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verliere ich meine freunde durch wow?

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von dontnow, 30 Dezember 2007.

  1. TheRapie
    TheRapie (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben

    Mit dem löschen der Acc`s wird das schon schwieriger. Aber wer weis, vielleicht ist sie ja Mr. T und kann das Spiel hacken :grin:
     
    #41
    TheRapie, 4 Januar 2008
  2. Chris897
    Chris897 (28)
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    Single
    huhu

    Hatte auch mal das Problem mit meiner Pausen - Clique in der Schule.Die ganze Pause über haben die sich über "Silkroad" (genau so schlimm wie wow) unterhalten . Ich habe mich am anfang immer über sie lustig gemacht, in der Hoffung, dass sie irgendwann bemerken wie lächerlich ihre Gespräche sind.Doch ich bewirkte das Gegenteil. Sie regten sich über mich auf ! Das ich ja keine Ahnung hätte was das Spiel für sie bedeutet.

    Dann habe ich versucht immer andere Gesprächsthemen anzusprechen
    ->ohne Erfolg

    Nach 3 Monaten hat sich das zum Glück gelegt und sie können jetzt über sich selber lachen :zwinker:

    Fazit:

    Die Leute müssen selber drauf kommen ,dass sie süchtig sind und ihr Leben sich um das Spiel dreht.
     
    #42
    Chris897, 4 Januar 2008
  3. Alex14
    Alex14 (26)
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    Single
    Ganz ehrlich: Ich spiele dieses Spiel nun seit 3 Jahren und muss sagen ich war in den ersten 1,5 Jahren extrem süchtig! Die Sucht hat nachgelassen, als es mir auf dem höchsten Level nicht mehr so viel Spaß gemacht hat, dann kam die Erweiterung und man konnte wieder 10 Level weiter machen. Jedoch hatte ich da schon nicht mehr den Spaß wie damals und kann sagen, dass ich nicht süchtig war. Und schließlich auf level 70 fings dann an total öde zu werden, weil mich viele Aspekte des Spiels total kalt ließen.
    Also deine einzige Möglichkeit ist warten, vorallem weil sie zusammen zocken werden sie wohl noch einige Zeit Spielspaß haben.
    Echt schwere Situation =/
    Wenn du genug Geld hast könntest du zur Not noch überlegen, auch anzufangen, weil Spaß macht es auf jedenfall, vorallem wenn man mit seinen Freunden Abends ne runde zockt, oder so :smile: .
     
    #43
    Alex14, 4 Januar 2008
  4. Purzel
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    vergeben und glücklich
    Ich spiel auch Wow, allerdings habe ich meine Zeiten klar geregelt. 2 Abende die Woche und dann auch nicht länger als 3 Stunden..
    es ist schwer davon los zu kommen.. Aber mit der Zeit wirds langweilig, irgendwann gibts nix neues mehr, außer das Add On kommt bald :zwinker:
    Und wenn dann auch noch mehrer RL Freunde das spielen,dann ist es noch schwieriger.. Hast du mal offen mit ihnen drüber gesprochen?
    Selbst das spielen anfangen finde ich nicht so gut, auf der einen Seite hättest du Kontakt zu ihnen aber dann würdest du automatisch den Kontakt zu anderen Leuten verlieren..
    Beschränk dich einfach auf die Leute die kein Wow spielen,treff neue Leute aber halte den Kontakt zu den wow Leuten trotzdem aufrecht..
     
    #44
    Purzel, 4 Januar 2008
  5. Druss
    Druss (30)
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    Single
    sowas ist super...
    klappt aber mit einem kompletten freundeskreis sicherlich niemals... die verlockung ist zu groß es ist ja auch nicht so das man was verpasst... die freunde sind ja auch da :zwinker:
     
    #45
    Druss, 4 Januar 2008
  6. User 31535
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Meine Freundin ist auch der WoW-Sucht verfallen, als es in ihrem echten Leben ein paar Niederlagen gab. Das war dann das einzige Thema, bei dem sie noch leuchtende Augen bekam. Ich hatte ständig das Gefühl nur noch an zweiter Stelle zu stehen. Wenn ein Spieltermin mit der Gruppe anstand, war der stets wichtiger als ich. Über Monate konnte ich mit ihr kein einziges Telefonat mehr führen, ohne dass sie nebenbei am Spielen war. Jetzt sind wir getrennt und ich vermute, dass es zu einem entscheidenden Teil an dem Spiel liegt. Genau weiß ich es nicht, denn sie wollte mich plötzlich weder sehen noch sprechen und bis heute weiß ich nicht, was eigentlich die exakten Gründe waren.

