Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren
  • Tiffi
    Tiffi (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.091
    121
    0
    vergeben und glücklich
    1 September 2003
    #1

    War schon mal wer von euch zum Psychologen oder Psychotherapeuten wegen Sexproblemen?

    Ich habe in diesem Forum schon mehrmals angesprochen, dass ich schon lange keinen Sex mehr haben konnte, da ich nicht heiß werden kann und es somit logischer Weise weh tut.

    Mein Problem könnte eventuell daran liegen, dass ich vor 3 Jahren eine Abtreibung hatte und wollte nun von euch wissen, ob ihr auch schon wegen solcher oder ähnlicher Problemen bei solchen Spezialisten wart.

    Wenn möchte ich wissen, wie ihr diese gefunden habt, wie eure Meinung davor dazu und danach war, ob es euch was gebracht hat und wie es da so preismäßig so aussieht. Wenn euch dann noch was dazu einfällt, immer schreiben, schreiben...

    Danke,

    eure Tiffi
     
  • [sAtAnIc]vana
    Sehr bekannt hier
    5.561
    173
    2
    nicht angegeben
    1 September 2003
    #2
    Ich selbst war noch nicht dort..

    Ich weiss aber, dass wenn dieser Arzt dir bestätigt das es medizinisch notwendig ist, dass es teilweie von der Krankenkasse übernommen wird...

    Das es mit der abtreibung zusammenhängt kann ich mir schon vorstellen..

    Würde auch dort hingehen, wenn es nötig wäre..

    Mehr kann ich dazu leider nicht sagen.

    vana
     
  • nixangel
    Gast
    0
    1 September 2003
    #3
    psychologe

    Ich hatte das gleiche problem nach einer Abtreibung, mein Freund war sehr geduldig und nach einer zeit ging es wieder wie vorher.
    Meiner Meinung nach sind Liebe und Zärtlichkeit da besser als ein Psychologe.


    nixangel
     
  • Tiffi
    Tiffi (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    1.091
    121
    0
    vergeben und glücklich
    1 September 2003
    #4
    Re: psychologe

    Ich bekomme davon ja mehr als genug von meinem Freund. Wir verheimlichen uns so gesehen nichts. Wie lange hat es denn bei dir gedauert und was hat dich dazu gebracht, dass du wieder konntest? Oder hast du es nicht wirklich gemerkt?
     
  • nixangel
    Gast
    0
    3 September 2003
    #5
    gedauert

    4 wochen bis wir wieder sex gemacht haben und 3 monate bis es fast wieder so war wie früher.
    Ich habe mich glaube durch die Abtreibung verändert. Und bin enstehafter geworden. Ganz so unbefangen wie früher bin ich nicht mehr. Aber das sexuelle Empfinden ist wieder da.
    Die wochen nach dem Abbort waren echt heavy sowas möchte ich nicht mehr mitmachen. Körperlich war schnell alles ok nur die albträume waren schlimm und beim Sex auch beim Patting oder der 69 verkrampte ich völlig.
    Das dauerte wie gesagt 4 Wochen. Die ersten Orgasmus hatte ich dann so 3 monate später beim 69. Von da an wurde es von mal zumal besser.
    Im Zweifel würde ich den Arzt fragen
     
  • Bea
    Bea (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.315
    121
    0
    vergeben und glücklich
    4 September 2003
    #6
    Ich war mal bei einem Psychologen, allerdings nicht wegen Sexproblemen, sondern weil ich von der kompletten Jahrgangsstufe damals ausgeschlossen wurde und das ziemlich an meiner Psyche gekratzt hat... Ich bin auch nicht freiwillig hin sondern von meiner Mutter zu "einem speziellen Arzt" geschleppt worden, der sich dann als Psychologe rausgestellt hat... War halt so, dass ich immer häufiger zu Krankheiten geneigt hab usw. (früher konnte ich im T-Shirt im Schnee rumlaufen und bin gesund geblieben und dann hab ich schon eine Erkältung bekommen, wenn ich nur daran gedacht hab, weniger als drei Schichten anzuziehen!)

    Bea
     
  • Tiffi
    Tiffi (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    1.091
    121
    0
    vergeben und glücklich
    4 September 2003
    #7
    Was jetzt nur eben gut wäre, wenn du erzählen könntest, ob es dir was gebracht hat und wie die ganze Sache abgelaufen ist beim Arzt.
     
