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Warum gehe ich überhaupt zum Endokrinologen (Hashi)?!

Dieses Thema im Forum "Lifestyle & Sport" wurde erstellt von User 15352, 9 August 2010.

  1. User 15352
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    Sorry für den wenig aussagekräftigen Titel, aber ich bin gerade etwas...verwirrt :hmm:.

    Zur Vorgeschichte: Ich hab Hashi (seit 1,5 Jahren diagnostiziert) und bin - laut Hausärztin - korrekt eingestellt (nehme seit ca. 9 Monaten 68,5 Thyroxin), fühle mich aber nicht großartig anders als vorher :confused:. Da man ja von allen Seiten hört, dass man zur korrekten Einstellung lieber zum Endokrinologen gehen sollte, bin ich also vor einem Monat dorthin gedackelt. Der Kerl wirkte auch recht kompetent und hat mir ewig viel Blut abgenommen, um noch diverse andere Dinge abzuchecken. Dann hieß es, das Ergebnis sei in einer Woche da und man werde mich anrufen, um einen Termin für die Besprechung zu vereinbaren. Soweit, so gut.

    Als nach 2 Wochen immer noch kein Anruf kam, hab ich in der Praxis vorbeigeschaut (ans Telefon ging niemand ran :rolleyes:) und da hieß es plötzlich: "Wie eine Woche?! Das dauert normalerweise vier Wochen! ...Ah, ich sehe hier gerade, dass "eilt" darunter steht. Nun gut, wurde wahrscheinlich übersehen. Fragen Sie doch in zwei Wochen mal bei ihrem Hausarzt nach, dem schicken wir das Ergebnis zu..."

    Ähm, ja :ratlos:.

    Ich also heute angerufen, die Hausärztin hat aber nichts bekommen. Daraufhin habe ich bei der Endokinologie angerufen, dort hieß es, sie hätten die Ergebnisse bereits Ende Juli verschickt. Tja, ist wohl aus ominösen Gründen nicht angekommen :hmm:. Jedenfalls wurde es jetzt gefaxt und die Sprechstundenhilfe der Hausärztin meinte dann zu mir, dass ich Genaueres mit der Hausärztin besprechen könne, nur so viel: "Nehmen Sie weiter ihr 75er Thyroxin und dann sollte eine Magenspiegelung gemacht werden."

    Hööö?
    Erstens nehme ich keine 75 (was ich ihr auch mitteilte, woraufhin sie verwirrt war und meinte, das könne nicht sein :rolleyes:) und zweitens habe ich bereits vor 3 Jahren eine Magenspiegelung durchführen lassen - ohne nennenswerten Befund. Ich verstehe auch gar nicht, WARUM ich diese Spiegelung jetzt machen soll, das wurde mir nicht verraten. Ich habe jetzt also einen Termin bei der Hausärztin.

    Aber warum gehe ich dann überhaupt zum Endokrinologen? Damit er mir Blut abnimmt, aber die Hausärztin, die davon ja nicht sooo die Ahnung hat, alles auswertet und mir was verordnet (resp. nicht verordnet)? Echt, ich kapier's nicht. Ist das so Usus oder hab ich mal wieder nur Pech?
     
    #1
    User 15352, 9 August 2010
  2. Aily
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    Nein, du hast kein Pech, das gesundheitssystem ist einfach nur bescheiden...
     
    #2
    Aily, 9 August 2010
  3. aiks
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    Es ist nicht das Gesundheitssystem. Es gibt einfach sehr, sehr viele Ärzte, die schon so vom Alltag überrannt sind, dass sie sich nicht mehr für einzelne Fälle interessieren.

    Ich hab auch eine Krankheit und merke bei sehr vielen Arztbesuchen, dass sich die Ärzte grad mal die Diagnose angeschaut haben und mir dann neunmal klug daherkommen. Die sind einfach nicht mehr interessiert, für die bist du kein spezieller Fall, es interessiert nicht welche Untersuchungen du schon gehabt hast, du bist einfach nur eine Krankheit und dementsprechend fahren sie ihr Schema ab. Z.B. kommen mir die Ärzte im hiesigen Krankenhaus jedes Mal wenn ich dort bin mit dem Bluttest, ob das was ich hab genetischen Ursprung hab und lauter so ein Blödsinn.

