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@w: ungewollt schwanger von Affäre - Unterhalt/Vaterschaft?

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von banklimit, 5 Februar 2009.

?

Unterhaltszahlungen verlangen?

  1. w: ja, bei ONS

    41 Stimme(n)
    87,2%
  2. w: ja, bei Affäre

    40 Stimme(n)
    85,1%
  3. w: ja bei Beziehung/Ex-Freund

    41 Stimme(n)
    87,2%
  4. w: wenn er kein Kind will würde ich nichts verlangen

    4 Stimme(n)
    8,5%
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  1. banklimit
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    Hallo,

    mich würde mal interessieren was Frauen in folgender Situation machen würden:

    1. Angenommen ihr seid ungewollt von einer Affäre/ONS (nicht Freund) schwanger geworden und möchtet nicht abtreiben.
    Angenommen ihr kennt die Identität der Person. Die Person möchte kein Kind mit euch.

    Würdet ihr die Vaterschaft feststellen lassen (was soweit ich weiß die Voraussetzung für Unterhalt ist) und Unterhaltszahlungen für das Kind verlangen?
    Oder sagt ihr: Er möchte ja kein Kind, also muss er dafür auch nicht zahlen.

    2. Wie verhält es sich dagegen wenn ihr ungewollt in einer Beziehung schwanger werdet, euer Partner kein Kind will und euch verlässt?
     
    #1
    banklimit, 5 Februar 2009
  2. Samaire
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    1. Angenommen ihr seid ungewollt von einer Affäre/ONS (nicht Freund) schwanger geworden und möchtet nicht abtreiben.
    Angenommen ihr kennt die Identität der Person. Die Person möchte kein Kind mit euch. Würdet ihr die Vaterschaft feststellen lassen (was soweit ich weiß die Voraussetzung für Unterhalt ist) und Unterhaltszahlungen für das Kind verlangen?


    Aber selbstverständlich würde ich das

    2. Wie verhält es sich dagegen wenn ihr ungewollt in einer Beziehung schwanger werdet, euer Partner kein Kind will und euch verlässt?

    Hier erst recht

    Ein Kind = Produkt zweier Menschen, beide tragen Verantwortung, so ist das nunmal und zwar unter allen Umständen.
     
    #2
    Samaire, 5 Februar 2009
  3. banklimit
    Meistens hier zu finden Themenstarter
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    nicht angegeben

    Und wenn der Mann dich fragt ob du eine Abtreibung vornehmen lassen würdest, was würdest du sagen?
     
    #3
    banklimit, 5 Februar 2009
  4. Samaire
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Dass ich mich bereits dafür entschieden habe, das Kind zu behalten und er bei dem, was mit meinem Körper geschieht, kein Mitbestimmungsrecht hat, ihn das aber selbstverständlich kein Stück von seinen Pflichten und Rechten befreit, nur weil ihm ein Kind gerade nicht in den Kram passt.

    Off-Topic:
    Übrigens hatten wir zu dem Thema gerade erst eine ellenlange Diskussion
     
    #4
    Samaire, 5 Februar 2009
  5. User 75021
    Beiträge füllen Bücher
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    Verheiratet
    Sehe ich ganz genauso.

    TS denkst du mal an das Kind?
    Angenommen Frau lässt die Vaterschaft nicht anerkennen und behauptet sie wüsste nicht von wem das Kind ist (anders bekommt sie dann ja keinen Unterhalt vom Jugendamt fürs das Kind), dann steht in der Geburtsurkunde kein Vater drin-rechtlich gesehen hat das Kind also keinen Vater.
    Was meinst du wie das Kind sich dabei fühlt?
    Irgendwann wird es das ja erfahren. Soll die Mutter sagen "du hast keinen Vater...ich weiß nicht wer es ist?"

    Grundsätzlich würde ich in beiden Fällen die Vaterschaft anerkennen lassen und somit muss er dann auch Unterhalt zahlen denn man kann nicht freiwillig auf den Unterhalt des Kindes verzichten.
    Steht dem Kind zu!
     