    Ich glaube, du kannst da bei deinen Freunden wenig unternehmen. Entweder wirst du dir ständig Aufmerksamkeit erbetteln müssen oder selbst zu spielen anfangen, damit du nicht ständig die Außenseiterin bist und mitreden kannst. Solange die Leute nicht selbst einsehen, dass sie es übertreiben und auch noch ständig durch die Gruppe bestätigt werden, kann man wenig machen. Das ist zumindest meine Erfahrung.
     
    #46
    User 31535, 4 Januar 2008
  7. davewuff
    Gast
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    #47
    davewuff, 5 Januar 2008
  8. Solloki
    Solloki (37)
    Sehr bekannt hier
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    Verheiratet
    Entschuldigt bitte, aber vieles was hier geschrieben wird halte ich mal für, gelinde gesagt, absolut übertrieben.
    Vorneweg: ich habe selbst von Beginn der Veröffentlichung gespielt. teilweise intensiv, wenn man das nach den hier oft genannten maßstäben misst. Aber eines habe ich nie gemacht: meine echten Freunde und Hobbies vernachlässigt. Jetzt spiele ich ein anderes Onlinespiel und es exisitiert genauso intensiv oder wenig wie meine anderen Hobbies. Und das wichtigste in meinem Leben ist immer noch meine Freundin.

    Sämtliche Online-Rollenspiele (wie ich es hasse sowas als echtes "Rollenspiel" zu bezeichnen...) sind in erster Linie Spiele. Und wie absolut jedes Spiel kann man (besodners wenn man es neu hat) eine große Faszination ausüben. Jeder von euch kennt das, das etwas, dass er gerade neu hat riesig toll findet und davon schwärmt. Das neue Motorrad, der neue Harry Potter, das neue Auto etc. Alle diese Dinge wecken im Menschen die Neugier. Was kommt als nächstes? was kann ich damit noch machen? Und das sit das Prinzip, welches viele "Computerrollenspiele" verwenden (auch offline wie Gothic, Diablo, The Witcher). Und es funktioniert, weil man ständig etwas neues besseres will, alleine um zu wissen was es sein wird. Das kann man auch niemandem zum Vorwurf machen. Das geht mit absolut jedem Hobbie und Gegenstand. Von einer Sucht sit da noch lange nicht zu reden. Die Kriterien einer Sucht sind völlig andere als viele Stunden in der Woche damit zu verbringen und sich nur darüber zu unterhalten. Die meisten von denen, die sich hier als Süchtig bezeichnen haben mit Sicherheit keine Entzugserscheinungen, wenn sie mal drei Tage in urlaub gefahren sind (Entzugserscheinungen wie Schweißausbrüche, Übelkeit, Nervosität, etc). Die absolut allerwenigsten werden davon süchtig. Sie würden es aber auch von vielleicht Alkohol oder Kaufen. Also bitte keine "Suchtverlgeiche".
    Das Argument mit "fang bloß nicht damit an" ist absoluter Unfug. So könnte man auch jedem sagen nicht mit Alkohol, Autokauf, Essen, Lesen oder SB anzufangen. Jeder Mensch ist in der Lage sich selbst Grenzen zu setzen und klar zu reflektieren was er tut. Einzig psychisch labile Personen haben damit Probleme. Wenn nun jemand sehr viel zeit mit seinem Hobbie verbringt (ich vermeide absichtlich die Erwähnung irgendwelcher Onlinespiele) dann hat er dafür gerade die große Neugier daran. Und das ist noch nicht schlimm. Es ist absolut seine Entscheidung. Auch ob er viel oder wenig Zeit damit verbringt. Die Argumente, die hier am Anfang vielen (Sozialer Druck, süchtig machendes Prinzip, etc) sind kaum haltbar. er spielt es weil er alleine es will. Im Spiel ist es allen egal, was du selbst erreichst. Erst wenn man sich selbst so unter Druck setzt unbedingt dieses oder jenes erreichen zu müssen und dem oder diesem gefallen zu müssen hat man ein Problem. Das ist aber zb. in der Mode sehr viel Ausgeprägter. Schaut euch mal an Schulen um was dort für ein sozialer Druck entsteht. Im Spiel ist das kaum relevant, weil man das auch komplett alleine erleben kann. Aber man setzt sich unter den Druck an Raubzügen teilzunehmen weil der Spieler selbst es will und den anderen gefallen will.