    Da musst du einfach einen Arzt finden, der dir auch zuhört und die Vorgeschichten seiner Patienten liest. Da gibt es einfach riiesige Unterschiede.
     
    #3
    aiks, 9 August 2010
  4. User 20976
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    Seltsame Praktiken in dieser Praxis... Ich würde schon auf Pech tippen - und vermutlich einfach erneut um einen Termin beim Endokrinologen selbst bitten, da Deine Hausärztin in Sachen Hashimoto eben keine Expertin ist und Du deswegen zum Facharzt willst, um die Ergebnisse mit ihm zu besprechen.

    Ist gesichert, dass keine Ergebnisse oder Daten vertauscht wurden? Ist Dein Name häufig oder eher selten? Ich hab schon erlebt, dass eine Ärztin mit mir über Befunde meiner Sonographie sprechen wollte - nur hatte ich gar keine Sonographie, wozu auch, hab ja keine Schilddrüse ;-). Sie war irritiert - und meinte dann: "Ich nehme an, sie sind nicht 1956 geboren..." - "Scharf beobachtet." Sie hatte Akten einer anderen Patientin gleichen Namens mit demselben Geburtstagsdatum (nur eben 20 Jahre älter...). Das war in einer Hausarztpraxis.
     
    #4
    User 20976, 9 August 2010
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  5. User 15352
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    Ich verstehe halt nur nicht, warum der Endokrinologe von sich aus sagt, dass ich einen Termin bei ihm habe, die Sprechstundennudel aber was ganz anderes behauptet :ratlos:. Und warum dann der Hausärztin, die scheinbar eh keinen Bock hat resp. keine Zeit dann noch der Termin mit mir aufgedrückt wird :hmm:.

    Off-Topic:
    Und es ist ja nicht so, dass dies ein Einzelfall wäre - bei Orthopäden und Frauenärzten habe ich noch viel wüstere Dinge erlebt. Da frage ich mich manchmal echt, wie diese Leute ihre Approbation bekommen haben :confused:. Aber gut, das ist ein anderes Thema...
     
    #5
    User 15352, 9 August 2010
  6. User 52655
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    Der Besuch beim Endokrinologen hat mir damals auch nicht viel gebracht. Sinnvoller fand ich den Termin beim Radiologen. Der hat auch alle relevanten SD-Werte gemessen, sowie einen Ultraschall und ein Szinti gemacht. Wäre vielleicht nochmal eine Möglichkeit.

    Letztendlich musste ich aber auch einmal den Hausarzt wechseln, weil meine Hausärztin sich bei 100 Mikrogramm nicht traute, die Dosierung weiter zu erhöhen. Nach endlosem Hin und Her habe ich dann den Arzt gewechselt, bin mittlerweile bei 150 und mir gehts gut damit.
    Also wenn du deine Hausärztin da nicht für kompetent genug hältst (und wenn sie nichtmal deine Dosierung weiß, spricht einiges dafür), such dir jemand anderen.

    Inwiefern fühlst du dich denn nicht anders, als vorher, also welche Symptome hattest/hast du?
     
    #6
    User 52655, 9 August 2010
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  7. User 15352
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    Ich wollte morgen mal dort vorbeischauen und um einen Termin bitten. Nur musste ich auf den letzten 3 Monate warten und ich hab keine Lust, für die Besprechung eines wichtigen Befundes ebenso lange warten zu müssen - zumal ich dann wahrscheinlich gar nicht mehr hier wohnen werde...

    Mein Name ist in seiner Form einzigartig :grin:, den Nachnamen gibt es so sogar nur in meiner Familie. Es kann höchstens sein, dass die Hausärztin gedacht hat, es ginge um meine Mutter (diese nimmt nämlich 75er Thyroxin), was als im Klartext heißen soll, dass ich meine bisherige Dosierung beibehalten soll. Dann ist aber immer noch nicht geklärt, warum ich mich genauso schlecht/gut fühle, wie vor der Thyroxineinnahme vor 1,5 Jahren. Das ergibt doch keinen Sinn. Auf 75 war ich mal kurze Zeit eingestellt, aber da wurde ich total hyperaktiv :confused:. Trotzdem fühle ich mich schlapp, schwach, müde, konzentrationslos, etc. und das Gewicht stört resp. beunruhigt mich zusätzlich.
     