    #5
    User 75021, 5 Februar 2009
  6. User 71335
    User 71335 (49)
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    Klar, hätte/würde ich (theoretisch) Unterhalt verlangen, das Jugendamt (das ja zunächst für Zahlungen einspringt und vorlegt) zwingt einen auch mehr oder weniger dazu.
    Das man den Vater nicht kennt, glaubt einem eh niemand. Da gibt es viel zu viel Missbrauch, da würde sich ja jeder sein Kind vom Steuerzahler bezahlen lassen.:ratlos:

    Habe das bei einer mir bekannten Mutter erlebt, die tatsächlich im Urlaub von einem ONS schwanger geworden ist und nichts ausser seinem Vornamen wusste.:eek: Sehr lang hat das Jugendamt, dass nicht geschluckt und immer wieder nachgehakt und auch am Urlaubsort und in der Heimat des unbekannten Vaters nachgeforscht.:zwinker:

    Ausserdem geht es da auch um Erbansprüche für mein Kind und ich würde einem Mann auch nicht sein Kind und seine Vaterrechte (ob er die nun im Moment nutzen möchte oder nicht) vorenthalten, vielleicht ist er mit 60 dann irgendwann mal glücklich ein Kind in seine Arme schließen zu dürfen.

    Abtreiben würde ich sowiso nicht.


    Aber das ist auch alles graue Theorie zumindest bei mir.:grin:
    Ich bin ja schon jenseits von gut und böse.:engel: :grin:
    Wobei ich auch bei meinen Affären früher nicht immer so exakt mit der Verhütung war, passieren hätte es schon können.:engel:
     
    #6
    User 71335, 5 Februar 2009
  7. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    Egal ob ONS, Affäre, Ex-Freund oder derzeitige Beziehung, ich würde die Vaterschaft feststellen lassen und Unterhaltszahlung verlangen. Wenn er will, dass ich abtreibe, würde ich dies nicht tun (wenn ich mich selber bereits vorher dagegen entschieden hätte).
     
    #7
    xoxo, 5 Februar 2009
  8. Samaire
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Übrigens zu dieser Antwortmöglichkeit: "wenn er kein Kind will würde ich nichts verlangen". ICH verlange gar nichts. Das KIND verlangt und das ist absolut sein gutes Recht. Anscheinend verwechseln das immer noch so einige Menschen und v.a. gewisse Männer haben wohl immer noch das Bild der ganz bösen Abzocker-Frau vor sich, die sich dann ein fettes, schönes Leben auf Kosten des ganz armen, machtlosen Mannes macht. Von dieser Fehleinschätzung sollten entsprechende Personen sich mal ganz schleunigst lösen, weil das nicht mal annähernd der Realität entspricht.
     
    #8
    Samaire, 5 Februar 2009
  9. kleiner_muggel
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ich kann dir gern Infos aus sich des Kindes geben, ich bin selbst so ein Fall. Entstanden aus Jugendlicher Naivität, zu viel Alkohol und einem One-Night-Stand.

    Meine Mutter wollte mich unbedingt behalten, mein Erzeuger wollte mich nicht und so wurde ich gebohren, unter Vorwürfen und Abtreibungsvorschlägen.

    Als es vors Gericht ging, um die Vaterschaftsfrage zu klären, wurde die Vaterschaft eindeutig nachgewiesen. 99,9999999999997 %.

    Und was macht mein Erzeuger? Lehnt das Urteil ab, mit der Begründung: Er sei an besagtem Abend zu voll gewesen um überhaupt einen Hoch zu bekommen.

    Hat das Gericht allerdings nicht Interessiert, er musste trotzdem Unterhalt zahlen. Und das bis ich mit der Ausbildung fertig war.

