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Unwetter (mein erstes...)

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von love_engel, 31 Mai 2005.

  1. love_engel
    Gast
    0
    das erste gedicht, das ich je geschrieben habe
    habe immer die Leute bewundert die "richtig" schreiben können, mit ihren werken ihre gefühle ausdrücken
    das wollte ich schon immer können. doch nie ist etwas vernünftiges beirausgekommen

    bitte lest euch das mal durch
    mein erstes, meiner Meinung nach zumutbares^^
    bin froh über kritik als auch über lob (wohl kaum...)

    Unwetter

    Bedrohlich ziehen sie heran, wenn ich verträumt aus meinem Fenster starre
    Sie kommen näher, immer gewaltiger, immer eindrucksvoller...deprimierender...
    Mit dem Wind schieben sie sich voran, düster und grau
    Immer mehr, immer weiter, endlos
    Sie wollen kein Ende nehmen, wo ich hinschaue sehe ich nur dunkle, kein Ende nehmende Wolken
    Die Tanne biegt sich im Wind, immer stärker, immer weiter
    Ich weiß, je weiter, desto näher ist das Unwetter
    Tränen laufen über meine Wangen, ich werde immer schwächer, haltlos...
    Sie sind über mir, ich kann sie fühlen
    Der Duft des Regens ist in der Luft, ich sehe die ersten Tropfen fallen, dicke, schwere Regentropfen
    Es werden immer mehr, und immer schwächer werde auch ich, kaum mehr kann ich durch meine verweinten Augen blicken, sehe nur noch diese dunkle leere vor mir
    Doch da! Ein Blitz! Helligkeit zwischen all diesen dunklen Wolken. Und schon folgt der laut tönende, angsteinjagende Donner.
    Zitternd sinke ich zu Boden
    Schließe meine Augen.
    Mit letzter kraft ziehe ich mich hoch, wage einen letzte Blick aus dem schwarzem Fenster.
    Die Hoffnung verlässt mich... doch warte! Ein Sonnenstrahl zwischen all diesem scheußlichen Wolken
    Am Horizont entdecke ich weiße, besänftigende Wolken
    Schöne Wolken
    Und da! Mächtig schillert er in tausenden Farben als wollte er sagen: gib nicht auf, du kannst es schaffen
    Ich spüre wie langsam der Mut wieder zu mir kommt
    Der Regenbogen...
    Ich streiche mir über die Wangen, sie sind feucht... und sie schmecken immer noch salzig von den Tränen
     
    #1
    love_engel, 31 Mai 2005
  2. Zak
    Zak (34)
    Verbringt hier viel Zeit
    88
    93
    1
    nicht angegeben
    ich finde es schön und nachvollziehbar geschrieben.. was wohl ein Lob ist, weil ich das Thema "Unwetter" anders interpretieren würde.
     
    #2
    Zak, 1 Juni 2005

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