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Würdet ihr viel Geld für das Repetitorium ausgeben?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Theresamaus, 2 März 2010.

Status des Themas:
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  1. Theresamaus
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Freunde von mir, die Jura studieren, wollen sich vor dem Staatsexamen ein Repetitorium reinziehen, das viel Geld kostet, vielleicht sogar mehr als die Studiengebühr. :eek: Sie meinen, ohne Rep würden sie es nicht packen.

    Wenn ihr Jura studieren würdet, würdet ihr wirklich so viel Geld für Rep ausgeben? Oder würdet ihr euch nicht lieber autodidaktisch und kostenlos auf die Prüfung vorbereiten? In anderen geisteswissenschaftlichen Fächern ist es ja gar nicht üblich sowas.
     
    #1
    Theresamaus, 2 März 2010
  2. Kurzstreckenfahrer
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Single
    Ja, würde ich.
    Wenn man durch die Staatsexamenen rasselt, war das Stidium umsonst und Jura ist recht lange und trocken.
    Da das Einstiegsgehalt bei Anwälten sehr ordentlich ist, kann man sich das Studium ja auch mal leisten.

    Mehr als ihre Studiengebühren? Wieviel bezahlt sie denn? Ich habe von 100 € bis 1200€ pro Semester schon so ziemlich Alles bezahlt.
     
    #2
    Kurzstreckenfahrer, 3 März 2010
  3. kaninchen
    Gast
    0
    Ja, würde ich auch. Ich hätte keine Lust, x Semester zu studieren, und dann scheitert das Examen eventuell daran, dass ich an der falschen Stelle geknausert hab.
     
    #3
    kaninchen, 3 März 2010
  4. User 12900
    where logic cannot intervene
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    nicht angegeben
    Bei uns gibts die Vorbereitungskurse aufs Staatsexamen kostenlos! :ratlos:

    Aber ja, vermutlich würde ich es schon machen, es ist nämlich mein persönlicher Albtraum, nach 5 Jahren Studium durchs Examen zu fallen. :flennen:
     
    #4
    User 12900, 3 März 2010
  5. Yrr
    Yrr (44)
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    Als ich vor 10 Jahren Examen gemacht habe, gab es gar keine Alternative zu einem Repititorium. Die konkrete Examensvorbereitung fand an den Universitäten kaum statt. Es gab zwar Klausurenkurse, die sicher auch sinnvoll waren, es fehlte aber ist die systematische Wiederholung und vor allem jemand, der einem half, die Stofffülle in wichtig und unwichtig zu unterteilen!

    Natürlich machen die Repititoren Kasse mit der (berechtigten) Examensangst der Juristen. Aber ganz ehrlich - ich habe weder im Studium, noch im Referendariat so viel gelernt, wie anschließend beim Repititor.

    Das hatte damals für mich schon was beruhigendes. Man bekommt im ersten Examen von Repititor lediglich 7 Leitzordner hingelegt - das sind nur knapp 3.000 Seiten komprimierter Stoff - und bekommt erklärt, dass dies das notwendige Minimum wäre. Meine Examensvorbereitung hat sich dann auch darauf beschränkt, diese 3.000 Seiten dreimal durchzuarbeiten. Da alle Unterlagen aufeinander abgestimmt sind - auch fachübergreifend - bildet sich dadurch so eine Art allgemeines juristisches Verständnis. Das gibt es in der Uni nicht - da passiert es leicht, dass der eine Prof ein ganz anderes System lehrt, als der andere.

    Ich habe mich damals auf die Aussage meines Repititors verlassen, dass es nahezu unmöglich ist, das Examen nicht zu schaffen, wenn man die Stoff aus dem Repititorium beherrscht. Und er hatte Recht.

    Ich war vor beiden Examnia bei CSR (Schmidt und Partner). Das Repititorium hat vor dem ersten Examen ein Jahr gedauert mit 6 (oder 8?) Zeitstunden pro Woche. Vor dem zweiten Examen waren es nur 5 Monate mit 8 Stunden pro Woche. Den Rest der Zeit schafft man sich die Unterlagen drauf.

    Gruß
    Yrr.
     
    #5
    Yrr, 3 März 2010
  6. Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    nicht angegeben
    Wenn man eh nur beim Repetitor richtig lernt, warum geht man noch zu Vorlesungen?
     
    #6
    Theresamaus, 3 März 2010
  7. Yrr
    Yrr (44)
    Meistens hier zu finden
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    Verheiratet
    Das Repititorium setzt Grundlagenwissen vorraus, dass Du im Studium erworben hast. Als Studienanfänger würdest Du dem Tempo im Repititorium nicht folgen können. Ich denke aber, dass es mit entsprechendem Lernaufwand möglich wäre, das Examen zu schaffen, wenn man direkt nach dem Grundstudium zum Repititor gehen würde. Nur theoretisch natürlich, denn um dich zum Examen anzumelden, mußt du ja viele Uni-Prüfungen bestanden haben. Und wenn Du in einem bestimmten Fach bei einem bestimmten Prof. einen sog. Jura-Schein machen willst, ist es schon sinnvoll, auch die Vorlesungen zu hören.