    Er hat sich bis heute nicht einmal gemeldet, vom Jugendamt wussten wir das seine damalige Frau das Geld überwiesen hat, nichtmal das hat er geschafft. Aber Tatsache ist, dass dieses Geld, nie das Geld meiner Mutter war!!! Die Unterhaltszahlungen sind alle für meine Entwicklung verpufft. Schulmaterialien, Busfahrkarten, Lehrbücher, Kleidung, Essen, Schuhe. Und gereicht hat es trotzdem nicht. Hätte meine Mutter auf dieses Geld verzichtet, hätte ich nichts gehabt.

    Das erste mal gesehen habe ich Ihn im Freibad. Als gerade eines seiner drei "ehelichen" Kinder, umarmt und geküsst hat.

    Das zweite und letzte mal Gesehen habe ich ihn auf dem Fussbalspiel meines kleinen Halbbruders, gegen den sein "ehelicher" Sohn gespielt hat. Ich hab dem Mann ein Brötchen verkauft und wusste nichtmal das er mein leiblicher Vater ist.

    Ich hab bis heute riesen Probleme damit, mich damit abzufinden das der Mensch, dessen Erbgut ich zur Hälfte in mir trage, mich nicht Liebt. Dafür aber drei "eigene" Kinder hat, denen er das gibt, dass ich genauso verdient hätte.

    Ich musste deshalb in Behandlung und werde das sicher auch noch eine ganze Weile bleiben. Ob ich meinen leiblichen Vater je kennenlernen werde oder sogar möchte, weiß ich nicht. Im Augenblick, ist die Wut die ich in mir Trage viel zu Groß als dass ich damit fertig werden könnte.

    Meiner Mutter mache ich in dieser Hinsicht keine Vorwürfe. Sie hat Ihr bestes Getan um aus mir einen Vernünftigen Menschen zu machen, gleichzeitig Mutter und Vater für mich zu sein. Es war auch für sie nie einfach.

    Einen endgültigen Rat hierzu kann ich dir leider trtoztdem nicht geben, denn ich weiß selbst nicht wirklich was besser gewesen wäre. Ich bin im Moment soweit mit meinem Leben zufrieden, aber es gibt Momente, in denen ich mich ernsthaft Frage, ob es nicht besser gewesen wäre, meine Mutter hätte Abtreiben lassen.
     
    #9
    kleiner_muggel, 5 Februar 2009
  10. Samaire
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Off-Topic:
    @kleiner_muggel
    Wirklich keine schöne Geschichte, tut mir sehr leid für dich :-(

    Aber vielen Dank gleichzeitig, dass du das hier gepostet hat, vielleicht öffnet es einigen, die in diesem Thread früher oder später wohl noch losbrettern werden, gleich zu Anfang schon die Augen und sie sehen mal, was Ignoranz und Egoismus bei diesem Thema so bewirken kann...
     
    #10
    Samaire, 5 Februar 2009
  11. Numina
    Numina (29)
    ...!
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    96
    Verheiratet
    Ich möchte mich erst einmal Samaire in nahezu allen bisher genannten Punkten anschließen.
    Bis auf das "Dann erst recht" dazu mehr weiter unten.

    Ich sehe bei jedem entstandenen Kind exakt zwei Verantwortliche, davon ausgehend dass das Entstehen dieses Kind nicht mutwillig von einem der Beteiligten provoziert wurde.
    Wenn wir nicht verhütet haben sind genauso beide schuld wie wenn die Verhütung versagt hat.
    Von mindestens mir hat dieses Kind ein Recht auf Sorge, Pflege, Liebe und eine unheimliche Menge meiner Zeit und dass ich eigene Pläne zurückstelle.
    Natürlich würde ich mir wünschen dass sich der Kindsvater an die Situation gewöhnt und sich daran ebenfalls beteiligt, das einzutreiben macht allerdings für das Kind wenig Sinn und ist rechtlich soweit ich weiss auch nicht möglich.
    Was dem Kind (ja, nicht mir) zusteht ist Unterhalt und eine Geburtsurkunde mit dem genetischen Vater, soweit ich diese Auskunft geben kann bin ich dazu verpflichtet.
    Ansonsten befragt und testet das Jugendamt auch alle Sexpartner die ich angeben kann gerichtlich auf die Vaterschaft und wenn keinen nenne und "Vater unbekannt" angebe betrüge ich mein Kind nicht nur um den ausstehenden Unterhalt, sondern auch um Angaben die es später zu wissen verdient hat.
    Zusätzlich noch den Steuerzahler, der mir sofern der Kindsvater noch nicht festgestellt ist den Unterhaltsvorschuss in den ersten 6 Jahren zahlt...

