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Väter - wie die Geburt erlebt?

Dieses Thema im Forum "Schwangerschaft, Geburt & Erziehung" wurde erstellt von Kathi1980, 24 September 2005.

  1. Kathi1980
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    Verheiratet
    Mich würde mal interessieren, wie die Väter hier im Forum die Geburt ihres Kindes miterlebt haben. Wart Ihr überhaupt dabei? Habt Ihr es als ekelig empfunden (z.B. die Plazenta)? Oder als erschreckend wegen der Schmerzen Eurer Partnerin? Habt Ihr Eure Partnerin danach mit anderen Augen betrachtet?
     
    #1
    Kathi1980, 24 September 2005
  2. --pM
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Ich war bei der Geburt meiner Tochter und bei der Geburt meiner Nichte (das ist erst 6 Wochen her) dabei. Beide Geburten sind Erlebnisse, die ich nie vergessen werde. Ich bin dankbar, das ich dabei sein durfte, kein Ekel, nur Bewunderung für die Mütter, das blöde Gefühl total überflüssig zu sein und nichts hilfreiches machen zu können,Staunen, und am Ende tiefe Ergriffenheit wenn man "sein Kind" im Arm hat. Schwer zu beschreiben, wirklich.

    Hab mich aber insgeheim auch jedes Mal gefreut, das ich keine Frau bin.
     
    #2
    --pM, 24 September 2005
  3. CassieBurns
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Also jetzt machst du mich aber neugierig... wieso warst du bei der Geburt deiner Nichte dabei?

    Wäre das nicht eine Aufgabe für den Vater gewesen?
     
    #3
    CassieBurns, 25 September 2005
  4. Ramalam
    Ramalam (29)
    Benutzer gesperrt
    1.060
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    1
    Single
    Ick find den ganzen Thread verdammt interessant, leider antwortet kaum jemand. War denn hier wirklich nur ein Mann bei der Geburt seines Kindes dabei?!
     
    #4
    Ramalam, 25 September 2005
  5. --pM
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Wundere mich auch, scheinbar keine Papas hier ?! Und warum ich bei der Geburt meiner letzten Nichte dabei war ist ganz einfach, es ging einfach tierisch schnell und der echte Papa war einfach zu langsam bzw. zu Weit weg. Das Kind kam einen glatten Monat zu früh. Ich war grade bei meiner Schwester zu Besuch, da gabs keine Zeit mehr groß nachzudenken. Dafür durfte ich dann den zweiten Namen vergeben :jee:
     
    #5
    --pM, 26 September 2005
  6. ...oleander...
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich

    Nein. Guckst du hier: an alle MUttis: Geburt - 8054406 :zwinker:

    Gruß o.
     
    #6
    ...oleander..., 26 September 2005
  7. Miles
    Miles (49)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
    War bei beiden Kindern dabei.

    Das erste mal hat ca. 28 Stunden gedauert, beim zweiten 12-14 Stunden, jeweils vom Blasensprung an gerechnet.

    Ich persönlich brauche es nicht, bei der Geburt (die letzten 30 Minuten) dabei zu sein! Das ist meine ganz private Meinung.

    Vorher kannst Du auch prima helfen, halten, trüsten, usw.

    Wenn Deine Frau aber irgendwann anfängt, so zu schreien, als ob sie gleich stirbt, hab ich damals echt gedacht und wünsche keiner Frau oder Mann das sie/er das so mal erleben muss, dann brauch ich es nicht. Übrigens hat sie damals auch nichts mehr registriert.

    Zu dem eigenlichen Geburtsvorgang habe ich keine Beziehung, es ist mir egal ob ich dabei bin oder nicht.
    Es ist nicht so prickeld zu sehen, wie der Arzt mit einer "Geflügelschere" kommt und den Schnitt macht. Das Geräusch, des durchschneidens werd ich auch nicht so schnell vergessen. Ist erst 6 Jahre her :smile:

    Na ja, Saugglocke ist auch net. Also die Metallkette schling der Arzt mehrmals um sein Handgelenk, dann Setzt er sein Fuß auch das Bett und tut mit aller Gewalt ziehen. Ist auch prickelnd, das zu erleben. Auch hiervon hat meine Freundin nichts mitbekommen.

    Die Frauen haben in solchen Situatuinben den enormen Vorteil, das Sie Literweise ausgeschüttete Hormone im Körper haben.

