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  • marko18
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    19 Juli 2008
    #1

    @w: rechte Musik

    Mich würde es mal interessieren wie ihr reagieren würdet wenn ihr bei eurem Partner auf dem PC einen Ordner mit rechter Musik findet?
     
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  • Ginny
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    19 Juli 2008
    #2
    Wenn es nur aus Interesse ist, Recherchezwecken und dergleichen, ist das kein Problem. Ich hab auch in der Zeit, als ich eine Prüfung zum Thema Drittes Reich geschrieben habe, öfter mal Lieder aus dieser Zeit angehört, weil ich mich u.a. mit Parodien darauf befasst habe. ;-) Wenn er Gefallen an solchen Texten findet - dann wärs vorbei. Bei extremen politischen Einstellungen hört meine Toleranz auf.
    Also erst mal würde ich wissen wollen, warum das Zeug auf seinem PC ist.
     
  • User 70315
    User 70315 (29)
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    19 Juli 2008
    #3
    oh jee.. einige mögen mich jetzt für oberflächlich halten, aber für mich läge dann etwas im argen.

    ích weiß nicht ob es ein trennungsgrund wär, war noch nie in der situation zum glück.
    aber ich glaube, er oder sie stünde dann wirklich im schlechten licht da.
     
  • brainforce
    brainforce (35)
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    nicht angegeben
    19 Juli 2008
    #4
    bei der Musik spielen für mich zwei Dinge eine Rolle

    1. der Sound (sprich Melodie, Instrumente etc.):smile:
    2. die Texte:smile:

    Beides muss für mich einigermaßen ok sein.

    "Moderne" rechte Musik spielt sich meistens im "Metal-Sektor" o.ä. ab. Wer diese Art der Musik mag, der kann sich sicherlich auch "MELODIETECHNISCH" mit einigen Sachen vom "rechten Rand" anfreunden.

    Allerdings spielen wie gesagt auch die Texte eine Rolle - und es käme für mich deshalb nicht in Frage Musik zu hören die fremdenfeindlich o.ä. ist.:kopfschue

    Es gibt immer Alternativen die ähnlich klingen und gleichzeitig aber "humane Texte" verwenden. Es gibt nunmal (zum Glück) keine rechts gerichtete Superband zu der es keine Alternative gäbe...

    Problematisch wird es bei Bands die durchaus (gewollt???) auch mal am rechten Rand fischen... andererseits auch Songs im Programm haben die nichts anstößiges beinhalten (z.B. nordische Mythen o.ä.).

    Ich denke hierbei muss man differenzieren...

    Das wichtigste ist letztlich die Gesinnung im Kopf - nicht jeder der mal einen Song mit fragwürdigen Inhalt gehört hat ist gleichzeitig rechtsradikal bzw. Neonazi...
     
  • Kiya_17
    Kiya_17 (28)
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    vergeben und glücklich
    19 Juli 2008
    #5
    Den Worten von brainforce kann ich mich eigentlich so ziemlich anschließen...
     
  • Bowlen
    Bowlen (32)
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    19 Juli 2008
    #6
    Das hat doch nichts mit Oberflächlichkeit zu tun. Wer wirklich rechtsradikale Musik hört (Landser, Störkraft und so ein Schrott), und sich damit identifizieren kann, dem ist nicht mehr zu helfen.
     
  • Kiya_17
    Kiya_17 (28)
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    19 Juli 2008
    #7
    Eine Überlegung von mir, die ich so hab... viele Metalsongs aus dem Power Metal sind ja englisch gesungen/ geschrieben. Würde man sie aber ins Deutsche übersetzen, dann kämen auch sog. "rechte" Lieder raus.
    Es kommt also immer darauf an in welchem Zusammenhang man sie hört.

    Alles in allem würd ich einfach mal nachfragen warum er die Songs auf seinem PC hat. Vielleicht wars einfach nur Neugierde und fertig...
     
