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Vernunft statt Romantik

Dieses Thema im Forum "News zu Liebe, Erotik und Sexualität" wurde erstellt von User 20345, 20 Dezember 2007.

  1. User 20345
    User 20345 (37)
    Meistens hier zu finden
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    vergeben und glücklich
    Handfeste Vorteile befördern die Entscheidung zur Heirat



    Liebe ist zwar meist eine wichtige Voraussetzung für eine Heirat, gibt aber selten den Ausschlag. Paare heiraten in der Regel dann wenn sie sich Vorteile davon versprechen berichtet die „Apotheken Umschau“. Der nüchterne Befund stammt von den Mainzer Soziologen Professor Norbert F. Schneider und Heiko Rüger, die 377 Ehepaare nach den Gründen ihrer Heirat befragten. Romantische Liebe wird demnach als Heiratsgrund weit überschätzt. Persönliche und religiöse Motive besitzen für fast die Hälfte der Befragten einen hohen Stellenwert. Bei einem Viertel lag ihr Sinn aber auch in der rechtlichen und finanziellen Absicherung.


    Quelle: Apotheken Umschau 12/2007 A - WortundBildVerlag
     
    #1
    User 20345, 20 Dezember 2007
  2. Chimaira25w
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Eine gute Mischung aus beidem sollte es schon sein. Wobei ich mir bei manch Paaren die die 20Lebensjahren-grenze noch nicht überschritten haben, doch manchmal ein wenig mehr Vernunft wünsche :zwinker:
     
    #2
    Chimaira25w, 21 Dezember 2007
  3. Marscha
    Marscha (27)
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    Verheiratet
    Also ich würde schon sagen das ich noch aus Romantik und Liebe heiraten möchte ... klar wird es sicher auch vorteile geben aber die jucken mich jetzt nicht sooo besonders :engel:
     
    #3
    Marscha, 27 Dezember 2007
  4. al-pacino-koeln
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    ach nein...:zwinker:
    na sowas- geheiratet wird nicht nur aus liebe!? wieviele FRAUEN versprechen sich denn einen "FINANZIELLEN" vorteil durch die heirat?

    ich vermute eben, dass es sehr viel mehr frauen als männer sind, oder was meint ihr?

    aufgeschlüsselt nach geschlecht würde mich die studie schon sehr interessieren!:grin:
     
    #4
    al-pacino-koeln, 29 Dezember 2007
  5. AndyM
    AndyM (36)
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    nicht angegeben
    das denke ich auch. jedoch müsste ich keine frau haben, die mich des geldes wegen heiratet. ich verspreche mir davon keine wünschenswert harmonische und befriedigende Beziehung :kopfschue
     
    #5
    AndyM, 29 Dezember 2007
  6. angel_89
    angel_89 (27)
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    Verlobt
    Ach, und Männer profitiern nicht davon? Mal was von Ehegattensplitting gehört? Drei mal dürft ihr raten, wer davon profitiert! -In fast allen Fällen....die...MÄNNER!
     
    #6
    angel_89, 3 Januar 2008
  7. Unicorn1984
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    Verheiratet
    Man bin ich froh kurz nach meinem 21ten Geb. aus Liebe geheiratet zu haben, das war bei uns der Ausschlaggebende Punkt auch wenn alle immer nachfragten ob wirs tun weil was unterwegs ist (war damals nicht der Fall) da hat man gemerkt das die meisten anscheinend nichts mehr aus Liebe zueinander zu heiraten halten :cry:
     
    #7
    Unicorn1984, 12 Januar 2008
  8. Kellia
    Kellia (37)
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    vergeben und glücklich
    Ich habe jedenfalls aus Liebe geheiratet.
    Ich verdiene meinen eigenen Lebensunterhalt,
    ich muß nicht heiraten um finanziell abgesichert zu sein und andere Vorteile sehe ich nicht.
     