    Dem Threadstarter empfehle ich sich davon nicht unterkriegen zu lassen. Such dir selbst ein Hobbie, das dich sehr fesselt und beschäftige dich damit. Dass man Freunde aufgrund von wandelnden Umständen verliert ist normal. Alleine das Ende der Schule wird nur wenige Freundschaften erhalten.
    Und rede mal in einem intensiven, ernsten Gespräch mit deinen Freunden. Und stelle klar, dass du damit Probleme hast. Wenn sie das nicht einsehen (wollen) und ändern, dann ist das ihre Entscheidung. So Schade es ist, aber dann haben diese einen anderen Lebensweg eingeschlagen als du.

    Ich wünsche dir viel Freude im neuen Jahr.
     
    #48
    Solloki, 5 Januar 2008
  9. traffiQ
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    einer aus meiner schulklasse damals hat wegen wow sein abi verbockt :grin:
    das war lustig irgendwo. die mutter wurde angerufen und meinte nur: "WAS? Andi geht nicht mehr zur schule???"

    lol

    ich kann nur sagen: such dir andere freunde. wow zocken ist einfach fürn arsch :smile:
     
    #49
    traffiQ, 5 Januar 2008
  10. User 31535
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Solloki, natürlich werden die allerwenigstens wirklich krankhaft süchtig nach dem Spiel. Aber man kann wohl kaum bestreiten, dass bei diesem Spiel die Gefahr dafür höher als bei anderen ist. Zudem gibt es ja auch noch Grauzonen dazwischen. Dass es bereits signifikant viele Menschen gibt, die teilweie echt ihr Leben durch ihre WoW-Sucht verpfuscht haben, habe ich schon so häufig von verschiedensten Quellen gehört. Mittlerweile schlagen ja auch schon die Psychologen Alarm, da immer mehr Fälle behandelt werden müssen.

    Ich spiele auch gerne Computerspiele -früher war das ein Haupthobby von mir. Und natürlich ist es so, dass man sich bei einem neuen Spiel wie wild darauf stürzt und stundenlang voller Begeisterung spielt. Aber bei praktisch allen Spielen hört das spätestens nach ca. einem Monat wieder auf und früher oder später landet das Spiel in der Ecke. Nur bei WoW hält die Faszination teilweise für ein Jahr oder gar mehrere Jahre an und es bleibt dabei in den Lebensmittelpunkt gerückt. Ein normales Hobby betreibt man vielleicht sogar über Jahrzehnte, aber es steht nicht so sehr im Mittelpunkt.

    Bestimmte Spielmechanismen fördern das Suchtpotential leider:
    -es gibt kein echtes Ende im Spiel
    -der eigene Charakter will immer weiter verbessert, neue Ausrüstung gesammelt werden
    -das Spielen in einer Gruppe (Gilde) setzt einen unter Druck (die anderen brauchen ein, wehe man lässt sie im Stich)
    -durch die Gruppe, die einen für stets erreichbare Erfolge lobt, bekommt man Erfolgsgefühle, die einem im echten Leben vielleicht fehlen, weswegen die Fantasiewelt schnell verlockender als die echte erscheint (der Hauptgrund bei meiner Freundin, die nach Verlust der Arbeit mit mehreren anderen Arbeitslosen den ganzen Tag zusammen gespielt hat)

    Bei meiner Freundin war es übrigens interessant, dass sie eigentlich immer wieder betont hat, dass ihr das Spiel eigentlich gar nicht mehr sonderlich gefiele und es eher in Arbeit ausarte, aber trotzdem hat sie etliche Stunden pro Tag gespielt. Fast so wie bei einer Droge, die einem auch irgendwann keine Höhepunkte mehr beschert, sondern einfach aus Gewohnheit und damit man sich nicht schlecht fühlt konsumiewrt wird.

