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verhütungsmöglichkeiten

Dieses Thema im Forum "Aufklärung & Verhütung" wurde erstellt von ahnung,keine, 5 Juli 2002.

  1. ahnung,keine
    0
    ich habe mir schon oft gedanken darüber gemacht, wie ich mich verhüten sollte, da ich kondome abtörnend finde.
    was kann ich nehmen damit meine partnerin beim sex nicht schwanger wird (gibt es sowas, wie die Pille für den mann)?
     
    #1
    ahnung,keine, 5 Juli 2002
  2. Sam27
    Gast
    0
    genau daran hab ich jetzt auch gedacht ....
     
    #2
    Sam27, 5 Juli 2002
  3. Estrella
    Gast
    0
    Ich weiss nicht,was du noch ausser Kondome nehmen kannst,aber ich glaube,bei Frauen gibt es einfach mehr Möglichkeiten zu verhüten.
    Wenn sie die Pille nicht nehmen will oder sie nicht vertragen kann,gibt da noch z.b. die Spirale. Die hält eine Zeit lang und macht es beiden Partnern einfach...
    Der Nachteil bei der Spirale ist,glaube ich,dass sie ein wenig teuer ist....
     
    #3
    Estrella, 5 Juli 2002
  4. User 1539
    User 1539 (33)
    Sehr bekannt hier
    6.859
    173
    4
    Verheiratet
    Die Spirale ist allerdings nicht für junge Mädchen geeignet.
     
    #4
    User 1539, 5 Juli 2002
  5. Estrella
    Gast
    0
    @Juvia: Oh, tut mir leid,habe ich nicht gewusst!:rolleyes2
     
    #5
    Estrella, 5 Juli 2002
  6. babyface1703
    0
    So, hier ein paar tips für euch:

    "normale" Pille - sehr praktisch, nicht so teuer, vor allem wenn man noch zur schule geht und unter 20 ist, doch Vorsicht: einige Nebenwirkungen können auftreten

    Minipille - muss im gegensatz zur normalen pille IMMER um dieselbe Uhrzeit genommen werden. Ausnahmslos.

    Kondom - selbsterklärend

    Kupferspirale - wird meist nur Frauen eingesetzt die schon mal ein kind geboren haben

    Mirena (hormonspirale) - wird auch jungen Frauen eingesetzt, ist jedoch nicht gerade billig (doch auf die zeit gesehen schon)

    3-Monats-Spritze für die Frau

    Lea Contraceptivum (ich hoffe man schreibt das so) ist eine Art diaphragma

    Natürliche Familienplanung -NFP (durch messen usw...)

    Verhütungscomputer.... (??? - naja ich würd mich nicht drauf verlassen..)

    Ich persönlich bin für die Pille, ist unkompliziert, jederzeit absetzbar und ich habe davon keinerlei nebenwirkungen...
     
    #6
    babyface1703, 5 Juli 2002
  7. User 1539
    User 1539 (33)
    Sehr bekannt hier
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    4
    Verheiratet
    Hier mal ein paar Infos zur Verhütung:

    ~~~~~~~~

    Für die Frau:

    CHEMISCHE VERHÜTUNGSMITTEL

    "SPERMIZIDE"

    Chemische Verhütungsmittel gibt es in Form von Zäpfchen (Ovula), Tabletten, Creme oder Gel. Alle enthalten Stoffe (Spermizide genannt), die die Samenzellen abtöten oder zumindest deren Fortbewegungsmöglichkeit hemmen. Chemische Verhütungsmittel werden vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt (bei Zäpfchen und Tabletten dauert es mindestens 10 Minuten, bis sie durch die Körperwärme geschmolzen und voll wirksam sind). Die samenabtötenden Wirkstoffe reichen nur für einen Samenerguss aus.

    Vorteile
    Einfach anzuwenden, leicht erhältlich. Braucht nur bei Bedarf angewendet zu werden.

    Nachteile
    In der Scheide oder am Glied können unangenehme Empfindungen (Wärmegefühl, Brennen) auftreten (möglicherweise vertragen Sie ein anderes Präparat besser).
    Die "Wartezeit" von 10 Minuten und die Notwendigkeit wiederholter Anwendung kann als lästig empfunden werden. Die chemischen Wirkstoffe werden teilweise durch die Scheidenhaut in den Körper aufgenommen. Eine dauerhaft schädigende Wirkung für den Körper ist bisher nicht festgestellt worden. Eine lokale Schädigung der Scheidenschleimhäute oder eine Scheidenentzündung ist jedoch möglich und muss dann ärztlich behandelt werden.

    Zuverlässigkeit
    Die alleinige Anwendung chemischer Verhütungsmittel ist sehr unsicher und deshalb nicht zu empfehlen. Sie sollten immer nur mit einem Diaphragma kombiniert werden. Die gleichzeitige Anwendung von chemischen Verhütungsmitteln und Kondomen wird nicht empfohlen.

