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Warum gehen Menschen davon aus, jemals einen Sex- und Beziehungspartner zu finden?

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von Maxx, 6 Mai 2009.

  1. Maxx
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    Single
    Angeregt durch Themen wie „schon mal gedacht, mich will keiner?“ Schonmal gedacht: "Mich will ja eh Keine(r)"? oder „ältere Jungfrauen – Glaubt ihr noch an Erfolg in der Liebe?“ @ ältere Jungfrauen - Glaubt ihr noch an Erfolg in der Liebe? möchte ich mal einen Gegenthread dazu starten, in dem es um die Frage geht, warum denn so viele Menschen ganz selbstverständlich oder auch selbstverliebt (?) davon ausgehen, dass sie früher oder später einen Partner finden, der mit ihnen eine Beziehung eingehen oder auch nur mit ihnen schlafen will?

    Eine solche Denkweise wird ja quasi auch von Mitmenschen erwartet, da alles andere schon fast als unnormal und pessimistisch gilt. Die interessante Frage dabei ist doch, warum es nicht umgekehrt der Normalität entsprechen sollte, wenn man davon ausgeht oder sogar der festen Überzeugung ist, dass man niemals jemanden finden wird, der sich für einen interessiert??

    Sind viele Leute einfach so leichtgläubig, optimistisch oder kommen sie sich einfach nur super toll vor, dass sie glauben, sie könnten sich jederzeit oder zumindest irgendwann einen Partner angeln, der sie für längerfristig oder auch nur den kurzen Moment für den Hauptgewinn hält? Denn rein hypothetisch hätte der Partner ja die Möglichkeit, einen Menschen des anderen Geschlechts zu finden, der noch passender, toller, erfolgreicher oder schöner ist. Und wer sich nicht für ein Superlativ hält, der kommt um diese Tatsache nicht umhin, dass es da draussen auf dem Partnermarkt irgendwo gewiss bessere und auch geeignetere Menschen für den Freund oder die Freundin geben wird als einen selbst, denn schliesslich ist die Konkurrenz ja ziemlich gross.

    Natürlich kann man dagegen argumentieren, dass die Liebe nun mal eben einschlagen kann und somit ein Mensch – zumindest für einen unbestimmten Zeitabschnitt – subjektiv betrachtet als der beste und idealste Partner erscheint, auch wenn einem im Grunde bewusst ist, dass es da draussen massenweise Leute gibt, die in vielen Gebieten viel besser, stärker und erfolgreicher sind oder auch besser aussehen etc.

    Dennoch muss doch der Einstellung, dass man früher oder später für jemanden etwas Besonderes sein wird – auch wenn einen der Rest der Welt nicht für super toll hält – vorausgehen, dass man selbst etwas Besonders ist, ein gewisses Etwas hat, dass einem anderen Menschen gefallen könnte.

    In dem Sinne kann man vielleicht noch von gesunder Selbstbeziehung sprechen und nicht von Selbstverliebtheit, aber wer glaubt heute noch an die wahre und vor allem aber die einzige Liebe im Leben? Sich auszuleben oder in jüngeren Jahren erst einmal ein paar kürzere Beziehungen einzugehen, ehe man sich fest fürs Leben bindet, gehört doch heutzutage schon fast zum guten Ton.

    Also muss da schon eine Einstellung vorangehen, dass man ein so toller Mensch ist, dass man jederzeit oder auf längere Sicht betrachtet für jemanden interessant sein kann. Und sei dies nur auf sexueller Ebene, womit man sich auch in dieser Hinsicht in der Lage sieht, um zahlreiche Konkurrenten ausstechen zu können, die ja für ein bisschen Spass und Experimentierfreude genauso gut in Frage kommen könnten, wenn es nicht gerade die Liebe fürs Leben ist.

    Man kann es natürlich auch statistisch begründen, dass unter Milliarden von Menschen, von denen man nur einem winzigen Bruchteil im Leben begegnen wird, der eine oder andere dabei sein wird, der einen als Partner geeignet finden wird. Dennoch bleibt andererseits die Frage für jeden offen, warum dieser jemand, falls man ihm denn überhaupt jemals begegnen sollte, gerade mich haben will, wo die Auswahl an anderen Singles, die objektiv betrachtet sicherlich noch besser und geeigneter wären, doch zumindest hypothetisch sehr gross ist. Somit könnte man in diesem Fall doch auch die böse Vermutung aufstellen, dass der andere einen nur haben will, weil eben im Moment kein anderer Mensch in Reichweite ist und war, den er als festen Partner idealer fand.