    Ich habe meiner Freundin damals, bevor sie angefangen hat zu spielen, scherzhaft gesagt, dass sie das mal lieber sein lassen solle, da das Spiel ja als Beziehungskiller bekannt sei. Da hat sie nur drüber gelacht und gesagt, dass sie das ja nur nebenbei und auch nicht in einer Gruppe spielen wolle.

    Heute würde ich sie am liebsten mit einem Vorschlaghammer besuchen und ihren PC zerkloppen wollen...
     
    #50
    User 31535, 5 Januar 2008
  11. Sydoni
    Gast
    0
    Bin wohl auch so eine Art "WoW-Veteran", da ich es ziemlich genau zwei Jahre gespielt habe, wenn auch nicht seit dem Release. *g*

    Ich denke wir müssen hier nicht groß darüber diskutieren, dass es bei diesem Spiel, wie auch eigentlich schon alleine bei dem Spielprinzip MMORPG (für alle "Aussenstehenden": Massive Multiplayer Online Role Playing Game :zwinker: ) nicht so sehr auf das ob sondern viel mehr auf das wann ankommt - es ist leider so, dass große Teile der Community das Spiel ernst nehmen - zu ernst.

    Der Anteil der wirklichen "Gelegenheitsspieler" dürfte sich relativ relativiert haben in der Zwischenzeit, da mittlerweile es sich einfach nicht lohnt überhaupt on zu gehen, wenn man nicht mindestens 3-4h pro Tag Zeit hat.

    Wie schon ein paar mal gesagt, vor allem eben der Drang immer bessere Ausrüstung bzw. Sets zu bekommen, Ruf zu farmen, craften, 100. (ja, 100erte Male um die 2h investieren) den gleichen Dungeon machen, bevor endlich das Item dropped, für das man das alles getan hat.
    Und eben die Möglichkeit, vollständig in eine andere Welt abzutauchen, das zu sein, was man immer sein wollte aber nie sein wird können.

    Ja, das waren Zeiten, wo das Wochenende komplett durchgezockt wurde - wie froh ich bin, dass ich da wieder rausgekommen bin - aber wir kommen wohl vom Thema ab.

    Kriegt sie ihr Leben denn noch auf die Reihe? Sprich ist WoW für sie nur ein exzessives Hobby, in das sie zwar jede Sekunde ihrer Freizeit hineinsteckt (falls sie das überhaupt macht), oder steht bei ihr WoW völlig an oberster Stelle?
    Schlimm wirds, wenn der erste Gang morgens sofort zum Computer ist, die Startseite von MF oder IE www.thottbot.de oder www.buffed.de oder irgendetwas verlgeichbares ist.

    Das "Inhaltsloch" wie hier gesagt wurde, kommt erst sehr, sehr spät im Spiel. Bis Lvl. 70 (oberste Stufe, zumindest zu dem Zeitpunkt als ich aufgehört hab - jetzt wirds aber wohl 80 oder 90 sein) kann das Spiel jeden fesseln, eben weil man eben durch das ständige Lvl-Up motiviert wird.

    Du kannst wohl nur hoffen, dass letztlich bei ihr die Motivation verloren geht. Bei mir war schlussendlich einfach der Fall, dass ohne Raidgilde nichts mehr möglich war (was die großen Dungeons angeht) und ich einfach keine Lust auf den 200. Bollwerkrun oder ödes Farmen hatte - nach 4 Monaten eben genau dies machend, war es mir dann letztlich zu doof und bin nie wieder on gegangen.

    Ich hoffe, dass bei deiner Freundin diese Erkenntnis auch bald auftritt, am besten auch in ihrem gesamten Freundeskreis, weil erst wenn jemand ernsthaft äussert, er wird/will aufhören, denken Freunde zum ersten Mal überhaupt darüber nach.

    Tipp, wenn deine Freundin aufhören möchte, aber nicht kann: Accountverwaltungsseite aufrufen, E-Mail Adresse zu irgendeiner Fake Adresse umändern und ein willkürliches Password blind eintippen - das hilft, nie wieder aktiv zu werden.
    Wenn man den Account einfach löscht ist die Gefahr zu groß, ganz einfach wieder einen neuen Account zu erstellen. Klingt etwas dämlich, aber hat sich im originalen Blizz-Forum als äusserst wirksame Methode herausgestellt.

