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War es kontraproduktiv, "Lehrling" in "Azubi" umzubenennen?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Theresamaus, 21 Juli 2009.

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  1. Theresamaus
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    nicht angegeben
    Mein Vater spricht noch ganz normal von "Lehrlingen", während man im offiziellen Sprachgebrauch "Auszubildende (Azubi)" sagen soll. Diese Umbennung diente doch ursprünglich dazu, eine modernere, geschlechtsunabhängige Bezeichnung durchzusetzen wegen Gleichberechtigung und so?
    Aber viele weibliche Azubis bezeichnen sich selber als "Azubinchen". Damit wird doch der Geschlechterkontrast zu den männlichen Gegenstücken noch größer als bei "Lehrlingen" der Fall war. Findet ihr, dass es im nach hinein kontraproduktiv für die Gleichberechtigung war, die Bezeichnung "Azubi" einzuführen?
     
    #1
    Theresamaus, 21 Juli 2009
  2. User 44981
    User 44981 (29)
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    Namen sind Schall und Rauch!
    Ob es jetzt Lehrling oder Azubi heißt ist genau so egal wie die Frage, ob es jetzt Bundesanstalt oder Bundesagentur für Arbeit heißt... - Es ist und bleibt jeweils genau das Gleiche.

    Azubi und Lehrling sind für mich einfach völlig gleichwertige Begriffe mit gleicher Bedeutung. - In meinem Dialekt ist auch noch "Stift" gleichbedeutend mit den beiden andere Begriffen.

    Wobei Azubi ja zumindest auf dem Bau auch "Arsch zum Bier holen" heißt, was dann doch evtl. ein Nachteil der Umbenennung ist :grin:
     
    #3
    User 44981, 21 Juli 2009
  3. Garcon79
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    nicht angegeben
    Das ist nichts weiter als dummes Wortgeklingel, wie auch bei dem schon genannten Beispiel Bundesanstalt/-agentur. "Azubi" ist nichts weiter als ein idiotisches Kunstwort.
    Im übrigen IST "Lehrling" ja wohl ein geschlechtsneutrales Wort! Oder fällt jemandem dazu etwa eine weibliche Form ein? Die "Lehrlingin"???
     
    #4
    Garcon79, 22 Juli 2009
  4. CCFly
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    amen! solange man weiß, was der oder die tut, ist es doch völlig ohne belang, wie er oder sie heißt.
     
    #5
    CCFly, 22 Juli 2009
  5. Timea
    Timea (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Bei uns in der Schweiz hat man entweder einen Lehrling oder eine Lehrtochter, das kommt wahrscheinlich noch von früher, als man den Lehrling bei sich aufnahm und dieser für die Lehrzeit zur Familie gehörte. Diese zwei Begriffe sind bei uns jedoch schon die modernere Form, etwas älter aber in handwerklichen Berufen wird noch häufig der Begriff "Stift/Stiftin" gebraucht ( böse Zungen behaupten, das komme von "Kopflose Niete = Stift").

    Mir war und ist das egal, solange die Auszubildenden mit Respekt behandelt werden und nicht nur wie billige Arbeitspferde, mit denen man alles machen kann, dann bin ich auch gern ein Schtift.
     
    #6
    Timea, 22 Juli 2009

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