    Jedenfalls fallen mir in der statistischen Sichtweise eben diese zwei Gegensätze auf. Somit sollte doch eigentlich die eine Wahrscheinlichkeit durch die andere widerlegt werden und die ganze Sache ad absurdum führen.

    Nichtsdestotrotz zeigt das Leben, dass viele Menschen irgendwann jemanden finden, der an ihnen Interesse zeigt und deshalb die Meinung vorherrscht, dass das Selbst insofern auf das Podest gestellt werden sollte, dass es der Hoffnung nicht nachgibt, irgendwann für jemanden mal interessant zu sein und als etwas Besonderes zu erscheinen.

    Habt ihr da noch ergänzende oder komplett andere Sichtweisen zu diesem Thema? Und warum glaubt ihr, gehen so viele Menschen ganz selbstverständlich davon aus, dass sie jemals Sex oder eine Beziehung haben werden??
     
    #1
    Maxx, 6 Mai 2009
  2. Fuchs
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Zunächst einmal lehne ich wirtschaftliche, evolutionäre und statistische Argumentationen über Partnersuche kategorisch ab.

    Für mich ist das kein "Börsenspiel", es gibt kein objektives Kriterium für "fitness", so dass sich der Stärkere (oder meinetwegen relativ argumentiert für den jeweiligen Menschen bestgeeigneste Partner) durchsetzt und es geht nicht darum, auf eine möglichst große Menge von Menschen anziehend zu wirken oder seine Wahrscheinlichkeit, gewählt zu werden, zu erhöhen.

    Mag sein, dass das andere anders sehen - letztlich bleibt es ja auch ein Phänomen, dessen Interpretation jedem freigestellt sein sollte.

    Ohja - und schicksalsgläubig in dem Sinne, dass zwei Menschen für die einzig wahre Liebe vorbestimmt sind, bin ich auch nicht - das nur als Nachtrag. :zwinker:

    Ansonsten bleiben Sex und Liebe für mich zwei völlig unterschiedliche Sachen. Ich gehe schon davon aus, dass ich in meinen Leben (sollte es nicht plötzlich aus unerfindlichen Gründen enden) noch Sex haben werde. Wenngleich ich Dinge mit höherer Priorität zu erledigen habe, schaue ich natürlich, ob sich solche Gelegenheiten ergeben und da im allgemeinen jeder Mensch (und damit sogar Frauen! :tongue: ) ein Bedürfnis nach Sex hat, gibt es einfach (im Gegensatz zur puren Liebe) sehr viele Möglichkeiten. Zudem gibt es gewisse "Muster" nach denen Menschen handeln und sich andere Menschen für solche Dinge suchen (oder zumindest nicht abgeneigt wären), zu deren Aneignung und Erkennung ich befähigt bin.

    Für diejenigen, denen meine Sätze zu kompliziert sind, die Zusammenfassung: Ich halte mich nicht für blöd genug, um bis zum Ende meiner Tage ungefickt zu bleiben... :zwinker:

    Was Beziehungen anbelangt erübrigt sich die Frage. Ich gehe nicht davon aus, noch einmal Liebe zu erfahren. Noch gehe ich davon aus, nie mehr Liebe zu erfahren. Ich kann darüber schlicht und ergreifend keine Aussage treffen, da dies für mich sehr viel mit puren, unberechenbaren Glück zu tun hat.
     
    #2
    Fuchs, 6 Mai 2009
  3. Eigene Erfahrung, Erfahrung aus dem nahen Bekanntenkreis, weiter Bekanntenkreis, viele andere Leute usw usf.

    Das heisst nicht, dass alle Sex haben werden, aber wenn man sich bissel anstrengt, wird es wohl nicht allzu schwierig sein, Sex zu finden.