  • Bea
    Bea (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.315
    121
    0
    vergeben und glücklich
    4 September 2003
    #8
    Gebracht? Nö, eigentlich nicht... Der hat nur festgestellt, dass ich ein "ganz normales Kind" bin, dass höchstens "etwas früh entwickelt" ist...

    Abgelaufen *hm*

    Nunja.. Links von mir saß meine Schwester, rechts von mir meine Mutter und wieder rechts daneben mein Vater. Der Psychologe hat die ganze Zeit irgendwelche Fragen gestellt, mehr an meine Eltern als an mich... Einmal kam die Frage, ob meine Mutter meinen Vater noch liebt (hat lange überlegt, dann aber "ja" gesagt). Das ist eigentlich auch die einzige Frage, an die ich mich erinnere... Und dass er ein paar Sachen gefragt hat, die ich lieber vor meiner Schwester geheim gehalten hätte... Aber ging ja nicht (sie hat's wohl schon wieder vergessen)...

    Was letztendlich bei mir geholfen: Mein Freund! Er war nämlich der erste, der mir das Gefühl gegeben hat "Mensch, lass dich nciht so hängen, du bist wie du bist und du bist toll so. Lass die doch reden, die sind alle doof" - und das hat mir irgendwo den Mut gegeben aus meiner kleinen eigenen Welt, die ich mir geschaffen hatte (so ähnlich wie eine Seifenblase) auszubrechen und mich der Realität zu stellen. Und seitdem (war vor etwa 1,5 Jahren) gehts langsam aufwärts mit mir...


    Ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen ;-)
    Bea
     
  • MooonLight
    Sehr bekannt hier
    5.120
    173
    2
    nicht angegeben
    4 September 2003
    #9
    Das hat mir auch sehr geholfen, meine Situation war/ist nämlich irgendwo ähnlich gewesen. Menschen, die zu einem stehen und die einem helfen können daher sicher viel bewirken.
    Allerdings wahrscheinlich auch nicht immer.

    Wenn das alles ziemlich 'tief' sitzt, kann es vielleicht nur ein Experte.. wobei ich trotzdem nie zu einem gehen würde.
     
  • Tiffi
    Tiffi (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    1.091
    121
    0
    vergeben und glücklich
    5 September 2003
    #10
    Was würdest du denn dann in meiner Situation machen?
     
  • Kanaldeckeldieb
    Verbringt hier viel Zeit
    943
    101
    0
    nicht angegeben
    5 September 2003
    #11
    abwarten, Tee trinken und hoffen das die Natur alles regelt... :smile:

    Zeugt wohl mehr von Trotz als von von Intelligenz.
     
  • Die Kleine
    Gast
    0
    5 September 2003
    #12
    Also ich war schon mal wegen eines "sexuellen Problems" bei einem Psychologen. Bin damals zu Profamilia gegangen. War tierisch nervös vorher, hat sich dort aber schnell gelegt, weil die Frau dort supernett war. Übrigens konnte ich mir vorher aussuchen, ob ich mit einem Mann oder einer Frau reden wollte.
    Tja, dann haben wir ne ganze Weile geredet, sie hat mir auch Tipps gegeben, wie mir mein Freund mithelfen kann und nach einer Woche war das Problem verschwunden.
    Ach ja, gekostet hat es nichts, weil die erste Beratung bei Profa umsonst ist.
    Ansonsten würd ich sagen, ich würds immer wieder so machen. Ist ja nun wirklich nicht so, dass man immer gleich ne Macke haben muss, wenn man zum Psychologen geht.
    Mir jedenfalls hats was gebracht.

    Die Kleine
    :engel:
     
  • sexyangel
    Gast
    0
    6 September 2003
    #13
    ne freundin von mir war ne ganze weile bei ner psychologin in behandlung. okay war noch n bissle krasseres problem wie bei dir, die is von nem typ vergewaltigt worden und damit einfach net allein fertig geworden... :hmm:

    jednfalls hat die am anfang psychologe immer irgendwie mit klapsmühle in verbindung gebracht und so, und gemeint so sehr hat sie ja wohl net einen an der waffel dass man sie schon einliefern muss... irgendwann hat sies dann aber eingesehen das des quatsch is so zu denken, und is hin und das hat ihr voll viel gebracht! sie hat gemeint dass sies ohne ihre psychologin nie geschafft hätt nem typ wieder so vertrauen zu können dass sie mit ihm sex haben kann und es ihr sogar gefällt. hat zwar fast 2 jahre gedauert, aber ich glaub sie is jetz echt richtig drüber hinweg. kann jetz au ganz locker über das thema reden, das konnt sie lange zeit überhaupt net und sie hat jetz sogar richtig spass am sex

    weiss jetz net ob man das mit deinem fall vergleichen kann, aber sie hätt vorher nie gedacht dass ein psychologe so viel bewirken kann, und jetzt will sie selber psychologie studieren... :smile:
     
