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vererbbare krankheiten

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von vegeta, 25 Januar 2004.

  1. vegeta
    vegeta (35)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    wie soll man reagieren wenn man gesagt bekommt dass in der familie des partners eine unheilbare krankheit die schlimmsten falle bei kindern zur behinderung führen könnte besteht. gemeinsame kindespläne....risiko eingehen oder nicht, partnerschaft auf probe
     
    #1
    vegeta, 25 Januar 2004
  2. manager
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Ich habe irgendwann mal gehört, dass es die Möglichkeit geben soll, Kinder zu "adoptieren", wenn man aus irgendwelchen Gründen selbst keine Kinder bekommen kann. :hmm:
    Deshalb eine Beziehung in Frage zu stellen finde ich absurd, immerhin sind 10% aller Paare unfruchtbar. Wenn man glücklich in einer Beziehung ist und unbedingt ein Kind haben möchte, kann man es auch adoptieren. Wenn es unbedingt das eigene Fleisch und Blut sein soll und man deswegen eine Beziehung in Frage stellt, weil man mit dem Partner kein eigenes Kind bekommen kann, dann geht es wohl nur darum, sein eigenes Erbgut zu vermehren und nicht der Wunsch nach einer glücklichen Familie.
     
    #2
    manager, 25 Januar 2004
  3. vegeta
    vegeta (35)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    ja klar von adoption hab ich auch schon gehört, und die Beziehung stell ich nicht in frage es ist nur so dass wenn der wunsch beider partner eigene kinde rzu haben gekoppelt mit dem risiko einer möglichen behinderung stellt man sich doch gemeinsam fragen über die zukunft...oder wie seht ihr es
     
    #3
    vegeta, 25 Januar 2004
  4. Taschentuch
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Wenn du die Frau wirklich liebst gehst du das Risiko ein und dann wirst du auch dein Kind lieben, selbst wenn es behindert ist. Klar müsst ihr planen und es muss sich sehr wahrscheinlich ein Teil eures Lebens ändern wenn ihr ein behindertes Kind habt. Das solltet ihr alles vorher besprechen, z.B. muss wohl einer seinen Job aufgeben etc.
    Für mich persönlich käm eine Adoption nie in frage. Wenn ich eine Familie Gründe muss das mit meinem eigenen Kind sein.
     
    #4
    Taschentuch, 25 Januar 2004
  5. SottoVoce
    SottoVoce (34)
    Sehr bekannt hier
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    Verheiratet
    Ich stimme Taschentuch zu. Es ist ja nicht ganz sicher, dass diese Kind behindert werden könnte. Wenn ihr euch so sehr ein Kind wünscht, würde ich das Risiko eingehen und dann auch ein behindertes Kind so lieben, wie ein anderes. Zudem kommt es darauf an, wie stark die Behinderung wäre. Könnte es nur apathisch in seinem Bett liegen, wäre es vielleicht besser, keins zu kriegen und doch noch einmal über die Adoption nachzudenken.

    Mir ist allerdings nicht ganz klar, was diese eventuell behinderte Kind mit Fragen über die Beziehung an sich zu tun hat?! Da kommt es doch nur drauf an, liebt ihr euch oder nicht?! Dann liebt ihr euch auch, wenns um behinderte Kinder geht. Oder ihr liebt euch eben auch dann nicht. Aber wenn man eine gemeinsame Zukunft gerne hätte, dann geht man das "Risiko" halt ein, dass das auch schief gehen könnte. Und gerade so eine Klippe gemeinsam zu umschiffen schweißt eine Beziehung doch näher zusammen!!!
     
    #5
    SottoVoce, 25 Januar 2004
  6. Camouflage
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Hallo Vegeta, kann man nicht evtl durch einen Gentest bei dir klären, ob dieser Gendefekt deines Partners bei einer Kombination eurer Gene überhaupt "durchschlagen" würde?

    Und ein Gedanke ist mir hier bisher zu kurz gekommen: Was ist denn mit dem Kind, das dann evtl mit seiner Behinderung klarkommen muss?