    Zugänglichkeit
    Chemische Mittel sind ohne ärztliches Rezept in Apotheken und Drogerien zu kaufen.

    Kosten
    Je nach Art des Mittels, Packungsgröße und Anwendungszeitraum unterschiedlicher Preis (ca. DM 5,- bis 25,-).

    ~~~~~~~~

    Depo-Spritze

    "3-MONATS-SPRITZE"

    Die Depot-Spritze ist ein Langzeitverhütungsmittel. Es enthält das Hormon Gestagen in hoher Dosis und hemmt den Eisprung über einen Zeitraum von etwa 8 bis 12 Wochen. In der Bundesrepublik Deutschland sind zur Zeit zwei Präparate im Handel. Da die Depotspritze deutlich stärker als die Pille in den Hormonhaushalt eingreift, darf sie laut Bundesgesundheitsamt nur in Ausnahmefällen von der Ärztin oder dem Arzt verschrieben werden, wenn die Pille nicht vertragen wird.

    Vorteile
    Diese Methode muss nur wenige Male im Jahr angewendet werden. Einnahmefehler sind ausgeschlossen. Die Sicherheit ist sehr hoch.

    Nachteile
    Die Depot-Spritze kann schwere Nebenwirkungen verursachen. Meistens werden die Monatsblutungen unregelmäßig. Es können Depressionen auftreten und Schmierblutungen oder starke Dauerblutungen, die eine Ausschabung nötig machen. Die Nebenwirkungen dauern so lange an wie die Wirkung der Spritze, häufig länger. Nach dem Absetzen des Mittels kann es Monate (bis Jahre) dauern, bis sich der Zyklus wieder einstellt. Bei einigen Krankheiten (z.B. Zuckerkrankheit, Bluthochdruck, Gelbsucht, Venenentzündungen) darf die Spritze nicht angewandt werden.

    Zuverlässigkeit
    Die Depot-Spritze ist fast so sicher wie die Pille.

    Zugänglichkeit
    Die Depot-Spritze darf nur von der Ärztin oder vom Arzt verabreicht werden.

    Kosten
    Rund DM 48,- (wird nur in Einzelfällen verordnet).
    Die Kosten für die Beratung über die Methoden der Verhütung übernimmt Ihre Krankenkasse, wenn Sie als Mitglied oder als Familienangehörige in einer der gesetzlichen Krankenkassen versichert sind (AOK, Betriebs- und Innungskrankenkassen, Bundesknappschaft, Landwirtschaftliche Krankenkassen, See-Krankenkasse, Angestellten- und Arbeiter-Ersatzkassen). Ergänzend werden die Kosten für ärztlich verordnete Verhütungsmittel (Pille, Spirale, Pille danach) bis zum vollendeten 20. Lebensjahr von den Krankenkassen übernommen. Neben dem Rezeptanteil können noch Zuzahlungen bei Pillen erforderlich sein, deren Apothekenverkaufspreis über dem allgemeinen festgesetzten Festbetrag liegen.

    Wenn Sie laufende Leistungen der Sozialhilfe beziehen, bezahlt das Sozialamt die Kosten für die Beratung und für Verhütungsmittel, sofern diese ärztlich verordnet sind. Sie haben auch einen Anspruch auf kostenlose Verhütungsmittel (wenn diese ärztlich verordnet sind) im Rahmen der Hilfen in besonderen Lebenslagen. Hierüber können Sie sich bei PRO FAMILIA informieren.

    ~~~~~~~~

    Diaphragma

    "SCHEIDENPESSAR"

    Das Diaphragma ist ein Mittel der Empfängnis-Verhütung. Es besteht aus einer weichen Latex-Gummimembran, die kuppelartig über eine elastische Spirale oder Flachfeder gespannt ist. Diese ringförmige Feder hat meist einen Durchmesser von sieben bis acht Zentimetern.

    Nachdem ein samenabtötendes Gel auf das Diaphragma aufgetragen worden ist, wird es vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt. Dort wirkt es wie eine Scheidewand (das ist auch die sinngemäße Übersetzung des griechischen Wortes Diaphragma). Denn es unterteilt die Scheide in zwei Bereiche: einen oberen, in dem sich der Gebärmutterhals befindet, und einen unteren, in dem der Penis des Mannes Platz hat, ohne in direkten Kontakt mit dem Muttermund zu kommen. Richtig angepasst und eingesetzt, spürt es weder die Frau noch ihr Partner.

    Das Diaphragma muss gemeinsam mit einem chemischen Verhütungsmittel (Gel) benutzt werden. So können Samenzellen auch dann noch befruchtungsunfähig gemacht werden, wenn es ihnen gelingt, bis zum Diaphragma-Rand hinaufzuschwimmen. Bei wiederholtem Verkehr muss nochmals eine zusätzliche Portion Gel mit dem Einführstab in die Scheide eingeführt werden. Nach dem (letzten) Verkehr muss das Diaphragma noch mindestens sechs Stunden in der Scheide bleiben.