    Das ist aber alles nicht zwingend. Ich selber bin zum Beispiel fast nie in Vorlesungen gewesen. Ich schätze, mehr als 30 Vorlesungen habe ich im ganzen Studium nicht gehört. Ich habe immer nur die erste Vorlesung besucht, in der die Literatur empfohlen wurde. Die habe ich dann zu Hause durchgearbeitet. Am Ende des Semesters habe ich dann noch die Vorlesung gehört, in der die Prüfungen ausgegeben wurden, um Arbeitsanweisungen und Tipps mitzubekommen - das war alles. Auf diese Weise war ich nach 6 Semestern "scheinfrei", d. h. ich hatte alle Uni-Prüfungen, die zur Examensanmeldung nötig waren, bestanden. Erst danach bin ich für ein Jahr ins Repititorium gegangen. Folglich mußte ich in dieser Zeit auch nicht mehr in irgendwelche Vorlesungen und konnte mich ganz auf mein "Rep" konzentrieren. Nach dem Jahr, also nach dem 8. Semester (Freischuss), habe ich mich dann fürs Examen angemeldet und bestanden.

    Im Referendariat ist das nicht möglich, weil man nicht frei über seine Zeit entscheiden darf. Man kann weder beschleunigen, noch verzögern, alle Prüfungstermine stehen von Anfang an fest. Daher muß man auch noch bis 3 Monate vor dem 2. Examen in den entsprechenden Justiz-Stationen arbeiten. Hier also geht das Rep immer parallel zur Ausbildung.

    Gruß
    Yrr.
     
    #7
    Yrr, 3 März 2010
  8. BrooklynBridge
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    nicht angegeben
    Bei uns ist das auch gang und gäbe. Aber ich gebe dafür kein Geld aus.
     
    #8
    BrooklynBridge, 4 März 2010
  9. Asti
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Klischee lässt grüßen :rolleyes:

    Nein, ich würde kein Geld fürs Rep ausgeben. An meiner Uni ist die Examensvorbereitung allerdings auch ziemlich gut. Muss letztlich jeder selbst wissen, zudem ist Jura ja auch ein recht undankbarer Studiengang, aber ich persönlich würde nicht ins Rep gehen, hätte die Kohle für solche Sperenzchen sowieso nicht :zwinker:
     
    #9
    Asti, 4 März 2010
  10. *PennyLane*
    0
    Bei uns ist das so dass nur die Leute ins Rep gehen die ein paar Semester rumgegammelt und nicht wirklich intensiv an der Examensvorbereitung teilgenommen haben.
    Ich würde also ins Rep gehen, denn, würde ich noch Jura studieren, wäre ich mit Sicherheit eine der sehr faulen Studentinnen (das bin ich ja so schon) und hätte es wahrscheinlich nötig.
     
    #10
    *PennyLane*, 4 März 2010
  11. User 7157
    User 7157 (33)
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    Bei uns ist es ziemlich normal ins Rep zu gehen, zumindest fürs erste StEx. Ich habe Jura auch erst richtig in dem einjährigen Rep vor meinem Examen gelernt. Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich an der Uni bei Vorlesungen kaum anzutreffen war. Der Spaß hat ein Jahr lang 150 € im Monat gekostet (gibt durchaus noch teurere Kurse), aber war sein Geld auf jeden Fall wert.
    Das Uni-Rep fand ich persönlich nicht gut. Da wird einem nur der gleiche "Mist" wie in den normalen Vorlesungen von den gleichen Profs nochmal erzählt, aber gezielte Examensvorbereitung habe ich darin nicht entdecken können.
    Viel wertvoller ist da schon der Examensklausurenkurs an der Uni. Aber auch da muss ich zugeben, dass ich einen privaten Klausurenkurs gemacht und dafür nochmal einiges an Geld ausgegeben habe.

    Jetzt für 2. StEx erachte ich ein Rep nicht wirklich als notwendig, bin aber trotzdem ein gutes halbes Jahr lang hingegangen. Die Kurse haben teilw. von 17:30 bis 20:30 stattgefunden und waren schon ziemlich anstrengend. Einen Klausurenkurs von einem privaten Rep nehme ich auch seit einigen Monaten wieder in Anspruch.

    Dass hohe Einstiegsgehalt eines Anwaltes ist in der Tat Quatsch. Zudem ist es ja nicht so, dass man aus dem 1. StEx rauskommt und dann gleich anfängt zu arbeiten. Nicht nur die Examensprüfungen selbst nehmen insgesamt viel Zeit in Anspruch, sondern im Anschluss muss man ja auch noch ein 2-jähriges Referendariat absolvieren und je nach Wunsch-Gerichtsbezirk kann man auf den Platz auch schon mal ein halbes Jahr lang warten müssen.
    ... und von dem Gehalt im Ref macht man garantiert keine großen Sprünge.
     
    #11
    User 7157, 5 März 2010
  12. User 90972
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    also die jurastudenten die ich kenne sind/waren alle beim rep. an den unis in meinem bundesland ist das kostenlos.
    ich würde es aber auch bezahlen wenn ich müsste. ich will ja nicht 4 jahre umsonst studiert haben.
     
    #12
    User 90972, 5 März 2010

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