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Wann erreiche ich meine Grenzen?

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Maeuschen2010, 26 August 2009.

  1. Maeuschen2010
    Sorgt für Gesprächsstoff
    14
    26
    0
    in einer Beziehung
    Hallo

    Irgendwann erreicht doch jeder Mensch seine Grenze oder?

    Ich frage mich wann ich meine erreichen werde.

    Ich möchte von vorne anfangen.

    Ich bin relativ normal aufgewachsen. Ich habe noch 2 Geschwister (beide jünger). Meinen Eltern ging es finanziell immer sehr gut.
    Doch ich glaube das es schon damals alles anfing. Meine Eltern waren beide berufstätig. Mein Vater Workacoholic und meine Mutter Halbtags. Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke fühle ich mich wie das Schwarze Schaf der Familie. Meine Mutter hat nie Pausenbrote gemacht. Sie hat uns mit dem Handy geweckt damit wir aufstehen. In der Schule war ich immer eine gute Schülerin, bereitete nie Probleme. Nahm keine Drogen und hatte keine Alkoholeskapaden. Ich kam immer pünktlich nach Hause und hielt mich an die Regeln meiner Mutter. Meine beiden Brüder waren das Gegenteil. Schlecht in der Schule- taten nichts. Tranken öfter mal über den Durst und mussten sich abholen lassen weil sie alleine nicht mehr hätten nach Hause kommen können. Doch es gab noch einen gewaltigen Unterschied zwischen uns. Meine Mutter machte mich immer fertig. "Du bringst es zu Nichts. Jeden Tag schrie sie mich an. Selbst die Tatsache das ich Kartoffeln o.ä. aus dem Keller holen sollte wurde geschrien. Kein "Danke". Kein "Bitte". Meine Eltern selber schrien sich ebenfalls nur an. Man hat es jeden Abend bis hoch aufs Dach gehört.
    Manchmal bewarfen Sie sich auch mit Gegenständen. Wenn man Freunde über Nacht hatte war einem das immer sehr unangenehm. Sie nahmen keine Rücksicht auf die Uhrzeit. Manchmal ging die Schreierei auch unter der Woche bis 1 oder 2 Uhr. Für jeden Streit zwischen meinen Eltern gab meine Mutter mir die Schuld. " Du wirst es nie zu etwas bringen. Du bringst nur deine Eltern auseinander." Mein Vater nahm mich oft im Schutz. Aber meine Mutter hatte in der Ehe wohl die Hosen an. Eines Tages wo sie sich wie so oft scheiden lassen wollten fragte meine Mutter mich zu wem ich denn ziehen wollen würde. Ich war hin und hergerissen. Wollte ihr nicht weh tun, sagte dann aber das ich dann doch eher zu Papa möchte weil ich mich mit ihm besser verstehe." Ich wurde angeschrien und als "undankbares Stück" bezeichnet. Sie sagte das ich mich wenn das dann über die Bühne ist nicht mehr bei ihr melden müsste. Das ich auch nicht meinen müsste das ich nach der Schule zu ihr kann oder dort mal essen dürfte. Sie schrie mich an bis ich in mein Zimmer rannte und mich unter meinem Schreitisch neben dem Tisch verkrach und weinte. Mein Vater merkte das und ich erzählte ihm was meine Mutter gesagt hatte. Darauf kam es wieder zum Streit zwischen meinen Eltern. Jedoch in meinem Zimmer. Ich war damals 12 oder 13 Jahre alt. Sie blieben jedoch wie immer zusammen. Keine Scheidung! Ich habe mir damals gewünscht das sie sich endlich trennen. Damit endlich Ruhe einkehrt.