    Nach einer Geburt oder nach einer Scheidenoperation sollte die Größe des Diaphragmas kontrolliert werden. Bei richtiger Pflege hält das Diaphragma mindestens zwei Jahre.

    Vorteile
    Einfach anzuwenden, sobald Sie sich damit auskennen und etwas geübt haben. Braucht nur bei Bedarf angewendet zu werden, der Zyklus der Frau bleibt erhalten. Gesundheitliche Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

    Nachteile
    Es dauert ein wenig, bis Sie das Einsetzen des Diaphragmas gelernt haben. Manche Frauen und Männer empfinden das Einsetzen als Störung ihres Liebesspiels, das Diaphragma kann allerdings bis zu zwei Stunden früher eingesetzt werden. Durch das Gel können unangenehme Empfindungen (Wärmegefühl, Brennen) auftreten. Möglicherweise vertragen Sie ein anderes Präparat besser.

    Zuverlässigkeit
    Bei richtiger Anwendung (einschließlich des Gebrauchs eines samenabtötenden Mittels) ist das Diaphragma eine zuverlässige Verhütungsmethode.

    Zugänglichkeit
    Das Anpassen des Diaphragmas ist nicht schwer, und es ist nicht vorgeschrieben, dass es eine Ärztin oder ein Arzt anpassen muss. Wichtig ist, dass das Diaphragma die individuell richtige Größe hat.

    Besonders erfahren in der Anpassung sind die Beratungsstellen der PRO FAMILIA sowie verschiedene Frauengruppen und Frauengesundheitszentren. Meist können Sie das Diaphragma auch dort kaufen. Außerdem ist es in Apotheken erhältlich.

    Kosten
    Ab DM 140,- für 1 Jahr (Mindesthaltbarkeit bei richtiger Pflege). Preis einschließlich Untersuchung, Anpassung, Kontrolluntersuchung und einer Packung Gel. Im Laufe des Anwendungszeitraums müssen weitere Gelpackungen gekauft werden.

    ~~~~~~~~

    Spirale

    INTRAUTERINPESSAR"

    Die Spirale ist ein Mittel der Schwangerschaftsverhütung. Grundsätzlich sind zwei verschiedene Arten von Spiralen zu unterscheiden: die Kupfer-Spirale und die Hormon-Spirale.

    DIE KUPFER-SPIRALE
    Die Kupfer-Spirale wird von einer Ärztin oder einem Arzt in die Gebärmutter der Frau eingelegt und bleibt dann für etwa drei bis fünf Jahre - je nach Modell - in der Gebärmutter liegen.

    Durch das Kupfer, das ständig in kleinsten Mengen von der Spirale abgegeben wird, werden die Samenzellen auf dem Weg in die Eileiter in ihrer Beweglichkeit gehemmt, und es kommt in der Regel nicht zur Befruchtung. Das Kupfer trägt außerdem wesentlich dazu bei, dass der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut gestört wird. Damit wird die Einnistung einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutter verhindert, falls es doch zur Befruchtung gekommen sein sollte.

    Vorteile
    Sie brauchen über eine längere Zeit nicht an Verhütung zu denken. Kein Eingriff in den Hormonhaushalt bei relativ hoher Verhütungssicherheit.

    Nachteile
    Meist verstärkt und verlängert sich die Blutung; sie kann schmerzhafter sein; Zwischenblutungen können auftreten. Eine seltene, aber ernsthafte Nebenwirkung kann das Auftreten einer Unterleibsentzündung sein, die unbedingt ärztlich behandelt werden muss, damit es nicht zu späterer Unfruchtbarkeit kommt. Frauen, die noch Kinder haben wollen, werden im allgemeinen auf dieses mögliche Risiko späterer Unfruchtbarkeit besonders hingewiesen Die Spirale verhindert keine Eileiter-Schwangerschaft.

    Zuverlässigkeit
    Bei Auswahl der richtigen Größe und sachgemäßer Anpassung ist die Kupfer-Spirale eine zuverlässige Verhütungsmethode. Im Abstand von sechs Monaten soll die korrekte Lage von Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt überprüft werden.

    Zugänglichkeit
    Die Spirale kann nur von einer Ärztin oder einem Arzt verschrieben werden. In Apotheken wird sie nur gegen ärztliches Rezept verkauft. Die Kosten für die Beratung und die späteren Kontrolluntersuchungen werden bei Kassenpatientinnen von der Krankenkasse übernommen.

    DIE HORMON-SPIRALE
    Im Jahr 1997 kam in Deutschland eine Hormon-Spirale auf den Markt. Bisher ist sie über die internationale Apotheke erhältlich. Sie kann für 5 Jahre in der Gebärmutter verbleiben. Die Hormon-Spirale wirkt durch die ständige Hormonabgabe eines Gestagens in kleiner Menge in die Gebärmutterhöhle. Dadurch kommt es im wesentlichen zu einer Verdickung und Milieuänderung des Schleims im Gebärmutterhalskanal. Das Aufsteigen der Spermien wird dadurch behindert. Zusätzlich wird das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut unterdrückt und so die Einnistung eines befruchteten Eis verhindert.