    Achso, nein ich war nicht unvorbereitet, uns wurden in den Kursen alle Folterinstrumente vorgestellt.
    Ich liebe meine Kinder abgöttisch (klingt doof ist aber so) und möchte hier auch niemanden die Geburt als Horror vorstellen, aber aus Sicht der Männer ist es nicht immer prickelnd und ich brauche es nicht.
     
    #7
    Miles, 26 September 2005
  8. CassieBurns
    Verbringt hier viel Zeit
    1.002
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    1
    Verheiratet
    @pm41

    Danke, dass du meine Neugier befriedigt hast. Hat mich halt interessiert... Gibt ja immer Sachen, da kanns eigentlich nicht so merkwürdig laufen, wies kommt.

    @Topic
    Also mein Mann war auch bei der Geburt dabei, aber er ist hier nicht angemeldet.

    Seiner Meinung nach war das ok, aber wenn ers nicht mehr ausgehalten hätte, wäre er rausgegangen. Er hat sich mehr meinen Kopf angesehen :zwinker: und mich getröstet und nachher das Baby gehalten. Die ganze Sauerei war auch nicht so sein Geschmack. Er hatte es aber gut, dass ich ne wirklich leichte Geburt hatte. Meinte er auch selber nachher, er hätte sichs viel schlimmer vorgestellt.
     
    #8
    CassieBurns, 26 September 2005
  9. Kathi1980
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    1.302
    121
    0
    Verheiratet
    Ich will noch mehr hören *Neugier* :zwinker: ... Ist wirklich sehr interessant zu lesen. Ich hätte meinen Mann eigentlich mal gern dabei, aber ich glaube, der Arme hat ein bissel Angst :grin:
     
    #9
    Kathi1980, 7 Oktober 2005
  10. --pM
    Verbringt hier viel Zeit
    230
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    Single
    Das mag sich jetzt ein wenig roh anhören, aber er soll sich nicht so anstellen. Ein Geburt ist das natürlichste auf der Welt, und er wird es sein Leben lang bereuen, wenn er nicht dabei war.
     
    #10
    --pM, 7 Oktober 2005
  11. Thunder66
    Thunder66 (50)
    Verbringt hier viel Zeit
    136
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    1
    Verheiratet
    Besser kann man es nicht sagen. Das beeindruckenste Gefühl das ich kenne.

    EDIT: Die Nabelschnur hab ich bei beiden durchgeschnitten..
     
    #11
    Thunder66, 7 Oktober 2005
  12. Sonata Arctica
    Beiträge füllen Bücher
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    vergeben und glücklich
    die meinung von miles findich n bissl bescheiden,soll die frau alles alleine durchmachen? da kannst auch die letzen 30 minuten gefälligst mitleiden,...
     
    #12
    Sonata Arctica, 10 Oktober 2005
  13. thomas17
    Gast
    0
    War recht aufregend.
    Beim letzten Check vom FA hat dieser festgestellt, dass irgendwas nicht in Ordnung ist. Meine Frau musste von der Praxis direkt in die Klinik. Ich bin danach heimgefahren und habe einige Sachen gepackt. Es wären noch zwei Wochen bis zum Termin gewesen. Er sagte das das Kind noch dieses WE (es war Freitag) kommen wird (Einleitung). Nachdem der Samstag verstrichen war und nichts passiert ist, warteten wir auf den Sonntag. Die Wehenauslösenden Medikamente schienen nicht zu wirken.
    Als ich am So-Abend Zuhause gerade zur Tür reinkam, klingelte das Telefon. Die Hebamme:"Du dachtest wohl du hast einen gemütlichen Abend! Komm wieder her, es geht los!"
    Nach etlichen Stunden im Kreissaal, wurden die Herztöne beim Kind schlechter. Der Arzt hat dann sofort einen Kaiserschnitt gemacht, da das Leben vom Kind in Gefahr war. Meine Frau musste eine Einverständniserklärung unterschreiben und wurde in den OP gebracht.
    Da stand ich nun, wie bestellt und nicht abgeholt. So richtig überflüssig, mit meinen Sorgen und Ängsten alleine!
    Zuerst war noch eine zweite Hebamme da, den Zweiten Kreissaal von einer vorherigen Geburt aufräumte, mit der konnte ich mich zur Ablenkung ja etwas Unterhalten. Doch dann glaubten wir beide einen Babyschrei gehört zu haben. Sie sagte, dass sie mal nachschaut und - war auch weg.
    Einige Zeit später sah ich dann meinen Sohn das erste mal. Er war ziemlich mitgenommen und fertig. Musste in ein Wärmebettchen.
    Da die Sauerstoffsättigung im Blut zu niedrig war, musste er in die Kinderklinik auf die Intensivstation verlegt werden.
    Bis zur Verlegung hatte meine Frau ihn ca. 2min im OP gesehen und beim Abtransport nochmal etwa 2-3 min. Dann erst 3Tage später das erste mal wieder. Eine harte Zeit für sie, da sie wegen dem Kaiserschnitt nicht gut gehen konnte und die K-Klinik ist am anderen Ende der Stadt.
    Also Pendelte ich jeden Tag. Arbeit-Frau-K-Klinik-Frau-Heim.
    Heute wissen wir, das es eine nicht entdeckte Schwangerschaftsdiabetes war.
    Mein Sohn ist jetzt 13Monate alt und entwickelt sich einfach prächtig.
    Trotzdem hatte ich mir die Geburt etwas positiver gewünscht.
     