    Bei einem Partner sieht es da schon anderst aus, wobei es soviel Menschen gibt, da die Chance durchaus da ist, dass es ein passenedes Gegenstück gibt, ob man diese trifft und ob es dann auch funkt, ist eine andere Frage.

    Ja kann man sagen und wo liegt das Problem?
     
    #3
    Chosylämmchen, 6 Mai 2009
  4. User 16687
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    nicht angegeben
    Es gibt so viele Menschen auf dieser Welt, darunter meines Wissens auch viele Frauen.

    Natürlich finden mich nicht alle Frauen davon attraktiv und interessant, aber es wird da sicher welche geben und von denen wird es auch sicher welche geben, die auch ich attraktiv und interessant finde und dadurch ergibt sich dann evtl. eine Bekannschaft :zwinker:

    Aus sowas kann dann auch eine Beziehung entstehen und es hat auch so funktioniert.

    Und ich denke es ist ja auch bekannt, dass nicht nur Männer Nähe suchen mit allem was dazugehört, von daher sehe ich die Chancen recht hoch auf ein passendes "Gegenstück" zu treffen.

    Das hat ja nichtmal was mit arrogant oder supertoll finden zu tun. Aber wer sich selbst eben auch komplett uninteressant findet, wie kann man da erwarten, dass andere das tun?
     
    #4
    User 16687, 6 Mai 2009
  5. asatus
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    nicht angegeben
    Ich vermute, dass Leute, die völlig selbstverständlich davon ausgehen, dass sie nicht "übrig" bleiben werden nicht gerade die Unattraktivsten sind.Vielleicht wollten diese Leute bisher freiwillig darauf verzichten oder die "Auswahl" war bisher nicht so berauschend.Leute, die locker damit umgehen, bekommen vielleicht noch Komplimente und wissen, dass sie recht begehrt sind.Wenn das bei mir so wäre, wäre ich wahrscheinlich auch optimistisch.Nur bei mit war das leider nie so und daher sehe ich da auch schwarz.Es gibt einfach viel bessere Männer als mich, die viel attraktiver sind und daher auch gewollt werden.Ich kanns mir einfach nicht vorstellen, dass mich ne Frau nehmen würde.
     
    #5
    asatus, 6 Mai 2009
  6. User 68557
    User 68557 (26)
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    in einer Beziehung
    ... weil es in unserer NAtur liegt?
     
    #6
    User 68557, 6 Mai 2009
  7. drusilla
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    vergeben und glücklich
    Pure Hoffnung, zumindest für mich. Ich weiß es nicht, ich habe keinen Anspruch auf eine Beziehung und ich bin weiß Gott nicht so toll, dass ich definitiv einen Partner finden "muss".
    Aber ich wünsche es mir, ich halte mich für anstrengend, aber durchaus liebenswert und es ist relativ wahrscheinlich, zumindest einen Partner zu finden, wenn vielleicht auch nicht "für immer".

    Das gilt für mich, über andere kann und will ich mir jetzt keine Gedanken machen, sorry.
     
    #7
    drusilla, 6 Mai 2009
  8. User 12900
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    nicht angegeben
    1. ist die Wahrscheinlichkeit einfach ziemlich groß, dass man irgendwann mal einen passenden Partner findet und 2. finde ich mich so "toll", dass ich schon davon ausgehe, dass sich zumindest der ein oder andere Mann für mich interessieren könnte. :tongue:
     
    #8
    User 12900, 6 Mai 2009
  9. wellenreiten
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    nicht angegeben
    weil das seit generationen so funktioniert hat und weiterhin so funktionieren wird.

    als kleines kind hat man im besten fall erst einmal die eltern als vorbild, dass das eben so ist und später wird einem erklärt, dass sich zwei menschen begegnen und sich verlieben und sex haben. und dann passiert das ständig um einen herum. warum also sollte man davon ausgehen, dass das ganze nicht normal ist, obwohl man von anfang an etwas anderes erlebt?

    ansich läuft das auch einfach so... irgendwann in der pubertät (oder vielleicht auch erst gegen ende) macht man eben seine ersten erfahrungen. oder sollen sich die ganzen jungen leute vorher erst einmal hinsetzen und darüber grübeln, ob sie denn tatsächlich erwarten dürfen, dass irgendjemand sich in sie verknallt? für die meisten passiert das einfach. es handelt sich ja nicht um ein völlig seltenes phänomen, welches nur ein paar wenige auserwählte erleben dürfen.

