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unzufriedenheit oder auf der suche nach einem neue leben

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Polly, 16 Oktober 2004.

  1. Polly
    Polly (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    hi alle zusammen, ich glaube ich muss mir das einfach mal von der seele schreiben. zur zeit bzw seit ungefähr einem jahr bin ich mit mir selbst und meinem leben nicht mehr zufrieden, es gibt zwar phasen, in denen ich einigermaßen glücklich bin, aber die meiste zeit fehlt einfach etwas. ich bin jetzt nciht richtig depressiv oder traurig(nur manchmal) aber es ist als ob eine leere tief in mir drinnen wäre.
    ich wurde in dem einen jahr seitdem meine Beziehung beendet ist, von einigen menschen schwer enttäuscht und auch einige freundschaften sind auseinander gegangen ich bin zwar auf der einen seite dankbar, dass ich jetzt wenigstens weiß , auf wen ich wirklch zählen kann, aber auf der andreren seite tut es weh... wenn man soviel vertrauen in jemanden setzt, seine ganze seele offenbart... und zurückgestoßen wird. zur zeit habe ich außer meine schulfreunden mit denen ich mich zwar gut verstehe, aber privat nicht szu tun habe, nur 2 freundinnen und 2 kumpels, die ich allerdings nur sporadisch sehe. ich bin zwar froh, dass ich 2 gute freundinnen habe, von denen ich auch weiß dass ich auf sei zählen kann, aber ich sehe oft wieviele freund andre haben und frage mich was an mir so schlecht ist.
    mit meinen eltern komme ich ganz gut aus. am meisten fehlt mir eigentlich die liebe und geborgenheit, die nähe zu einem anderen menschen, das gefühl zu wissen, dass man aus tiefstem herzen liebt und wiedergeliebt wird. ich denke dass ich wirklich nicht hässliche bin, aber manchmal zweifle ich auch daran und das obwohl oft jungs auf mich zukommen, ich erwarte wohl zu viel oder früher war einfach alles leichter. habe mich sogar schon auf ner flirtseite im inet angemeldet und komme mir dabei so armselig vor, als ob ich im realen leben keinen finden würde, was ja momentan auch so ist.
    ich wüsste so gerne was ich gegen das alles tun kann, gegen diese verzehrende leere, an die ich mich langsam aber sicher schon gewöhne....


    danke fürs lesen

    polly
     
    #1
    Polly, 16 Oktober 2004
  2. büschel
    Gast
    0
    kenn ich;

    die letzten 3 jahre, waren so, dass mir latent mein leben nicht gefallen hat; mal kommt man etwas klar aber dann kommt es zurück: man merkt: fundamental unzufrieden.
    bin jetzt umgezogen, und fühle mich schon wohler; könnte aber mit der einstellung unter anderem zusammenhängen;
    freundeskreis nicht schlecht aber wenig befriedigend; tiefe freunschaften? hab mich um definitionen der beziehungen eher gedrückt, weil ich mich vor dem hintergrund nicht zu sehr festlegen wollte;
    rezept:
    keins; glaubwürdig in seiner politik sein ist wichtig; garantiert aber nicht sympathie; einfach versuchen sein leben zu leben wie man es schön findet; muss nicht dauernd mit leuten was machen; allein geht viel; sich zeit nehmen sich kennenlernen; dem unbekannten begegnen;
    sich nicht zu sehr an anderen messen; dazu ist man zu individuell; ob man es wil oder nicht;

    ah; und sehr wichtig:

    fair sein aber seine launen zulassen
     
    #2
    büschel, 16 Oktober 2004
  3. User 16687
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Hallo,

    bei mir ist es im Moment auch so. Irgendwas fehtl einfach. Und ich kann das nichtmal richtig eingrenzen. Die letzten 2 Jahre sind irgendwie nur so mühsam vorüber gegangen. Eigentlich auch komisch. Hatte ERfolgserlebnisse. Haeb eine richtig gute Prüfung abgelegt, angefangen meine Zukunftspläne zu verwirklichen, mein Traumauto erarbeitet.