    #13
    thomas17, 14 Oktober 2005
  14. bytemare
    Verbringt hier viel Zeit
    145
    101
    0
    nicht angegeben
    ich möchte später auch bei der geburt dabei sein.
    aber das was miles sagte macht mir auch sorgen.
    es gibt nichts schlimmeres wenn die liebste leidet und selber
    kann man nichts tun. hoffentlich behalte ich dann auch die nerven?!?

    ausserdem möchte ich nicht sehen wie das baby gerade rausrutscht,
    ich bekomme dann bestimmt "probleme" mit dem sex, wenn sich der
    anblick erstmal im gehirn eingebrannt hat. :geknickt:
     
    #14
    bytemare, 14 Oktober 2005
  15. oscar-90
    Gast
    0
    Hei ihr alle,
    ich durfte bei der Geburt aller meiner drei Kinder dabei sein. Die erste war schon am aufregensten. Ich habe meine Frau von den Schmerzen abgelenkt, ihr das Steißbein massiert, Hand gedrückt und was sonst so hilft. Nach sieben Stunden wars überstanden. Ich durfte die Nabelschnur durchschneiden und dann hatte ich nur noch Augen für den kleinen Wurm, er war so süß.
    Die 2. Geburt war echt zum Abgewöhnen. Nach 3 Hebammen und 2 Ärzten wurde endlich die richtige Diagnose gestellt und dann ging es auch endlich vorwärts. Aber ich hab mit meiner Frau zusammen gelitten und sie unterstützt bis zum Schluß. Dann wieder Nabelschnur durchschneiden. Aber diese kleinen Winze sind zu süß :smile: , daß wir uns doch noch für ein drittes entschieden haben.
    Die letzte Geburt( vor zwei Wochen) ging dann schnell, halb fünf Wehen, halb sieben in den Kreißsaal und um acht war nummer drei geschlüpft. Nabelschnurdurchschneiden war nun schon fast selbstverständlich.

    Klar hat die Frau Schmerzen aber ich hab mein bestes getan um sie zu unterstützen. Blut ist für mich kein Problem, hat aber gar nicht viel geblutet.
    Ich bin sehr froh bei allem mit dabei gewesen zu sein.
     
    #15
    oscar-90, 14 Oktober 2005
  16. William
    William (53)
    Verbringt hier viel Zeit
    69
    91
    0
    vergeben und glücklich
    Für mich war die Geburt meines Sohnes ein sehr schönes Erlebnis, obwohl ich fast ohnmächtig geworden bin. Ekel hab ich überhaupt nicht empfunden, eher Bewunderung für meine Frau, wie sie die Schmerzen ausgehalten hat. Hab die ganze Nacht nicht geschlafen(er kam halb 3), bin dann erst früh nach Hause ins Bett. Jetzt wird er bald 2 Jahre alt und ist ein ganz Süßer.
     
    #16
    William, 14 Oktober 2005
  17. Dentulus
    Dentulus (45)
    Verbringt hier viel Zeit
    120
    103
    1
    Verheiratet
    Für mich war die Geburt unserer Tochter Viktoria (gestern 5 Monate alt geworden) mit der aufregendste Moment in meinem bisherigen Leben. Die Geburt war zwar zügig, aber heftig (Saugglocke), und ich habe absolute Hochachtung vor meiner Frau, dies durchgestanden zu haben.