  • brainforce
    brainforce (35)
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    19 Juli 2008
    #8
    das gleich "rechte Lieder" bei der Übersetzung herauskommen wage ich mal zu bezweifeln... denke soviel Hirn sollte man schon haben und sich mit den Texten zu befassen...

    Aber es stimmt schon, es gibt genügend Personen die sich englische Songs in Discos anhören deren Inhalt einem allerdings die Schamesröte ins Gesicht treiben müsste da sie sexistisch, frauenfeinlich, gewaltverherrlichend o.ä. ähnliches sind.
    Deshalb - erstmal vor der eigenen Haustüre kehren... und auch mal hinterfragen was man selbst so alles hört (und für gut befindet).
     
  • Peterle001
    Peterle001 (40)
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    19 Juli 2008
    #9
    "Rechte Musik"? Da gibt's so vele unterschiedliche Stilrichtungen. Die Anfänge der Zillertaler Türkenjäger hören sich doch ganz anders an, als Landser oder Blue Eyed Devils oder Johnny Rebell.

    Diese ganze Musik einfach unter dem Etikett "Rechts" über einen Kamm zu scheren, damit tut man der Musik unrecht.

    PS: Was ich mir als Trennungsgrund vorstellen könnte: Wenn jemand einen Ordner mit "rechter" Musik so unverschlüsselt auf seinem PC rumliegen läßt, daß ihn die Freundin findet. :smile:
     
  • brainforce
    brainforce (35)
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    19 Juli 2008
    #10
    das wäre schon ein Trennungsgrund? Ich denke es kommt eher auf die Beweggründe an warum er diese Musik auf dem PC hat... es gibt Dinge da kann man auch mal beide Seiten gefahrlos betrachten
     
  • Kiya_17
    Kiya_17 (28)
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    19 Juli 2008
    #11
    Das meine ich ja damit. Ich höre z.B. gern Metal (fast quer durch) weils mir manchmal emotional hilft. Power Metal, weils mich beim Geschichten schreiben anregt, Mittelaltermusik weils mir einfach taugt usw. Ich komm auch damit klar.
    Nur nicht, wenn jemand die rechte Szene total vertritt. Das wär dann u.a. ein Grund Schluss zu machen.
     
  • Peterle001
    Peterle001 (40)
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    19 Juli 2008
    #12
    Es gibt in diesem Staat kaum etwas abseits der Political Correctness, was man noch "gefahrlos" tun kann. :cool1:

    Ja, eigentlich schon!

    Denn das hieße ja, das jemand so naiv und unvorsichtig ist, daß er früher oder später sich selbst und sein ganzes persönliches Umfeld in Schwierigkeiten bringt.

    OK, also nicht gleich ein Trennungsgrund. Aber doch ein Grund, da mal drauf hinzuweisen, daß "die falsche Musik hören" kein Kavaliersdelikt ist im "freiheitlichsten Staat, den es je auf deutschem Boden gegeben hat".
     
  • krava
    krava (36)
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    19 Juli 2008
    #13
    Je nach Ausmaß wäre es evtl. wirklich ein Trennungsgrund.
     
  • Bowlen
    Bowlen (32)
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    19 Juli 2008
    #14
    Zum Thema Political Correctness:

    Die hört da auf, wo die Gesetze einschreiten. Und manche Rechts-Mukke, zumindest Landser z. B., ist verboten.
     
  • Peterle001
    Peterle001 (40)
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    19 Juli 2008
    #15
    Ganz im Gegenteil. Die Gesetze sind dazu da, die Political Correctness durchzusetzen.


    Richtig, sag ich ja. Darum: Nicht einfach so rumliegen lassen, wo sie jeder findet.
     
  • brainforce
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    19 Juli 2008
    #16
    natürlich habt ihr recht... aber wo kein Kläger da kein Richter - das so etwas Konsequenzen haben kann ist klar und verständlich. Dessen sollte man sich schon bewusst sein.
    wenn ich 120 km/h auf der Landstraße fahre ist mir auch klar das es jeden Moment *blitz* machen kann...

