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  • *fechti*
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    31 Januar 2006
    #1

    versicherungsfrage (auto)

    es geht um folgendes:
    angenommen ich fahre mit einem auto,was nicht auf mich versichert ist. ich baue einen unfall. bezahlt die versicherung dann gar nichts?!
     
  • Nicht die richtige Frage? Hier gibt es ähnliche Themen:
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  • Doc Magoos
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    31 Januar 2006
    #2
    Die Frage hab ich mal meiner Versicherung gestellt.

    Da sieht es so aus: mein Wagen ist nur auf mich und nur auf mich als Einzelfahrer zugelassen. Fährt wer anderes damit, zahlt meine Versicherung nicht.

    Wenn ich aber im Auto sitze kann wer anderes unter meinem Versicherungsschutz fahren. Begründung halt Kopfschmerzen, Übelkeit und so weiter.

    Hab mal gehört das die persönliche Haftpflicht greift, wenn man mit einem fremden Auto nen Unfall baut, kann aber totaler Quatsch sein.
     
  • Trogdor
    Trogdor (41)
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    31 Januar 2006
    #3
    Bist Du Dir da sicher? Schau mal im Versicherungsvertrag. Wir reden Haftpflicht nicht Kasko. Ich hatte vor nicht allzu langer Zeit ein Thread zu dem Thema, und nach meinen Recherchen bezahlt die Haftpflicht da trotzdem, kann allerdings eine Vertragsstafe nachfordern.
     
  • Bimbambino
    Gast
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    31 Januar 2006
    #4
    erstmal wäre zu klären ob "Junge Fahrer" überhaupt als berechtigte Fahrer zugelassen sind in deinem Vertrag (meistens sind das die unter 23 Jährigen)

    "Gelegentliches Fahren" anderer Personen ist erlaubt! Gelegentlich ist ein dehnbarer Begriff! Sollte das Auto dauerhaft im Besitz eines anderen sein gibt es einen Zuschlag (abweichender Fahrzeughalter)!

    Wenn eine unberechtigte Person mit deinem Auto nen Unfall bauen sollte dann bezahlt die Versicherung! Nimmt dich dann aber nachträglich in Regress! D.h sie wollen das gezahlte Geld an dem Geschädigten von dir zurück haben! Meistens aber nur in Höhe eines max. Betrages (von Versicherung zu Versicherung verschieden)
     
  • Mr. Poldi
    Mr. Poldi (38)
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    Verwitwet
    31 Januar 2006
    #5
    Auf wen das Auto versichert ist ist eigentlich weniger interesssant (meines ist auf mich zugelassen, Versicherungsnehmer ist jedoch meine Mutter).
    Interessanter ist die Frage: Darfst du das Auto laut Vertrag fahren?
     
  • ByTe-ErRoR
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    31 Januar 2006
    #6
    Die Haftpflicht zahlt immer!!!
    Die andere Frage ist in wie weit sie Dich in Regress nehmen oder Vertragsstafen auf den Versicherungsnehmer zu kommen.
    Bei der Vollkasko gibt es da schon mehr Probleme.
     
  • Doc Magoos
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    nicht angegeben
    31 Januar 2006
    #7
    Da hab ich doch nichts von. Ist ja schön wenn die Haftpflicht zahlt, aber wenn danach ein Regress kommt, ist es doch als hätte sie nicht gezahlt.
     
  • Bimbambino
    Gast
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    31 Januar 2006
    #8
    Beispiel... der Unberechtigte Fahrer fährt nen Gurkenlaster an und dadurch entsteht ein Schaden von 30000€ !

    Der Versicherer nimmt ca nur bis 10000€ in Regress! Ich glaub da gibts ne gesetzliche Grenze oder die Versicherungen setzen die jeweils immer anders!


    (PS: Das mit dem Gurkenlaster soll tatsächlich schonmal vorgekommen sein) :grin:
     
  • ByTe-ErRoR
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    31 Januar 2006
    #9
    Der Regress wird aber wahrscheinlich nicht in der vollen Höhe des Schadens sein. Es ist eher der Fall, dass es eine Vertragsstrafe von bis zu 2 Jahresbeträgen gibt.
    Genauere Auskünfte kann dir aber da deine Versicherung geben.
     
  • Bimbambino
    Gast
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    31 Januar 2006
    #10
    Ganz so klein wie 2 Jahresbeiträge wird die Summe nicht ausfallen!
    Angenommen sie fährt nen alten Fiesta mit nem großen Schadenfreiheitsrabatt! Dann kommen da vielleicht bei 2 Jahresbeiträgen 400€ raus nach deiner Rechnung! So tollerant sind die Versicherungen bei Vertragsbruch und einem angenommenerweise größerem Schaden dann auch nicht... vorallem weil eben die Schadenszahlungen durch die Versicherungsgemeinschaft (Versicherungsnehmer) solidarisch getragen werden (durch den Beitrag) sind die schon quasi dazu verpflichtet das zu holen "was geht" !


    EDIT:
    so hab nochmal "nachgegoogelt"

    DM Werte in € umrechnen!