    Als Mediziner hat mir der Anblick von Blut als auch der Nachgeburt nichts ausgemacht, im Gegenteil, war auch sehr interessant, diese Nachgeburt zu sehen.

    Da meine Frau nach der Entbindung zu schwach war, unsere Kleine zu halten, bekam ich von der Hebamme die Kleine gleich in den Arm. Das dabei natürlich kein Auge trockenblieb, ist wohl gut nachvollziehbar!

    Nach nun 5 Monaten gehts beiden hervorragend und es ist phantastisch zu erleben, wie jeder Tag Neues bringt.

    Danke, dass alles so gut verlaufen ist!

    cu

    Dentulus
     
    #17
    Dentulus, 18 Oktober 2005
  18. J.Knoxville
    Verbringt hier viel Zeit
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    86
    0
    Verheiratet
    Also, morgens nach dem Duschen erzählte meine Frau:" Es geht los, habe meienen Blutpropfen gerade verloren"!
    Haben aber bis Abends auf die Wehen gewartet.... Nachts um 1/2 2 Uhr war es dann soweit, alle 5 Min. Wehen! Ich habe dann mal im Krankenhaus angerufen, ob wir kommen dürfen......, ein klares ja eröffnete mir eine Höllenfahrt mit ca. Tempo 20 km/h, mehr ließ meiene Frau nicht zu. :zwinker:

    Untersuchung ergab: Muttermund 6cm geöffnet, Kind wird ziemlich klein ausfallen, sie können noch mal auf Station. :angryfire Sind dort sehr freundlich empfangen worden! Zimmer für mich und meine Frau erhalten, Speiseplan durchgegangen..... : "Nein, Schwester Rosemarie, meine Frau möchte wirklich nicht den Hühnerfrikasse"!!! :ratlos:

    Wieder runter in den Kreißsaal! Sieht alles ganz gut aus! Nach mehrmaligen Einleiten und stoppen, dann um 07:00 Uhr erste PDA. Bei der zweiten um 11:30 Uhr fiel dann der Blutdruck meiener Frau auf 60:40 ab, und die Herztöne
    von unserem Baby waren auch nicht besonders! Klare Entscheidung vom Oberarzt: H. .... , wenn sie wollen, ziehen sie sich um, wir machen einen Kaiserschnitt! Ich in windeseile in die OP Kleidung, und Philine war um 11:51 Uhr mit 50 cm und 2750gr. da. In der Zeit hockte ich bei meienr Frau an der Kopfseite. Der Rest, untenherum, war natürlich abgedeckt!

    Ich kann gar nicht erzählen, wie glücklich wir waren, den ersten Schrei zu genießen!!!!!!!
    Uns wurde dann unser Baby in den Arm gelegt, und wir haben es total genossen! Leider mußte ich dann mit den Baby zum waschen und zur U1,
    meine Frau mußte ja auch noch zugenäht werden...... , ich hab jedenfalls geweint wie ein Schoßhund, als man meiener kleinen den Picks in den Fußballen verabreichte, um ihr Blut abzunehmen.
    Dann sind wir aber wieder runter zu Mama, wo die kleinen dass erste Andocken genoss! Roomin In! :cool1: :cool1:

    Danach hab ich dann mal um ne Pause gebeten, und bin nen Kaffee trinken gegangen. Bei der Gelegenheit hab ich Omas, Opas, Tanten und Onkel informiert, dass Weihnachten jetzt noch teurer wird. :zwinker:

    Abends hatte ich mir ne kleine Pinkelparty ausgedacht, aber ich war bis um 22:30 Uhr im Krankenhaus eingespannt gewesen. Also, alleine 3 Flaschen Bier und ne Zigarette geraucht und dann versucht zu schlafen. Funktionierte leider nicht wie gedacht, denn die kleine und meine Frau schwirrten immer in meinen Gedanken!

