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  • squarepusher
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    27 April 2009
    #41
    für mich sind das trotteln und keine arschlöcher. macho nicht schlechtreden bitte :zwinker:

    manche frauen haben einen latenten wunsch, hinter den herd geschickt zu werden. eine derartige familiensituation ist eben enorm "beschützend". zumindest wirkt sie so. kann man das so sagen? ;o
     
  • Amygdala
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    27 April 2009
    #42
    Natürlich stehen nicht alle Frauen auf Arschlöcher, genauso wenig wie alle Männer ausnahmslos auf schlanke Blondinen stehen.

    Ich muss aber gestehen, dass mir in letzter Zeit überdurchscnittlich viele Frauen, besonders im Alter 18-25 Jahre, begegnet sind, welche ihren idealen Partner ungefähr wie folgt beschreiben:

    Ein Mann muss auf jeden Fall größer und älter sein. Er soll seine eigene Wohnung und Lebenserfahrung haben. Er muss eine Bombe im Bett, dominant und kein "Weichei" sein. Er muss eine Frau durchs Leben führen, ihr zeigen wo es langgeht. Die Frau muss auf jeden Fall zu ihm aufblicken können.

    Ob so ein Mann nun ein "Arschloch" wäre, darüber lässt sich streiten. Jedoch finde ich persönlich es schon manchmal schockierend welche Ansprüche "halbwüchsige" Mädels an ihren zukünftigen Partner haben, vor allem bei dem was sie selber bieten können...nämlich nicht besonders viel. Mich wundert auch nicht, warum Männer das frustrierend finden und es halt hin und wieder Jungs gibt, die am Partnermarkt durchfallen, weil sie halt nichts besonders außergewöhnliches bieten können (wollen). Ich habe manchmal das Gefühl, als junger Mann kann man so nett und zuvorkommend sein wie man will, wenn man nicht entweder Geld hat, zu einer bestimmten Clique gehört oder wenigstens das super Aussehen hat, dann ist man heute der Loser.

    Das mag sich relativieren je älter man wird, weil Frauen beginnen auch auf charakterliche Qualitäten zu schauen, aber als junger Mann kann ich mir schon vorstellen, dass einen das frustriert. Denn wo soll man denn die Lebenserfahrung und die Weisheit hernehmen, eine Frau "zu führen" oder eine Bombe im Bett zu werden (das wird ja häufig gewünscht), wenn man eh keine abkriegt? Das ist wie am Arbeitsmarkt, wo man gar nicht jung genug, aber trotzdem mit möglichst viel Erfahrung sein soll.
     
  • squarepusher
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    27 April 2009
    #43
    so ähnlich wirds oft sein. wobei ich weniger schlimm finde, dass menschen solche präferenzen haben (lebenserfahrung, eigene wohnung(=eigenständigkeit, unabhängigkeit), bombe im bett, dominanz, "kein weichei", frau durchs leben führen (einen standpunkt, eine meinung, eine position im leben haben, im gegensatz zu opportunismus) .. - das alles sind a priori ja keine schlechten eigenschaften, ganz im gegenteil.), als dass menschen in ihrer suche nach solchen eigenschaften in anderen menschen absolut überhaupt keinen skill haben, sondern diese "suche" oberflächlich, schlampig, opportunistisch, .. machen, dabei keine sekunde selbstkritisch und reflexiv nachdenken, und dann eben den trotteln zum opfer fallen.
    weil dominanz, kein weichei, frau durchs leben führen, etc. sich eben auch leicht faken lassen. dominante menschen sind respektspersonen, die dominanz ist natürlich und "gegeben". manche faken das eben, indem sie sich möglichst dominant gehaben und bei jeder gelegenheit herumgockeln. warum menschen da die einfache sache, dass hunde, die bellen, immer die sind, die im konflikt gefahr laufen, zu unterliegen, nicht verstehen...
    kein weichei sein heißt, sich nicht selbst zu bemitleiden, konflikten nicht aus dem weg zu gehen und sich "nichts erzählen zu lassen". lässt sich faken, indem der mensch möglichst genau ein feindbild vom weichei hat und dieses bild dann immer und überall durchsetzen will. "tu dieses und jenes nicht, oder willst du ein weichei sein?" sagen nur menschen, die von der unterscheidung weichei-kein weichei keine ahnung haben.
    und die frau durchs leben führen.. naja. menschen wollen perspektive, wollen partner, die aus eigenem antrieb leben und nicht nur faul in den seilen der beziehung hängen, das ist sehr positiv. wird gefakt durch das bekannte "ich sag dir, was du zu tun hast".. ist aber auch nicht das wahre...