    So einfach ist das glaub ich nicht. Wenn vegeta einen ganz starken Kinderwunsch hat, die beiden sich wegen des Risikos aber entschließen, keine Kinder zu haben (Adoption kommt nun mal nicht für jeden in Frage, bei einem "fremden" Kind weiß man halt so gar nicht, was es "mitbringt"), dann kann das die Beziehung schon sehr belasten (er fühlt sich schuldig, sie findet, wenn sie schon keine Kinder haben können, muss die Beziehung ansonsten "besser" sein als andere Beziehungen, ...). Und wenn man ein behindertes Kind hat, kann man sich andere Wünsche nicht so leicht erfüllen, zB ist es dann schwierig bis unmöglich, dass beide Partner einem geregelten Job nachgehen. Und wenn man dann das behinderte Kind hat und die Beziehung hält es nicht aus und geht dann schief? Dann hat es mindestens einer + das Kind noch schwerer.
     
    #6
    Camouflage, 25 Januar 2004
  7. haunter
    Gast
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    Hi

    ich finde es wäre nicht schlecht einen Arzt aufzusuchen, und mit dem die Probleme zu besprechen.

    ansonsten zählt doch nur die Liebe, oder?

    Von der Natur aus gibt es weder Gutes noch Böses. Diesen Unterschied hat die menschliche Meinung gemacht.
    (Sextus Empiricus, gr. Philosoph, 2. Jhd. n. Chr.)



    in diesem Sinne viel Glück
     
    #7
    haunter, 25 Januar 2004
  8. User 7157
    User 7157 (33)
    Sehr bekannt hier
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    168
    nicht angegeben
    Ein Grund die Beziehung zu beenden wärs für mich auf keinen Fall. Wenn man den Partner liebt, dann findet man einen Weg, um damit klarzukommen.
    Zu allererst würde ich mich bei Ärzten beraten lassen, die davon Ahnung haben (weiß ja jetzt auch nicht, ob es sich um eine seltene Krankheit handelt). Die können euch dann auch sagen wie groß überhaupt die Wahrscheinlichkeit ist ein behindertes Kind zu bekommen. Zudem würde ich überlegen und auch die Ärzte fragen wie schlimm die Behinderung ist und wie sie sich auswirkt. Behinderung ist ja nicht gleich Behinderung.
    Und wenn ihr danach zu dem Scluß kommt, dass eine Behinderung sehr wahrscheinlich wär und auch schwerwiegend ist, würde ich ein Kind adoptieren. Ich habe welche im Bekanntenkreis, die zwei Kinder adoptiert haben (das eine ist jetzt 3,5 und das andere 1/2 Jahre) und für mich spricht da absoltu nichts gegen. Klar, es ist nicht das eigene Fleisch und Blut, aber man kann dem Kind soviel mit auf dem Weg geben, dass das relativ unwichtig wird.
     
    #8
    User 7157, 25 Januar 2004
  9. Matzakane
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    vergeben und glücklich
    es gibt die sogenante "pränatale Diagnostik" wobei der Embryo auf mögliche Erbkrankheiten oder Behinderungen untersucht wird, während es noch im Mutterleib liegt.

    Im Falle einer Erbkrankheit (muss nicht immer zu 100% übertrabar sein, wen zB nur Männer befallen werden, du aber ein Mädchen bekommst) könnt ihr euch immernoch zu einer Abtreibung entschließen.

    Das mag schlimm klingen, aber auf jedenfall ist ein Leben mit kranken(dauerhaft!) Kindern nicht leicht für die Eltern und nicht selten verzweifeln sie daran.
     
    #9
    Matzakane, 25 Januar 2004
  10. emailforme
    Verbringt hier viel Zeit
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    10
    nicht angegeben
    ...

    Es wäre viell. gut zu wissen was für eine Krankeit?

    Augen, Herz oder Mogoloide Kinder?

    Also wenn es eine schlimme Krankheit ist mit starker
    Behinderung würde ich auf den eigenen Kinderwunsch verzichten, man tut dem Kind und sich selbst keinen Gefallen :frown: alle leiden!

    Man kann aber in der Früherkennenung bei manchen Krankheiten schon
    vor der 12 Woche erkennen ob was vorliegt!

