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Vor dem Gesetz sind alle gleich???

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von ProxySurfer, 21 Oktober 2009.

  1. ProxySurfer
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    Ihr kennt sicher durch die Medien jene Fälle, wo Mitarbeiter in Betrieben wegen des "Diebstahls" von Kleinigkeiten gekündigt wurden, z.B. Bulette, Maultaschen, Traube oder Getränkebons.

    Daher meine Frage: Was wäre, wenn Frau Merkel aus dem Kanzleramt (oder Herr Ackermann aus seiner Bank) einen Kugelschreiber mit nach Hause nehmen würde? Das wäre doch genau so ein Diebstahl (etwa gleicher Euro-Betrag). Also müßte Frau Merkel doch dann ihren Job als Kanzlerin (oder Herr Ackermann in seiner Bank) auch verlieren? Oder??? :confused:
     
    #1
    ProxySurfer, 21 Oktober 2009
  2. flotter2er
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    vergeben und glücklich
    Vor dem Gesetz sind meiner Meinung nach nicht alle gleich. Es sollte so sein, aber wenn man sich mal anschaut was Promis schon abgezogen haben und wie mild die Strafe als ausgefallen ist.... Schweinerei.

    Ich denke damit beantworte ich automatisch deine Frage...

    lg,ER
     
    #2
    flotter2er, 21 Oktober 2009
  3. waschbär2
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    vergeben und glücklich
    Du unterliegst da einem kleinen Denkfehler ...

    Wo kein Kläger, da kein Richter.

    Und ich nehme kaum an, dass der Bundesstaatsanwalt Frau Merkel wg. einem Kugelschreiber oder der Vorstand der Bank Herrn Ackermann vor den Kadi zerrt.
     
    #3
    waschbär2, 21 Oktober 2009
  4. User 42876
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    #4
    Zuletzt bearbeitet: 16 Januar 2014
    User 42876, 21 Oktober 2009
  5. ülpentülp
    0
    Mal abgesehen von der Sinnig- Unsinnigkeit dieser konstruierten Kündigungen in letzter Zeit...

    Die/der Arbeitgeber der unser aller Angie sind wir.

    Nun klage mal einer ...
     
    #5
    ülpentülp, 21 Oktober 2009
  6. Schweinebacke
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    Naja, es war kein Kugelschreiber, aber so mancher Politiker ist schon über verdammte Kleinigkeiten gestolpert, es gibt wohl kaum einen Job wo man sich zumindest was die Karriere angeht so schnell ins Abseits schießen kann.
     
    #6
    Schweinebacke, 21 Oktober 2009
  7. waschbär2
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    vergeben und glücklich
    Das ist leider nicht richtig.

    Die "Chefs" der BundeskanzlerInnen sind die Staatsorgane der Bundesrepublik Deutschland, also der Bundespräsident, der Bundestag, der Bundesrat, die Bundesregierung und das BVerfG. Zumindest theoretisch.
     
    #7
    waschbär2, 21 Oktober 2009
  8. Garcon79
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    nicht angegeben
    Die Bundeskanzlerin ist keine Arbeitnehmerin, der man kündigen kann. Deshalb hinkt der Vergleich ganz gewaltig.

    Ackermann ist als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank AG hingegen schon Arbeitnehmer, so daß ihm (theoretisch!) ebenso gekündigt werden könnte, wenn er etwas aus dem Büro mitgehen läßt.

    Aber wie schön ist doch diese Neiddebatte: Die armen kleinen Arbeitnehmer, die man rausschmeißt, nur weil sie "so ein ganz kleines bißchen" geklaut haben. Jeder Diebstahl ist ein Vertrauensbruch gegenüber dem Arbeitgeber, so daß eine Kündigung gerechtfertigt ist. Daß allerdings in den krassen Fällen, die durch die Medien geistern, oft der Diebstahl nur ein willkommener Anlaß ist, einen unliebsamen Mitarbeiter loszuwerden, mag sicher oft zutreffen.
     
    #8
    Garcon79, 22 Oktober 2009
  9. User 44981
    User 44981 (29)
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    Alle sind gleich, aber manche Leute sind eben gleicher.

    Aber unsere Politiker können auch über alle möglichen Kleinigkeiten stolpern. Vielleicht nicht gerade über den mitgenommenen Kugelschreiber oder das Essen eines Restes vom Buffet der Manager... aber dafür müssen sie z.B. immer darauf achten, auf keinen Fall etwas zu sagen, das man ihnen im Mund herumdrehen und falsch auffassen könnte.

    Und die Arbeitnehmer, bei denen ein solcher Minimal-Diebstahl als Kündigungsgrund dient, haben sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ganz andere Dinge geleistet, so dass eben der kleinste Grund genutzt wird, um sie endlich loszuwerden.
     
    #9
    User 44981, 22 Oktober 2009

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