    Mein Vater schenkte meine Mutter dann irgendwann einen Rottweiler Welpen. Meine Mutter wollte unbedingt noch einen zweiten Hund.
    Als der Hund dann da war, verlor sie das Interesse und ich nahm mich des Hundes an. Ging mit ihm zur Hundeschule und mehrmals am Tag raus spazieren. Doch ich konnte den Hund mit 13 Jahren nicht auslasten. Er kaute deshalb Möbel an. 1 Jahr lang ging es hin und her. Er war jedes Wochenende in der Zeiitung inseriert. Jedes Wochenende hatte ich die Angst das der Hund wegkommen soll. Doch es kam noch schlimmer. Meine Mutter sagte irgendwann zu mir: "Morgen kommt der Hund ins Tierheim." Ich habe alles für den Hund getan. Ich bettelte den ganzen Abend. Mein Vater mochte den Hund. Ihm war es egal gewesen. Er war der Meinung das die Kommode nun eh schon ruiniert ist und das ein paar Bissspuren mehr nichts ausmachen würden." Ich schlief die Nacht unten im Flur beim Hund. Ich liebte diesen Hund. Sie machte mich jeden Morgen wach und ich hatte mich rührend um sie gekümmert. Am anderen Morgen wurde der Hund dann samt mir am Hals über die Straße zum Auto gezogen und ins Tierheim gebracht. Dafür mussten die sogar zahlen. Es war ihnen egal wie es mir dabei geht. Meine Mutter sagte dann folgendes: "Es gibt nie wieder einen GROßEN Hund." Ja? 2 Monate später kaufte sie einen Golden Retriever. Ich bekam kein Taschengeld.Meinen Eltern ging es finanziell jedoch sehr gut. Ich hatte noch nicht einmal ein Radio in meinem Zimmer. Meine beiden Brüder die jünger waren hatten jedoch alles. Die neuesten Konsolen, die neuesten Möbel, die neusten Anlange, alles aus Milchglas und neu. Ich lebte in einem alten Kinderzimmer. Tat alles und musste jeden Tag meinen kleinen Bruder von der Schule abholen, dann die Hausaufgaben mit ihm machen, kochen und putzen. Der AB war immer vollgequatscht. Wenn die Lampe rot leuchtete wenn ich nach Hause kam wusste ich schon was drauf zu hören war: XY(Bruder), du machst deine Hausaufgaben und darfst um 3 Uhr gehen, xx(ich), du machst mit Pascal ordentlich die Hausaufgaben, kontrollierst die Hefte und kochst bitte was. Unten im Keller ist Wäsche die kannst du noch bügeln und verteil die Wäsche. Staubsauge noch und mach die Küche nach dem kochen wieder sauber. Rausgehen? Durfte ich oft nicht weil ich irgendwas vergessen hatte und dafür eine Woche Hausarrest bekam. Freunde hatte ich deswegen auch nicht viele. Eine beste Freundin und ab und an ein paar verschiedene kennengelernt. Damals fiel es mir nicht auf. Mir wurde immer gesagt ich sei verwöhnt. Weihnachten verlief auch immer so das meine Brüder neue Computer bekamen und ich noch nicht mal einen besaß. Die alten wurden dann abgegeben. Doch ich hatte den Differenzierungsbereich Informatik. Der kleine brauchte eigentlich noch nicht mal einen und der große ist ein Junge. Da brauch man Computer.

    Als ich 14 war verließ Mama dann Papa das erste mal. Wir zogen dann aus. Bzw. sie arrangierte eine Möbelfirma und liess das Haus an einem Vormittag räumen. Wir kamen von der Schule. Wussten von nichts. Nur Mama saß im Auto vor der Tür und sagte das wir nun woanders wohnen würde und das sie die Scheidung eingereicht hatte. Niemand sagte was. Das ganze hielt ein halbes Jahr. Das Telefon war direkt vor meiner Zimmertür. Mama heulte Papa jeden Abend die Ohren voll. Sie haben einen Fehler begangen. Blablabla... Ich konnte nicht schlafen (wie immer) und musste am anderen Tag aber in die Schule. Rücksicht wurde keine genommen.

    Er gab ihr eine Chance und wir zogen dann wieder ins Haus zurück.

    Wieder eingezogen dauerte es vll. ein halbes Jahr und ich kam abends nach Hause. Die Polizei stand vor unserem Haus. Mein Vater wurde von meiner Mutter polizeiliich abgeführt. Wir mussten das mit ansehen. Er musste sich komplett vor den Beamten ausziehen.

    Warum fragt man sich? Mama sagte er wollte sie umbringen. Das glaubte ich damals schon nicht. Heute kenne ich den Grund. Mein Vater hatte ein Nettoeinkommen von 4,500 Euro. Meine Mutter von 1200 Euro. Sie hatten 3 Häuser miteinander. Meine Mutter ist damals zurückgezogen damit sie Anspruch auf das Haus beanspruchen kann und es somit nicht verliert.