    #7
    User 15352, 9 August 2010
  8. Zwergenfrau
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    Kannst du dir einen Telefontermin beim Endokrinologen geben lassen? Damit du ihn persönlich ans Telefon bekommen kannst und die Situation erklären kannst? Deine Hausärztin hat dich ja schließlich nicht umsonst überwiesen und mit Hashi gehört man in die Hände eines Experten.
    Ich finde es eine Frechheit, auf die Ergebnisse vier Wochen warten zu müssen. Ich bekomme meinen Befund nach zwei-drei Tagen am Telefon in Kurzform, um die Dosis sofort neu einstellen zu können. Der eigentliche Bericht dann ein paar Tage später per Post.

    Hast du deinen Eisenspiegel mit untersuchen lassen? Ich habe das Vergnügen eines anhaltenden bzw. immer wiederkehrenden Eisenmangels, weshalb ich zu den SD-Tabletten noch so Eisen-Saft bzw. Dragees schlucken darf.
     
    #8
    Zwergenfrau, 9 August 2010
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  9. User 15352
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    Die Hausärztin hat mich ja nicht überwiesen - sie ist schließlich der Meinung, eine Expertin in jedem Gebiet zu sein :zwinker:.
    Das mit dem Telefontermin wäre in der Tat eine gute Idee, das werde ich morgen versuchen :smile:.

    Es wurde ja nicht nur wegen des Hashi getestet, sondern noch zig andere Werte (insgesamt ca. 8), Eisen wurde auch getestet, aber da die Dame am Telefon dazu nichts gesagt hat, gehe ich davon aus, dass der Wert okay war. Ich hatte zwar lange Zeit mit Eisenmangel zu kämpfen (auch, weil mein Zyklus so kurz ist [1]), aber seitdem ich vermehrt Fleisch esse, ist er wohl im Normalbereich.

    [1] Gerade wegen des Zyklus war der Endo auch stutzig unddaher wundert es mich, dass in der "Kurzfassung" am Telefon nicht mehr die Rede davon war. Und die HÄ wird davon wohl gar nichts wissen, die dreht mir dann nur (wieder) die Pille an :rolleyes:.
     
    #9
    User 15352, 9 August 2010
  10. User 20976
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    Ja, einen Telefontermin hätte ich jetzt auch empfohlen. Bei meinem Endokrinologen gabs eigens eine Telefonsprechstunde (mit Terminvergabe), mit dem habe ich dann auch die Befunde besprochen. Da würde ich in der Praxis schon noch mal nachhaken und freundlich, aber nachdrücklich darauf bestehen, die Befunde zu besprechen, darauf verweisen, dass Du auf den Termin lange gewartet hast und nicht ohne Grund zum Facharzt willst.

    Hatte ich Dir das Forum des SD-Selbsthilfeverbandes schon empfohlen?
    Schilddrüsenbundesverband - Die Schmetterlinge e. V. | Hashimoto Thyreoiditis (Erwachsene)

    Ich würde bei der Praxis von gar nichts ausgehen, sondern konkret fragen, welche Befunde es für alle untersuchten Werte gab, und darum bitten, Dir eine Abschrift zukommen zu lassen - inklusive der Angabe der Werte, die beim durchführenden Labor die Spanne der Standardwerte sind.
     
    #10
    User 20976, 9 August 2010
  11. Zwergenfrau
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    Keine Ahnung, wie du versichert bist und ob du die Überweisung zwangsweise brauchst. Aber wenn du mit deinem Zyklus eh Probleme hast, kann dich doch bestimmt auch der FA dorthin überweisen?!

    Bei meinen großen, halbjährlichen Checks werden mehr als acht Werte bestimmt (ich kann auf alles testen lassen, was ich will) - und trotzdem dauert es keine vier Wochen. Fünf Arbeitstage, aber garantiert nicht mehr. Bei den kleinen Untersuchungen habe ich die Werte deutlich schneller. Deshalb: freundlich, aber bestimmt auf eine schnelle Bearbeitung, Terminvergabe und Besprechung bestehen!

    Drück dir die Daumen!

    By the way... wie sieht's mit Selen aus? Nimmst du da etwas zur Unterstützung?
     
