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Von ganz weit weg bis ganz nah dran: Herausforderungen vom Zusammenziehen

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von Piratin, 10 November 2008.

  1. Piratin
    Piratin (38)
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    Hallöchen,

    wie ja nun mittlerweile einige mitgekriegt haben, wollen mein Freund und ich in ein paar Monaten zusammenziehen. Erst zieh ich zu ihm und dann sehen wir uns gemeinsam nach einem Haus um (wir besichtigen momentan schon fleißig zum Verkauf stehende Häuser). Ich habe eine gutbezahlte Stelle in Aussicht und wir planen fröhlich alles. Macht Spaß! :herz:

    Wir sind seit 11 Monaten zusammen und es läuft alles prima, trotz Fernbeziehung von 700 km. Wir sind ganz schrecklich doll verliebt, können kaum noch abwarten, endlich unser Leben zu teilen und vergehen fast vor Sehnsucht.

    Jetzt wohn ich aber nicht auf dem Ponyhof sondern in der realen Welt und frage mich, welche Herausforderungen nun noch auf uns zukommen werden, abgesehen vom Haushalt machen (kein Problem, alles geklärt) und Geld (kein Problem, alles geklärt).

    Ist der "Wegfall der Sehnsucht" dann ein Problem? Wie verändern sich die Freizeitgewohnheiten? Ändern sich die Gefühle? Welche Fallen und Stolpersteine gibt es?

    Ein paar Erfahrungsberichte von Fernbeziehungsleuten die zusammengezogen sind (aber auch andere) wären toll. :herz:
     
    #1
    Piratin, 10 November 2008
  2. User 75021
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    Verheiratet
    Ich denke das der Wegfall von Sehnsucht kein Problem sein wird.
    Ich sehe meinen Freund ja sehr oft und hab trotzdem Sehnsucht nach ihm wenn er nicht da ist (wir ziehen bald wahrscheinlich auch zusammen :schuechte ). Wohl nicht in dem Ausmaß wie Paare die sich seltener sehen. Ist halt leichte Sehnsucht.
    Man gewöhnt sich so schnell aneinander wenn man sich ständig sieht, das es dann einfach normal ist und komisch wenn der Partner nicht da ist.
    Da er ja schon halb bei mir wohnt verbringen wir unsere Freizeit auch meist zusammen. Aber wir machen auch mal getrennt was, Mädelsabend oder er fährt zum Fussballplatz.
    Wichtig ist, das man wirklich auch mal für sich sein kann, aber das wird in eurem Fall ja kein Problem sein da ihr ein Haus sucht. Da kann man sich dann auch mal aus dem Weg gehen, wenn man alleine sein will.
    Gefühlsmäßig hat sich bei mir nichts geändert, bzw doch-er ist mir noch stärker ans Herz gewachsen.
     
    #2
    User 75021, 10 November 2008
  3. User 49007
    User 49007 (29)
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    Wir sind nach relativ kurzer Zeit zusammen gezogen weil es einfach gepasst hat. Zuvor hab ich immer zuHause gewohnt und noch nie in dem Sinne mit jemandem zusammen. Sehnsucht verfällt nie wenn der Partner mal weg ist.
    Welche Steine du erwarten kannst? Das weiss niemand. Jede Beziehung hat andere Stolpersteine.

    Aber ich find es toll das ihr zusammen ziehen wollt:smile:
     
    #3
    User 49007, 10 November 2008
  4. User 37900
    User 37900 (32)
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    Der dann wirklich einkehrende Alltag wird wohl eine große Herausforderung sein. Es wird nicht schwierig ihn zu meistern, wenn man ihn nicht als was lästiges empfindet (meine Meinung). Wichtig ist auch, dass man sich bewusst Zeit füreinander nimmt, so wie man es während der Fernbeziehung gemacht hat. Also sich bewusst für dieses WE oder jenes WE einen Ausflug plant zum Beispiel.