    Ob WoW-Zocken für den Arsch ist, muss jeder für sich selber definieren und kann das auch nur, wenn er es mindestens für ein 3/4 Jahr gespielt hat. Obwohl ich froh bin, dass ich es hinter mir habe, war es doch eine schöne Zeit, in der ich sehr viel Spass hatte und auch, zumindest online, mit vielen "Freunden" in Kontakt stand.
     
    #51
    Sydoni, 6 Januar 2008
  12. Kahu
    Kahu (30)
    Verbringt hier viel Zeit
    43
    93
    1
    vergeben und glücklich
    Account verkaufen...
    Da hat man wenigstens eine kleine Entschädigung für die Zeit, die man da reingesteckt hat.
     
    #52
    Kahu, 6 Januar 2008
  13. Andy87
    Andy87 (30)
    Verbringt hier viel Zeit
    13
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    0
    Single
    ich kenne es selbst nur zu gut und weiss wie sich ein wow spieler in dieser virtuellen welt verkriechen kann. das spiel erscheint einfach schier unendlich und die welt wirkt faszinierend. viele leute vergessen dabei die wirklich wichtigen dinge im leben und fokusieren sich so sehr auf das spiel das viele sogar arbeitslos werden dadurch.

    ich habe das spiel selbst 2 monate gespielt musste jedoch zum glück feststellen das es mir nichts in meinem leben bringt als ärger und dass ich meine freunde und familie vernachlässige.

    versuch deinen freunden klarzumachen das sie mit diesem spiel (sollte es sich in gesprächen und in der freizeit wirklich nur noch um wow drehen) in ihrem leben NICHTS erreichen werde und auch kein ansehen dafür bekommen wenn sie der/die besten sind. versuch ihnen klarzumachen das freundschaft, spaß und das weggehen mit freunden wichtiger ist als so ein schei** spiel.


    ich hab 2 monate gebraucht bis ich wieder am boden der realität angekommen bin.. zum glück nur 2 monate.


    ich hoffe für dich dass deine freunde einsicht haben und dich nicht hängen lassen!


    liebe grüße

    andi
     
    #53
    Andy87, 6 Januar 2008
  14. Solloki
    Solloki (37)
    Sehr bekannt hier
    622
    178
    787
    Verheiratet
    Ich will das Problem mitnichten gering reden. hab es selbst im Gildenkreis und Freundeskreis oft genug erlebt. Aber letztlich muss man da selbst raus kommen.
    Bei mir hat es irgendwann aufgehört als im ersten Addon bald kaum noch was ohne groß organisierte und (zu) regelmäßige Schlachtgruppen nötig waren um weiterzukommen. Für mich als Gelegenheitsspieler unmöglich. Als schließlich die Ankündigung eines neuen Addons ohne sinnvolle Verbesserung für eben diese Gelegenheitsspieler zu schaffen entschloss ich mich aufzuhören.
    Jedenfalls mit WoW. Ich bin inzwischen zur Konkurrenz gezogen und spiele dort völlig anders. Das Onlinespielen sit nunmehr nur etwas nebenbei. Wirklich aktiv bin ich mehr im kontakt mit den Leuten. das ist auch wohl das einzige, was vielleicht zum Aufwecken hilft: wenn man merkt, dass man eigentlich in dieser Welt doch alleine ist und Freunde im realen Leben braucht. Alleine sein meine ich damit, dass in dem Spiel sich eigentlich keiner um deine realen Probleme kümmert, dir hilft oder sonst was, dass über das Spiel hinaus geht.

    Sollten die Freunde wirklich zur Sucht tendieren, dann sollte man ihnen professionelle Hilfe anraten. Bei allem anderen hilft nur abwarten oder andere, realere Freunde suchen.
     