    ich versteh das nicht. man sieht irgendienem gockel doch recht bald an, ob er im wirklichen leben ein kleines hündchen ist oder ein echter mann.
     
  • Piratin
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    27 April 2009
    #44
    Ich hab den Einsdruck, ich komme noch aus einer anderen Generation....

    Als ich ein Teeny war, gab es diesen unsäglichen und wie ich finde zur Zeit fast schon überlkeiterregenden Trend, dass Frauen geführt werden "möchten" oder von einem dominanten Kerl "zurechtgestutzt" werden müssen, weil sie "frech" geworden sind, überhaupt nicht.

    Ein paar minderbemittelte Mädels aus der Plattenbausiedlung, ja, die wurden von ihrem harten Kerl "geführt"(und wurden zum Dank gern in der ganzen Clique rumgereicht), aber wir Akademiker- und mittelstandskinder sind ganz unverkrampft miteinander aufgewachsen. Damals konnte man noch draußen spielen und wir fuhren Fahrrad, bauten Höhlen und Dämme und pflegten Frösche zu Tode und was weiss ich. "Das Sagen" hatte nicht der kräftigste Kerl, sondern es wurde mehr oder weniger demokratisch abgestimmt, oder der oder diejenige, die sich mit etwas am besten auskannte, hat den zündenden Vorschlag gebracht. Mal hatte ein Mädchen die flinksten Beine, mal ein Junge, in der Schule waren wir alle gut. Der Begriff "Heulbaby" wurde auf Jungs wie auf Mädchen angewandt, die plärrten wenn ihnen was gegen den Strich ging, was ein "Weichei" - speziell auf Männer zugeschnitten - sein sollte, wusste ich lange Zeit gar nicht wirklich.

    Der Wunsch nach Führung oder dominiert werden kam uns Mädels in den 80ern, 90ern gar nicht in den Sinn, dafür hatten wir selber viel zu viele Ideen. Allein der Gedanke war einfach abstrus, Partnerschaftlichkeit war angesagt: er hat gute Ideen, ich hab gute Ideen --> tun wir uns zusammen und sind unschlagbar! Dass einen ein Junge/Mann gut behandelte, und wir ihn auch (zumindest wenn man ein "schönes Paar" sein wollte), war selbstverständlich, da wurde gar nicht rumdiskutiert. Unsere Mütter arbeiteten Vollzeit wie unsere Väter, undf wir wurdenn - egal ob Junge oder Mädchen - von klein auf darauf getrimmt, einen guten Abschluss zu machen um später zu studieren und selbstverständlich zu arbeiten. Damit kam ein großes Selbstbewusstsein auch der Mädchen, klar! Wenn uns damals einer gesagt hätte, dass Frauen schwächer, dümmer oder labiler als Männer seien, hätten wir den fröhlich ausgelacht, eine solche Debkweise galt in den koedukativen 80ern als geradezu mittelalterlich.