    Natürlich ist es anders, wenn man neben seinem Partner mit dem Wissen einschläft und aufwacht, dass man eben nicht demnächst wieder wegfahren muss.

    Die Sehnsucht wird anders. Man fiebert logischweise nicht mehr auf die Wochenenden hin, an denen man sich sieht, da man sich ja eh immer sieht. Aber zumindest ich sehne trotzdem jede Heimkehr meines Partners herbei, egal ob er einfach nur einen langen Abend beim Schach verbracht hat oder ob er zwei Tage auf Geschäftsreise war. Andersrum ist es genauso.

    Sehr wichtig ist ebenfalls, dass man auch weiterhin selbst etwas für sich tut und nicht, weil man in die Fremde zum Partner zieht, sein Leben auf ihn einstellt und alles von ihm abhängig macht. Das war für mich persönlich das allerschwierigste und ich hab Monate gebraucht, um mir hier selbst ein Leben aufzubauen.
     
    #4
    User 37900, 10 November 2008
  5. User 37179
    User 37179 (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Beide müssen sich eben aufeinander einstellen.
    Wir haben zum Beispiel etwas unterschiedliche Vorstellungen von Ordnung. Ich bin eher ein bisschen chaotisch und bequem (ich kann zum Beispiel gut damit leben die Spülmaschine erst morgen auszuräumen statt noch am Abend), und mein Freund will lieber alles gleich erledigen. Das gab Anfangs schon Diskusionen, aber ich bemühe mich etwas ordentlicher zu sein und er bemüht sich, sich nicht aufzuregen wenns doch mal nicht so klappt :engel:

    Ich finde es auch wichtig dass man nicht die ganze Zeit aufeinander hockt- jeder braucht ab und zu auch mal ein Stündchen für sich. Mein Freund spielt dann zum Beispiel am Computer und ich bastle was.

    Aber sich zwischendurch bewusst Zeit füreinander zu nehmen finde ich genauso wichtig. Ein romantisches Abendessen, oder einen Kuscheltag, oder einen Besuch im Thermalbad oder so.

    Und die Sehnsucht hat nciht abgenommen- ich freue mich immernoch jeden Tag darauf dass mein freund nach Hause kommt (ich bin meistens früher daheim).
     
    #5
    User 37179, 10 November 2008
  6. glashaus
    Gast
    0
    Ich stimme dem, was die anderen gesagt haben, auf jeden Fall zu.

    Als "Zuziehender" finde ich es auch wichtig, dass man sich aktiv bemüht, einen Freundeskreis aufzubauen, bzw. eigene Hobbies zu verfolgen.
     
    #6
    glashaus, 10 November 2008
  7. Stonic
    Stonic (41)
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    Verheiratet
    Tja da kann ich auch mitreden mein Schatz wohnen nun ein knappes jhar zusammen, nachdem wir über 3 Jahre ine Fernbeziehung hatten.

    Welche Stolpersteine es gibt kann dir keiner pauschal beantworten weil ja nun jeder Mensch anders ist aber lass dir eins gesagt sein egal wie ihr es geklärt und geregelt habt mit Haushalt und Finanzen es kommt eh immer anders.

    Da ihr aber ja auch schon etwas aelter seid gehe ich davon aus das ihr schon eigene Haushalte habt/hattet und isofern ihr schon mal wißt was alles an täglicher Arbeit im haushalt zu erledigen ist.
    Dies sollte somit bei euch kein Stolperstein sein. Wenn ihr beide arbeitet so ist auch der zweite sehr gefährliche Stolpersteine naemlcih die finanzielle Seite wohl abgedeckt.