    Mein Vater verlor in den kommenden 5 Jahren alles. Jedes Gericht, - alle sprachen meiner Mutter alles zu. Das was sie nicht bekam hat sie sich andersweitig geholt. Das eine Haus hat sie mit Absicht in die Zwangsversteigerung gebracht um es sich danach wieder zu ersteigern.

    Mein Vater hatte alle Häuser mit Lebensversicherungen abgedeckt. Zahlte dort monatlich sehr viel Geld ein. Alle Lebensversicherungen sind drauf gegangen. Die Restschulden musste er tragen. Heute ist er in der Privatinsolvenz und dem Alkohol verfallen.

    Zu meinem Abschluss der Schule schenkte mein Papa mir 200 Euro. Ich freute mich sehr. Er brachte es mir sogar persönlich vorbei. Ich durfte das Geld abgeben. Mein Kleid (30 Euro) zum Abschluss und die Karten für den Abschlussball mussten ja bezahlt werden. Solche Sachen kamen immer vor. Das Geld zu Weihnachten welches wir von unserer Oma bekommen sollte sackte sich meine Mutter komplett ein. Pro Kind 200 Euro. Ihr ging es aber gut.

    Mit 16 begann ich dann meine Ausbildung im öff. Dienst. Ich las Zeitung im Wohnzimmer. Sah in den Wohnungsanzeigen nach und dort war eine kleine Wohnung angeboten. 250 Euro Warmmiete. Ich fragte Mama ob ich mir das leisten kann. "Wir könnten so oder so noch ein zweites Bürozimmer gebrauchen." Ich rief an und mietete die WOhnung auch an.

    Zog dann aus. Meine Mutter war mit mir bei Ikea. Sie hinterlegte auch die Kaution für die Wohnung. Ikea bezahlte ich aber selber. Ich bekam dann von meiner Großmutter mein Geld welches sie für den 18. Geburtstag gespart hatte (1000 Euro) ausgezahlt. Sprich als Sparkonto. Ich holte es ab. Meine Mutter war dabei. Ich musste ihr alles geben. Begründung (Die Kaution). Ich hätte das Geld sehr gut gebrauchen können. Ich hatte nur 600 Euro im Monat gehabt. 300 Euro gingen für Strom und Miete runter. 120 Euro für den Zug um zur Arbeit zukommen. 180 Euro hatte ich dann noch. Versicherungen 20 Euro im Monat. Schulmaterialien 30 Euro im Monat. Lebensmittel: 100 Euro im Monat. Das Geld war weg. Ich hatte keine Kleidung, noch kein Kinobesuch oder anders gemacht. Unterhalt habe ich nicht bekommen. Sie hätte laut meinem Anwalt 220 Euro jeden Monat leisten MÜSSEN.

    Ich ging ins Minus. Rechnungen häuften sich. Meine Mutter hatte sich nach dem Auszug nie gemeldet. Es sei denn sie wollte irgendwelche Unterlagen um Papa weiter fertig zu machen. Wenn ich da war wurde ich nach Hause geschickt. Ich bin zu ihr hingelaufen weil ich kein Fahrrad hatte (30 Minuten Fußweg). Die Tür schellte wieder zu und gut war es. Sie war 1 mal in meiner Wohnung. Und das war beim Einzug. Ich fragte einmal nach einer Flasche Wasser. Ob ich diese wohl haben könnte. Ihre Antwort war "Nein, du hast doch genug Geld. Dann trink welches aus der Leitung."

    Sie kümmerte sich einen Dreck. Und mein Vater der inzwischen woanders wohnte auch. Eine Klassenfahrt stand an. 400 Euro für 5 Tage in Berlin. (Reine Hotel und Fahrtkosten). Wie sollte ich mir das leisten. Der Ab war schon vom Bankberater vollgequasselt. Ich zahlte Miete und die Klassenfahrt. Fragte vorher meine Mutter ob sie mir was dazusteuern kann. Auch hier war die Antwort NEIN. Ich war dann auf Klassenfahrt. Alle anderen waren in der Blue Man Group. Ich konnte nicht. Ich schwitze mich dort k.o., hatte keine T-Shirts oder kurze Kleidung. Meine 30 Euro die ich mit hatte waren an einem Tag weg weil ich mit in so einem Museum gegangen bin.