    Wenn mich mein Partner wegen einer ungeplanten Schwangerschaft verlässt ändert das nichts an den Ansprüchen meines Kindes und somit gilt auch da die obrige Antwort uneingeschränkt.
    Für mich persönlich wärs wahrscheinlich noch ne Nummer härter, aber das ist ja nicht die Frage.

    @kleiner_muggel:
    Danke für deine Sicht der Dinge... die daran erinnert, dass später auch die Kinder selbst eine Stimme haben, die ihnen im Bauch noch nicht zukommen kann :smile:
     
    #11
    Numina, 5 Februar 2009
  12. User 11320
    User 11320 (46)
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Die Frage soll wohl ein Witz sein? Wenn zwei miteinander vögeln und einer davon will unter keinen Umständen ein Kind, soll er/sie entweder dafür sorgen das nix passieren kann, oder sich beherrschen. Sowas armseliges wie darauf zu spekulieren, daß "sie" ja vielleicht aus moralischen Gründen den Vater aus der Verantworung entläßt... pfft. Übrigens gilt das auch umgekehrt für Frauen: Erst rumficken, und dann evtl. abtreiben lassen obwohl der Vater das Kind will, ist ebenfalls eine Sauerei! m.
     
    #12
    User 11320, 5 Februar 2009
  13. User 48403
    User 48403 (47)
    SenfdazuGeber
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    nicht angegeben
    Eins ist klar: Damit ein Kind überhaupt ensteht, muss man Sex gehabt haben.
    Da fängst schon an: Derjenige, der poppt bzw. diejenige die sich poppen lässt. Ob das im Suff oder in nüchternem Zustand oder weil beide einfach nur geil sind, lass ich mal beiseite.

    Und wie wird man schwanger? Ja genau, bei ungeschütztem Sex. Im Falle einer Schwangerschaft sind also beide dafür verantwortlich. Wenn kein Kind entstehen soll, sind BEIDE für Verhütung verantwortlich.

    Dazu gabs schon mal einen heissdiskutierten Thread und möcht darauf nicht weiter eingehen.

    Aber klar ist, da das Kind nun mal im Bauch der Frau heranwächst, entscheidet sie auch darüber, ob sie es behalten will oder nicht. Entsprechend dem Satz, den ich irgendwo mal gelesen habe: "Vorher: meine Sache - nachher: Du zahlst!"

    Aber der Mann sollte auch für die Vaterschaft geradestehen, denn das Kind kann nichts dafür, dass es auf der Welt ist. Wenn der Mann nichts für die Ex zahlen will, seine Sache, aber für das Kind sollte er aufkommen.
    Da bleibt allerdings noch abzuklären, was mit dem Unterhaltsgeld geschieht: Verprasst die Ex das Geld für eigene Bedürfnisse, oder verwaltet sie es auf sinnvolle Weise, damit das Kind was davon hat (Erziehung, Schule etc.)?

    Eins ist sicher: wer nicht verhütet, soll auch die Konsequenzen tragen. Ein unbedarfter Quickie in der Besenkammer hat schon manches Unheil angerichtet.....
     
    #13
    User 48403, 5 Februar 2009
  14. kleiner_muggel
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ich hab das schon mehr als oft genug erlebt, dass bei diesem Thema immer wieder gestritten, vorgeworfen und drangsaliert wird. Aber ehrlich gesagt hab ich noch nie erlebt, das ein Kind, dass in so einem Fall betroffen ist mal selbst zur Sprache kam.