    Alles Gute!!
     
    #10
    emailforme, 25 Januar 2004
  11. vegeta
    vegeta (35)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    danke an alle antworten
    vorallem camouflage

    gentisch ist es äusserst schwierig ferstzustellen ob ein kind an tuberöse sklerose leidet oder nicht, erst nahc geburt und mit den ersten lebensmonaten kann man eine diagnostik machen.
    dann zu beziehungs sache, ich stelle die beziehung nicht in frage aber meine parnterin ist sich der gefahr bewusst und momentan herscht eher ungewissheit, risiko ist nicht abzuschätzen
     
    #11
    vegeta, 25 Januar 2004
  12. emailforme
    Verbringt hier viel Zeit
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    123
    10
    nicht angegeben
    ...

    Die Tuberöse Sklerose (TS) ist eine komplexe Systemerkrankung mit tumorartigen Veränderungen in fast allen Organen. Die TS ist auch bekannt unter den Namen "Tuberöse Hirnsklerose", "Bourneville Pringle" und wegen der Komplexität des Kranheitsbildes in jüngster Zeit auch "Tuberöse Sklerose Komplex" (TSC). Die Tuberöse Sklerose wirkt sich vor allem im Nervensystem und auf der Haut aus. Man schätzt heute, daß von 8.000 - 10.000 Personen eine an Tuberöser Sklerose leidet. Möglicherweise ist die Anzahl weitaus größer, da sich bei vielen Betroffenen die TS kaum merklich äußert und nur genetisch schlummert.
    Der Tuberöse Sklerose Deutschland e.V. (TSD) betreut Betroffene und deren Angehörige im gesamten Deutschsprachigen Raum. Wir leisten diesem Personenkreis wichtige Hilfestellungen.


    Das Risiko wäre mir zu hoch :frown:
    Sorry!
     
    #12
    emailforme, 25 Januar 2004
  13. LadyEttenna
    0
    Hallo,

    habe mich auch erstmal im Net schlau gemacht, was das für eine Erkrankung ist. Also, mir persönlich wäre dieses Risiko zu groß. Das Leben hält schon allein für sich genügend Probleme und Sorgen bereit und ein behindertes Kind, ist eine Herausforderung, deren Tragweite man sich wohl kaum bewußtmachen kann. Ich ziehe den Hut, vor allen denen, die dies bewältigen, aber für mich wär das nichts.

    Aber diese Entscheidung müßt ihr wohl allein treffen, da kann keiner was raten....nur seine Meinung sagen. Ich weiß nicht, vielleicht solltet ihr euch mal bei Beratungsstellen für diese Erkrankung umhören, um jeden Aspekt vor dieser weittragenden Entscheidung zu beleuchten.
     
    #13
    LadyEttenna, 25 Januar 2004
  14. vegeta
    vegeta (35)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    danke für eure ansichten
     
    #14
    vegeta, 27 Januar 2004
  15. El Katzo
    Gast
    0
    Vegeta, läßt sich denn sagen, wie groß das Risiko ist, daß ein Kind diese Erbkrankheit bekommen würde ?
     
    #15
    El Katzo, 27 Januar 2004
  16. CreamPeach
    Gast
    0
    TS ist dominant vererbbar...d.h. das kranke Gen dominiert über dem gesunden und wird entweder homozygot- dominant weiter gegeben (AA <--- reinerbig) oder auch heterozygot (Aa <--- mischerbig). A ist hierbei das kranke Gen, a das gesunde. A dominiert aber immer über a.

    Die Wahrscheinlichkeit der Nachkommen kranker Individuen beträgt 50%.



    Wenn z.B. ein kranker Mann (Aa) mit einer gesunden Frau (aa) Nachkommen bildet kommt in der ersten Generation folgendes raus:

    z.B. 4 Kinder- aa (gesund), Aa (krank), Aa (krank), aa (gesund)

    In der nächsten Generation bildet z.b. ein Kind mit Aa (krank) und einem gesunden Menschen aa folgendes:

    z.B. 4 Kinder- Aa (krank), Aa (krank), aa (gesund), aa (gesund)

    Wie man sieht zu 50% also.