    #11
    Zwergenfrau, 9 August 2010
  12. User 15352
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    Direkt Probleme sind es ja nicht. Er ist halt nur scheinbar - statistisch gesehen - zu oft und zu lang :hmm:. Und überwiesen wurde ich dieses Quartal ja schon, das ist kein Problem mehr :zwinker:.


    Lass mich raten: Du bist privat versichert :grin:?

    Danke Dir :smile:.

    Die Hausärztin meinte, das sei Quatsch :ratlos: und beim Endo wollte ich es eigentlich nochmal in dem (eigentlich stattfindenen) Gespräch erfragen. Bisher nehme ich noch nichts.
     
    #12
    User 15352, 9 August 2010
  13. User 20579
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    Such dir neue Ärzte, und zwar beide! :zwinker:

    Es ist eine Rennerei mit dem Schilddrüsenmist, erst Recht, weil einen niemand so richtig ernst nimmt, Hashi kennen alle nur ein bisschen und ich mit meiner gar nicht vorhandenen Schilddrüse bin beim ersten Besuch spannend, da exotisch und dann nie wieder.

    Ich habe auch schon lustige Ärzte hinter mir. Ich merke zügig, wenn meine Werte nicht stimmen und wenn dann kommt "Ihre Werte stimmen nicht" "Ich weiß" und die Antwort kommt "Das KÖNNEN sie nicht wissen, das spüren sie nicht" dann könnte ich schon die Wände hochgehen. Der erste Endokrinologe bei dem ich war, hielt mich für einen gestörten Hypochonder und wurde wütend, weil bei mir nichts zu röntgen ist. Da wartete ich auch 2 Wochen auf Werte, damit der Herr dann 3 Wochen im Urlaub war und ich also 5 Wochen auf meien Ergebnisse wartete.
    Der zweite hält mir Vorträge, dass ich meine Schilddrüsentabletten nicht zum Abnehmen missbrauchen soll, weil ich erwähnte, dass ich dauernd an Gewicht zunehme und es mich wundert. Als ich ihm sagte, dass meine Menstruation bereits 2 Monate nach Dosiserhöhung besser verläuft, erzählte er mir, dass wären rein subjektive Eindrücke, das könne ich nicht beurteilen. Das nächste Mal frage ich ihn, ob er meine Gebärmutter kennt :zwinker: Immerhin ist er als Mann und mit Schilddrüse geboren - weiß aber, was ich spüre? Nach 25 Jahren ohne Schilddrüse bin ich sensibel genug, um Kleinigkeiten zügig zu spüren - und ich weiß, wenn was nicht stimmt.

    Mein Wert ging innerhalb von 2 Jahren von 0,5 auf 4,6 und meine Hausärztin hatte dazu nicht mehr zu sagen als "Ja wenn es ihnen gut geht?!" Mir ging es natürlich NICHT gut, sonst wäre ich nicht dagewesen :zwinker:

    Also, da ich da keinem mehr traue, lautet meine Devise: Neue Ärzte suchen, bis einer dabei ist, der echtes Interesse zeigt. Weiterhin: Lass dir deine Werte geben und vergleiche sie selbst in einschlägigen Foren. Das ersetzt den Weg zum Arzt nicht, aber es kann eine Richtlinie sein. Vor allen Dingen würde ich die Werte bei jeder Blutentnahme abheften, dann kannst du selbst Veränderungen besser beobachten.

    Ich weiß nicht, wo du wohnst, aber sofern es nicht das letzte Kaff ist, würde ich mir neue Ärzte suchen. Radiologen sind für Hashi wohl besser als Endokrinologen, sagen mir zumindest meine Bekannten mit Hashi :zwinker:

    Neben Selen nimmt eine Freundin von mir auch noch diverse Vitamine und Mineralstoffe, die würde ich auch alle mal checken.

