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  • Theresamaus
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    nicht angegeben
    31 Dezember 2009
    #1

    Würdes mehr Amokläufe geben, wenn Pistolen legal wären?

    In Finnland gibt es so viele Pistolen in Privatbesitz wie in keinem anderen europäischen Land. Heute gab es wieder mal einen Amoklauf
    Amoklauf in Finnlands größtem Einkaufszentrum | tagesschau.de
    Nun ist Deutschland ja bekanntlich auch nicht von solchen Amokläufen gefeit, wie wir schmerzlich in Erfurt, Winnenden usw. erlebt haben. Aber immerhin ist bei uns der private Pistolenbesitz stark eingeschränkt.
    Wenn bei uns der Waffenbesitz liberalisiert werden sollte, würdet ihr mehr solche Amokläufe auch bei uns befürchten? Oder sind Deutsche mündig genug, um vernünftig mit Waffen umzugehen? Oder besorgen sich potenzielle Amokläufer so oder so Waffen von irgendwoher?
     
  • User 44981
    User 44981 (30)
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    31 Dezember 2009
    #2
    Natürlich kann man auch in Deutschland immer irgendwie an eine Waffe kommen, wenn man will. - Aber das ist nicht wirklich einfach und braucht auch entsprechend Zeit. - Zeit, die evtl. ausreichend ist, dass ein Amoklauf im Affekt aus unmittelbarem Frust dadurch verhindert wird, da der Frust beim potentiellen Amokläufer schon wieder weit genug zurückgegangen ist, bis er die Möglichkeit hätte, eine Waffe zu besorgen.

    Wer aber langfristig einen Amoklauf plant, wird auch in Deutschland locker eine Waffe bekommen, so dass bei solchen Amokläufen der Faktor Verfügbarkeit von Waffen in Haushalten keile all zu große Rolle spielen dürfte, so lange es irgendwie möglich ist, sich illegal eine Waffe zu besorgen.
     
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  • ProxySurfer
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    1 Januar 2010
    #3
    Je mehr Waffen, um so mehr Amokläufe. In der DDR hat es nie einen Amoklauf gegeben. Dort konnte man privat keine Waffe kaufen. Waffen hatten nur Militär, Polizei, Sportvereine usw. in Tresoren und durften nicht mit nach Hause genommen werden.
     
  • Marco07
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    1 Januar 2010
    #4
    Beweise? Gibt es keine. Die Schweiz ist auch ein einziges Waffenlager. Gibt's da mehr Amokläufe? Nein.

    Liegt vielleicht auch am Überwachungs- und Terrorstaat? :rolleyes:

    Der Amoklauf in Finnland wurde mit einer illegalen Waffe begangen. Ergo sind Forderungen nach einem strengeren Waffenrecht dumm und populistisch. Ähnlich wie die Internetzensur zur "Rettung" der Kinder...
     
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  • tiefighter
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    1 Januar 2010
    #5
    Ich sehe das wie Marco. Schau dir Kanada an. Dort kommen auf jeden Einwohner etwa 7 Waffen, da Jagen in Kanada Volkssport ist. Wann hat es da denn das letze Mal einen Amoklauf gegeben?

    Und selbst Waffentresore sind keine Garantie dafuer, dass es keinen Amoklauf geben wird, wenn man sich mal die Jungs aus Winnenden und aus Bayern vor ein paar Jahren ansieht. Die sind naemlich an den Waffenschrank des Vaters gegangen.
     
  • NewSuperMario
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    1 Januar 2010
    #6
    Ich denke auch das es nicht an der Anzahl der Waffen liegt, sondern an der Anzahl derer die einen "Schaltfehler" im Kopf haben.
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    nicht angegeben
    2 Januar 2010
    #7
    Dann gibt es in Deutschland relativ viele Menschen mit einem "Schaltfehler" in Kopf.:cry:
     
  • Schweinebacke
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    2 Januar 2010
    #8
    Weniger als ein Amoklauf auf gut 80 Mio. Menschen pro Jahr? Wo ist das, auch im relativen Sinne, viel?
     
  • User 38570
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    2 Januar 2010
    #9
    Mit der Waffenanzahl hat die Anzahl der Amokläufe sicher gar nichts zu tun. Wer so durchgeknallt ist, kommt auch an eine Waffe, ob verboten oder nicht.

    Und auch im Osten hat es mit Sicherheit Amokläufe gegeben - durfte nur keiner drüber berichten.
     
  • User 66279
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    2 Januar 2010
    #10
    In der Schweiz gibt es weniger Amokläufe weil einfach mal die Chance dazu viel geringer ist, weil die absolute Bevölkerungsanzahl nur weniger als 1/10 von der von Deutschland beträgt. Und wenn wir in Deutschland schon nur seltener als 1 mal pro Jahr einen Amoklauf haben, dann dürfte in der Schweiz statistisch betrachtet ja nur ca alle 10 Jahre mal ein Amoklauf stattfinden.
     