    Aber gerade in den letzten Wochen häufen sich die Rückschläge. 2 meiner besten Freunde sind zum studieren weg gezogen. Also auch wirklich weiter weg. Mein bester Freund fliegt Montag 2 Monate nach Bolivien. Also habe ich noch so von meinen richtig guten Freunden 2 hier. Der eine davon ist aber leider überhaupt nciht unternehmungslustig und ihm reicht jedes Wochenende ein Videoabend. Das macht mich momentan einw enig traurig.

    vor gut 10 Monaten wurde mir das Herz gebrochen und vor 5 Monaten war dann die Trennung von der ersten Liebe. Naja, hab im Moment das Gefühl, dass ich noch nicht wirklich darüber hinweg bin.

    Und ich habe vor ca. 1,5 Jahren einen guten Freund "verloren". Er ist nicht körperlich gestorben, sondern eben nur für mich gestorben. Hat komplett das Vertrauen gebrochen. Hat 2 Mal gelogen und jedes Mal habe ich verziehen. Aber nach der dritten Lüge gehts einfach nicht mehr, auch wenn ich deswegen immer noch manchmal traurig bin.

    Aber so richtig will mir ein Neuanfang mit neuem Lebensmut im Moment auch nicht gelingen. gibt zwar Situationen in denen ich abgelenkt bin, aber wirkliche Besserung ist noch nicht eingetreten.

    Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück.

    Ciao!
     
    #3
    User 16687, 16 Oktober 2004
  4. 0x2B|~0x2B
    Gast
    0
    Was ist so schlimm sich bei einer Flirtseite anzumelden? Ich bin überall angemeldet :smile:
     
    #4
    0x2B|~0x2B, 16 Oktober 2004
  5. User 16687
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Ich kann mir irgendwie auch gar nicht vorstellen mich bei einer Flirtseite anzumelden.
    Hab da ganz ehrlich keinerlei Vorurteile gegenüber den Leuten, die da angemeldet sind, aber bei mir selbst würde ich das viel strenger bewerten. Ich könnte das irgendwie nicht glaube ich.

    aber es scheint ja bei Leuten Erfolg zu haben. Naja, außerdem glaube ich ohne es zu wissen, also es ist ein reines Vorurteil, dass man da nur gut ankommt, wenn man halbnackte Bilder oder ähnliches da reinstellt. Ist das so?

    Naja, glaub trotzdem nicht, dass das was für mich ist. Obwohl es so auch keinen Erfolg hat in der Beziehung

    Ciao!
     
    #5
    User 16687, 16 Oktober 2004
  6. Jo_Black
    Jo_Black (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
    hy Polly

    ich kann sehr gut nachempfinden wie es dir geht. Es gibt auch auch einige Momente in meinem Leben wo ich mich so richtig verlassen fühl und einfach gern die nähe eines Menschen hätte. Das sind einfach Stimmungen die ab und zu über einen hereinbrechen und man glaubt der einsamste Mensch auf der Erde zu sein. (ist etwas übertrieben)


    Eigentlich weiß ich jetzt nicht recht was ich schreiben soll, nur das ich mir auch blöd dabei vorkommen mich auf so einer kontakseite anzumelden...(wenn es im real live nicht klappt soll es da auch nicht :zwinker: )


    Würde von mir auch nicht gerade behaupt hässlich zu sein...siehe Profiel. Denke es gibt einfach Phasen im Leben wo das so ist. Wie wäre das Leben wenn alles perfekt wäre...?!
    Ich hatte auch schon harte Kriesen hinter mir, aber hey....das leben geht weiter und ich bin zuversichtlich für die Zukunft.


    Hoffe dir konnte Beitrag etwas helfen...es ist schwer darauf präzise zu antworten ohne einen Roman zu schreiben den keiner lesen will.

    In diesem Sinne

    Jo_Black
     
    #6
    Jo_Black, 16 Oktober 2004
  7. User 16687
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Hat von euch irgendjemand eine Ahnung warum das heutzutage so ist?

    Wie viele Leute in unserem Alter haben denn genau diese Probleme? Also mich wunder das schon.

    Also ich finde es jedenfalls sehr auffällig, dass so viele diese Probleme haben.

    Das können ja nicht immer verschiedene Gründe sein.

    Ciao!
     
    #7
    User 16687, 16 Oktober 2004
  8. Koenig78
    Gast
    0
    Hi.
    Zuersteinmal kann ich deine Leere wie fast alle hier nachempfinden. Die meisten von uns hatten mit Sicherheit auch schon diese Phasen nach einer gescheiterten Beziehung So ist das nunmal, wenn man einen Menschen verliert, der ein grossen Teil im Leben ausgefüllt hat.