    Ich weiss nicht, woher dieser in meinen Augen für beide Geschlechter schädliche Trend herkommt, dass Frauen Führung und Dominanz vonseiten der Herren zu benötigen meinen oder dieser Wunsch ihnen zugeschrieben wird. Was hat ein Mann denn davon, eine unselbständige Frau zu führen? Doch nur noch mehr Verantwortung und Last auf seinen Schultern, die schon drückend werden können. Es sei denn natürlich, die Frau hat tolle Ideen, nen tollen Job und alles, übernimmt gern Verantwortung - und lässt sich trotzdem führen? Eine Frau die das alles hat und kann wäre doch bescheuert, den anderen wie Papi sie dominieren zu lassen. Nein, dieser schöne Deal kommt nur dadurch zustande, dass eine Frau im Prinzip Verabntwortung und Energie und Selbstständigkeit ABGIBT - wie in den 50ern. Bloß, dass von Frauen heute berufliche Selbstständigkeit erwartet wird, und sie nicht die Belohnung des 50er Jahre Hausfrauchens hatten, nämlich außer Haushalt und Kindern nichts tun zu müssen.

    Vielen Leuten ist dieser Zusammenhang nicht ganz klar.

    Wenn ich ein Mann wäre, und eine Frau würde mir sagen, dass sie gerne geführt werden würde und einen dominanten Partner braucht, dann würde ich ihr sagen, dass ich mit einer Frau, die selbst nicht weiss wohin sie gehen soll, auch nicht helfen kann, da ich eine Partnerin haben wollte, und kein großes Kind mit Brüsten. Wenn mir eine Frau sagen würde, dass sie auf Männer steht die ein "bisschen ein Arschloch sind", dann würde ich diese Frau fragen, was in ihrer Kindheit schief gelaufen ist, dass sie sich so scheisse fühlt dass sie auch so behandelt werden möchte.
     
  • Amygdala
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    27 April 2009
    #45
    Nur ich finde all diese Eigenschaften sind nicht per se männlich und ich als Frau finde es traurig, dass man das in einem Mann suchen "muss".

    Aber mal ganz abgesehen davon: Keiner von uns kommt so auf die Welt. Ja, der eine hat den Dreh vielleicht früher raus als andere, aber ich behaupte mal der Großteil von uns braucht Erfahrungen um an ihnen zu wachsen. Jemand, der mit 18 schüchtern ist kann mit 30 immer noch ein gestandender Mann werden. Nur lernen muss er es auch irgendwo und wenn sich schon die gleichaltrigen Mädels zu schade sind, weil sie sich bereits für erwachsen und ach so reif halten, ja, wo soll der Junge denn das lernen??

    Ich finde nämlich nicht, dass Mädels den Jungs automatisch um Jahre voraus sind. Die körperlichen Attribute vielleicht, aber die geistigen sind genau gleich, auch wenn die meisten das natürlich verneinen.
    Ich wette fast jedes Mädchen würde auf die Frage nach der Reife damit antworten, dass sie ja schon viel weiter sei als ihre Altersgenossinnen. Dabei empfinde ich das "viel weiter" sein nicht unbedingt als positive Eigenschaft, denn es zeigt mir, dass diese Mädchen einfach wichtige Punkte in ihrer Entwicklung überspringen und sich zu früh für erwachsen halten, obwohl dazu noch einiges fehlt.
     
  • wellenreiten
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    27 April 2009
    #46
    wenn arschloch = dominanz und führung, kann man tatsächlich fragen, was bei der frau nicht ganz richtig läuft, dass sie auf unterdrückung steht.

    aber wenn der mann nicht immer nur lieb und nett zu der ganzen (frauen-)welt sein möchte und ständig überlegt, wie er es der freundin recht machen kann und es nicht schafft mal mit der faust auf den tisch zu hauen und seinen eigenen vorstellungen nachzugehen und diese durchzusetzen, auch wenn die freundin vielleicht mal angepisst ist... und das für manche eben schon arschloch ist, weil zu ichbezogen und nicht nett genug... und ich als frau dann aber sage, dass ich "ein bisschen arschloch" vorziehe, dann hat das wenig damit zu tun, dass ich auf unterdrückung stehe, sondern vielmehr damit, dass ich niemanden an meiner seite will vor dem ich den respekt verlieren würde, weil er sich nicht genug behaupten kann.
     