    Nun was fällt mir sonst noch ein. Die Sehnsucht ist ebi uns noch nciht vergangen wir hören den ganzen Tag über immer von einander nen bisserl wie auch wärend der Fernbeziehung. Man muß halt aufpassen das nciht zu sehr der Alltag einkehrt oder man nur noch aufeinander hockt. das ist denke ich das wichtigste. Was natürlich der Vorteil ist das man viel besser gemeinsam planen kann was Urlaube oder aenliches angeht auch wenn die Zeit die man miteinander verbringt nicht mehr so intensiv ist wie zu Zeiten der Fernebziehung aber ich denke das ist normal, da man sich halt täglich sieht und alltägliche Sachen miteinander bestreitet wärend man bei der Fernbeziehung ja die alltäglichen Sachen alleine erledigt hat bis der Partner wieder kommt und dann konzentriert man sich an diesen Tagen stärker auf die Zweisamkeit.
    Ich denke das ist der wichtigste Aspekt den man nicht aus den Augen verlieren darf. Man muß sie die momente der Zweisamkeit erhalten wie ich gerade letzte Woche erkennen mußte denn die waren bei uns beinahe auf der Strecke geblieben.
    Nicht das es in unserer Beziehung irgendetwas zu meckern gegeben haette aber das war halt etwas besonderes auf das ich in Zukunft wieder mehr achten werde :smile:

    So genug wirres Zeug geschrieben ich hoffe du verstehst was ich meine
     
    #7
    Stonic, 10 November 2008
  8. Dandy77
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    Hallo Piratin,

    ihr macht alles richtig. Lasst euch Zeit und gewöhnt euch aneinander. Im gegensatz zu einer Fernbeziehung bekommt man in der Dauerbeziehung mehr Macken und Marotten des anderen mit. Auch Angelegenheiten, die man vorher "theoretisch" geplant hat, laufen dann anders. Bei Fern- und Wochenendbeziehungen freut man sich so stark aufeinander, dass man für die kleinen Fehler kein Auge hat. Die fallen der rosaroten Brille zum Opfer.

    Klar muss man lernen, mit einem anderen Menschen so dich zusammenzuleben, seine Fehler akzeptieren, seine Marotten tollerieren.

    Dafür bekommt man aber auch ein tolles Gefühl der Zusammengehörigkeit und Vertrautheit.

    Viel Glück
     
    #8
    Dandy77, 10 November 2008
  9. Luno
    Benutzer gesperrt
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    1
    nicht angegeben
    Ich glaube, am wichtigsten ist es, dass man auf mögliche Probleme gefasst und vorbereitet ist und nicht glaubt, mit dem Ende der Fernbeziehung wäre automatisch alles harmonisch und rosarot.

    Ich denke, wenn man das ganze, so wie ihr auch, nicht überstürzt angeht, sondern alles plant, zusieht, dass beide auch am neuen Wohnort ausgelastet sind (beruflich und auch sonst), dass nicht einer alles für den anderen aufgibt und am neuen Wohnort nichts hat als den Partner und man sich einig ist, wie Geld- und Haushaltsdinge geregelt sein sollen, hat man die "Hauptrisiken" schonmal abgedeckt.

    Natürlich kann es sein, dass einen im Alltag dann viele kleine Dinge nerven, dass der aufgestellte Haushaltsplan in der Praxis doch nicht funktioniert und man das Gefühl hat, zu sehr aufeinander zu hocken und von einer spannenden, spritzigen Fernbeziehung zum alten Ehepaar mutiert zu sein, aber das merkt man wohl erst, wenn es soweit ist. Eine Garantie, dass es klappt, gibt es nie.
     
    #9
    Luno, 10 November 2008
  10. Starla
    Gast
    0
    Oha, schön wär's :grin: Wobei wir - bedingt dadurch, dass wir regelmäßig Semesterferien haben - wahrscheinlich häufiger und enger zusammengehockt haben als jedes typische Pärchen, das sich ein paarmal abends nach dem Arbeiten sieht :grin:

    Hey Piratin, ich freue mich sehr für Dich/Euch, dass ihr den nächsten Schritt wagen wollt! Ich persönlich fände es am wichtigsten, dass man sich sowohl physisch aber auch psychisch Freiräume lässt. Jedoch wird zumindestens erster Punkt bei einem Haus kein Problem darstellen :zwinker:

    Ich hätte die Sorge, dass man sich nicht mehr so intensiv miteinander beschäftig und aufeinander freut, wenn man auf einmal tagtäglich Zeit miteinander verbringt. Ich merke das immer, wenn mein Freund z.B. 3-4 Wochen bei mir zu Besuch ist.. das ist schon ein deutlich anderes Gefühl, als wenn ich weiß, ich kann ihn "nur" 4 Tage sehen...