    Wirklich bitter ist es dann, wenn man keinen Feundeskreis hat, der diese Depressionen wenigstens teilweise auffangen kann. Dann steht man ziemlich einsam und verlassen da.
    Nach meiner letzten Beziehung stand ich alleine da. Ich hab daraufhin mein Leben umgekrempelt, da ich gemerkt hatte: da stimmt was mit Dir nicht.
    Ich habe mir neue Beschäftigungen gesucht und Dinge getan die ich schon längst ausprobieren wollte. Dadurch habe ich wirklich irre viel Leute kennengelernt. Darunter waren auch einige denen man wirklich Vertrauen kann (man findet nicht häufig Leute die vor jedem Menschen Respekt haben).

    Versuche einen Freundeskreis zu finden der dich am Leben hält (sei es durch Hobbys oder sonstige Aktivitäten. Ich weiss, das das schwer ist so einen zu finden) Das ist erstmal eine gesunde Basis und die innere Leere wird kleiner.
    Und irgendwann wird Dir auch dein Traumprinz über den Weg laufen. Ganz sicher.

    Im übrigen finde ich diese Flirt-Seiten gar nicht so schlimm. Hab ich zwar selbst noch nie ausprobiert, hätte aber auch keine Hemmungen das zu tun. Was ist denn daran armselig? Das ist doch auch nur eine Form der Kommunikation, halt auf breiterer Ebene! Ich sehe das ein bischen gelassener.

    Bis denn...
     
    #8
    Koenig78, 17 Oktober 2004
  9. Dawn13
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
    Hallo Polly

    Ich kann dir das beinahe wortwörtlich nachempfinden.

    Nach meiner letzten Beziehung stand ich vor nichts, hab alles verloren, Wohnung, Job, vermeintliche Freunde, vergeigte Ausbildung. Monatelang hab ich getan, als wär alles okay, bis ich nach einem halben Jahr komplett zusammengebrochen bin. Das war dann der Wendepunkt und ich hab angefangen, alles umzukrempeln. Daran bin ich heute noch. Und es ist nicht einfach, es ist schmerzvoll, es ist ein einsamer Weg - ABER: man reift daran.

    Versuche den Mut aufzubringen, die Dinge in deinem Leben zu verändern, die dir nicht gut tun. Das klingt simpel, ist es aber nicht. Versuch irgendwie herauszufinden, was du von deinem Leben und dir selber erwartest und setzt dort an.

    Was das Thema anbelangt, dass andere so viel Freunde haben, kann ich dazu nur sagen: Lieber 2 oder 3 echte Freunde, als 15 falsche. Ich hatte lange Zeit ziemlich viele Leute um mich rum, war dauernd weg, auf Parties etc. und dachte, das sei das Leben. Als dann alles den Bach runterging, waren auch plötzlich alle Freunde weg und ich war endgültig allein. Die paar wenigen, die mir geblieben sind, werden wohl auch ewig meine Freunde bleiben und das ist im Endeffekt einiges mehr wert.

    Und irgendwann kommt auch jemand vorbei, der dir das gibt, was du suchst. Gib bloss die Hoffnung nicht auf :smile:
     
    #9
    Dawn13, 17 Oktober 2004
  10. Polly
    Polly (30)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    danke für eure teils aufbauenden, teils mitfühlenden antworten. es bedrückt mich, dass es noch mehr leuten so geht wie mir.
    ich glaube, dawn, dass ich auch gerade dabei bin mein leben so ein bißchen umzukrempeln, ich habe eben gemerkt, wer meine richtigen freunde sind, habe zur zeit zwei wirklcih gute freundinnen mit denen ich sehr viel unternehme, und das, obwohl ich eine ganze zeit lang mehr zu hause als weg war. sie ziehen mich aus dem loch raus und helfen mir ich glaube ohne es zu wissen. trotzdem ist da immer noch oft diese schmerzhafte leere.
    mir fällt auf, dass jeder hier, der erwähnt, dass es ihm genausogeht, keinen partner hat. vielleicht ist es das ja wirklich...zumindest der hauptgrund. ein partner könnte einem kraft geben auch in schlechten zeiten und so wären diese zeiten gleich viel weniger schlecht.
    hat jemand der vielleicht sowas ähnlcihes durchgemacht hat, noch Tipps?