    Nach der Klassenfahrt war ich dann wieder daheim. Ich hatte für 3 Wochen garnichts. Ich wollte meine Eltern anrufen. Rief zuerst meine Mutter an. Sie war im Urlaub. 3 Wochen in Ägypten. Dann meinen Vater. Ebenfalls im Urlaub. Ebenfalls 3 Wochen. Keiner hat mir Bescheid gesagt. Ich hungerte. Und erst dann weiss man was Hunger eigentlich bedeutet. Ich aß sogar 6 Tage alte Nudeln wo ich nicht mal wusste ob das darauf Schimmel war oder nicht. An Leitungswasser hatte ich mich gewöhnt. Nach 2 Wochen hatte ich es nicht mehr ausgehalten und rief meine Oma`s an. Die eine (Mamas Mutter) sagte nur das ich ja wohl haushalten lernen sollte. Die andere holte mich ab. Durfte mich vollessen und sie machte mir dann einen Korb fertig und regte sich über meine Eltern auf wie man ein 16 oder 17 Jahre junges Mädchen ohne Wissen alleine lassen kann.

    Es ist nicht so das das sie es sich nicht leisten kann. Heute fährt sie den neuen AUDI TT, hat nun 4 Häuser und 1 Wohnung, 4 Hunde und ein Riesengrundstück. Die Küche die sie hat kostet alleine 15.000 Euro.
    Aber sie sagt ja immer sie hat kein Geld.

    Ich meldete mich immer weniger. Es tat mir im Herzen weh. Wohnte zu dem Zeitpunkt schon mit einem Arbeitskollegen in einer anderen Wohnung. Ich lud sie mal ein zum Pizza essen. Sie lehnte ab. Sie habe keine Zeit. Ich sollte dran denken das sie ja auch noch andere Kinder hätte und nicht nur mich.
    Ist es zu viel verlangt das sich eine Mutter alle 2 Wochen mal meldet? Damals empfand ich das als nicht schlimm.

    Bis ich andere Eltern richtig kennenlernte. Die von meinem Arbeitskollegen (er war wohl gemerkt damals 24) rief jeden Tag an und fragte ob er was braucht. Eine Freundin war mit 20 ausgezogen und die Mutter brachte ihr mal was zu essen vorbei. Rief an und sorgte sich.

    Die Rechnungen konnte ich nicht mehr bezahlen. Ich sprach meine Mutter darauf an ob ich wieder zurück könnte. Auch das wurde kurz abgelehnt. Sie fragte noch nicht einmal nach dem Grund.

    Aber die Söhne ihres Lebensgefährten und die Freundin meines Bruders zogen im Haus ein.

    Sätze wie " Du bist doch genauso wie dein Vater" durfte ich mir dann immer anhören.

    Ich bekam Inkasso schreiben. Mein Dispo war an der Grenze. Ich nahm den ersten Kredit auf. 6000 Euro. Verdiente mittlerweile (ich war 19, AUsbildung zu Ende) 900 Euro. Ich schaffte es nicht.

    Ich lernte irgendwann einen Mann kennen. Er war älter, verdiente relativ gut. Hollte mir die Sterne vom Himmel. Nur dann irgendwann drehte sich das Blatt. Er misshandelte mich. Jeden Tag. Er sperrte mich ein. Isolierte mich. Er erniedrigte mich. Sagte Dinge zu mir die schlimm waren. Ich konnte mehrmals mehrere Wochen nicht laufen und wurde gekündigt. Angeblich aus wirtschaftlichen Gründen.

    Jeden Tag.

    Ich hatte eine Hund von ihm geschenkt bekommen. Aus dem Tierheim. Dieser wurde auch misshandelt. War scheu und hatte Angst vor Männern. Sie war total lieb. Stand mir bei.

    Ich war jeden Tag 3-4 Stunden mit ihr raus am toben. Ich durfte mit dem Hund rausgehen. Es war schön. Kontakt zu den richtigen Freunden die sich große Sorgen machten hatte ich nur noch übers Internet. Ich lernte dann auch meine jetzigen Partner kennen. Einen Alten Freund. Ich hatte Angst. Manchmal Todesangst. Zu meiner Mutter hatte ich dem Zeitpunkt keinen Kontankt mehr. Irgendwann vorher hatte ich ihr eine SMS geschrieben das ich ihr Verhalten mehr als niveaulos finde. Sie beleidigte mich noch. Ich stellte den Kontakt ein. Schrieb ab und an zurück und einmal einen Brief wo mitunter das drin stand was hier drin steht.