    #8
    Kellia, 12 Januar 2008
  9. User 48403
    User 48403 (47)
    SenfdazuGeber
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    nicht angegeben
    Ich hatte aus Liebe geheiratet. Meiner Frau möge noch finanzielle Absicherung hinzukommen. Aber mit der Sache war ich schon im Vorraus vertraut und habe bis heute kein Problem damit - eben weil sie mich auch liebt.:zwinker:
     
    #9
    User 48403, 14 Januar 2008
  10. User 71335
    User 71335 (49)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verliebt
    Es gibt ja auch andere "Vernunftsgründe" als nur Finanzielle Absicherung (das machen eher ältere Paare die schon lange Zusammenleben und dem Staat einfach nix mehr schneken wollen und die Sachlage im Todesfalle vereinfachen wollen:zwinker: ), junge Menschen die Heiraten, sind ja heute meist beide voll im Berufsleben und daher finanziell abgesichert.

    Aber zu den anderen Vernunftsgründen, die man z.T gar nicht vorher planen, aber ahnen kann, die vorallem dann wichtig werden wenn die erste Liebe (so nach 3-10 Jahren) abgeklungen ist:

    Freundschaft, kann ich mit meinem Partner noch gut reden und lachen, leben, auch wenn ich ihn nicht mehr über alles Liebe, wenn er sich körperlich stark verändert, sich gehen lässt, unaufmerksam wird, reift, Streitkompetenz, wieviel Freiraum/Individualität habe ich in der Partnerschaft usw....

    Familienplanung (beide gleiche Wünsche, fruchtbar,hält die Liebe der Konkurrenz durch Kinder statt, Eifersucht, Umgang mit Unfruchtbarkeit, wie gehen wir mit den Belastungen durch Kinder um, Arbeitsteilung bei der Erziehung, Erziehungsansichten)

    Familie (ist die Familie meines Partners auch von Herzen meine Familie, sind seine Eltern meine Eltern, kann ich auch sie lieben und im Alter pflegen, bin ich ein Mitglied das von ihnen aufgenommen und eingebunden wird, bin ich ihr neues Kind, dass ist kein muss aber erfahrungsgemäß ein riesen Vorteil und stärkt eine Partnerschaft extrem)

    Krankheit und Tod (wie denken wir über die "schlechten Tage" in unserem Eheleben), wie gehen wir mit Verlusten, Schmerzen,chronischen Krankheiten,Erbkrankheiten, Unfällen, Behinderungen um.

    Sexleben, kann ich damit Leben bis zu meinem Tod nie wieder einen anderen Körper zu spüren, wie gehe ich mit Libidoverlust, sexuellen Störungen, fehlende körperliche Anziehung meines Partners, Routine, Schwangerschaft und Wochenbett, Errektionsproblemen, Versuchungen, körperliche Veränderungen usw. um.

    Arbeiten und Extremsituationen, kann ich z.B. mit meinem Partner gemeinsam ein Haus bauen, Garten anlegen, körperlich Hand in Hand arbeiten ohne Streit und ohne das es einen einseitig belastet, haben wir unterschiedliche Talente die sich ergänzen, Tage- und Nächtelang abwechselnd am Bett eines kranken Kindes sitzen, Angst um sein Leben haben, wortlos gemeinsam die Kotze wegwischen, Unfälle, Notsituationen, Tod eines Angehörigen, Trauerarbeit, Geburtsschmerz usw.

    Bildung, Erziehung, politische Ansichten,gesellschaftliche Stellung, Beruf, Religion :sind wir da gleichwertig, können wir da partnerschaftlich diskutieren, sind wir einer Meinung oder können wir konstruktiv miteinander diskutieren, ist der Partner in meinem gesellschaftlichen Umfeld tragbar, kann mein Partner für meine Karriere oder ich für seine zurückstecken, Ortswechsel im zuliebe usw.