    Ich habe es lange nicht geglaubt, aber dass war der schönste Tag in meinem Leben!! :bier:
    Freu mich schon auf unser 2. Kind, aber dann bitte eine Flutschgeburt! :grin:


    Respekt gilt alle Frauen, die eine Geburt erlebt haben! :karate-ki
     
    #18
    J.Knoxville, 19 Oktober 2005
  19. martin.teis
    Verbringt hier viel Zeit
    67
    91
    0
    Verheiratet
    Positive Erinnerungen

    "....Mich würde mal interessieren, wie die Väter hier im Forum die Geburt ihres Kindes miterlebt haben. Wart Ihr überhaupt dabei? Habt Ihr es als ekelig empfunden (z.B. die Plazenta)? Oder als erschreckend wegen der Schmerzen Eurer Partnerin? Habt Ihr Eure Partnerin danach mit anderen Augen betrachtet?..."

    Ich habe die natürliche Geburt unserer Tochter als auch die Kaiserschnittgeburt unserer Zwillinge miterlebt.

    Ein tolles Erlebnis, was uns als Familie noch stärker verbindet!

    Vor der ersten Geburt war ich mit beim Puste- und Vorbereitungskurs, was sehr wertvoll war. Auch wenn man da als Mann nicht die größte Lust darauf hat: Es war doch auch für mich eine sehr wichtige Vorbereitung!

    So konnten mich die ganzen Vorzeichen (Übergeben, Einlauf, PDA-Betäubung, völlige Erschöpfung meiner Frau (es dauerte 27h) nicht erschrecken.

    Auch die Geburt selbst mit Dammschnitt und der ganzen Schweinerei (Liter von blutigem Fruchtwasser) konnten mich nicht erschrecken. Darauf war ich vorbereitet. Natürlich war auch mein AdrenalinSpiegel hoch genug.

    Gut war, daß meine Frau selbst keine Probleme mit Frauenärzten und Intimuntersuchungen hat. Weil Schamgefühle kann sich ja eine Frau in der Situation überhaupt nicht mehr leisten.
    Von daher war ich auch schon lange vor der Schwangerschaft öfter mit beim Frauenarzt. Die Situation war dadurch für mich "normaler".

    Ich glaube, daß würde ich Paaren auch immer wieder empfehlen:
    Daß die Frau ihren Mann mit zum Frauenarzt mitnimmt..
    Dann "bricht" auf den Mann nicht zuviel hinein.

    Die Kaiserschnitt-(Not-)Geburt habe ich vorher und hinterher erlebt.
    Nakose und sowas kann ich nicht mit ansehen.
    Am Ende beim Zunähen habe ich dann mal reingeguckt und sogar ein Foto gemacht. Da sind wir froh drüber, dieses Foto zu haben.
    Weil es doch so ein besonderes Erlebnis ist.
    Das Aufwachen danach war für meine Frau sehr schmerzhaft.
    Diese Schmerzen wünsche ich niemandem und ich wünsche auch keiner Frau eine Kaiserschnittoperation. Lieber 27h Geburtswehen als 1x Kaiserschnitt.

    Trotz aller Aufregung. Die Geburten waren auch für mich ein besonderes Erlebnis, welches ich nie missen möchte.
    Ein Ekel gab es bei mir nicht. Die Flüssigkeiten habe ich mir nicht so genau angeguckt. Die Plazenta ist auch nicht so lecker, muß man sich aber auch nicht angucken, wer es nicht mag.
    Und wegen Schmerzen und Erschöpfung meiner Frau gucke ich sie auch nicht anderes an.

    Noch Fragen?

    Gruß Martin
     
    #19
    martin.teis, 28 Oktober 2005
  20. SottoVoce
    SottoVoce (34)
    Sehr bekannt hier
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    183
    26
    Verheiratet
    Mein Ex (der Vater des Kindes) war bei der Geburt auch dabei. War wohl ne ziemlich heftige Erfahrung, der Kleine lag falsch und hatte die Nabelschnur zusätzlich auch noch doppelt um den Hals und hat dann nachdem er endlich geboren war, auch nicht zu atmen anfangen wollen... Trotzdem war mein Ex die ganze Zeit über bei mir und hat meine Hand gehalten. Er hat aber nur mein Gesicht angesehen und möglichst unten nicht hingeschaut. Die Nabelschnur wollte er auch nicht durchschneiden, da war er schon ganz bleich. *ggg* Aber ich muss ihm eins lassen: Er hat sich gut gehalten und mir echt geholfen.
     
    #20
    SottoVoce, 28 Oktober 2005

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