vergeben und glücklich
    ich werde das mit der Wohnung auf jeden Fall nochmal thematisieren... denke aber eher nicht, dass es klappt.

    Schön geschrieben :smile:
    Das gefällt mir auch sehr gut!!! Leider haben wir bestimmte Fächer- und Schwerpunktwahlen, sodass ich in allen Vorlesungen immer verschiedene Leute um mich habe, soll heißen, dass meine Freundinnen eben nicht immer in meinen Veranstaltungen sind, weil sie andere Schwerpunkte gewählt haben... das überschneidet sich immer alles :ratlos:

    Diese Frage habe ich vergessen zu beantworten:

    Sie gehen davon aus, dass die Vorlesungen ausfallen, was bei uns an der Uni auch total oft vorkommt, weil ein totaler Dozentenmangel herrscht...
     
    #17
    Petra85, 9 Juni 2008
  18. TheRapie
    TheRapie (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
    In meinen Augen machst Du Dir selbst was vor. Wie kannst Du auf der einen Seite motiviert sein, auf der anderen Seite aber nicht hingehen weil Du den langen Weg scheust. Das sind zwei komplett gegensätzliche Aussagen und ich hoffe für Dich, das es nicht schon zu spät ist, so wie es bei mir der Fall war.
    Ich habe nach 4 Semestern Jura, in denen ich nicht anwesend war noch 2 Semester versucht den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Dann hab ich abgebrochen und angefangen an einer Berufsakademie zu studieren.
    Es gibt Leute wie mich, die mit der absoluten Freiheit auf der Uni, die nur durch das ein oder andere Tutorium eingeschränkt wird, nicht zurecht kommen. Das sollte man dann aber auch irgendwann für sich selbst klären und seine Konsequenzen ziehen: Entweder was anderes machen oder sich für Vorlesungen verabreden, Lerngruppen machen, etc.
    Nur erzählen Du willst es (bist motiviert) und dann nicht hingehen.... das nehm ich Dir nicht ab.
     
    #18
    TheRapie, 9 Juni 2008
  19. tinchenmaus
    Verbringt hier viel Zeit
    1.530
    123
    4
    nicht angegeben
    Aus ähnlichen Gründen wie du bin ich vor ein paar Monaten aus meinem Traum-Studium geflogen und könnte mich dafür
    sowas von in den Hintern beißen...
    Ich konnte mich (trotz 38 - 43 SWS!!) nicht aufraffen zu allen Vorlesungen zu gehen, hab mal da, mal da
    was ausgelassen, viel (zu viel) gejobbt nebenbei, war im Tierheim, usw.
    Kurzum - alles andere war interessanter als die Uni und lernen und das hat sich gerächt als ich schlussendlich
    durch eine wichtige Klausur geflogen bin und nicht mehr zur mdl Nachprüfung zugelassen wurde.
    Daraus habe ich gelernt, ich hoffe nur dass du nicht auch diese Erfahrung machen muss, das war schlimm genug.
    Das ist wie mit dem Abnehmen, du musst dich halt einfach zwingen und den inneren Schweinehund überwinden!

    Und bei den paar SWS die du hast, ist es ja auch kein Problem nebenher arbeiten zu gehen, oder?
    Gerade vormittags werden oft Leute als Bürohilfen, für Botengänge etc gesucht!
    Dann müssen deine Eltern dich nicht voll finanzieren, sondern vielleicht nur zur Hälfte.
    Auch ich bin in einer ähnlich großen Stadt in Bayern mit 400 Euro von den Eltern + selbst verdientes Geld
    (zwischen 200 und 300 Euro) einwandfrei hingekommen.
     
    #19
    tinchenmaus, 9 Juni 2008
  20. glashaus
    Gast
    0
    Insgesamt habe ich das in fast allen Massenvorlesungen ohne Anwesenheitspflicht so gemacht weil ich es nicht eingesehen habe, 3 Stunden meiner Zeit (Vorlesung + An- und Abfahrt) dafür zu verschwenden, dass jemand seine Powerpointfolien vorliest. Dafür hab ich mir das zu Hause selbst angeschaut und mit Hilfe der Literatur nachgearbeitet. Ich war im Semester höchstens 2 mal in diesen Vorlesungen anwesend und hab auch immer die Klausuren beim ersten Anlauf mit "sehr gut" bestanden...
    Dabei kommts aber sicher auf die Ansprüche der Professoren und die Gestaltung der Vorlesungen an. Bei mir war es klar, dass die Klausuren aus stumpfen Abfrageaufgaben besteht. Und zum Definitionen lernen brauche ich keine Vorlesung :zwinker:
     
    #20
    glashaus, 9 Juni 2008

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