  • tiefighter
    tiefighter (36)
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    2 Januar 2010
    #11
    Das stimmt schon, allerdings nur zum Teil, da die Waffenquote in der Schweiz viel hoeher ist. Dort bekommt jeder Rekrut seine SIG 552 mit nach Hause und bis vor kurzem gab es auch noch etwas Handmunition mit auf den Weg.
     
  • Luc
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    2 Januar 2010
    #12
    Wer eine Waffe wirklich will, kann sie sicherlich irgendwie bekommen.
    Wer nur so halb will, wird die Waffe nicht bekommen ausser es ist legal. Somit würde es miner Vermutung nach mehr Amokläufe geben, weil somit auch Spontanentscheidungen gefällt werden können. Zum Beuspiel wird einer wieder mal heftigst gemobbt und wenn er dann in diesem Zustand noch eine Waffe holen kann, dann kann es ein Blutbad geben.

    Und warum sollte man bitte schön Waffen generell legalisieren? Ich wäre für eine komplett internationale Waffenvernichtung, auch wenn es nicht möglich ist. :smile:
     
  • Lily87
    Gast
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    2 Januar 2010
    #13
    Wenn sie an keine Waffe kommen, dann nehmen sie halt ne Axt (als Beispiel).

    Oder rast mit dem Auto in ne Menschenmenge (gabs ja auch erst vor ein paar Monaten).

    Kranke Menschen finden Mittel und Wege. Leider.
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    nicht angegeben
    2 Januar 2010
    #14
    Genau. Und mit einer Axt verringert sich die 'Erfolgs'quote. In Århus drang dieser Islamist mit einer Axt in das Haus des Mohammed-Karikaturisten ein. Mit einer Pistole hätte er sofort tot sein können. Weil der Täter 'nur' eine Axt und ein Messer dabei hatte, hatte der Karikaturist gerade noch genug Zeit um in den Sicherheitsraum zu flüchten. Darin liegt der Unterschied zwischen Schusswaffen und Messern. Ein kleiner aber wichtiger Zeitunterschied rettet das Leben :jaa:
     
  • many--
    many-- (33)
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    2 Januar 2010
    #15
    Würde es weniger Autounfälle geben, wenn es weniger Autos gäbe? - Klingt nach Milchmädchenrechnung, ist es vermutlich auch, aber klar ist: wenn zu Tat X Tatmittel Y gebraucht wird, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Tat X ausgeführt wird, je unwahrscheinlicher es ist, dass der potentielle Täter sich Tatmittel Y verschaffen kann. - Natürlich kann er dann auf Tatmittel Z umsteigen, aber Z wird vermutlich weniger geeignet für die Tat sein als Y, denn sonst hätte er sich Z unabhängig vom Verfügbarkeitsstatus von Y besorgt.

    Im Übrigen: eine Tat, bei der der Täter sich erst sorgfältig auf einer Waffe ausbildet und dann noch einen Tötungsplan ausarbeitet, ist kein Amoklauf. Ein Amoklauf ist, wenn einer durchdreht, das erstbeste Tötungsgerät ergreift und anfängt, Leute umzubringen. Und ja, solche Taten kann man sehr gut einschränken, wenn man verhindert, dass Tötungsgerät herumliegt.
     
  • Lily87
    Gast
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    2 Januar 2010
    #16
    Ich bin übrigens gegen Waffen. Scheiß Erfindung, bringt nur Leid und Tod. :zwinker:
     
  • Marco07
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    2 Januar 2010
    #17
    Und Nahrung :zwinker:

    Jäger verhindern mit ihren Waffen auch jährlich viele Wildunfälle...:cool:
     
  • gartenzwergin
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    2 Januar 2010
    #18
    wennn jemand heroin nimmt, guckt er auch nicht vorher ins betäubungsmittelgesetz um rauszufinden, ob er das kaufen darf.

    wenn ein mensch so verzweifelt ist, dass er (viele) andere gezielt umbringt, guckt er dann vorher ins waffengesetz?

    und wenn er wirklich nicht an eine schusswaffe drankommt (kann ja sein, dass noch jemand an den weihnachtsmann glaubt...), dann setzt er sich vielleicht in ein auto und überfährt andere (der in winnenden ist auch auto gefahren) was für ein gesetz soll dann geändert werden?

    ein amokläufer ist doch sowas wie ein selbstmordattentäter - dem sind gesetze egal. die verschärfung von gesetzen bekommen doch nur die zu spüren, die gar nix mit amok am hut haben.
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    nicht angegeben
    2 Januar 2010
    #19
    Das Waffengesetz ist nicht dazu da, damit ein Normalsterblicher sich fragt, ob er eine Waffe besitzen darf oder nicht. Vielmehr ist es wichtig für Waffenhändler, Jägerausrüster und Waffenhersteller damit sie wissen, was sie an wen verkaufen dürfen und nicht.
     
  • gartenzwergin
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Single
    2 Januar 2010
    #20
    oh, ich dachte: waffenhändler usw wären normalsterbliche....
    bei den nicht normalsterblichen denke ich eher an jesus (also ostern und das ganze programm).
    ich hoffe nur, dass nie jemand eine schule anzündet.
    die an der tankstelle wissen ja auch, was sie an wen verkaufen dürfen, oder?
     

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