    Vorteile
    Auch hier ist der Verhütungsschutz über einen längeren Zeitraum gewährleistet. Die Verhütungssicherheit dieser Spirale ist sehr hoch. Blutungsschmerzen und Blutungsstärke gehen stark zurück. In manchen Fällen bleibt die Regelblutung ganz aus. Nach Entfernen der Spirale kann die Frau sofort wieder schwanger werden.

    Nachteile
    Blutungsstörungen (Schmier- und Zwischenblutungen), besonders in den ersten 3 Monaten kommen relativ häufig vor. Manche Frauen empfinden eine schwache / bis gar keine Regelblutung als Belastung.

    Zuverlässigkeit
    Die Hormon-Spirale gilt als fast so sicher wie eine Sterilisation. Im Abstand von 6 Monaten sollte auch hier die korrekte Lage von Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt überprüft werden.

    Zugänglichkeit
    Da es einige Krankheiten, bzw. Situationen gibt, in denen die Spiralen im allgemeinen nicht empfohlen werden (z. B. bei erhöhtem Risiko sich an einer sexuell übertragbaren Krankheit anzustecken, bei akuter oder chronischer Unterleibsentzündung, bestimmten Fehlbildungen der Gebärmutter und anderen mehr), gilt für alle Spiralen, dass sie nur von einer Ärztin oder einem Arzt nach eingehender Untersuchung verschrieben werden können.

    Kosten
    Kupfer-Spirale: ca. DM 150,- bis 250,- für einen Anwendungszeitraum von mindestens 3-4 Jahren. Der Preis gilt einschließlich Beratung, Untersuchung und Einlegen.

    Hormon-Spirale: Der Preis einschließlich der Einlage in einer gynäkologischen Praxis liegt bei etwa 450,- bis 600,- DM für einen Anwendungszeitraum von 5 Jahren.

    Die Kosten für die Beratung über die Methoden der Verhütung übernimmt Ihre Krankenkasse, wenn Sie als Mitglied oder als Familienangehörige in einer der gesetzlichen Krankenkassen versichert sind (AOK, Betriebs- und Innungskrankenkassen, Bundesknappschaft, Landwirtschaftliche Krankenkassen, See-Krankenkasse, Angestellten- und Arbeiter-Ersatzkassen).

    Ergänzend werden die Kosten für ärztlich verordnete Verhütungsmittel (Pille, Spirale, Pille danach) bis zum vollendeten 20. Lebensjahr von den Krankenkassen übernommen. Neben dem Rezeptanteil können noch Zuzahlungen bei Pillen erforderlich sein, deren Apothekenverkaufspreis über dem allgemeinen festgesetzten Festbetrag liegen.

    Wenn Sie laufende Leistungen der Sozialhilfe beziehen, bezahlt das Sozialamt die Kosten für die Beratung und für Verhütungsmittel, sofern diese ärztlich verordnet sind. Sie haben auch einen Anspruch auf kostenlose Verhütungsmittel (wenn diese ärztlich verordnet sind) im Rahmen der Hilfen in besonderen Lebenslagen. Hierüber können Sie sich bei PRO FAMILIA informieren.

    ~~~~~~~~

    Mini-Pille

    Die Minipille ist wie die Pille ein hormonelles Verhütungsmittel, das jedoch kein Östrogen, sondern nur Gestagen enthält.

    Die Minipille verhindert in der Regel nicht den Eisprung. Ihre Wirkung besteht hauptsächlich darin, dass die Verflüssigung des Schleims im Gebärmutterhals um die Zeit des Eisprungs ausbleibt und kein Samen in die Gebärmutter gelangen kann. Sie muss äußerst pünktlich, immer zur gleichen Uhrzeit eingenommen werden. Außerdem wird sie jeden Tag im Monat ohne Unterbrechung genommen.

    Vorteile
    Die Minipille kann von Frauen angewendet werden, die das Hormon Östrogen nicht vertragen. Wenn kein anderes Verhütungsmittel angewendet werden kann, kann die Minipille wegen der geringen Hormondosis auch von Frauen, die stillen, genommen werden. Die in die Milch übergehende Hormonmenge ist gering und scheint nach den heutigen Erkenntnissen dem Kind nicht zu schaden. Häufig wird die Minipille auch Frauen über 40 Jahren empfohlen, da sie hier bei geringen Nebenwirkungen eine hohe Sicherheit aufweist.

    Nachteile
    Die Monatsblutung wird oft unregelmäßig. Sie verspätet sich oder bleibt ganz aus. Es können auch leichte Schmierblutungen auftreten, die aber, medizinisch gesehen, unbedenklich sind.