    Was Landser angeht o.ä. - so etwas kann man mal aus Neugierde anhören und anschließend mit dem Kopf schütteln über soviel Blödheit... aber es gibt nunmal Bands bei denen es eine schmale Gratwanderung ist.
    Geht ja schon bei den sog. "Schulhof-CDs" los - die Texte wurden so gewählt das sie nicht verboten sind. Allerdings ist die rechte Gesinnung offensichtlich.

    Hier könnte man auch argumentieren das der dt. Staat trotz allem noch zu "freiheitlich" ist in manchen Dingen.

    Falls es hart auf hart kommen sollte wird vor Gericht sehr wohl noch unterschieden aus welchen Gründen man diese Musik gehört hat. (ein Punk der rein interessehalber einen rechtsradikalen Song gehört hat wird wohl kaum so bestraft wie ein offensichltlicher Neonazi der die Songs gewerblich vertreibt...) Das man mit einer Straße rechnen muss ist m.M. nach verständlich und richtig. Muss eben jeder mit sich selbst ausmachen solange man niemanden anderen schadet...
     
  • DarkPrince
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    19 Juli 2008
    #17
    In die rechte Szene wird doch heutzutage alles reingedrängt von der "anderen Seite" ich denke jeder weiß was gemeint ist. Aber ich will ja niemanden "angreifen"
    Death Metal ist ja angeblich rechts, Black Metaller sind sowieso alle Nazis und angeblich sogar Gothics. Das ist etwas worüber ich nur lachen kann. Nur weil jemand "Feindflug" oder "Funker Vogt" heißt soll er gleich ne rechte Gesinnung haben? Wie die Bandnamen entstanden sind, kann zwar jeder Depp auf Wikipedia oder sonst wo nachlesen, aber gegen etwas hetzen ist ja normal in diesen Tagen :kopfschue
     
  • brainforce
    brainforce (35)
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    19 Juli 2008
    #18
    ich weiß ehrlich gesagt nicht was du meinst...:schuechte
    Man darf aber nicht außer acht lassen das es eben doch Bands mit rechten Texten und auch rechter Gesinnung in diesen Genres gibt - damit sprech ich nicht die Bands an die du hier nennst.

    Ganz abtun würde ich die Problematik nicht aber man muss eben differenzieren... und das können viele nicht.

    Denke manchmal allerdings auch das sich diverse Bands eben an die eigene Nase fassen müssten wenn sie in die rechte Ecke geschoben werden. Es gibt Bands die spielen bewusst mit dem Feuer - dann darf man sich aber auch nicht wundern wenn es "schief geht".
     
  • wellenreiten
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    19 Juli 2008
    #19
    also mal abgesehen von den angesprochenen recherchezwecken o.ä., wüsste ich nicht, warum man sowas auf dem pc haben sollte, ohne dass man diese politische richtung in ordnung findet... muss ich nicht haben.
     
  • DarkPrince
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    19 Juli 2008
    #20
    Die Gegenseite der Rechten :zwinker:

    Ja Burzum z.B. Aber da ist das kein Getuschel oder irgendwelche Spekulationen von paranoiden NS Gegnern, sondern Fakt. Er hat's zugegeben und steht ja auch dazu. Nur bei den meisten Bands ist es halt reine Spekulation. Es wird ja schon aufgeschrien wenn nur das Wort "Odin" fällt oder, oh mein Gott, ein Thorhammer zu sehen ist. Und sowas finde ich einfach nur lächerlich. Ich höre selbst Death Metal und trage ne Thorhammer Kette, T-Shirts wo Thorhämmer drauf sind und auch eins wo "Son of Oden" auf dem Rücken steht. Mir ist das herzlich egal.

    Solche Bands interessiert das meistens sowieso nicht. Die sind nicht so Mediengeil wie manche Pop Band usw und die Fans die ihre Musik hören, sie also finanzieren wissen schon ganz genau was das für eine Art von Musik ist. Wenn das Thema in nem Interview kommt, dann sagen sie mit aller Deutlichkeit, daß sie mit der rechten Szene nix zu tun haben und damit hat sich die Sache. :zwinker:
     

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