    das ist doch keine rationale entscheidung "in die person verliebe ich mich jetzt", das passiert einfach. da muss man keinen perfekten menschen vor sich haben, der sämtliche traummann/-frau-eigenschaften erfüllt. es gibt immer leute, die besser sind und toller aussehen, aber in die hat man sich gerade nicht verliebt.

    ja und? man will erfahrungen sammeln, ausprobieren, sich selbst besser kennenlernen,... heute bin ich so und in 5 jahren? vielleicht passt da ein mensch gar nicht mehr in mein leben? vielleicht möchte ich da ganz andere dinge? wege trennen sich eben auch wieder...

    Off-Topic:
    ganz ehrlich: ich finde deine überzeugung, dass scheinbar alle menschen, die mehr von sich halten als du von dir (und das ist wohl nicht viel, wenn ich da an den anderen thread denke), von arroganz und selbstverliebtheit geprägt sind, ziemlich erschreckend und traurig.
     
    #9
    wellenreiten, 6 Mai 2009
  10. Schweinebacke
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    Moderator
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    nicht angegeben
    Es gibt so viele Löcher zu stopfen und so viele komische Typen, die es nicht auf die Reihe bekommen (wie Threads wie dieser hier zeigen), da bleibt immer eins für mich frei.

    Die ganzen Pessimisten machen den Fehler, dass ganze Beziehungs- und Sexgedöns auf einen Sockel zu heben, bis es ihnen irgendwann unereichbar erscheint. Dabei ist da nun wirklich nicht viel Magie dahinter, Frauen fühlen sich zum Teil auch zu den komischsten und hässlichsten Typen hingezogen, wenn man sich nicht komplett doof anstellt. Wer sich allerdings lange genug einredet, er wäre ein Versager, wird auch irgendwann als einer enden.
    So rein statistisch spricht doch nix dagegen, dass fast jeder eine abgekommt. Es ist ja nicht so, das man in einer Beziehung trotzdem noch guckt, ob man nicht jemand besseren findet, Anziehung ist da eher ein selbstverstärkender Effekt. Wenn man erstmal zusammen ist, findet man sich meist noch gegenseitig viel toller als vorher so ganz objektiv.
     
    #10
    Schweinebacke, 6 Mai 2009
  11. Maxx
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    Off-Topic:
    Danke für deine Meinung im Thema. Im Übrigen war aber im Anfangsposting von Arroganz nicht die Rede. Sogar Selbstverliebtheit habe ich in Frage gestellt, den Begriff aber dennoch in den Raum gestellt, um absichtlich ein wenig zu provozieren.

    Desweiteren sind mir die Unterschiede in Abstufungen zwischen Arroganz, Selbstverliebtheit und einer sagen wir mal gesunden Selbstbeziehung schon in etwa bekannt. Und ich halte auch mitnichten jeden für arrogant, der mehr von sich hält als ich von mir selbst halte. Ich finde es höchstens arrogant, wenn jemand anderen Menschen weismachen will, dass JEDER selbstsicher sein und Selbstwertgefühl haben KANN, wenn er nur will. Oder wenn sogar dem einzelnen eingetrichtert wird, dass er es haben MUSS. Solche Äusserungen deuten nicht nur von Arroganz, sondern von mangelndem Vermögen und Bereitschaft, sich in das Leben anderer Menschen hineinzuversetzen. Aber darum geht es ja nicht in diesem Thread.
     
    #11
    Maxx, 6 Mai 2009
  12. xoxo
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    Ohne den Text und andere Beiträge völlig durchgelesen zu haben: Es gibt 7 Milliarden Menschen auf dieser Erde, es wäre reine Selbstverarsche anzunehmen, dass nicht wenigstens ein einziger davon mit einem Sex haben will, denn dafür ist alleine die stochastische Wahrscheinlichkeit schon viel zu hoch um gegenteiliges anzunehmen.
     