    Einige Experten gehen auch davon aus, dass eine Östrogen / Gestagen-Kombination besser vertragen wird als reine Gestagengaben.

    Zuverlässigkeit
    Voraussetzung für die Zuverlässigkeit der Minipille ist die absolut pünktliche Einnahme im 24-Stunden-Rhythmus. Bei Einnahmefehlern nimmt die Wirksamkeit deutlich ab.

    Zugänglichkeit
    Die Mini-Pille ist ein Medikament und muss nach gründlicher Untersuchung von einer Ärztin oder einem Arzt verschrieben werden. Gegen Rezept ist sie dann in allen Apotheken erhältlich.

    Die Kosten für die Pille werden für (bei ihnen versicherten) Frauen bis zum vollendeten 20. Lebensjahr und, wenn die Pille zur Behandlung einer Krankheit verschrieben wurde, von der Krankenkasse übernommen.

    Die Kosten für die Beratung und die späteren Kontrolluntersuchungen werden bei Kassenpatientinnen ebenfalls von der Krankenkasse getragen.

    Wenn Sie Ansprüche beim Sozialamt haben, übernimmt das Sozialamt die Kosten.

    Kosten
    Etwa DM 10,- bis 20,- für 1 Monat; auch 3- und 6-Monats-Packungen erhältlich; dann etwas niedrigerer Preis je Monat. Die Kosten für die Beratung über die Methoden der Verhütung übernimmt Ihre Krankenkasse, wenn Sie als Mitglied oder als Familienangehörige in einer der gesetzlichen Krankenkassen versichert sind (AOK, Betriebs- und Innungskrankenkassen, Bundesknappschaft, Landwirtschaftliche Krankenkassen, See-Krankenkasse, Angestellten- und Arbeiter-Ersatzkassen). Ergänzend werden die Kosten für ärztlich verordnete Verhütungsmittel (Pille, Spirale, Pille danach) bis zum vollendeten 20. Lebensjahr von den Krankenkassen übernommen. Neben dem Rezeptanteil können noch Zuzahlungen bei Pillen erforderlich sein, deren Apothekenverkaufspreis über dem allgemeinen festgesetzten Festbetrag liegen.

    Wenn Sie laufende Leistungen der Sozialhilfe beziehen, bezahlt das Sozialamt die Kosten für die Beratung und für Verhütungsmittel, sofern diese ärztlich verordnet sind. Sie haben auch einen Anspruch auf kostenlose Verhütungsmittel (wenn diese ärztlich verordnet sind) im Rahmen der Hilfen in besonderen Lebenslagen. Hierüber können Sie sich bei PRO FAMILIA informieren.

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    Pille

    Die Pille ist ein hormonelles Empfängnis-Verhütungsmittel. Es enthält die künstlich hergestellten Hormone Östrogen und Gestagen und greift in den weiblichen Hormonhaushalt ein. Ihre Wirkungsweise besteht hauptsächlich darin, dass der monatliche Eisprung verhindert wird. In den über 50 verschiedenen, handelsüblichen Pillenpräparaten sind Östrogen und Gestagen in unterschiedlich hohen Dosierungen enthalten, auf die Frauen unterschiedlich reagieren können. Bei den meisten Pillenpräparaten nimmt die Frau an 21 Tagen jeweils eine Pille, dann folgt eine Einnahmepause von sieben Tagen. Auch während dieser Pause ist der Empfängnisschutz gewährleistet. Nach dieser Einnahmepause von sieben Tagen beginnt ein neuer Einnahmezyklus. Der Empfängnisschutz besteht nicht mehr, sobald die Pille abgesetzt wird.

    Vorteile
    Zur Zeit die sicherste Verhütungsmethode. Einfach anzuwenden. Wenn Sie Geschlechtsverkehr haben möchten, brauchen Sie an die Empfängnisverhütung nicht mehr zu denken. Periodenschmerzen und Blutungsstärke werden fast immer geringer. Akne kann sich verbessern. Die meisten jungen Frauen, die nicht rauchen, können die Pille nehmen.

    Nachteile
    Sie müssen jeden Tag daran denken, die Pille einzunehmen. Die Hormone greifen in den Zyklus der Frau ein und können unerwünschte Nebenwirkungen verursachen, beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Gewichtszunahme, Zwischenblutungen, Spannungsgefühl in den Brüsten. In seltenen Fällen können auch schwere Nebenwirkungen wie Veränderungen des Fettstoffwechsels, der Leberwerte, des Blutdrucks auftreten.

    Bei verschiedenen Erkrankungen darf die Pille nicht (z. B. bei Venenentzündung) oder nur unter besonderer medizinischer Betreuung (z. B. bei Zuckerkrankheit) genommen werden.