    Ist die Liebe da, mag sie alle Bedenken überdecken und Probleme und Problemchen machbar erscheinen lassen, aber sie geht halt immer mal (sie kommt auch wieder, man verliebt sich sogar immer mal neu in seinen Partner:smile: ) und dann, dann muss die Vernunft ran und die Beziehung retten.:zwinker: :smile:
    Deswegen ist die Vernunft mindestens so wichtig, wenn nicht sogar wichtiger als die Liebe.
    Lieben kann man sogar lernen (Eltern wissen das).

    Uns hat mal jemand ins Hochzeitsalbum geschrieben:
    "In einer glücklichen Ehe, schmecken sogar Regenwürmer, wie Spaghetti"

    Da ist was wahres dran, ich kann nur für jedes Ehepaar hoffen, das sie sich auch in der Not mit Regenwürmern füttern würden.:zwinker:
     
    #10
    User 71335, 14 Januar 2008
  11. Antonella
    Antonella (41)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    WOW Lollypoppy...ich glaube das drucke ich mir aus, für Eventualitäten die das Leben noch bringen könnte :smile:
     
    #11
    Antonella, 14 Januar 2008
  12. squarepusher
    Sehr bekannt hier
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    Single
    ich hätte die umfrage anders verstanden - es geht doch nur um das heiraten, oder? nicht um (lebens)partnerschaft oder die gründe für längere bindungen.

    die frage, ob menschen des geldes wegen heiraten ist eine andere als ob sie des geldes wegen beziehungen aufrecht erhalten.

    wenn ich jemals heirate, dann nur weil meine partnerin wert auf die zeremonie legt und weil sich z.b. finanzielle vorteile daraus ergeben. ich finde diese motivation nicht schlimm - dieses ganze blah von wegen lieben und ehren.. da bin ich sowieso nur mir selbst und meiner partnerin rechenschaft schuldig und nicht der kirche oder einem religiösen überwesen.
     
    #12
    squarepusher, 14 Januar 2008
  13. metamorphosen
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    Ich bin überzeugt davon, dass der Anteil derjenigen die wegen der Romantik heiraten zu einem größeren Teil aus Frauen besteht.

    Es geht ja eben hauptsächlich nicht unbedingt um die finanzielle Vorteile. Was ist denn mit den Vätern unehelicher Kinder? Welche Rechte haben die denn und vor allem, welche Rechte können sie in der Realität auch durchsetzen, falls die Beziehung auseinander gehen sollte?

    Es gibt noch eine ganze Reihe weitere Gründe die eher als Erklärung heranzuziehen sind, als die Vermutung das sich eine sehr große Anzahl von Frauen in blutsaugerischer Absicht den Männern an den Hals werfen. :zwinker:

    Ich finde es ehrlich gesagt sowieso höchst fragwürdig, wenn die Leute eine Eheschließung mit Liebe in Verbindung bringen. Dabei werden finanzielle und rechtliche Dinge geregelt, aber ich kann überhaupt nicht sehen, inwiefern das was mit Liebe zu tun hat. Steht denn irgendwo in den Gesetzestexten die sich auf die Ehe beziehen etwas von Liebe? Das kann ich mir nicht vorstellen.

    Von daher ist doch das Befragungsergebnis nur logisch und folgerichtig.

    Als die Ehe noch die Vorraussetzung war, um eine Lebensgemeinschaft zu bilden, da mag das anders gewesen sein. Aber heute ist das nicht mehr notwendig.
     
    #13
    metamorphosen, 14 Januar 2008
  14. Mr. Kite
    Benutzer gesperrt
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    Single
    Glaube ich nicht. Ich denke, dass sie eher auf harte Währung achten.
     
    #14
    Mr. Kite, 14 Januar 2008
  15. Marscha
    Marscha (27)
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    Verheiratet
    Habe mir das hier alles nochmal durch gelesen,
    und da ich für meinen eigenen Lebensunterhalt sorge kann ich 100 Prozentig sagen das ich nur aus Liebe heiraten werde!
     
    #15
    Marscha, 24 März 2008

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