    Darauf würde ich sehr achten, dass man sich noch bewusst wahrnimmt und nicht nur nebeneinander lebt.

    Aber ehrlich gesagt mach ich mir bei Dir keine Sorgen, Du packst das schon :zwinker:
     
    #10
    Starla, 10 November 2008
  11. User 76373
    Verbringt hier viel Zeit
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    in einer Beziehung

    Sehe ich auch so
     
    #11
    User 76373, 10 November 2008
  12. CCFly
    CCFly (36)
    live und direkt
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    263
    Verheiratet
    also wir sind noch enger zusammengeschweißt als je zuvor! es ist so schön, mit ihm einzuschlafen und aufzuwachen, viel besser als im bett nur den telefonhörer zu umarmen! allerdings können sich ein paar kleine ungereimtheiten im haushalt ergeben, wenn man sich da nicht so ganz einig ist. :grin:
     
    #12
    CCFly, 10 November 2008
  13. Piratin
    Piratin (38)
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    Erstmal schon mal vielen Dank für die ganzen lieben Antworten und Tipps !!! :herz:

    Das mit den Freiräumen und den eigenen Freunden finden wir auch ganz wichtig und haben das alles auch schon eingeplant. Für mich ist klar, dass ich mir ein Pferd anschaffe (wahrscheinlich schon im Herbst 09), ich habe da ganz tolle Möglichkeiten zur Haltung, und die ganze Gegend ist total pferdeverrückt --> Reitverein ist schon gebongt, und nen Schwedisch-Kurs will ich machen, und mir nen Chor suchen..... ;-) Ich denk mal dass das mit dem Leute kennenlernen und Freunde finden bei mir kein Problem sein wird, ich hab da bis jetzt immer Glück gehabt, und ich bin schon ein paarmal umgezogen. Bin eh mehr so der sehr gesellige Typ. ;-)

    Ich glaube, dass das mit dem sich bewusst Zeit für den anderen nehmen tatsächlich auch ganz wichtig ist. Bei meiner letzten Beziehung ist mir das irgendwann nicht mehr gelungen, das will ich diesmal besser machen.

    OT: @Starla: danke, Süße! *knuddel*
     
    #13
    Piratin, 10 November 2008
  14. capricorn84
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    Bevor wir zusammen gezogen sind haben wir uns nicht jeden Tag gesehen. Sind nach 4 Monaten Beziehung zusammen gezogen (seit Februar). Es läuft super. Anfangs gab es ein paar Streitigkeiten aber das war auch der Umzugsstress.

    Irgendwann wollen wir uns auch ein Haus kaufen aber leider fehlt da noch das Geld dazu. :geknickt: Aber spätestens wenn ein Kind kommt, denn die Wohnung ist dann definitv zu klein.

    Bezügl. Freiheiten und getrennt was unternehmen:

    Da wir (leider) beschissene Arbeitszeiten haben hat jeder von uns genügend Freizeit. Ich bin untertags alleine zuhause und kann machen was ich will, er ist ab Nachmittag zuhause und kann machen was er will.

    Wenn ich frei habe und die WE gehören dann meistens UNS. Denn leider sehen wir uns unter der Woche nicht so viel und uns ist Nähe wichtig.

    Haushalt wird geteilt. Auch um die beiden Katzen kümmern wir uns beide.

    lg
     
    #14
    capricorn84, 10 November 2008

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