    Bei Frauen, die rauchen und/oder über 35 Jahre alt sind, sowie bei langjähriger Einnahme der Pille erhöht sich das Risiko unerwünschter gesundheitlicher Nebenwirkungen. Bei einigen Krankheiten (z. B. Bluthochdruck, Gelbsucht, Venenentzündung) darf die Pille nicht angewendet werden. Die Einnahme der Pille sollte daher sorgfältig erwogen werden. Zur Zeit besteht eine Anwendungsbeschränkung für Pillen mit bestimmten hormonellen Bestandteilen. Diese Pillen dürfen nicht Frauen unter 30 Jahren verschrieben werden, die erstmals die Pille einnehmen wollen. Es besteht der Verdacht, dass durch die Einnahme dieser Pillen ein erhöhtes Thromboserisiko besteht (Blutgerinnsel im Körper).

    Zuverlässigkeit
    Die Pille ist die derzeit sicherste rückgängig zu machende Verhütungsmethode, vorausgesetzt, die angegebenen Einnahmevorschriften werden beachtet und eingehalten. Einige Medikamente wie z. B. Antibiotika, Schmerz-, Beruhigungs- und Kreislaufmittel sowie entzündungshemmende und fiebersenkende Medikamente setzen die Verhütungswirkung der Pille herab. Vermindert ist die Wirksamkeit auch bei Erbrechen oder Durchfall, da die Wirkstoffe vom Körper nicht ausreichend aufgenommen oder zu schnell ausgeschieden werden.

    Wenn Sie Medikamente nehmen, informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt darüber, dass Sie die Pille nehmen. Wenn Sie die Einnahme einmal vergessen haben, besteht kein ausreichender Schutz vor Empfängnis. Fragen Sie zur Sicherheit Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Auch nach Absetzen der Pille sind Sie wahrscheinlich sofort fruchtbar.

    Zugänglichkeit
    Die Pille ist ein Medikament und muss nach gründlicher Untersuchung von einer Ärztin oder einem Arzt verschrieben werden. Gegen Rezept ist sie dann in allen Apotheken erhältlich.

    Die Kosten für die Pille werden für (bei ihnen versicherten) Frauen bis zum vollendeten 20. Lebensjahr und, wenn die Pille zur Behandlung einer Krankheit verschrieben wurde, von der Krankenkasse übernommen.

    Die Kosten für die Beratung und die späteren Kontrolluntersuchungen werden bei Kassenpatientinnen ebenfalls von der Krankenkasse getragen.

    Wenn Sie Ansprüche beim Sozialamt haben, übernimmt das Sozialamt die Kosten.

    Kosten
    Etwa DM 10,- bis 20,- für 1 Monat; auch 3- und 6-Monats-Packungen erhältlich; dann etwas niedrigerer Preis je Monat. Die Kosten für die Beratung über die Methoden der Verhütung übernimmt Ihre Krankenkasse, wenn Sie als Mitglied oder als Familienangehörige in einer der gesetzlichen Krankenkassen versichert sind (AOK, Betriebs- und Innungskrankenkassen, Bundesknappschaft, Landwirtschaftliche Krankenkassen, See-Krankenkasse, Angestellten- und Arbeiter-Ersatzkassen).

    Ergänzend werden die Kosten für ärztlich verordnete Verhütungsmittel (Pille, Spirale, Pille danach) bis zum vollendeten 20. Lebensjahr von den Krankenkassen übernommen. Neben dem Rezeptanteil können noch Zuzahlungen bei Pillen erforderlich sein, deren Apothekenverkaufspreis über dem allgemeinen festgesetzten Festbetrag liegen.

    Wenn Sie laufende Leistungen der Sozialhilfe beziehen, bezahlt das Sozialamt die Kosten für die Beratung und für Verhütungsmittel, sofern diese ärztlich verordnet sind. Sie haben auch einen Anspruch auf kostenlose Verhütungsmittel (wenn diese ärztlich verordnet sind) im Rahmen der Hilfen in besonderen Lebenslagen. Hierüber können Sie sich bei PRO FAMILIA informieren.

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    Für den Mann:

    Kondom

    PRÄSERVATIV", "GUMMI", "PARISER"

    Das Kondom ist ein hauchdünner Gummischutz, der vor dem Geschlechtsverkehr über das versteifte Glied gezogen wird. Das Kondom ist das einzige Verhütungsmittel für Männer. Es verhindert Schwangerschaften und bietet Schutz vor vielen sexuell übertragbaren Krankheiten.

    Der Samenerguss wird aufgefangen und gelangt nicht in die Scheide. Nach dem Orgasmus muss das Glied aus der Scheide gezogen werden, bevor die Erektion nachlässt. Damit das Kondom nicht abrutscht und keine Samenflüssigkeit austritt, muss es beim Herausziehen am Gliedansatz festgehalten werden. Jedes Kondom kann nur einmal benutzt werden.

    Vorteile
    Einfach anzuwenden, leicht erhältlich. Mann/Frau kann es immer dabei haben. Keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Braucht nur bei Bedarf angewendet zu werden.