  • diskuswerfer85
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    27 April 2009
    #47
    Gute Beiträge. Was du beschreibst ist etwas, was sich heutzutage leider bei vielen Menschen(natürlich nicht nur mädels) beobachten lässt. Viele haben ansprüche ohne ende und sind super "cool" und anspruchsvoll, dabei aber nicht bereit selber leistung zu bringen.

    Ich finde bevor man selber ansprüche stellt sollte man erst mal selber leistung bringen. Leider wurden die kinder jahrelang durch die antiautoritäre erziehungsschiene darauf gedrillt peinlich genau darauf zu achten das sie ihre rechte durchsetzen ohne dabei auf ihre pflichten zu achten.

    Das ist ja auch gut, dass andere extrembeispiel ist ja die japanische kultur wo sich junge leute erstmal extrem unterordnen müssen, aber IMO wird es teilweise doch zu viel.

    Ich versuche nach dem motto erwarte wenig von anderen und viel von dir selbst zu leben. Ich hatte große Probleme mit dem anderen geschlecht, aber ich habe daran gearbeitet anstatt zu jammern, wie man es hier oft sieht.

    Genauso ist das mit vielen jungen mädels. Die halten sich für ein geschenk gottes und bringen das auch rüber und denken ist aussehen allein reicht schon um den traum prinz zu bekommen. Und wenn das nicht klappt jammern sie das es keine echten männer gibt und diese sowieso immer nur das eine wollen.

    Auf die idee, dass der gesuchte traumprinz mehr als nen geilen arsch und ein süßes gesicht sucht und mal am eigenen charakter zu arbeiten kommen sie nicht(wie das bei den betroffenen jungs ebenfalls ist).

    Viele sind einfach zu sehr "taker" und zu wenig "giver".

    Mann muss das selber bieten was man sucht, dann klappt es auch meistens. Und wenn nicht hat man wenigstens alles versucht. Aber dazu muss man auch kritisch mit sich selber sein und nicht nur mit anderen.
     
  • rawR
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    27 April 2009
    #48
    naja das frauen auf arschlöcher stehen ist auch meine sicht, natürlich nicht alle aber ich erlebe es oft...

    1. eine freundin erzählt mir sie ist total verliebt in einen typen un er liebt sie irgentwan waren sie zusammen un sie erzählt mir so gut wie jede woche das gleiche "er schrieb mir ich soll ihn um .... am bahnhof abholen" was macht sie lauft in die stadt um ihren freund abuholen er kommt nicht... sie ließ das alles mit sich machen un liebte ihn über alles...!

    2. meine ex hat mich verlassen weil sie sich wieder in ihren ex verliebt hat der sie mehrmals verarscht hat.

    usw.....
     
  • Piratin
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    #49
    Ist man darum mit einem anderen zusammen, um "auf den Tisch zu hauen" und "sein Ding zu drehen", egal ob der andere "angepisst" ist? Wer so denkt sollte wohl besser alleine bleiben.

    Ich finde einen Mann, der in der Lage ist, im Falle divergierender Ansichten und Interessen einen Kompromiss mit mir zu schließen, mit dem wir beide zufrieden sind, wesentlich männlicher und respektabler und zukunftsträchtiger als einen der wie ein Kleinkind seinen Willen um jeden Preis durchsetzen muss.

    Das mach ich schließlich auch nicht, die Trotzkindnummer "Ist mir doch egal was du denkst, ich mach das jetzt so, haäbääääähhhh" wär mir viel zu peinlich.

    Wenn zwei intelligente Menschen, die sich lieb haben, unterschiedlicher Meinung sind, sollte ihnen Besseres einfallen als "mit der Faust auf den Tisch zu hauen" (selbst im übertragenen Sinn).
     