    Sorry, dass es so lang geworden ist, aber bei dem Thema werde ich auch wieder ein bisschen wütend :zwinker: Man muss aber lernen, sich durchzusetzen - als mein Endo neulich anfing mit "Wir müssten die Dosis nochmal ändern" habe ich ihm gesagt, dass ICH die Dosis jedenfalls nicht ändere, weil es mir seit 3 Jahren erstmals gut geht, ich klar denken kann und morgens von selbst aufwache. Da hat er doof geguckt, aber ich "durfte" die Dosis behalten. Ich hab echt keinen Nerv mehr, darum zu "kämpfen" - es ist so anstrengend - und meine Hausärztin sagt zu "Gewichtszunahme, Müdigkeit und Antriebslosigkeit" nur "Haben wir doch alle"....:rolleyes:
     
    #13
    User 20579, 9 August 2010
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  14. User 15352
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    Das Problem ist, dass ich hier (hoffentlich) nicht mehr allzu lange wohnen werde und da man frühestens in 3 Monaten Termine bekommt, gestaltet sich das als eher schwierig :hmm:. Noch dazu gilt die Endo-Praxis, in der ich war, als führend auf ihrem Gebiet - aber langsam habe ich wirklich das Gefühl, dass diese Stadt hier nur so vor inkompetenten Ärzten wimmelt :ratlos:! Als ich noch in München gewohnt habe, hatte ich fast ausschließlich nette und kompetente Ärzte...

    Meine frühere HÄ hat mir die Werte auch immer mitgegeben, die jetzige hat mir jedoch nicht einmal den Wert des letzten (im Oktober-) Ergebnisses verraten, geschweige denn einen Ausdruck mitgegeben. "Das brauchen Sie nicht zu wissen..." - äh, doch?!

    Meist komme ich mir richtig blöd vor, weil ich mich bevormundet und gegängelt fühle. Und Ahnung habe ich ja als Laie ohnehin nicht :rolleyes:...

    Wie gesagt: Außer der kurzzeitigen Hyperaktivität merke ich zwischen vor der Thyroxingabe und jetzt keinen Unterschied: Ich bin nachwievor permanent müde (unter 9 Stunden Schlaf geht nichts!), unkonzentriert hoch 10, dabei gleichzeitig ruhelos, etc. pp. Ich könnte jetzt tausend Dinge aufzählen :grin:. Aber wer weiß, ob das nur von der Schilddrüse kommt?

    Off-Topic:
    Noch dazu die Sache mit dem Gewicht. Es macht mich einfach extrem unglücklich, deswegen belächelt und "Sie haben ja echt ein Luxusproblem - ich hätte gerne Ihre Figur!" (O-Ton die letzte Hausärztin :ratlos:!) oder aber: "Essen Sie halt ein Croissant mehr pro Tag, dann wird das schon..." zu hören oder gar: "Essen Sie halt überhaupt mal was + Notiz *Verdacht auf Anorexie*" (das durfte ich dann per Zufall auf einer Überweisung lesen - gesagt hat mir die betreffende Dame von ihrer "Diagnose" nichts :hmm:).


    Ein Kaff ist es nicht, aber besonders viele Ärzte scheint es trotzdem nicht zu geben :ratlos:...

    Ich meine, das wurde jetzt auch mitgecheckt.


    Du sagst es :knuddel:.
    Aber so langsam geht mir halt auch die Kraft aus, wenn ich von Augenarzt zu Orthopäde zu Gynäkologe zu Hausarzt zu Endokrinologe dackel und mir eigentlich keiner so recht weiterhelfen kann...
     
    #14
    User 15352, 10 August 2010
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    Du hast ein Recht auf die Laborwerte etc. - das würde ich schlicht verlangen. Es gibt keinen Anspruch auf eine Kopie der "persönlichen Aufzeichnungen" des Arztes, aber Untersuchungsergebnisse und Laborwerte darf man selbstverständlich mitnehmen. Muss man ggf. denen nur selbstbewusst verklickern.

    So etwas wie "Verdacht auf Anorexie" auf die Überweisung zu schreiben, ohne darüber mit dem Patienten geredet zu haben, ist schon seltsam - glaubt der Arzt, man liest sich nicht durch, was auf der Überweisung steht?!

    Mach Dir klar, dass Du kein Bittsteller bist. Bisschen fordernder werden - deswegen muss man nicht unhöflich werden, aber nicht so schnell abwimmeln lassen. Nicht immer einfach, klar. Statt Resignation Revolution! :zwinker:
     
    #15
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  16. User 20579
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    Ja, ich würde es auch auf drauf ankommen lassen. Ich sage inzwischen einfach: So, ich hätte dann gerne noch einmal meine Werte für meine Unterlagen. Oder ich sage der Sprechstundenhilfe, dass sie mir die bereitlegen soll.

