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Wahrscheinlichkeit von Datenschäden

Dieses Thema im Forum "Musik, Filme, Computer und andere Medien" wurde erstellt von daedalus, 19 Juni 2007.

  1. daedalus
    daedalus (37)
    Teammitglied im Ruhestand
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    nicht angegeben
    Google hat mich leider schon zum Verzweifeln gebracht: Der Leiter der Entwicklung hat Angst vorm Staatsanwalt und nun möchte er ein Schriftstück aus meiner Abteilung, was ihm angeblich Sicherheit gewährt:

    Mehrere (ca. 10) binäre Dateien (Steuerungssoftware für Flurförderfahrzeuge), sind in einer kennwortgeschützten .zip Datei (ca. 1MB groß) verpackt. Diese Datei wird per EMail an Außendiensttechniker verschickt.

    Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine dieser binären Dateien auf dem Technikernotebook nicht mehr in dem gleichen Zustand ist, wie sie war, als ich sie bei mir erstellt habe.
    Sprich, dass nicht nur irgendwo ein Bit gekippt ist, sondern die Bits so gekippt, dass alle Checksummen wieder stimmen?

    Ich weiß, dass es kaum was gibt, was unwahrscheinlicher ist, leider brauch ich irgendwas, was nach einer Quelle klingt :ratlos:

    Off-Topic:
    Vor allem ist der Übertragungsweg vom Notebook zum Fahrzeug, der Part seiner Abteilung ist, alles andere als sicher geschützt :ratlos:
     
    #1
    daedalus, 19 Juni 2007
  2. brainforce
    brainforce (33)
    Beiträge füllen Bücher
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    Single
    ich würde mich an deiner Stelle eher fragen warum dein Kollege Angst vor dem Staatsanwalt hat...:ratlos: Nicht das du da letztlich in irgendeine kriminelle Handlung hineingezogen wirst...

    Zu deinem eigentlichen Problem kann ich dir leider nicht helfen.:schuechte
     
    #2
    brainforce, 19 Juni 2007
  3. daedalus
    daedalus (37)
    Teammitglied im Ruhestand Themenstarter
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    nicht angegeben
    Kein Kollege, Chef einer anderen Abteilung. Die stehen da von Natur aus alle mit einem Bein im Knast. Wenn die bei Microsoft Mist bauen, hast Du einen Bluescreen, wenn Fahrzeugsoftware spinnt, dann heizen mal eben ein paar Tonnen Gewicht führerlos durch die Gegend.
    So einen Fall gab es sogar schon einmal. Ein Stapler ist mehrfach ohne erkennbaren Grund losgefahren.
    Und die Firma ist da natürlich haftbar.
     
    #3
    daedalus, 19 Juni 2007
  4. Mr. Poldi
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    vergeben und glücklich
    X.509 Zertifikat mit ausreichend langam Schlüssel besorgen, Datei mit SHA-512 hashen, Hash signieren, alles ausdrucken und auf die Nootebooks pappen, beim Empfänger prüfen - und gut ist.
    (Für die nächsten Jahre)

    Selbst wenn der absolut unwahrscheinliche Fall eintritt dass Bits kippen und der Hash dennoch bleibt wie er ist - gemäß BSI ist SHA-512 ein ausreichender Hash-Algorithmus für eine qualifizierte Signatur.
     
    #4
    Mr. Poldi, 19 Juni 2007
  5. daedalus
    daedalus (37)
    Teammitglied im Ruhestand Themenstarter
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    51
    nicht angegeben
    Wir können momentan nichts ändern, bzw. brauch ich irgendwelche Zahlen, wie es bisher aussah. Den Wiki-Artikel zu SHA hab ich mir gestern auch schon angetan. Nur irgendwie werd ich dadurch auch nicht schlauer.

    Es würde mir vmtl. schon ein bisschen helfen, wenn ich wüsste, wie kennwortgeschützte .zip Dateien checksummengeprüft sind und wie eine Mailübertragung in der Hinsicht gesichert ist.
     
    #5
    daedalus, 19 Juni 2007
  6. Mr. Poldi
    Verbringt hier viel Zeit
    3.068
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    0
    vergeben und glücklich
    #6
    Mr. Poldi, 19 Juni 2007
  7. daedalus
    daedalus (37)
    Teammitglied im Ruhestand Themenstarter
    864
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    51
    nicht angegeben
    Winzip 8.

    Die Winzip Seite hab ich auch schon gequält. Die mag mich aber auch nicht
     
    #7
    daedalus, 19 Juni 2007
  8. User 5089
    Verbringt hier viel Zeit
    20
    88
    4
    nicht angegeben
    Die Restfehlerwahrscheinlichkeit für ein solches System zu berechnen grenzt an Unmöglichkeit.

    Allerdings findet CRC32 alle 1-Bit-Fehler und viele 2-Bit-Fehler. Somit ist bei normalen Anwendungen für ein ausreichendes Maß an Sicherheit gesorgt.

    Vor allem wird das Programm wahrscheinlich mit Exception 0x6 (unknown opcode) abbrechen, wenn der Code verfälscht wurde.

    Eine Verschlüsselung mit Kompression erhöht die Datensicherheit insoweit, als dass Fehler leichter auffallen.

    Wenn Dein Chef sich allerdings so ängstigt, sollte er Kirbys Vorschlag umsetzen. Es geht nicht an, absolute Sicherheit zu wollen, aber nichts dafür zu tun.
     
    #8
    User 5089, 21 Juni 2007

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