  • president
    Verbringt hier viel Zeit
    694
    101
    0
    nicht angegeben
    6 September 2003
    #14
    es gibt gewisse dinge, die wir selbst nicht lösen können. aus falscher scham auf professionelle hilfe zu verzichten ist dann sicher falsch. meine ex hat einige üble dinge mitgemacht in ihrem leben - vor unserer beziehung. schlussendlich hat das unsere beziehung gekostet. man kann nicht alles unter den teppich kehren und hoffen, dass es dann schon "irgendwie" gut wird. es kommt alles irgendwann wieder hoch und haut dich dann mit doppelter wucht um.

    wenn du alleine nicht klar kommst: nimm professionelle hilfe in anspruch und keine "psychoanalytischen" freunde. meine ex ist heute ein wrack. ich wünschte ich hätte früher reagiert und sie zu ihrem glück "gezwungen" (was zwar auch nichts gebracht hätte, weil sie selbst den kleinsten hilfeversuch abgeblockt hat).

    viel glück!
     
  • Angelina
    Gast
    0
    6 September 2003
    #15
    Hi,

    ich musste auch schon zu nem Psychologen.
    Früher dachte ich auch immer,
    oh gott, so schlimm isses doch gar nicht um dich.
    Wieso kriegste das denn nicht alleine hin?
    Und hab mir sämtliche Vorwürfe gemacht.
    Mittlerweile bin ich froh.

    Ein Psychologe hat ganz andere Auffassungsfähigkeiten.
    Er sagt nicht bei allem Ja und Amen,
    hällt dir auch vor, was du falsch machst
    und redet offen mit dir über dein Problem.
    Er gibt dir Ratschläge, bringt Ideen, versucht manchmal sogar ein Programm mit dir aufzustellen... er bringt dich sozusagen auf den richtigen Weg - laufen musst du aber alleine.
    Wenn du nicht mithilfst, wenn du nicht möchtest,
    dass alles besser wird, dann kann der Psychologe noch so viel machen, es wird nix bringen.

    Die einzelnen Stunden sehen so aus,
    zuerst einmal findet sozusagen ein ERSTGESRPÄCH statt.
    Dort kannst du deinen Therapeuten oder Psychologen kennen lernen und am Ende der Stunde kannst du dich dann Entscheiden ob du dem vertrauen kannst oder dich lieber an jemand anderen wendest. Klar ist es Anfangs nicht leicht über seine Probs zu sprechen, aber auch das kommt mir der Zeit ganz alleine, denn der Psychologe vermittelt dir schon das Gefühl das du ihm Vertrauen kannst und keine Angst haben brauchst. Normalerweise sind da auch KEINE ELTERN dabei, denn dann kann man ja auch gar nicht zu 100& seine Probleme äußern.
    Wenn du der Behandlung zustimmtst bekommst du Anfangs einen Bogen mit,
    den du ausfüllen musst.
    Wenn irgendwelche Fragen dir blöd vorkommen oder du nicht beantworten möchtest, kannst du dies auch sein lassen.
    Damit kann dein Psychologe aber schon erkennen,
    was mit dir los ist, was dir Schwierigkeiten bereitet, worauf er am meisten eingehen muss. Die nächste Stunde fängt dann ganz harmlos an... du redest erstmal was dich bedrückt und er/sie wird dir einiges dazu zu sagen haben. Dir helfen und dir beipflichten. Vielleicht auch deiner Fehler bewusst machen.. die du machst.

    Im Endeffekt spielt es eine wichtige Rolle, ob es der richtige Therapeut für dich ist bzw. die richtige Therapeutin.
    Manchmal muss man lange suchen bis man jemanden findet, der einem helfen kann. Manchmal hat man Glück! :smile:

    Ich denke das man mit einem Psychologen oder Therapeuten Probleme viel besser in den Griff bekommen kann - Psychische zumindest.

    Bye
     
  • Kanaldeckeldieb
    Verbringt hier viel Zeit
    943
    101
    0
    nicht angegeben
    6 September 2003
    #16
    @president

    ACK... (mal wieder *g*)

    Wegsehen war schon immer einfacher.
     

  • jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
    die Fummelkiste