    Regreßanspruch des KFZ-Haftpflichtversicherers im Schadenfall bei Obliegenheitsverletzung
    Bisher war der Regressanspruch des KFZ-Haftpflichtversicheres bei einer Obliegenheitsverletzung des Versicherungsnehmers vor, bzw. im Schadenfall zwischen 5.000 und 10.000 DM begrenzt. Durch ein Urteil des OLG Hamm wurde dieser Regressanspruch jetzt zugunsten der Versicherung ausgeweitet.

    In den AKB (Allgemeinen Bedingungen für die Kraftfahrtversicherung) ist der Regressanspruch des KFZ-Haftpflichtversichers für die Inanspruchnahme des VN im Innenverhältnis auf einen Betrag zwischen 5.000 und 10.000 DM begrenzt (§ 7 AKB).

    Bei einer Obliegenheitsverletzung (Verletzung einer Rechtspflicht) ist grundsätzlich die Leistungsfreiheit des KFZ-Haftpflichtversicherers vorgesehen, wobei unterschieden wird zwischen

    Obliegenheiten vor dem Versicherungsfall, wie z.B.

    * Fahren ohne Führerschein
    * Alkoholisiert hinter dem Steuer
    * Wettrennen

    und Obliegenheiten im Versicherungsfall, wie z.B.

    * Unfallflucht
    * Anzeigepflicht
    * Aufklärungs- und Schadenminderungspflicht
    * Anerkennungsverbot

    Durch die KFZ-Pflichtversicherungsverordnung (§§ 5, 6 KFZPflVV) wurde diese Leistungsfreiheit allerdings auf einen Betrag von maximal 10.000 DM begrenzt. Das heißt, der KFZ-Haftpflichtversicherer hat gegenüber dem geschädigten Dritten voll zu leisten und kann bis zu 10.000 DM beim VN Regress nehmen.

    Durch das Urteil des OLG Hamm (Az: 20 W 12/99) wurde dieser Regress jetzt auf die einzelne Obliegenheitsverletzung ausgeweitet. Als Konsequenz ergibt sich, dass ein KFZ-Haftpflichtversicherer unter Umständen beim VN einen Regress von 20.000 DM nehmen kann, wenn zum Beispiel ein Unfall unter Alkohleinfluß stattfand, und der VN sich zusätzlich unerlaubt vom Unfallort entfernte.

    Threadersteller.... bei dir wäre es dann die Anzeigepflichtsverletzung wenn ein unberechtigter Fahrer dein Auto bewegt. Aber wie gesagt! Berechtigt sind so gut wie alle!

    Da fällt mir ein... es gibt versicherungen da mußt du nicht nur junge Fahrer sondern auch Fahrer über 65 extra mit Mehrbeitrag einschließen!
     
  • Trogdor
    Trogdor (41)
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    1 Februar 2006
    #11
    Warum wäre das eine Anzeigepflichtverletzung?
     
  • Bimbambino
    Gast
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    1 Februar 2006
    #12
    ja sie muß alle Fragen zum Personenkreis der Fahrer wahrheitsgemäß bei Antragsstellung beantworten. Tut sie das nicht ist sie ihrer Anzeigepflicht nicht nachgekommen
     
  • *fechti*
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    vergeben und glücklich
    1 Februar 2006
    #13
    also es geht darum,dass wir in skiurlaub wollen und dementsprechend ein großes auto brauchen,wo man nen jetbag draufschnallen kann. deshalb hab ich in erwägung gezogen,das auto meines vaters zu nehmen. der meinte aber, das auto sei nur auf ihn und meine mutter versichert und deshalb würde es probleme geben mit der versicherung, wenn etwas passieren würde. deshalb ahb ich mich erkundigt.
     
  • Bimbambino
    Gast
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    1 Februar 2006
    #14
    Machs doch einfach so.... geh zu den Unterlagen deines Vaters... nimm die Versicherungsschein Nummer (steht auf jeder Rechnung) und ruf beim Versicherer an! Erkundige dich ob du fahren darfst und wenn nicht, was du dann evtl als Risikoaufschlag bezahlen müßtest (um zu dürfen)! Wenn dein Vater ne gute Kundenanbindung hat (das heißt viel Beitrag zahlt und bisher wenig Schäden hatte) dann lassen Versicherer auch mal mit sich reden und gewähren dir eine solche Fahrt! Ruf aber im Versicherungsbüro direkt an und nicht in der "Zentrale" da so ein normaler Sachbearbeiter nicht viel Entscheidungsgewalt hat!
     
  • Trogdor
    Trogdor (41)
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    1 Februar 2006
    #15
    Lies dir mal den Versicherungsvertrag durch, in meinem steht recht genau, welche Vertragsstrafe unter welchen Umständen fällig wird.
     
  • Mr. Poldi
    Mr. Poldi (38)
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    1 Februar 2006
    #16
    Also da das nur eine vorsorgliche Frage ist würde ich mich, wie schon vorgeschlagen einfach mal an die Versicherung wenden - die können dir das definitiv sagen, ebenso wieviel eine evtl. Änderung der Police kostet.
    (Haben meine Eltern nämlich so gemacht, sodass jeder alle Autos fahren kann)
     
  • Trogdor
    Trogdor (41)
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    1 Februar 2006
    #17
    Aber Du hast das unter "Obliegenheiten im Versicherungsfall" stehen, nicht "vor dem Versicherungsfall". Angaben bei Antragsstellung sind aber sicher keine Obliegenheit im Versicherungsfall.
     

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