  • Schweinebacke
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    27 April 2009
    #50
    Frauen stehen nicht auf Arschlöcher, Frauen stehen nur nicht auf unwitzige Weichkäse, deren einziges Talent es ist, der Frau alles rechtmachen zu wollen.

    Klar, es gibt Frauen die wirklich einen Mann brauchen der sie realistisch betrachtet eigentlich überfordert und kaputt macht, aber solche Weibsen sind in der Minderheit.
     
  • wellenreiten
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    27 April 2009
    #51
    @ piratin

    wenn beide gleichberechtigt sind bzw. diese position wahren, dann sollte es in der tat möglich sein, dass man dinge auch so löst. dazu müssen aber eben beide auf gleicher ebene sein.

    wenn ich nun aber einen mann kennenlerne, dessen durchsetzungskraft weit unter meiner liegt und der bei einem konflikt immer schön den schwanz einzieht und seine interesse nicht auch mal behaupten kann... also ich möchte sowas nicht haben.
     
  • User 78196
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    27 April 2009
    #52
    Es gibt aber eben nicht nur Schwarz-Weiß. :zwinker:

    Ich für meinen Teil will nicht geführt werden. Ich bin kein Hund.
    Und ich finde es traurig, dass es scheinbar immer noch Männer gibt, die es nötig haben, sich diesen Quatsch einzureden.
    :kopfschue
     
  • wellenreiten
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    27 April 2009
    #53
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    das ist klar. aber es gibt solche männer. ich hatte auch schon das... äh... glück :grin:
     
  • Luc
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    27 April 2009
    #54
    Ich finde, dass es nicht immer einfach nur Frustration ist, das Männer so denken lässt. Oft behaupten es Frauen auch von sich selber. Hin und wieder beobachtet man auch einige Frauen, wie sie sich tatsächlich oft verarschen lassen. Da denke ich mir machmal auch, dass sie wohl darauf stehen. Auch auf das Jammern danach. :tongue:

    Einige reden noch von den so sehr selbstbewussten Männern. Nun ist es aber doch so, dass diese Männer mit einer hohen sozialen Kompetenz die anderen eher introvertierten oft fertig machen. Unter Jugentlichen ist das ganz besonders deutlich zu beobachten. Die jungen Erwachsenen tun es auch noch, nur nocht so offensichtlich. Nun ja, ich persönlich betrachte sowas nun mal auch als arschlochhaftes Verhalten. :hmm: Und sorry, ja viele Frauen stehen tatsächlich auf solche. Ich hoffe mal nicht, weil sie andere fertig machen, sondern weil sie einfach das Siegerhafte ausstrahlen. Und ja, solche Leute sind in der Lage, mit den Mädels zu spielen.

    Also ich finde es kein Wunder, dass so vielen frustrierten Männern dieser Gedanke durch den Kopf schiesst. :grin:
     
  • User 75021
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    27 April 2009
    #55
    Keine Ahnung warum manche Männer so etwas denken :ratlos:

    Ich persönlich möchte weder ein Arschloch, noch einen dominanten Mann der meint mir die Meinung geigen zu müssen (oder "auf den Tisch hauen"), wenn ich nicht so ticke wie er.

    Ich mag lieber nette, liebe, gefühlvolle Männer die mit mir auf einer Ebene diskutieren und vernünftig reden können.
    Die Kompromisse eingehen und mir zuliebe auch mal auf etwas verzichten.
    Ja, ich lasse mich auch verwöhnen und mir die Sterne vom Himmel holen, wenn ihm grad danach ist.
    Dafür bekommt er von mir die gleiche liebevolle und respektvolle Behandlung, die er mir zugute kommen lässt.
    "Was du nicht willst das man dir tut, das füge auch keinem anderen zu!"-Der Spruch ist zwar alt und ausgelutscht aber hat was.
    Ich gehe mit meinem Freund, Freundinnen, Familie so um wie ich von ihnen behandelt werden möchte.
     