    Komischerweise ist das bei einer klaren Aufforderung kein Problem. Das finde ich auch wichtig. Ein gesunder TSH soll zwischen 0,5 und 2,5 liegen - aber manche arbeiten noch mit einem Wert von 4. Wobei es bei dir ja nun eher nach Überfunktion klingt, als nach Unterfunktion - denn die macht ja auch wieder müde, wenn der Körper dauernd Schnelldurchlauf spielt. Die meisten Ärzte gucken nur, ob es irgendwo im Rahmen liegt - dass es aber auch sowas wie Wohlfühlwerte gibt, glauben oder wissen sie nicht. Und daher sind die Werte wichtig, denn er kann im Zweifel auch einem selbst was erklären.

    Ich kann mir aber auch denken, dass das z.T. zum Krankheitsverlauf von Hashi dazugehört - ich kenne leider nienamden, dem es trotzdem gut geht. Eine Freundin von mir ist auch recht schlank mit Hang zum Untergewicht, sie nimmt bei einer kleinsten Veränderung ihrer Hashi-Erkrankung sofort kiloweise ab - und fühlt sich damit nicht gut. Sie senkt dann eher die Dosierung, als sie zu erhöhen.

    Ach nee, nervig ist es in jede Richtung. Ich saß auch schon mit meinem Untergewicht beim Arzt (vor ein paar Jahren :zwinker:): "Übergeben Sie sich nach dem Essen?" "Haben sie Fressattacken?" "Essen sie überhaupt??" Nein? Nein? JA!? ... "Hm, dann weiß ich auch nicht....

    Hast du denn noch andere Probleme? Bei mir hat die Schilddrüse im letzten Jahr auch zu trockenen Augen geführt und mein Gynäkologe wollte wg. meiner Regelbeschwerden eine Bauchspiegelung machen. Toll, dass mit der neuen Dosierung alles besser wurde- und toll, dass man das merkte, bevor ich auf dem OP-Tisch lag. :rolleyes:
    Der Augenarzt war toll. Der hat mir mehr von der SD erklärt, als alle Vorgänger. Leider war es eben auch "nur" der Augenarzt, den ich hätte ich gerne für alles gehabt :zwinker:

    Edit: Ich rufe gerade meinen Hausarzt an, weil ich die Pille abgesetzt habe und wissen möchte, ob die Werte noch stimmen. "Haben sie ihre Medikamente denn genommen?" [Ich HABE keine SD und ich nehme 175er - sie nicht zu nehmen, wäre schon arg dumm ^^]... "Ja sollen wir denn auch einen Ultraschall machen?" Ich hab nur gesagt, dass ich nicht glaube, dass sich das lohnen würde, wenn da nichts ist... Arghs. Ich bin seit Jahren bei dem Arzt und dann wieder sowas :zwinker: Ist es denn zuviel verlangt, dass die zumindest mal gucken, wer man ist? Vor allen Dingen war das jetzt NACH Rücksprache mit der Ärztin. Wenigstens sind die sonst nett.
     
    #16
    User 20579, 10 August 2010
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  17. User 15352
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    Ich glaube, mein Erstwert lag bei 2,8 - also gar nicht soo weit über normal. Bei der Messung vor einem Jahr war er dann plötzlich bei 0,14 (75er Thyroxin) und seit meiner 68,5er-Dosierung weiß ich lediglich, dass er im Normbereich liegt :hmm:.

    Nee, also es ist definitiv ne Unterfunktion - sonst würde ich ja auch kein Thyroxin nehmen. Mit 0,14 war ich ja total überdreht und glaube daher zu wissen, wie sich ne Überfunktion anfühlt. Ich war jedenfalls viel wacher und fröhlicher, dafür jedoch noch zappeliger und habe wie ein Wasserfall geschwallt :hmm: :grin:.

    Tolle Aussichten :hmm:.
    Ich bilde mir zumindest ein, seit dem Thyroxin zumindest 2 Kilo fest zugenommen zu haben. Ist immer noch zu wenig und ich hätte gerne ne 5 vorne stehen, aber immerhin wiege ich mehr als letzten Sommer (zumindest sind mir viele Klamotten von damals zu eng :grin:)...