    p.s. jo_black..nein , du bist wirklich NICHT hässlich
     
    #10
    Polly, 17 Oktober 2004
  11. Dawn13
    Verbringt hier viel Zeit
    3.916
    121
    0
    nicht angegeben
    Hm, kann ein Mitgrund sein. Aber nicht der einzige. Ein Partner kann natürlich durchaus den "Fels in der Brandung" darstellen und selbstverständlich hat man ein Einsamkeitsgefühl weniger ausgeprägt, wenn man jemanden an seiner Seite hat. Dass man niemandem zum anlehnen hat, schwenkt ja irgendwie auf alle Lebensbereiche über. Simples Beispiel: Ich hatte nen Scheisstag auf der Arbeit, komm nach Hause, aber da ist halt niemand, der mich aufbauen kann; also muss ich das mit mir selber ausmachen. Und das kann sehr belastend und kräfteraubend sein, so auf längere Zeit zumindest.

    Trotzdem: Ich war auch in Beziehung schon sehr sehr einsam und allein, weil es auch Partner gibt, die sich einen Dreck um einen scheren...
     
    #11
    Dawn13, 17 Oktober 2004
  12. Galatea
    Gast
    0
    Ich bin auch schon seit Jahren auf der Suche nach einer Heimat.
    Hab bisher nur einmal eine gefunden, und wenn auch nur kurz, war es doch wundervoll und ich hab mehr gelernt als je zuvor.

    Ich hatte meine Crisis und Delights und habe sie auch noch heute.
    Eigentlich geht es mir garnicht so schlecht, aber es gibt immer wieder Phasen in denen meine ganze Welt auseinanderbricht. Hauptsächlich dann wenn ich unter Stress bin.
    Aber ich lerne langsam mit diesen Dingen zurecht zu kommen, solange ich nicht wieder richtig abstürze ist es in Ordnung.

    Ich betrachte diese Depriphasen als einen Teil von mir, dem ich mich stellen und den ich annehmen und verstehen muss - denn auch wenn mir das nicht gefällt, so gehören sie doch zu mir.
    Man kann aus allen Dingen lernen, wenn man sich nur darauf einlässt.

    Ich habe in den letzten Jahren (besonders in diesem Jahr) soviel dazugelernt, besonders was das zugehen auf fremde Leute und das schließen von Bekanntschaften angeht.
    Früher habe ich mch immer versteckt und die Öffentlichkeit gemieden - und auch wenn ich zugeben muss, dass mir große Menschenmassen oder große Parties noch immer unangenehm sind, hätte ich nie gedacht dass ich einmal so locker und provokant mit jemandem flirten könnte, wie ich es in den letzten Monaten getan habe.

    Ich habe eine wundervolle warmherzige Person getroffen, die mir gezeigt hat was es bedeutet zuhause zu sein, und auch wenn ich in dieser Heimat nicht bleiben konnte, so hat sie mir doch genug Mut und Wissen mit auf den Weg gegeben um nun selbst auf die Suche zu gehen.

    Auch wenn manchmal ganze meine Welt in Flammen untergeht und ich das Gefühl habe langsam zu verbrennen, weiß ich doch dass ich immer wieder aus der Asche aufstehen werde. Und jedesmal lerne ich mich ein Stück besser kennen, wachse ich ein Stück über mein altes Selbst hinaus, brennt das Feuer in mir etwas heller.

    Also nur Mut.
    Schäm dich nicht auch einmal schwach, hilflos oder verzweifelt zu sein.
    Das alles gehört zu dir, ebenso wie die Stärke und das Glück.
    Wer immer nur seinem Glück hinterherrennt und ständig versucht fröhlich zu sein, der verneint sich genauso wie jemand der immer nur das schlechte an sich und der Welt sieht.
     
    #12
    Galatea, 17 Oktober 2004
  13. Ranuglin
    Gast
    0
    Vllt passt das ja:

    Was wissen wir? Was fühlen wir?