    Als ich ihn dann verließ (nach einem guten 3 /4 Jahr) drohte er mir weiterhin. Er sagte er würde mich richtig umbringen wenn er mich nochmal sehen würde. Er ist ja so bekannt und ich ein NICHTS.

    Den Hund hat indirekt er mir genommen. Ich schaltete hier wegen des Hundes den Anwalt ein. Jedoch wurde mein Hund weiterverkauft und dann wars zu spät. Einstweilige Verfügung hatte ich nicht durchbekommen. Ihn anzuzweigen wegen versuchten Mordes, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Freiheitsentzug, etc. konnte ich nicht weil ich die Kraft dazu nicht mehr habe. Alles was Arbeit für mich bedeutet schaffe ich nicht mehr.

    Heute weiss ich das ich durch alles krank geworden bin. Ich bin kaufsüchtig. Habe Schulden. Ich habe Angst wenn ich in meiner Heimatstadt draussen bin. Ich mache viele Fehler. Es ist sehr viel Stress für mich. Jeden Tag was Neues und selbst wenn es nur eine Pfändung ist.

    Ich merke es. Mein Körper ist ausgelaugt. Ich kann nicht mehr. Ich habe heulend meine Krankheit meinem jetzigen Partner gestanden. Das war ein Schritt den viele die diese Krankheit haben erst nach 20 Jahren gehen.

    Meine Mutter weiss das ich Geldprobleme habe. Für sie wäre es kein Problem. Sie hilft mir nicht. Ich habe es wo ich Kontakt hatte schon mehrmals angesprochen.

    Ich habe Angst. Angst das ich mein Leben ruiniert habe. Angst das ich nie wieder leben kann. Angst ins Gefängnis zu kommen.

    Ich habe Wut in mir das Menschen wie meiner Mutter, Menschen wie mein Ex weiterleben wie gewohnt. Von außen SchickiMicki aber moralisch haben sie nichts gelernt.

    Ich weiss nicht was ich tun soll. Ich habe jeden Tag Herzklopfen sobald es an der Tür klingelt. Sobald das Handy klingelt. Ich bin eigentlich ein starker Mensch. Ich habe zwar Angst vor meinem Ex. Kann aber drüber reden. Ich weiss wie ich reagieren würde wenn er vor mir steht. Ich würde ruhig sein. Von außen hart aber von innen zerstört und total ängstlich.

    Was würdet ihr tun?

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 08:56 -----------

    Es ist alles sehr lang geworden. Hoffe jemand kann sich die Zeit nehmen es durchzulesen.
     
    #1
    Maeuschen2010, 26 August 2009
  2. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
    20.750
    698
    2.618
    Verheiratet
    Ich würde den Kontakt zu meiner Familie ganz abbrechen (außer Großeltern väterlicherseits) und einen Finanz-, Schuldenberater aufsuchen, mich in Therapie begeben und zum Arbeits-, Sozialamt gehen und mich beraten lassen, welcher Gelder dir zustehen.
     
    #2
    xoxo, 26 August 2009
  3. Maeuschen2010
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
    14
    26
    0
    in einer Beziehung
    Ich habe mal alles einem aus der Chatseelsorgen von der Telefonseelsorge geschildert.

    Ich brauche Hilfe. Auch evtl. eine Therapie. Nur habe ich davor auch Angst. Angst jemanden zu verlieren. Meinen Freund, neue Freunde,etc.

    Das Problem dabei ist das ich nicht dazu komme. Ich bin so ausgelaugt das es für mich schon schwer ist am Tag den Haushalt zu machen und ein Paket zur Post zu bringen weil ich auch Sorge habe das Post kommt. Das diese im Briefkasten liegt. Das kann man wahrscheinlich als aussenstehender sehr schwer verstehen.
     