  • 27 April 2009
    #56
    Weil die meisten irgendwas kompensieren müssen und diese Überlegung einen entlastet und es andere abmerzt.
     
  • ArsAmandi
    ArsAmandi (36)
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    27 April 2009
    #57
    Und hiermit ist der Thread quasi beantwortet.

    Die anderen denken immernoch viel zu schwarz/weiß. Beide Partner sind noch absolut gleichberechtigt aber inzwischen ist die Geschlechterentwicklung schon nahezu so, dass die Frauen immer führender werden und die Männer immer mehr verweichlichen, der Entwicklung muss man trotzen.
    So ein Mann wird ratzfatz uninteressant.

    Ein paar Beispiele aus der Praxis:
    Sie spielt mit seinen Armhaaren, kämmt sie gegen den Strich, dann wieder andersherum, dann wieder gegen den Strich, macht sich ein wenig lustig.
    Ein "hey ich bin doch nicht dein Hund" mit einem im Spaß gesagten "ksssst" plus Arm wegnehmen und "respekteinflößendem" Blick und sie weiß wo die Grenze ist.

    Oder sie provoziert, indem sie öfters mit ordentlich Schwung auf den Hintern des Herren haut. Als Mann hält man ihr dann beide Hände auf dem Rücken fest, ohne dass es weh tut natürlich. Oder wie es letztens passierte einfach ein energisches "hop, ab ins Bad" (sie sollte schon mal vorgehen), was sie dann auch tatsächlich machte.


    Schon hat man den Rang neben ihr verteidigt und ist nicht unter sie abgerutscht, in den Teufelskreis des schleichenden Respektverlusts.
     
  • nobody44
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    27 April 2009
    #58
    Die Einleitung ist recht provokativ... aber egal, ich antworte trotzdem mal.

    Ich würde nicht sagen, dass alle Frauen auf Arschlöcher stehen, aber dass es diesen Typ Frau gibt sieht man auch hier im Forum, im Internet allgemein und selbstverständlich auch im realen Leben (über den Anteil will ich gar nichts sagen, sonst hören die Verallgemeinerungen gar nicht mehr auf :rolleyes_alt: ). Man muss sich auch eingestehen, dass es durchaus Männer gibt die auf das weibliche Gegenstück des männlichen Arschlochs stehen.


    Ein Arschloch ist bei mir jemand, der sich in einer Beziehung oder schon vorher nicht angemessen verhält. Was das für mich bedeutet?
    Um ein Beispiel zu nennen: Hier im Forum gibt es grade einen Thread, wo ein Mädchen von einem Jungen vor der ganzen Klasse gehänselt und ausgelacht wird. Das Traurige daran: Das Mädchen ist verliebt in diesen Jungen. Mein Gedanke dazu ist und bleibt: Der Junge kann noch so tolle "Eigenschaften" haben, es dürfte sich kein einziges Mädchen in diesen Jungen verlieben, wenn die Aussage "Frauen/Mädchen stehen auf keine Arschlöcher" stimmt.
    Da es aber mind. ein solches Mädchen gibt, ist die Aussage eben nicht wahr. Und da gibts auch keine Diskussiongrundlage für mich :zwinker:.

    (Wer jetzt denkt man könne daraus folgern, dass "alle Frauen auf Arschlöcher stehen" liegt falsch. Die richtige Folgerung wäre einfach nur "Es gibt mind. eine Frau die auf Arschlöcher steht")


    Ich vermute das Mädchen ist noch sehr jung, daher versuche ich mal ein paar Taten im Erwachsenenalter zu nennen, die für mich zum Arschloch-sein führen:
    - In der Zeit vor der Beziehung, wo schon beiden klar ist das was laufen wird, wird mit anderen rumgemacht (natürlich heimlich :zwinker: )
    - Männer / Frauen die für Sex lügen (Gewalt will ich hier gar nicht erst erwähnen)
    - Lügen vor, in und nach der Beziehung allgemein