    #54
    Solloki, 8 Januar 2008
  15. User 31535
    Verbringt hier viel Zeit
    1.497
    123
    2
    nicht angegeben
    Meine Freundin sagt, sie wolle bald mit WoW aufhören -denn sie könne es kaum noch erwarten bis "Warhammer Online" erscheint und möchte dann da einsteigen. Vom Regen in die Traufe, bezahlt mit meinem Geld :kopfschue

    Ich denke, Solloki hat da schon Recht. Die Leute müssen selber ihre Sucht erkennen und etwas dagegen unternehmen wollen. Dann kann man ihnen helfend zur Seite stehen, aber ansonsten redet man nur gegen eine Wand. Vielleicht ist es dann auch besser sich von diesen Leuten zu trennen. Bei der TS ist es ja besonders schwer, da die sich in der Gruppe immer wieder gegenseitig bestätigen werden.
     
    #55
    User 31535, 8 Januar 2008
  16. andrew
    Gast
    0
    Auch wenns schwer fällt, find dich erstmal mit dem Gedanken ab, dass du deine Freunde tatsächlich an WoW verloren hast.

    In ihren Augen sind nicht sie die Aussenseiter, sondern du, da du dieses "tolle" Spiel nicht mitspielst, nichts dazu sagen kannst etc...

    Es ist eigentlich unmöglich, einen WoW-Spieler mit Vernunft oder Logik von seinem "Hobby" abzubringen, da er für jedes Argument das passende Gegenargument liefern wird, welches für ihn selbst absolut glaubhaft ist.

    Du kommst ja garnicht mehr unter Leute --> Ich hab tausende von Leuten, mit denen ich spielen, chatten und per Teamspeak, Ventrilo o.ä. sogar reden kann.
    Du gibst monatlich Geld für etwas aus, dass dich nirgends im Leben weiterbringt --> andere geben Geld für Discos, Alkohol oder ähnliches aus, was sie noch weniger weiterbringt, also spare ich nicht nur Geld, sondern lebe auch noch gesünder...
    Du bist süchtig --> Andere Leute stecken auch viel Zeit in Hobbys, sind die dadurch auch süchtig?
    etc...

    Ich habe zusammen mit meiner Verlobten, mit der ich zusammen lebe, seit Release bis kurz vorm ersten Addon gespielt. Eine Beziehung konnte man das schon garnicht mehr nennen, da wir beide nurnoch aneinander vorbeigelebt haben und dieses Spiel gezockt. Da wir in einer der erfolgreichsten Gilden waren, sah die Woche ungefähr so aus: 3-4 mal die Woche Raid jeweils 6 Stunden, an den anderen Tagen musste man natürlich Materialien für die Raids, wie Heiltränke, Manatränke oder sonstiges besorgen, was die restlichen Tage ebenfalls voll in beschlag nahm. In der Gilde selbst, wie in allen erfolgreichen Gilden herschte ein strenges System, was die Teilnahme an Raids anging: Anwesenheit wurde mit internen Punkten belohnt, welche dann für Items gesetzt werden konnten. Somit bekamen nur diejenigen etwas ab, die regelmässig zu allen Raids erschienen. Klingelte das Telefon, wurde der "Störenfried" mit einem kurzen "Keine Zeit, hab Raid" abgewimmelt, und abends wurde schnell was in die Mikrowelle geworfen. Die Erkenntnis über die Sinnlosigkeit des ganzen kam erst dann, als fast alles verloren war: Ein "Gildenkollege" kam zu besuch, und spannte mir glatt mal um ein Haar meine Verlobte aus (wen das ganze interessiert, steht in einem meiner anderen Threads) erst durch diesen Schlag gegen den Kopf wurden mir die Augen geöffnet.

    Unsere beiden Accounts wurden für insgesammt 700€ bei Ebay verkauft (Ja, es gibt tatsächlich Menschen, die Geld für einen Spieleinhalt auszugeben, nur um das Spiel nicht selbst spielen zu müssen, und da sag noch einer, mit WoW würde was nicht stimmen...) und das Spiel niemehr angerührt.

    Erst nach dieser ganzen Zeit merkt man, wie sehr man sein Leben in der ganzen Zeit verpfuscht hat, doch in der Zeit, in der man noch voll und ganz in dem Spiel drinsteckt, wird dir diese Erkenntnis niemals kommen.

    Zusammengefasst kann man also sagen, dass deine Freunde erst dann davon loskommen werden, wenn sie erkennen, was sie alles verlieren. Da sie untereinander aber in einer Gemeinschaft spielen, kannst du auf diesen Tag wohl ewig warten.