    Das Kondom bietet auch Schutz vor Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten. Es ist derzeit der einzige Schutz gegen die Ansteckung mit Aids. Es schützt ebenso vor einer genitalen Ansteckung durch Tripper, Syphilis und andere sexuell übertragbare Krankheiten.

    Nachteile
    Manche Männer, aber auch Frauen, beklagen, das Kondom lindere die Empfindungsstärke oder störe beim Liebesspiel.

    Zuverlässigkeit
    Richtige Anwendung und gute Qualität sind entscheidend für die hohe Zuverlässigkeit des Kondoms.

    Deshalb sollte beim Kauf des Kondoms auf die Genehmigungsnummer oder die Kennzeichnung "CE" mit einer Prüfstellennummer und auf das Haltbarkeitsdatum geachtet werden. Wichtig ist außerdem, dass das Kondom ein Reservoir an der Spitze hat, um die Samenflüssigkeit aufzufangen.

    Die gleichzeitige Anwendung von Kondomen und chemischen Verhütungsmitteln (Scheidenzäpfchen, Tabletten, Gel) wird nicht empfohlen. Als eventuell zusätzliches Gleitmittel ist nur ein speziell dafür geeignetes Gel zu verwenden.

    Sollte das Kondom einmal abrutschen, besteht die Möglichkeit, eine ungewollte Schwangerschaft durch die "Pille danach" zu verhindern.

    Zugänglichkeit
    Kondome werden in Automaten, in Sex-Shops, Drogerien, Apotheken und im Versandhandel zum Kauf angeboten. In einigen Supermärkten hängen sie an der Kasse aus.

    Kondome aus Automaten können spröde und brüchig geworden sein, wenn sie dort schon lange gelagert wurden.

    Kosten
    ca. DM 1,- bis 1,10 für 1 Kondom (= 1 Verkehr) bei einer Packung von 8 bis 12 Stück. Bei Kleinpackungen (2 oder 3 Stück) höherer, bei Großpackungen niedrigerer Preis für das einzelne Kondom.

    ~~~~~~~~

    Pille für den Mann

    Die Pille für den Mann befindet sich derzeit noch im klinischem Versuchsstadium mit freiwilligen Probanden. Sie ist also noch nicht auf dem Markt.

    In den letzten 40 Jahren gab es immer wieder Versuche, auch für den Mann eine Verhütungspille anzubieten. Trotzdem ist es bisher noch nicht gelungen, ein entsprechendes Produkt auf den Markt zu bringen. Neben medizinischen Gründen war früher die Bereitschaft der Männer, in dieser Weise selber für die Verhütung zu sorgen, nicht sehr ausgeprägt und Verhütung galt lange Zeit primär als Sache der Frau. Diese Einstellung hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert, so dass heute einem derartigen Produkt entsprechende Marktchancen eingeräumt werden können.

    In den 60er und 70er Jahren waren Versuche mit Baumwollsamenöl wenig erfolgreich, da zwar eine Verhütung erreicht wurde, diese aber in 30% der Fälle zu einer dauerhaften Zeugungsunfähigkeit führte.

    Wirkungsweise

    In Tablettenform werden den freiwilligen Probanden Gestagene, also Hormone verabreicht. Sie haben eine Wirkung auf die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) und unterdrücken auf diesem Wege die Freisetzung eines Hormons, das für die Bildung der Spermien notwendig ist. Weiterhin wird die Testosteronbildung (= männliches Sexualhormon) unterdrückt. Aus diesem Grund müssen die Probanden Testosteron von außen zugeführt bekommen. Dies geschieht dadurch, dass ihnen 1x im Monat Testosteron intramuskulär gespritzt wird. Es muss gespritzt werden, da bei oraler Einnahme das Testosteron bereits in der Leber abgebaut wird.

    Zur Zeit wird die Verträglichkeit und Wirksamkeit getestet. Bis zur Marktreife kann es noch Jahre dauern.
     
    #7
    User 1539, 5 Juli 2002
  8. Teufelsbraut
    teuflisch gute Beiträge
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    @ Juvia: soll jetzt kein Angriff sein, aber wärs net sinnvoller gewesen gleich die entsprechende Seite anzugeben, wo du das aufgetrieben hast? *ggg*

    Ich nehm mich beim eigenen Wort und empfehle die Seite: www.die-pille.at
    Da gibts ein nettes Verhütungslexikon, abgegrundet mit sämtlichen Pearl Index Werten (sollt man ja auch nie außer Acht lassen)
     
    #8
    Teufelsbraut, 5 Juli 2002
  9. User 1539
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    Hätt ich ja gemacht ... aber erstens hab ich die Infos von verschiedenen Seiten und wollte hier keine Link-Sammlung anlegen. Und zweitens ist es im Prinzip ja egal, ob es hier, oder auf verschiedenen Seiten gelesen wird *g* :zwinker:.
     