    :ratlos:
    Eben, da wird einem irgendwie nicht großartig geholfen. "Essen Sie einfach mehr Schokolade" hat auch mal ein Arzt geraten :hmm:...

    Off-Topic:

    Ja, die Augen sind bei mir auch knochentrocken. Seit Mai (als ich den schwerwiegenden Fehler beging, mir mal Strähnchen zu machen [vom Friseur wohl gemerkt! Und auchnoch mit Ökofarben :grin:!], ist das linke Auge dauergerötet - Kontaktlinsen oder gar Mascara kann ich knicken :geknickt:. Mein Augenarzt ist eigentlich auch ein ganz netter (nur sein Kollege eher weniger :rolleyes:), aber weder Kortison noch Omega-3-Kapseln, etc. pp. haben geholfen. Derzeit nehme ich 3x täglich Hylo Care-Tropfen und reinige den Lidrand mit einer schweineteuren Emulsion. Aber auf Dauer ist das auch keine (finanzielle) Lösung :hmm:. Ich hab jetzt nen Termin bei der Augenklink - allerdings erst Ende September - obwohl ich im Juli dort angerufen habe :ratlos:.

    Gynäkologisch habe ich auch diverse Zimperlein (zu dünne und empfindliche Schleimhäute, etc.), gegen die bisher aber auch keiner der zahlreichen Gyns was ausrichten konnte. Dazu noch die Sache mit den Gelenken - ich komme mir derzeit echt vor wie der letzte Krüppel. Lebensqualität = null...

    Ich bin wohl manchmal echt zu schüchtern resp. lass mich zu schnell einschüchtern :hmm:...

    I'll try :grin:!
     
    #17
    User 15352, 10 August 2010
  18. User 50283
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    Hey Daylight,
    hab gerade mal meine ebenfalls hashigeplagte Freundin befragt und sie meinte, dass es Endokrinologen gäbe, die sich auf Schilddrüsenkram spezialisiert hätten. Außerdem war sie schon bei Radiologen, die ihr weiterhelfen konnten.
    Sie meinte außerdem, dass man in ner größeren Klinik im Normalfall ihrer Erfahrung nach besser aufgehoben sei als bei einzelnen niedergelassenen Ärzten, die hätten da auch gleich alles an Gerätschaften parat.
    Ich habe mitbekommen, dass sie damals viele Ärzte auch überhaupt nicht ernst genommen haben. Sie konnte häufiger umkippen, 10 Liter Wasser am Tag trinken (wollte ihr auch keiner glauben, alle hielten das für Übertreibung - dabei haben wir die leeren Flaschen gezählt), sich komisch fühlen oder einfach nur durchschlafen und niemand hat sich die Zeit genommen, da mal näher nachzuforschen.
    Letztendlich wurde sie nach einem ewigen Marathon und vielen versäumten Wochen in der Uni doch noch richtig eingestellt und seither gehts ihr gut. Lass dich nicht entmutigen.
     
    #18
    User 50283, 10 August 2010
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  19. User 15352
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    Danke Dir für Deine Antwort :smile:!

    Ja, das ist mein derzeitiger Endo auch - nur kriege ich ihn einfach nicht ans Telefon :hmm:. Gut, muss ich wohl morgen mal persönlich vorbeischauen...


    Da war ich nur zu Beginn zum Schallen. Mh, wär vielleicht einen Versuch wert...
     
    #19
    User 15352, 10 August 2010
  20. Zwergenfrau
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    Mir hilft es auch nicht so sehr, aber ich kenne einige, bei denen Selen wahre Wunder bewirkt hat.

    Hashi und Untergewicht?! Ich plage mich dann wohl als einzige mit Hashi und einem Hang zum Übergewicht rum (auch wenn mir immer wieder Dinge wie "Deine Figur hätte ich gerne" gesagt werden).

    Schade, dass so viele Ärzte anscheinend den Unterschied zwischen Normalwerten und Wohlfühlwerten noch nicht begriffen haben. Hast du denn mal auf einschlägigen Arzt-Bewertungsseiten nach einem neuen Endokrinologen umgeschaut?
     
    #20
    Zwergenfrau, 10 August 2010

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