    Versuch am besten, dir schnellstmöglich einen neuen Freundeskreis aufzubauen. Sollten deine Freunde wiedererwarten doch von ihrer Sucht befreit werden, freu dich einfach darüber, viel mehr Freunde und Bekanntschaften zu haben als vorher, aber lass dein eigenes Leben nicht von WoW-Spielern abhängig werden
     
    #56
    andrew, 9 Januar 2008
  17. User 31535
    Verbringt hier viel Zeit
    1.497
    123
    2
    nicht angegeben
    Super Beitrag aus Insider-Sicht, andrew. Und es bestätigt meine Vermutung, dass besonders der stark ausgeprägte Gruppenzwang innerhalb einer Gidle die Hauptsuchtfalle ist.
     
    #57
    User 31535, 9 Januar 2008
  18. HappyYellow
    0
    Ich kenne das Problem, ich spiele es auch und weiss von Mitspielern, dass es da auch schon Trennungen gab.
    DU musst deinem Freund Klip und klar sagen, wie sehr dich das nervt.
    Wenn er an seinem Verhalten nichts ändert zieh dich zurück.
    Wenn reden nix bringt ( und das scheint hier der Fall zu sein) .. müssen Handlungen erfolgen. Mach ihm (ihnen) mit Rückzug klar, dass es so nicht geht. Kann allerdings etwas dauern, bis sie was merken.. das Spiel kann eben doch süchtig machen....
     
    #58
    HappyYellow, 9 Januar 2008
  19. Nevery
    Planet-Liebe ist Startseite
    9.092
    598
    8.089
    in einer Beziehung
    nein, ist immernoch 70, und wird auch noch etwa nen jahr so bleiben :zwinker:

    aber du hast da einen grossen denkfehler drin: nicht die zeit bis 70 ist faszinierend, sondern die danach, wenn aus nem stinknormalen char mit mässigen equip den man so halbwegs beherrscht nen char wird den man perfekt spielt und der immer auf der jagd nach noch besseren equip ist, und erst die raid-inis werden wirklich zeitaufwendig :zwinker:

    inhaltsloch? nein, da sorgt blizzard fleissig vor, bevor man alles hat was man haben möchte kann man alle seine 70ger wieder 10 level höher spielen und praktisch von vorne anfangen. da raus kommt man nur wenn einem bewusst ist was man wieviel und wieso tut, und auch was man dafür vernachlässigt. wenn man soweit is kann man zwei stunden pro tag spielen (raids jetzt mal ausgenommen, die dauern länger), spass daran haben und das rl trotzdem nicht vernachlässigen.


    aber gilde als gruppenzwang zu bezeichen, nein, absolut nicht. meine gilde is das woran ich noch am wenigsten hänge. es sind nur einzelpersonen, die man dann grösstenteils auch ausserhalb des spiels kennt, die einen derart fesseln (sicher, ausnahmen kanns geben).
    an und für sich kann man das so etwa sehen wie nen freundeskreis der sich jeden abend inner kneipe trifft, nen bier trinkt und.. keine ahnung, ne runde skat spielt oder so. würd das wer als sucht bezeichnen, sich abends zwei stunden mit kumpels zu treffen und zu beschäftigen? wir treffen uns online, reden miteinander, und spielen statt skat eben wow, teils sitzen wir dabei sogar nebeneinander.
     
    #59
    Nevery, 9 Januar 2008
  20. User 31535
    Verbringt hier viel Zeit
    1.497
    123
    2
    nicht angegeben
    Wie bereits erwähnt: Natürlich werden oder sind nicht die allermeisten Spieler süchtig, aber das Gefahrenpotential hierfür ist bei diesem Spiel empirisch belegt eindeutig signifikant höher als bei anderen. Selbstverständlich bestehen also auch nicht alle Gilden aus krankhaften Dauerzockern. Aber bei der Minderheit, die süchtig wird, ist der Gruppenzwang oder auch das Gemeinschaftsgefühl bestimmt ein sehr wichtiger oder meiner Meinung nach der entscheidende Faktor.
     
    #60
    User 31535, 9 Januar 2008

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