    Und das ärgert mich gewaltig. Das wirkliche Opfer ist in diesem Fall immer das Kind und doch rennen Väter und Mütter dieser Kinder herum und bemittleiden sich selbst oder verstecken sich hinter Ihrer "Opferrolle", schließlich wurde ja das Kind aufgedrängt oder angehängt.....

    Ich möchte kein Mitleid oder mich in den Mittelpunkt stellen, ich möchte einfach das die Menschen weniger an sich selbst und mehr an die Denken, die nicht für sich selbst Sprechen können. Das ist der einzige Grund, warum ich gepostet habe. Weil die Kinder in solchen Fällen (Indenen ja überwiegend vom "Wohl des Kindes" gesprochen wird) eigentlich nichts zu sagen haben....
     
    #14
    kleiner_muggel, 5 Februar 2009
  15. squarepusher
    Sehr bekannt hier
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    Single
    gedankenspiel:

    ich denke mir, dass man konsequenterweise den "es gibt zwei beteiligte und zwei verantwortliche"-beat auch auf die abtreibung ausdehnen müsste. die entscheidung für oder gegen ein kind sollte einstimmig sein müssen. kommt es zu keiner entscheidung, sollte ein unabhängiger dritter das zünglein an der waage sein. was nützt es dem kind, dass in seiner geburtsurkunde ein vater eingetragen ist, der gegen seine existenz war.

    das kind wächst im körper der frau heran - so what? deswegen hat sie IMO nicht das alleinige recht auf entscheidung über leben und tod dieses kindes. zwei beteiligte - zwei verantwortliche. (was nichts zu tun hat mit dem selbstbestimmungsrecht über ihren körper. in der praxis aber wohl unmöglich zu trennen).

    1x steinigen, bitte :zwinker:
     
    #15
    squarepusher, 5 Februar 2009
  16. User 77547
    Beiträge füllen Bücher
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    Verheiratet
    Off-Topic:
    sehr traurig. :cry:. Warum können manche Väter einfach nicht zu ihren Kindern stehen, egal wie sie "entstanden" sind? Ich versteh das einfach nicht....

    Hab einen deutlich weniger schweren Fall in meinem Freundeskreis erlebt: Sie waren in einer Beziehung, sie wird schwanger, er kommt damit nicht klar und verlässt sie. Er will sich erst ums Bezahlen rumdrücken, kann er natürlich nicht. Er macht nach einigen Jahren einige Schritte auf das Kind zu, ruft ab und zu an, das größer werdende Mädchen besucht ihn auch mal, Das Kind ist "glücklich" endlich auch einen Pappa zu haben, auch wenn er in einer anderen Stadt wohnt. Er gründet eine eigene Familie, meldet sich nur noch sporadisch bei seiner "unehelichen" Tochter, vegisst ihren Geburtstag, sagt dass er sie besucht, kommt dann nicht usw.......Das Mädel (inzwischen 10 Jahre) leidet WIRKLICH sehr darunter. Kann der Typ sich das denn nicht vorstellen?
     
    #16
    User 77547, 5 Februar 2009
  17. User 48403
    User 48403 (47)
    SenfdazuGeber
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    248
    657
    nicht angegeben
    #17
    User 48403, 5 Februar 2009
  18. User 505
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Verheiratet
    Du würdest tatsächlich einer Frau zumuten, dass sie ihr Kind abtreiben MUSS, obwohl sie das selbst gar nicht will? Dann nehm ich ein Paket von den großen Steinen.

    Wir hatten vor einiger Zeit mal eine Userin im Schwangerschaftsforum, die sich unsicher war und dann zur Abtreibung überredet wurde. Es hatte die zu erwartenden psychologischen Konsequenzen (kannst ja mal auf die Suche gehen) - und hier handelte es sich nicht um einen Menschen, der sich von Anfang an sicher war, das Kind zu wollen.