    Das sind so die allgemeinen Sachen, die einen Arschloch ausmachen (das ist meine eigene Meinung).
    Jetzt denkt sich jeder selbstverständlich: "So einen Kerl will doch auch niemand haben!". Das Traurige ist aber, dass ich ein paar Frauen kennen die genau so einen Typ von Mann als Freund hatten (wo nebenbei bemerkt sehr viele, auch weibliche, Freunde gesagt haben, dass es ein Arschloch ist und die Beziehung böse enden wird). Ich saß neulich im Zug und da meinte eine Frau "Ich denke, die schnitzt sich den zurecht". In dem Moment dachte ich mir nur "Wieso verliebt man sich in einen Mann / Frau, wenn man von vorne rein schon was verändern will :ratlos: ?".

    Ich weiß, es bringt nichts, aber ich versuche dennoch mal dagegen anzukämpfen: Es ist relativ sinnlos, so eine Diskussion zu führen. Hier könnten sich auch x Frauen melden, die auf keine Arschlöcher stehen, oder auch x Männer melden, die behaupten "Alle Frauen stehen auf Arschlöcher", "beweisen" würde es allerdings rein gar nix. Man könnte daraus nichtmal eine ansatzweise korrekte Schlussfolgerung ziehen, weil erstens die Definition von Arschloch bei jedem anders aussieht, und weil zweitens die Anzahl der Leute die sich melden, viel zu gering ist.

    Ich hasse Verallgemeinerungen über alles, daher hier noch ein wichtiger Hinweis: Die eigene Meinung spiegelt nicht die Meinung der Allgemeinheit wieder.


    Wieso ich denke, dass es Frauen gibt, die auf Arschlöcher stehen? Erfahrungssache, ganz einfach.

    Man hätte eigentlich auch fragen können: "Wieso denken Frauen, dass Männer nur Sex wollen, nur auf das Äußere achten usw.?"... wir hätten ein sehr ähnliches Thema.
     
  • User 75021
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    27 April 2009
    #59
    :ratlos:
    Traurige Beziehung, wenn ihr euch auf so eine lächerliche Art zeigen müsst wo die Grenzen sind.
    Wenn mein Freund mich nervt und ich grad keine Lust auf Spielchen hab, dann sag ich einfach das ich jetzt meine Ruhe haben will. Fertig!
    Ich hau meinem Kerl auch öfter mal auf den Arsch (so wie er es bei mir aus Jux macht).
    Aber er sollte es sich mal wagen mir die Hände festzuhalten oder mich wie ein Hündchen ins Bad zu schicken. Da bekäme er von mir den passenden Spruch gedrückt :-D
     
  • Piratin
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    #60
    Bei solchen Frauen sollte der "Herr" dringend mal ausprobieren, ob sie irgendwann auch "sitz" und "platz" macht und Pfötchen gibt. :grin: Kuscht sie schon ordentlich, Ars Armandi? Oder braucht sie noch ne Weile in der PU-Hundeschule?

    Ich red so mit dem Retriever von meinem Freund, wenn der an meinen Haaren rumzuppelt, der macht dann auch gleich Platz. Bei respekteinflößenden Blicken kuscht der gleich, weiss ja, wo seine Grenzen und sein Platz sind.

    Also Freundin erzieht man(n) am besten wie einen Hund!

    Also, ich alber ja gern mit meinem Freund rum, Kitzeln und Kissenschlacht inklusive. Aber ihn "provozieren", damit er mir "meine Grenzen zeigt", da bin ich einfach zu klug, gebildet und wahrscheinlich auch alt für. Ich bin ja nicht mehr 4, wie der Lütte, der gern mal mit glitzernden Augen austestet, wie weit man mit Quatschmachen die Bettzeit nach hinten schieben kann. ;-)
     

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