    #3
    Maeuschen2010, 26 August 2009
  4. User 67627
    User 67627 (46)
    Sehr bekannt hier
    3.244
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    466
    vergeben und glücklich
    du brauchst keine angst haben. gute freunde verliert man nicht, wenn man ehrlich ist.

    nimm hilfe in anspruch - bitte! mach genau das was xoxo geschrieben hat. nimm dir einen schuldnerberater. du hast vermutlich schon gar keinen überblick mehr über deine finanzen und traust dich vermutlich schon gar nicht mehr die post aufzumachen.

    du musst dich zusammenreissen - morgens aufstehen und etwas in angriff nehmen. das ist am anfang sehr schwer, aber wenn die ersten erfolge kommen, gehts dir viel besser und dein lebensmut kommt auch wieder zurück.
     
    #4
    User 67627, 26 August 2009
  5. kaninchen
    Gast
    0
    Ja für Außenstehende, die nie in so einer schrecklichen Situation waren, ist es schwer nachzuvollziehen, aber sich in die Lage reindenken und dich verstehen kann mit Sicherheit jeder, erst recht deine Freunde und dein Partner. Ich glaube professionelle Hilfe würde dir schwer gut tun - sowohl von nem Schuldnerberater, der dich drüber aufklärt was es für Möglichkeiten gibt und auf alle Fälle von einem Psychologen.

    Ich glaub dir, dass das verdammt viel Überwindung kostet, alltägliche Sachen wie einkaufen gehen, abzuwaschen usw. zu erledigen, aber komm bitte aus dem Quark und setz dir kleine, machbare Ziele, denn ich glaube jeder noch so kleine Erfolg tut dir gut.

    Schnapp dir am besten direkt das Telefon und organisier dir eine Therapie sowie eine ordentliche Schuldnerberatung. Und red mit deinem Freund und deinen Freunden! Je mehr Unterstützung du hast um so leichter wird es für dich.
     
    #5
    kaninchen, 26 August 2009
  6. Maeuschen2010
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
    14
    26
    0
    in einer Beziehung
    Es gab mehrere Momente in den letzten Jahren wo ich mir einen Ordner gemacht habe. Alles säuberlich notiert hatte, Tabellen erstellt habe und mich auch versucht habe dran zu halten bis der nächste Rückschlag kam.

    Man fühlt sich ohne Eltern irgendwie alleine.

    Therapeuthen habe ich schon angerufen. Wenn man die denn mal erreicht. Es sind bestimmte Tage. Vielleicht alle 2 Monate wo ich es mir fest vornehme da wieder rauszufinden und dann doch wieder irgendwo zurückgeworfen werde.

    Es sind solche Kleinigkeiten. Ich freue mich in der Woche auf den Sonntag.

    Ziele setze ich mir jede Woche welche.

    Ich mach mir immer ein Word Dokument auf und schreib sie mir auf.

    Erreichen tue ich Kleinigkeiten. Auch in der Beziehung ist es alles auf meine Schultern gelastet.

    Wir suchen derzeit eine kleinere günstigere Wohnung mit kleinem Garten. Es ist schwer zu finden. Ich suche wie eine Irre im Internet. Vereinbare Termine, kümmer mich um die Wohnung, organisiere etwas für das Wochenende was kein Geld kostet. Kümmer mich um die Probleme und Sorgen meines Partners. Habe ihm Bewerbungen geschrieben als er noch studiert hatte weil er gerne eine Ausbildung machen wollte. Helfe einer Freundin. Weil es mich ablenkt und weil ich dort sehe das ich es eigentlich KANN. Es sind für mich solche kleinen Sachen. Ich weiss was man da macht. Nur bei mir ist ein BERG. Da geht man dann schon anders dran.

    Es ist für mich schon anstrengend mit dem Bus in die Stadt zu fahren um mich mit einer Freundin zu treffen. Warum auch immer. Wenn ich dann da bin und mit ihr im Cafè sitze geht es mir sehr gut. Es ist total entlastend. Ich denke da nicht an meine Probleme und Sorgen.

    Ich werde mir eine Therapeutin suchen. Das nehme ich mir für diese Woche vor und dann werde ich das alles sehr langsam angehen lassen.

    Manchmal wünsch ich mir einen Cut. An einem harten Wochenende ist alles erledigt, alles bezahlt und damit auch die Wut und der Hass gemindert. Und am Montag starte ich neu in mein neues Leben.
    Nur so einfach ist es nicht, das weiss ich auch selber.

    Ich weiss auch das ich zum Teil selber dran Schuld bin.