    #12
    xoxo, 7 Mai 2009
  13. User 56700
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    Ganz einfach: Weil es auch in der Vergangenheit funktioniert hat...:smile: Es stellt sich immer nur die Frage nach dem Zeitpunkt.
     
    #13
    User 56700, 7 Mai 2009
  14. User 75021
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    Eben. So ist das halt. :tongue:
     
    #14
    User 75021, 7 Mai 2009
  15. ArsAmandi
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    Exakt, es liegt in unserer Natur uns zu vermehren, die Natur hat das so eingerichtet, dass fast jeder eine/n abbekommt.

    Ich brauche auch nur raus gehen um eine zu kriegen, wieso sollte ich dann davon ausgehen, dass ich keine abbekomme?
     
    #15
    ArsAmandi, 7 Mai 2009
  16. Soraya85
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    (X) Viele Leute gehen nicht davon aus, sondern hoffen auf ihr Glück und glauben an die Liebe des Lebens.......es liegt in der Natur der meisten Menschen zu hoffen, auch wenn sie sich nicht sicher sind........und ehrlich gesagt: ich finde das ist auch gut so, sonst wären viel mehr Leute pessimistisch, und das wäre sehr traurig.
     
    #16
    Soraya85, 7 Mai 2009
  17. SandraChristina
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    nicht angegeben
    wenn ich weis, was ich zu bieten habe, dann weis ich auch, was ich kaufen kann.

    ergo, je mehr ich an mir selbst arbeite, meine qualitäten erhöhe, desto breiter wird das angebot, dass ich "erwerben" kann.

    ich bin ja tatsächlich der meinung: verlieben ist sekundär und die ausstattung des gegenüber primär.

    (unter ausstattung verstehe ich die menschlichen qualitäten, nicht das manche männer wieder meinen, ich meine ein großes gemächt)


    so und jetzt können mich die romantiker wieder hauen :grin:
     
    #17
    SandraChristina, 7 Mai 2009
  18. Ginny
    Ginny (35)
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    vergeben und glücklich
    Zum einen hab ich vom Grundschulalter an erlebt, dass jemand für mich schwärmte, sodass ich da optimistisch sein konnte, zum anderen seh ich tagtäglich Leute, die weder attraktiv noch interessant auf mich wirken und die jemanden haben, sofern man sich selbst nicht ganz klein redet, sollte das auch zuverscihtlich stimmen.
    Ich hatte eher die Jugend hindurch Bedenken, dass ich jemanden finde, der mir richtig gut gefällt. :zwinker:
     
    #18
    Ginny, 7 Mai 2009
  19. User 48403
    User 48403 (47)
    SenfdazuGeber
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    nicht angegeben
    Also um mal rein von mir zu sprechen:

    Auch wenn ich oft Zweifel hatte, jemals die Liebe meines Lebens zu finden, war ich doch voller Hoffnung, nicht auf dem Partnermarkt "übrigzubleiben" und als Ausschussware verdammt zu werden.

    Ich hab einfach daran geglaubt, dass ich eines Tages die Richtige finde. Nur hatte es sich nicht per Zufall ergeben, sondern musste halt etwas nachhelfen...:zwinker:
     
    #19
    User 48403, 7 Mai 2009
  20. User 18780
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    Naja, es ist wohl fakt, dass die große Mehrheit aller Menschen im Leben mindestens einen Partner haben werden.
    Es gibt also allen Grund, davon auszugehen, dass es bei "mir" auch passiert.

    Die Argumentation "es gibt in dieser Welt noch bessere Partner" ändert doch nichts daran, jemanden finden zu können.
    Das Optimum aller Möglichen Partner findet man vielleicht aufgrund der reinen Menge der Möglichkeiten und der Beschränkten eigenen Mittel nie. Aber das heißt doch noch lange nicht, dass man mit seiner Wahl damit schlecht liegt!
    Ich kann auch nicht jedes Brot bei jedem Bäcker der Welt probieren. Trotzdem schmeckt mir das unserer örtlichen Bäckerei ziemlich gut :herz: .

    Manchmal im Leben kann und will man die Auswahl eben nur aus einer kleinen Teilmenge treffen.
    Die Möglichkeit, eine Wahl zu treffen ändert sich dadurch nicht.
     
    #20
    User 18780, 7 Mai 2009

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