    Allerdings verwirrt mich etwas. Ich denke, Deine Freundin ist gesund? Und Du auch? Das gibt doch keine Probleme bei der Familienplanung.

    edit: Deine Freundin sollte sich aber trotzdem einer genetischen Analyse unterziehen und ihre Chromosomen (1-22) auf TS testen lassen, um ganz sicherzugehen.

    In der Vorlesung Humangenetik wurde uns zu jeder Krankheit eine betroffene Person vorgestellt. Darunter war auch eine mit Neurofibromatose (ähnlich der TS). Der Leidensweg war furchtbar anzuhören und auch die Krankheitserscheinung ansich war sehr schlimm. Ich rate euch also dringend, eine genetische Info- Stelle aufzusuchen.

    Viel Glück!
     
    #16
    CreamPeach, 27 Januar 2004
  17. vegeta
    vegeta (35)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    167
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    0
    Single
    also meine freundin ist nicht betroffenen aber eines ihrer beiden geschwister schon. die andere schwester hat wiederrum 3 gesunde kinder. aber theoretisch besteht das risiko dass die krankheit schlummert und nie ausbricht oder generationen überspringt, nach den chromosomen wurde breits gesucht durhc vergleich mit dem betreffenden kranken geschwister teil und rest der familie. ohne resultat, man kann bisher nicht klar identifizieren woher es stammen könnte (multifaktoriell).
     
    #17
    vegeta, 27 Januar 2004
  18. CreamPeach
    Gast
    0
    wenn deine freundin gesund (aa) ist, besteht kein problem, daß ihr gesunde kinder bekommt. daß die krankheit in ihr "schlummern" könnte, ist nicht der fall, da es sonst ein rezessiver erbgang wäre. wenn sie sich genetisch hat testen lassen, ist doch alles ok (?). oder verstehe ich da was falsch.

    auch ist zu sagen, daß die krankheit keine generationen überspringt. sie bricht halt da aus, wo eine kranke person mit einer gesunden person nachkommen zeugt, aber eben immer zu 50%.

    du meinst, man hat das betroffene chromosom (1- 22) noch nicht gefunden?
     
    #18
    CreamPeach, 27 Januar 2004
  19. vegeta
    vegeta (35)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    ich meinte bei der betroffenen person wurde danach gesucht um andere familienmitglieder testen zu können, aber es konnte nicht klar festgelegt werden, also entweder zufallsbedingt oder es gibt zum bisherigen zeitpunkt keine angaben.
    ging ich dann von einer falschen annahme aus mit dem schlummern der krankheit? zb wenn es schon einmal einen fall gegeben hat sagen wir mal vor 50 jahren oder so und heute es eines ihrer geschwister getroffen hat, kann man dann von vererbung oder von äusseren faktoren reden?
    du scheinst gut informiert zu sein
     
    #19
    vegeta, 27 Januar 2004
  20. CreamPeach
    Gast
    0
    ahso, bei erkrankten personen wurde gesucht. ja, das iss auch net einfach, das entscheidende gen zu finden. oft iss das nurn winziger teil (z.b. drei veränderte basenpaare in der dna), den man da entdecken muß.

    daß es bei nem autosomal dominanten erbgang erst wieder nach 50 jahren zum ausbruch käme, wäre mir wirklich suspekt.
    das müßte ja heißen, daß alle nachfolgenden generationen immer wieder gesund waren bei einer chance von 50% krank zu werden...iss ja wie lotto *g*. nee, das denk ich mir nich.

    war das denn der fall?
    möglich wäre höchstens noch, daß die krankheit sehr wohl vorlag, aber nich in so starkem maße, wie sie vielleicht später aufgetreten ist.

    es ist nämlich so, daß dominante erbgänge bei nachkommen oft stärker auftreten, als bei vater oder mutter.

    edit: achso und zu den äußeren faktoren. wenn die krankheit schon vor 50 jahren aufgetreten ist, wirds wohl keine neumutation sein, sondern schon vererbt worden sein.
     
    #20
    CreamPeach, 27 Januar 2004

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