    Dann such ich nun mal wieder in den gelben Seiten nach Hilfe :smile:
     
    #6
    Maeuschen2010, 26 August 2009
  7. User 505
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Verheiratet
    Kleiner Tipp zur Therapeutensuche: Die Kassenärztliche Bundesvereinigung. Nicht aufschieben, einfach anfangen. Du kannst auch Mails schreiben, wenn dir das leichter fällt, und dadurch erst mal rausfinden, wer noch einen Platz für dich hat.
     
    #7
    User 505, 26 August 2009
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  8. Maeuschen2010
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
    14
    26
    0
    in einer Beziehung
    Die Seite ist wirklich sehr gut.

    Habe aber eine Frage. Wenn man dann da sucht gibt es ja unmengen an verschiedenen Therapeuten. WAs passt denn dann zu meinem Fall?

    Zur Auswahlt steht:

    Psychatrie
    Psychatrie und Psychotherapie
    Psychoanalyse
    Analytische und / oder tiefenpsychologische Therapie
    Verhaltenstherapie
    Psychotherapie
    Psychotherapeutische Ärzte und Ärztinnen

    Schon mal vielen Dank für die HIlfe und den Rat
     
    #8
    Maeuschen2010, 26 August 2009
  9. BrooklynBridge
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    5.858
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    5.381
    nicht angegeben
    Ja, du brauchst Hilfe. Du bist in einer verzweifelten Situation, die sich nur wenige wirklich vorstellen können, hast Probleme, die dir über den Kopf wachsen. Aber es ist nicht deine Schuld, dass du in diese Lage gekommen bist. Wenn du es anpackst, kannst du die Dinge wieder ins Lot bringen!
    Allerdings liegt ein langer Weg vor dir. Du musst deine Kraft sammeln, um den ersten Schritt zu tun, und das wird die denke ich Mut geben, die nächsten Schritte zu tun.

    Hast du es deinem Partner genau so detailliert geschildert, wie uns hier (oder vielleicht noch genauer)? Er dürfte im Moment deine wichtigste Stütze sein! Vielleicht begleitet er dich zum Psychologen, zu Ämtern, zur Schuldenberatung etc..

    Deine Mutter und deinen Ex würde ich völlig vergessen. Die Wut ist nur zu verständlich, aber sie bringt dich nicht weiter. Ja, sie waren ungerecht, grausam, gleichgültig, egoistisch! Aber lass dir dein Leben nicht weiter von ihnen kaputt machen!

    Eines noch: Angesichts dessen, was du erlebt hast, wären viele Menschen wahrscheinlich völlig zu Grunde gegangen! Du bist keinen Drogen verfallen, du hast eine abgeschlossene Berufsausbildung, einen Partner, der zu dir hält, du scheinst ein intelligenter Mensch zu sein, und du suchst nach einem Weg, die Scherben wieder zu kitten. Mit einer guten Portion Kraft wird sich wieder alles zum Guten wenden!
    EDIT: Inzwischen hast du zwei neue Beiträge geschrieben :zwinker:... du hast Energie und Kraft! Die nutzt du, um anderen zu helfen - jetzt konzentriere sie auf das, was am wichtigsten ist: DEIN Leben!

    Alles Gute!
     
    #9
    BrooklynBridge, 26 August 2009
  10. Maeuschen2010
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
    14
    26
    0
    in einer Beziehung
    Ahhh... war im falschen Bundesland. Das hat sich schon erledigt. Habs gefunden
     
    #10
    Maeuschen2010, 26 August 2009
  11. User 505
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    4.743
    348
    2.787
    Verheiratet
    Psychotherapeut dürfte das sein, was du suchst. Die können dann Schwerpunkte wie Tiefenpsychologie, Hypnose oder ähnliches haben, müssen aber nicht, da würde ich mich nicht drum sorgen. Wichtig ist, dass du jemanden findest, mit dem du persönlich zusammenarbeiten willst und kannst.

    Psychiater sind Fachärzte, sie verschreiben Medikamente. Ich denke, dass du erstmal eine Gesprächstherapie versuchen solltest.
     