    Eine Abtreibung ist KEIN Spaziergang - oft nichtmal dann, wenn sie wirklich gewollt wurde. Dem letzten Mädel, dem ich nach einer eigentlich ungewollten Abtreibung begegnet bin, durfte ich ein Messer aus der Hand schwätzen, während der Notarzt in den Startlöchern stand und die Polizei auf dem Weg war.


    @Thema
    Zu 1) Den Unterhalt würde ich für das Kind einfordern, es steht mir gar nicht zu ihn abzulehnen.

    Zu 2) Jemand, der mich in so einer Situation verlässt, wird vermutlich früher oder später auch andere Gründe dafür finden - von daher könnte er bleiben, wo der Pfeffer wächst. Die Wahrscheinlichkeit, dass das eintritt, kann man aber beeinflussen, indem man rechtzeitig miteinander reden - denn wer Sex hat, kann auch Mama / Papa werden.
     
    #18
    User 505, 5 Februar 2009
  19. squarepusher
    Sehr bekannt hier
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    198
    442
    Single
    seh ich auch so wie du. deswegen meinte ich auch, dass konsequenz in sachen "zwei beteiligte - zwei verantwortliche", wie sie eigentlich richtig wäre, mit dem selbstbestimmungsrecht von menschen über ihren köper nicht vereinbar ist.

    wobei ich denke, dass auch ungewollte väter nennenswerte psychische belastung erfahren. ohne, dass jetzt in direkten vergleich mit ungewollten doch nicht-müttern stellen zu wollen.

    was ich grundsätzlich sagen will, ist, dass vaterschaft aufgewertet gehört. väter sind sehr wichtig, wie manche postings hier auch zeigen. "mir wurscht was du sagst, ich krieg das kind auch ohne dich" ist nicht gerade sonderlich respektvoll diesem umstand gegenüber, ganz unabhängig davon, wer schlußendlich das letzte wort in sachen abtreibung hat. die möglichkeit, das kind trotz allem doch zu kriegen besteht ohnehin immer, eben weil man selbstbestimmungsrecht des menschen über seinen körper nicht unter entscheidungshickhack bezüglich der schwangerschaft stellen kann - deswegen sollte man (oder hier: frau) sich vorher um eine einvernehmliche lösung bemühen und auch (erste) ablehnung beim mann nicht gleich mit argumenten parieren, die zeigen, dass es auf ihn eh nicht ankommt.
    männer sind auch nur menschen und wenn sie skeptisch gegenüber der sache sind, kommt das in der regel nicht von ungefähr, sondern sollte ernst genommen werden. hier wird der TS ja schon deswegen an die wand gestellt, weil er sich erdreistet hat, überhaupt in diese richtung zu fragen, was ich lächerlich finde.

    naja. ich hab grundsätzlich ein problem damit, wenn in einem lebensbereich ein geschlecht das gute ist und eines das schlechte. mütter sind die felsen in der brandung, väter sind die trottel, die sich nichts scheren. meine stiefmutter leitet das jugendamt in meinem heimatbezirk, ich kenne ALLE geschichten. und oft frage ich mich, ob es wirklich so sein kann, dass männer die bösen sind und frauen die guten. ob dieser immer gleiche fall, mann kümmert sich nicht um kind, wirklich determiniert ist oder ob man sich einfach nur etwas besser verstehen müsste, mehr rücksicht nehmen müsste, nicht sofort die krallen ausfahren sollte, auf beiden seiten, und alles würde besser werden. ich glaube nicht, dass irgendein vater gern von seinen eigenen kindern getrennt lebt.
     
    #19
    squarepusher, 5 Februar 2009
  20. dav421
    dav421 (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    7
    nicht angegeben
    nein, das geht sicherlich nicht
    was ich mir aber vorstellen könnte wäre eine Art Veto Recht des Vaters was die Abtreibung betrifft
    da ist natürlich auch das Problem di Vaterschaft am ungeborenen nachzuweisen
     
    #20
    dav421, 5 Februar 2009

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