    Wer kennt das nicht? Man fühlt sich innerlich leer. Es macht einem rein garnichts mehr Spaß und man versucht sich mittels bestimmter Dinge wieder aufzuheitern. Nun aber warum gibt es solche Perioden, in denen man lieber einfach im Bett liegen möchte und absolut von niemandem gestört werden will? Was ist der Auslöser dafür, das wir manchmal zu bestimmten Augenblicken nachdenken, wozu wir eigentlich geschaffen wurden?...

    Gefühle und Erinnerungen an diese sind die Mittel mit denen sich jeder Mensch selber an den Rand des Wahnsinns treiben kann. Meist unabsichtlich. Wie kann es sein, dass ein lebensfroher Mensch innerhalb weniger Stunden, ja sogar Minuten seine Sicht über das Leben verändert? Und wie entstehen diese Emotionsschübe so ganz plötzlich, welche den Körper innerlich aussaugen und keinen Funken des Mutes und der Hoffnung zurücklassen?
    Das Wechselspiel zwischen Liebe und Hass in diesem Leben ist eindeutig der größte Faktor, der zu jenem innerlichen Zusammenbruch führen kann. Denn Liebe, so wie sie ist und scheint, ist in ihrer reinen Form nahezu unerträglich grausam. Liebe verleitet den Menschen dazu, Dinge zu tun, die er nicht einmal wünscht zu tun. Liebe ist der Auslöser für mentale Anspannung extremster Art, welche nicht gerade selten in absoluter Verzweiflung über Zukunft und Realität endet, was später in Pessimismus resultiert. Zu jeder gesunden Form von Liebe, gehören 2 Aspekte: Man muss lieben, und man muss geliebt werden. Ist nur eine der Bedingungen erfüllt, läuft ein unvollständiger Mechanismus, welcher sich förmlich in den Körper bohrt und einen von innen auffrisst. Selbst wenn beide Aspekte erfüllt sind, oder zumindest so scheinen, darf man die unerlässliche Freundschaft nicht vernachlässigen. Ohne Freundschaft kann eine Liebe nicht existieren, denn in der reinen Form der Liebe versetzt man sich in die Person, die jenes Gefühl betrifft, um so den starken Gefühlsdrang nach Nähe und Kontakt zu befriedigen. Was ist nun, wenn man sich absolut schlecht fühlt, so leer und einsam obwohl man selber keinen richtigen Grund dafür entdecken kann? Diese Frage kann man sich leider nur selbst beantworten, denn jeder individuelle Charakter hat andere Erlebnisse und Gefühle in sich eingeschlossen. Man sollte immer versuchen, die Gefühle auf ein Ziel zu richten! Kann man denn wissen, welches spezielle Gefühl einen quält? Die Antwort ist ganz eindeutig NEIN, denn Gefühle kann man nicht wissen... Gefühle fallen so unterschiedlich aus, wie nichts anderes und somit ist ein Bezug auf Wissen absoluter Schwachsinn. Gefühle kann man lediglich fühlen! Gefühle enthalten den Informationsfaktor 0 und den größt möglichen Aussagefaktor, den es auf dieser Welt gibt... Warum die Gefühle überhaupt so stark beeinflussen, bzw. von positiv nach negativ wechseln und andersrum, erklärt sich darin, das gute Gefühle einen kurzen Moment der Euphorie erzeugen, welcher dann zwangsweise durch einen Absturz in unbekannte Tiefen um ein Vielfaches an Wert für jedes Individuum zulegt. Ohne etwas Positives kann es auch nichts Negatives geben, so verlangt es die Natur. Wo etwas Gutes ist, ist auch etwas Schlechtes und wo etwas Schlechtes ist, ist auch etwas Gutes. Die Gefühlskurve eines Menschen lässt sich leicht mit einer Börsenkurve vergleichen, die durch zufällige Ereignisse absinkt oder ansteigt. Sollte die Kurve allerdings mal ganz unten angekommen sein, wird es schwer für die entsprechende Person, die Lust am Leben aufrecht zu erhalten. Die mentale Stabilität jedes Einzelnen ist von größter Bedeutung, sollte es einmal zu so einem drastischen Fall kommen(sei es Liebeskummer oder gewaltiger Hass oder etwas anderes...). Man kann abschließend jedem Menschen nur raten, seinen Gefühlen voll bewusst zu sein und nicht zu versuchen, diese unter Kontrolle zu halten. Denn das ist unmöglich!
     
    #13
    Ranuglin, 18 Oktober 2004

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