    #9
    User 1539, 5 Juli 2002
  10. Beastie
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    hihi@ juvi... ich habs jedenfalls nich gelesen:grin:
     
    #10
    Beastie, 6 Juli 2002
  11. Mieze
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    Sag mal was habt ihr Kerle eigentlich immer gegen Kondome???
     
    #11
    Mieze, 6 Juli 2002
  12. xross
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    <---ist ein Kerl und hat was gegen Kondome insoweit das sie sehr gefühlshemmennd sind! Ohne Gummi ist es viel schöner und heftiger (da viel stärkere Empfindungen), was aber nicht heißt das man ohne Gummi jetzt zwangsläufig schneller kommt. Nur wenn man kommt ist der Gefühlsausbruch nicht vergleichbar wenn man ER im Taucheranzug steckt :tongue:
    Ich verweiger aber sicherlich keine Kondome, nur schöner ist´s immer ohne...auch die Frau spürt wesentlich mehr hab ich mir sagen lassen :smile:
     
    #12
    xross, 6 Juli 2002
  13. User 1539
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    Verheiratet
    *lach* Ist ja auch für die gedacht, die sich dafür interessieren :tongue:. Ausserdem fand ich das so besser, als wenn man sich durch tausend Seiten klicken muss :zwinker:.
     
    #13
    User 1539, 6 Juli 2002
  14. Mieze
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    vergeben und glücklich
    Hmmm da nehm ich das "gefühlshemmend" lieber in Kauf als Krankheiten
     
    #14
    Mieze, 6 Juli 2002
  15. Beastie
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    ich mag das gefühl nich mit kondomen.. komischerweise werd ich imma sofort trocken, wenn ich son ding in mir hab... aber ons würd ich auch nich drauf verzichten...
     
    #15
    Beastie, 6 Juli 2002
  16. User 1539
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    Seh ich auch so ... ausserdem mag ich diesen Latex-Geruch auch absolut nicht :kotz:.
     
    #16
    User 1539, 6 Juli 2002
  17. xross
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    vergeben und glücklich
    *grml* hab ich wo geschrieben das ich generell Kondome verweigere??? äben, hab nur geschrieben das es OHNE generell schöner für mich ist....aber NATÜRLICH hat die Gesundheit immer Vorrang!!!
     
    #17
    xross, 6 Juli 2002
  18. dreamteam
    Gast
    0
    .....das blödeste an kondomen ist neben dem wirklich schrecklichen latexgeruch (okay es gibt auch welche ohne latex......)und dem trockenheitsgefühl doch wirklich diese fummelei mit dem teil........und stellungswechsel gehen auch nicht so leicht ohne angst zu haben daß das ding verrutscht.........einmal lags neben mir auf der matratze, oje, danach hab ich "sofort" die pille wieder genommen, denn auf monatliche "angstgefühle" habe ich keine lust......ganz zu schweigen von den fehlenden empfindungen die man mit gummi hat(so gehts mir, das muß ja nicht bei jedem so sein).........allerdings würde ich NIE mit einem neuen partner ohne kondome schlafen, auch wenn ich die pille nehmen würde.....das ist eine selbstverständlichkeit und hat nicht unbedingt was mit verhütung zu tun.......
     
    #18
    dreamteam, 7 Juli 2002
  19. Simone
    Gast
    0
    Hallo, ich hätte auch noch eine Verhütungsmethode für deine Freundin anzubieten!
    Es ist ein Hormonimplantat. Das gibt es seit ca. einem Jahr.
    Es ist ein kleines Stäbchen, das in den Oberarm implantiert wird.
    Es verhütet 3 Jahre lang und wird dann wieder entfernt!
    Bis zum Alter von 21 Jahre kostet es nichts! Danach 600 DM.

    Mögliche Nebenwirkungen:
    Die Tage bleiben bei vielen Frauen ganz aus oder können in nicht vorhersehbaren abschnitten auch einsetzen - allerdings schwächer.
    Öfters kann es auch zu Hautproblemen führen und hin und wieder auch zu Depressionen.

    Ich habe mir es selbst vor etwa 3 Monaten implantieren lassen - es ist ein kleiner kaum schmerzvoller Eingriff (den allerdings nicht jeder Frauenarzt vornimmt).
    Meine Tage sind bis jetzt ausgeblieben - leichte Hautprobleme sind jedoch aufgetreten.
    Ich finde es ist eine unkomplizierte Art der Verhütung und kann es nur weiterempfehlen!
     
    #19
    Simone, 17 Juli 2002
  20. Cyber
    Gast
    0
    Nun ja der Nachteil den ALLE chemischen Mittel haben (ob nu für Mann oder Frau) ist, das sie nicht vor Krankheiten schützen. Ich glaube, das das Kondom das einzige Verhütungsmittel ist, das auch Zukunft vor AIDS usw schützt!
     
    #20
    Cyber, 17 Juli 2002

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