    #11
    User 505, 26 August 2009
  12. Dandy77
    Meistens hier zu finden
    1.501
    133
    56
    nicht angegeben
    Hallo, dass liest sich echt schlimm. Ich verstehe nicht, warum du dich nicht schon früher ans Jugendamt gewendet hast. Ich würde es jetzt mal versuchen. Zwar bist du mit 20 Volljährig, in Ausnahmefällen helfen die aber auch jungen Erwachsenen - jedenfalls bei uns in Niedersachsen. Ferner solltes du im Sozialamt vorsprechen. Wenn du kein eigenes Einkommen hast, könnte deine Mutter für dich unterhaltspflichtig sein. Und dieser Dame würde ich nichts schenken. Den Schritt mit der Therapie finde ich richtig.

    Aus der Ferne bleibt mir nur, dir Glück zu wünschen. Und Kraft.
     
    #12
    Dandy77, 26 August 2009
  13. Maeuschen2010
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
    14
    26
    0
    in einer Beziehung
    1/2 Jahr Wartezeit.
    Ist das denn so normal?

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 10:58 -----------

    Doch ein eigenes Einkommen habe ich. Sozialamt und Arbeitsamt fällt daher flach. Auch Wohngeld und Co gibt es nicht.

    Rückwirkend gesehen hätte meine Mutter damals Unterhalt zahlen müssen. 3 Jahre auf alle Fälle.

    Sie ist auch ihrer Sorgepflicht nicht nachgekommen. Aber ich weiss ganz genau das wenn alle Kinder aus dem Haus sind bei ihr irgendwann mal die Glühbirne aufleuchtet.
     
    #13
    Maeuschen2010, 26 August 2009
  14. User 505
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    4.743
    348
    2.787
    Verheiratet
    Es ist nicht ungewöhnlich, aber die Wartezeit kann auch deutlich kürzer sein - und sollte es in deinem Fall wohl auch. Telefoniere noch ein paar durch, vielleicht hat ein anderer Psychologe mehr Zeit.
     
    #14
    User 505, 26 August 2009
  15. Maeuschen2010
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
    14
    26
    0
    in einer Beziehung
    Am 21.09 hätte ich einen Termin nur war die Dame am Telefon nicht so freundlich. Wollte garnicht wissen worum es geht. Hat einfach einen Termin vergeben.
     
    #15
    Maeuschen2010, 26 August 2009
  16. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
    13.614
    398
    2.056
    vergeben und glücklich
    Nutze den Termin trotzdem und lass Dich nicht abschrecken, dass es am Telefon nur kurz um den Termin ging.
    Sicher, dass es die Therapeutin selbst war, mit der Du gesprochen hast, und nicht einfach nur eine Assistentin, die eben Anrufe entgegennimmt und Organisatorisches erledigt?

    Wenn ich beim Arzt anrufe, um einen Termin zu bekommen, fragt auch keiner, worum es geht - das kläre ich mit dem Arzt selbst.
     
    #16
    User 20976, 26 August 2009
  17. Maeuschen2010
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
    14
    26
    0
    in einer Beziehung
    Hab nun am 11.09 einen Termin bei einer anderen Frau. Die war auch weit aus sympathischer am Telefon.
     
    #17
    Maeuschen2010, 26 August 2009
  18. User 505
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    4.743
    348
    2.787
    Verheiratet
    Wenn du nicht zufrieden bist, nutze die momentane Energie und telefonier weiter. Allerdings kann das am Telefon auch a) eine Empfangskraft gewesen sein oder b) es kam einfach falsch rüber. Dass die nicht nach Gründen fragen, finde ich nicht soooooo unverständlich, nicht jeder möchte das am Telefon erzählen.
     
    #18
    User 505, 26 August 2009
  19. Maeuschen2010
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
    14
    26
    0
    in einer Beziehung
    Habe gerade ungefähr 10 Praxen angerufen. Davon 3 erreicht.
    Und 2 Termine.
     
    #19
    Maeuschen2010, 26 August 2009
  20. Maeuschen2010
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
    14
    26
    0
    in einer Beziehung

    Ja die klang nur so gelangweilt. Hat sich aber auch nur mit dem Hausnamen gemeldet. Gehe davon aus das sie es selber war.

    Aber damit habe ich dann den ersten Schritt in ein paar Minuten ja schon erledigt.

    Und die Krankenkasse zahlt das anscheinend denn die haben nur gesagt das ich die 10 Euro mitbringen soll und die Krankenkassekarte.
     
    #20
    Maeuschen2010, 26 August 2009

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